Großer Panda

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Großer Panda
Großer Panda (Ailuropoda melanoleuca)

Großer Panda (Ailuropoda melanoleuca)

Systematik
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Bären (Ursidae)
Unterfamilie: Ailuropodinae
Gattung: Ailuropoda
Art: Großer Panda
Wissenschaftlicher Name
Ailuropoda melanoleuca
(David, 1869)

Der Große Panda (Ailuropoda melanoleuca), auch Riesenpanda oder Pandabär, ist eine Säugetierart aus der Familie der Bären (Ursidae). Als Symbol des WWF und manchmal auch des Artenschutzes allgemein hat er trotz seines sehr beschränkten Verbreitungsgebiets weltweite Bekanntheit erlangt. In älterer deutscher Literatur wird der Große Panda auch Bambusbär oder Prankenbär genannt. Zurzeit gibt es schätzungsweise 1864 frei lebende Exemplare.

Merkmale

Große Pandas erreichen eine Kopfrumpflänge von 120 bis 150 Zentimetern, der Schwanz ist wie bei allen Bären nur ein Stummel von rund 12 Zentimetern Länge. Das Gewicht erwachsener Tiere variiert von 75 bis 160 Kilogramm. Große Pandas entsprechen in ihrem Körperbau weitgehend den anderen Bären, stechen jedoch durch ihre kontrastreiche schwarz-weiße Färbung hervor.

Fellfärbung

Gut zu erkennen: Das Gebiss

Die Grundfarbe ihres dichten, wolligen Fells ist weiß, die Beine sind schwarz. Das Schwarz der Vorderbeine zieht sich weiter über die Schultern und bildet einen Gürtel, der meist den Vorderkörper umschließt. Schwarz sind außerdem die Ohren, die Umgebung der Augen und manchmal die Schwanzspitze.

Die Gründe für die auffällige Färbung sind nicht genau bekannt. Diskutiert werden die Abschreckung von Feinden, die bessere Thermoregulation oder die Tarnung.

Weitere Merkmale

Der Kopf wirkt massiver als der anderer Bären, was an den verlängerten Jochbeinbögen und an den stärkeren Kaumuskeln liegt. Wie die meisten Bären haben sie 42 Zähne, die hinteren Vorbackenzähne und die Backenzähne sind größer und breiter als die der anderen Vertreter ihrer Familie, eine Anpassung an die spezielle Ernährung. Ein weiteres artspezifisches Merkmal ist der verlängerte Handwurzelknochen der Vorderpfoten, der einen „Pseudo-Daumen“ bildet und dem besseren Ergreifen der Nahrung dient.

Name

Die Herkunft des Namens Panda ist nicht geklärt. Die in China heute übliche Bezeichnung für den Großen Panda ist dà xióng māo (大熊貓), wörtlich große Bären-Katze, oder einfach xióng māo (Bären-Katze). In chinesischen Quellen finden sich etwa 20 verschiedene Bezeichnungen für Große Pandas, aber keine davon hat Ähnlichkeit mit dem Wort Panda.[1] Ursprünglich wurde der Name in westlichen Quellen für den Kleinen Panda verwendet und stammt möglicherweise aus dem Nepali[2].

Verbreitung und Lebensraum

Verbreitungsgebiet des Großen Pandas

Im Jahre 1992 begann die chinesische Regierung ein nationales Schutzprogramm für den Großen Panda. Es entstanden 40 Reservate mit einer Fläche von 10.400 km2, in denen etwas mehr als die Hälfte der geschätzten 1600 Tiere in freier Wildbahn (Stand Juni 2004) leben.[3] Das Verbreitungsgebiet der Großen Pandas umfasst gebirgige Gegenden auf den Territorien der chinesischen Provinzen Sichuan, Gansu und Shaanxi. Das Habitat der Pandas sind subtropische Berghänge mit dichter Bewaldung. Hier leben sie im Sommer in Höhen von 2700 bis 4000 Metern, im Winter wandern sie in tiefergelegene, oft rund 800 Meter hohe Gebiete ab. Das Klima in ihrem Lebensraum ist generell feucht und niederschlagsreich, die Sommer sind kühl und die Winter kalt.

Auf Anordnung der Staatlichen Chinesischen Forstbehörde sind die Provinzen Sichuan, Gansu und Shaanxi seit 2011 verpflichtet, alle zehn Jahre eine Zählung der in freier Wildbahn lebenden Pandabestände durchzuführen („Panda Census“).[4] Bei der letzten Zählung (Anfang 2015) wurden 1864 Exemplare gezählt – 10 Jahre vorher waren es noch 1596.

Lebensweise

Große Pandas sind in erster Linie Bodenbewohner, die allerdings gut klettern und schwimmen können. Das Fressen geschieht meist in einer sitzenden Haltung, so dass die Vorderpfoten frei sind, um nach Nahrung zu greifen. Die Tiere sind dämmerungs- oder nachtaktiv und schlafen bei Tage in hohlen Baumstämmen, Felsspalten oder Höhlen. In den Bambusdickichten legt der Panda tunnelförmige Wechsel an, die seine Futterplätze mit den Schlafplätzen verbinden.

Große Pandas sind Einzelgänger, die ein Revier von rund 4 bis 6 Quadratkilometern bewohnen. Die Territorien von Weibchen haben ein rund 30 bis 40 Hektar großes Kerngebiet, das gegen Artgenossinnen verteidigt wird. Männchen sind flexibler und zeigen kein Territorialverhalten, ihre Reviere haben kein Kerngebiet und überlappen sich oft mit denen anderer Männchen. Trotzdem gehen sie Artgenossen aber meist aus dem Weg. Während ihrer Wanderungen markieren sie ihre Route durch Urin und indem sie Bäume zerkratzen oder sich daran reiben. Im Gegensatz zu anderen Bärenarten halten Große Pandas keine Winterruhe, sie wandern während der kalten Jahreszeit lediglich in tiefergelegene Regionen.

Große Pandas sind unter den Bären die ausgeprägtesten Pflanzenfresser; sie ernähren sich entgegen der landläufigen Meinung aber nicht ausschließlich von Bambus. Freilich ist dies ihre Hauptnahrungsquelle, wobei sie die Bambusschösslinge bevorzugen und ältere Halme seltener fressen. Da Bambus jedoch sehr nährstoffarm und die Verdauung der Pandas nicht ideal dafür ausgerüstet ist, müssen sie große Mengen davon zu sich nehmen, um ihren Nahrungsbedarf zu decken: der Tagesbedarf liegt bei rund 10 bis 40 Kilogramm Bambus[5]. Zu den Pflanzen, die sie darüber hinaus verzehren, gehören Enziane, Schwertlilien, Krokusse und Bocksdorn. In geringen Mengen nehmen sie auch Raupen sowie kleine Wirbeltiere zu sich. In Gefangenschaft kommen sie sogar mit Honig, Eiern, Fisch, Obst wie Melonen oder Bananen und auch Süßkartoffeln zurecht. Große Pandas sind gemeinhin 10–16 Stunden des Tages mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt.

In ihrem Verdauungstrakt zeigen Große Pandas einige Anpassungen an die vorwiegend pflanzliche Ernährungsweise. Die Speiseröhre ist mit einer Hornschicht ausgekleidet, der Magen ist dickwandig und erinnert an den Muskelmagen der Vögel. Die Oberfläche des Dickdarms ist im Vergleich mit anderen Bärenarten vergrößert, ein Blinddarm fehlt.

Die Stoffwechselrate der Großen Pandas ist außergewöhnlich gering und beträgt nur 38 % der durchschnittlichen Stoffwechselrate eines landlebenden Säugetiers vergleichbarer Größe.[5]

Fortpflanzung

Rund einwöchiges Jungtier in einer chinesischen Zuchtstation

Die Paarungszeit der Großen Pandas fällt in die Monate März bis Mai - dann finden sich die sonst einzelgängerischen Tiere zu Paaren zusammen. Die Befruchtung ist aber auch dann jeweils nur in einem sehr knapp bemessenen Zeitraum möglich, dieser liegt zwischen 24 Stunden und 3 Tagen.[6] Es kann dabei zu Kämpfen zwischen den Männchen um das Paarungsvorrecht kommen. Wie bei anderen Bären kommt es auch bei ihnen zur verzögerten Einnistung. Die befruchtete Eizelle bleibt für rund 45 bis 120 Tage im Uterus, bevor es zur Nidation kommt. Im Anschluss an die Paarung verlassen die Männchen stets die werdende Mutter, welche die Aufzucht alleine vollzieht.

Die meisten Geburten fallen in die Monate August oder September, ein Wurf besteht aus ein oder zwei, selten drei Jungtieren. Neugeborene Pandabären sind winzig. Sie wiegen nur rund 90 bis 130 Gramm und sind mit schütterem weißem Fell bedeckt. Auffällig ist, dass neugeborene Pandas noch einen Schwanz haben, der rund ein Drittel der Körperlänge ausmacht. Der relative Gewichtsunterschied zwischen der Mutter und ihrem Wurf dürfte bei Großen Pandas größer sein als bei allen anderen Plazentatieren.

Im Falle einer Mehrlingsgeburt entscheidet sich die Mutter schon bald nach der Geburt für ein Jungtier und verstößt die anderen. Nach welchen Kriterien das geschieht, ist noch unerforscht. Mit rund einem Monat haben Jungtiere die typische Fellzeichnung, mit 40 bis 60 Tagen öffnen sie die Augen, und mit fünf bis sechs Monaten nehmen sie erstmals feste Nahrung zu sich. Mit acht bis neun Monaten werden die Jungtiere endgültig entwöhnt; sie verlassen die Mutter mit rund 18 Monaten. Die Geschlechtsreife tritt üblicherweise mit fünf bis sieben Jahren ein.

Die Lebenserwartung eines Pandas in freier Wildbahn liegt bei ca. 20 Jahren.[7] Ein Exemplar im San Diego Zoo erreichte ein Alter von etwa 34 Jahren,[8] Der 1978 geborene und von 1980 bis 2012 im Zoologischen Garten Berlins lebende Bao Bao erreichte ebenfalls ein Alter von 34 Jahren.[9] Das Weibchen Jia Jia aus Hong Kong wurde am 28. Juli 2015 37 Jahre alt und hält somit den Guinnessbuch-Rekord für den ältesten in Gefangenschaft lebenden Panda.[10]

Mensch und Großer Panda

Großer Panda in einem Forschungszentrum in Chengdu
Weiblicher Panda mit zehn Monate altem Jungem im Tiergarten Schönbrunn Wien

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Großen Pandas umfasste weite Teile Ostchinas und Myanmars. Im späten Pleistozän setzte der Rückgang ein, wofür sowohl klimatische Veränderungen als auch die Ausbreitung des Menschen verantwortlich gemacht werden. Die Jagd um des Felles willen und für Zoobestände dezimierte die Populationen weiterhin, bis sie 1939 unter Schutz gestellt wurden. Wilderei und Pelzhandel stehen in China unter drakonischen Strafen, es gab aufgrund dieser Delikte sogar Todesurteile. Gründe für den Rückgang der Populationen waren auch die fortschreitende Besiedlung ihres Lebensraums, die das Verbreitungsgebiet in drei Teile zersplitterte, und die damit einhergehende genetische Verengung. Ein weiterer Faktor ist das periodisch alle ca. 15–120 Jahre (zuletzt zu Beginn der 1980er Jahre) stattfindende Absterben von großen Bambuswaldflächen. Gebiete mit blühenden Bambuswäldern konnten dann von den Pandas oft nicht erreicht werden, da große menschliche Siedlungen und bebautes Land dazwischen lagen.[11] Seit 1998 sind die Verbreitungsgebiete der Großen Pandas allerdings geschützt. Ein weiterer Grund ist die langsame Fortpflanzungsrate, auch gelingen Nachzuchten in menschlicher Obhut nur selten.

Nach einer vierjährigen Studie der chinesischen Regierung und des WWF wurde im Jahr 2004 die Gesamtpopulation in freier Natur auf rund 1600 Exemplare geschätzt. Etwa 10 % davon leben im Wolong-Naturreservat in Sichuan.[12] Im CITES-Abkommen wird die Art in Anhang I geführt und von der IUCN wird sie als stark gefährdet (endangered) eingestuft.

Die größte Population in Gefangenschaft befindet sich in der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding (in der chinesischen Provinz Sichuan), wo 2013 113 Große Pandas gehalten und bislang 172 Große Pandas geboren wurden.[13] Weltweit leben im Januar 2009 außerhalb der Volksrepublik China 21 Große Pandas in sieben wissenschaftlich geleiteten zoologischen Gärten, davon sechs in Europa, 2013 leben acht große Pandas in Europa. 1999 gelang dem San Diego Zoo mit dem Weibchen Hua Mei die erste erfolgreiche Pandaaufzucht in den Vereinigten Staaten. Seit 2003 können Große Pandas im Tiergarten Schönbrunn in Wien besichtigt werden. Hier wurden am 23. August 2007 zwei Jungtiere geboren, von denen nur eins, das Männchen Fu Long (= „Glücksdrache“), überlebte.[14] Am 23. August 2010, auf den Tag drei Jahre nach der Geburt von Fu Long, brachte dessen Mutter Yang Yang das Jungtier Fu Hu („Glücklicher Tiger“) im Wiener Tiergarten Schönbrunn zur Welt[15][16], am 14. August 2013 ein weiteres Junges[17], sowie am 7. August 2016 Zwillinge[18]. In Europa zeigen darüber hinaus nur die Zoos Madrid, Edinburgh (seit Dezember 2011 für zehn Jahre)[19], der ZooParc de Beauval in Saint-Aignan (seit 2012) sowie seit Februar 2014 der Zoo Pairi Daiza in Brugelette je ein Paar der Großen Pandas.

Aufgrund eines Geschenks des damaligen chinesischen Regierungschefs Hua Guofeng an Bundeskanzler Helmut Schmidt pflegte der Zoologische Garten Berlin seit dem 5. November 1980 Große Pandas. Das Weibchen Tjen Tjen erlag bereits am 8. Februar 1984 einer Virusinfektion.[20] Das 1997 eingetroffene Weibchen Yan Yan starb am 27. März 2007 im Alter von 22 Jahren ohne vorherige Krankheitsanzeichen an einer akuten Darmverstopfung. Diese hatte letztlich zu einer Blutvergiftung geführt und wiederum ein Herz-Kreislauf-Versagen zur Folge gehabt.[21] Der am 22. August 2012 verstorbene Bao Bao war der letzte in einem deutschen Zoo lebende Große Panda.[20]

Im Jahre 2006 wurde zum ersten Mal ein in menschlicher Obhut geborener Großer Panda (Xiang Xiang) ausgewildert.[22] Das Tier wurde 3 Jahre lang darauf vorbereitet. Doch schon im Februar 2007 wurde Xiang Xiang tot aufgefunden.[23] 2012 wurde ein weiterer in menschlicher Obhut geborener Großer Panda (Tao Tao) ausgewildert. Auch Tao Tao wurde drei Jahre lang auf die Auswilderung vorbereitet. Tao Tao wurde zuletzt im Oktober 2013 aufgefunden und medizinisch untersucht. Zu diesem Zeitpunkt erfreute er sich bester Gesundheit.[24]

Der Große Panda Jīngjing (晶晶) war eines der fünf Maskottchen der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking.

Parasiten

Die Einengung des Lebensraumes durch den Menschen (seit den 1970er Jahren ging die Hälfte des Lebensraumes verloren) begünstigt die Ausbreitung von Parasiten. Die Tiere rücken enger zusammen, wodurch sich Parasiten leichter von Tier zu Tier verbreiten können. Auch die größere Nähe zu Tieren anderer Arten unterstützt dies, da die Übertragung zwischen den Arten gefördert wird.

Auf diese Art und Weise (wohl durch Katzen, Hunde oder Füchse) wurde wahrscheinlich auch Baylisascaris schroederi auf den Großen Panda übertragen. Dieser Wurm macht den Großen Pandas besonders zu schaffen. Waren 1990 noch 10 % der Tiere befallen, so sind es heute 50 %. B. schroederi ist inzwischen die häufigste Todesursache bei wild lebenden Großen Pandas. Der Wurm verursacht schwere Blutungen in Leber, Lunge und Darm. Warum er für den Großen Panda so gefährlich ist, ist bis jetzt noch unbekannt.[25]

Systematik

Molekulargenetische Untersuchungen der jüngsten Forschung zur korrekten taxonomischen Einordnung dieser Art belegen nun, dass sich die Vorfahren des Großen Panda vor rund 15 Millionen Jahren von der Entwicklungslinie der Bären entfernten, während sich die Entwicklungslinien der Bären (Ursidae) und Kleinbären (Procyonidae) bereits vor rund 30 bis 35 Millionen Jahren trennten. Damit ist der Große Panda nunmehr eindeutig in die Familie der Bären einzuordnen, und zwar als einziger bekannter lebender Vertreter der Unterfamilie Ailuropodinae. Informationen zur Systematik der Ailuropodinae unter Einbeziehung fossiler Taxa finden sich hier.

Die damit verworfene, von der älteren Forschung vertretene Einordnung des Großen Panda in die damals so genannte Familie der Katzenbären beruhte vor allem darauf, dass sowohl Großer als auch Kleiner Panda (Ailurus fulgens) herbivor leben. Ihre zahlreichen gemeinsamen Merkmale, die ebenfalls zu dieser Einordnung führten, wie zum Beispiel die Mahlzähne, der massive Schädel oder der Pseudodaumen sind aber allein auf eine konvergente Evolution der beiden Arten zurückzuführen, die durch die ähnliche Ernährungsweise bedingt ist.

Liste berühmter Großer Pandas

Namen Geburtsdaten Status Sterbedaten Familie Ort Bild
Bai Yun (weiblich)[26] * 7. September 1991 am Leben Hua Mei, Mei Sheng, Su Lin,
Zhen Zhen, Yun Zi und Xiao Liwu (Kinder)
Zoo San Diego Bai yun giant panda.jpg
Bao Bao (weiblich)[27] * 23. August 2013 am Leben Mei Xiang (Mutter), Tian Tian (Vater), Tai Shan und Bei Bei (Brüder) Smithsonian National Zoological Park Bao Bao Tree.jpg
Bao Bao (männlich)[28] * 1978 verstorben † 22. August 2012 unbekannt, wurde gefangen Zoologischer Garten Berlin
Bei Bei (männlich)[29] * 22. August 2015 am Leben Mei Xiang (Mutter), Tian Tian (Vater), Bao Bao (Schwester) und Tai Shan (Bruder) Smithsonian National Zoological Park
Chi Chi (weiblich) * 1957 verstorben † 22. Juli 1972 unbekannt, wurde gefangen Zoo London Chi Chi, Giant Panda, London Zoo, Camden, taken 1967 - geograph.org.uk - 738608.jpg
Chuang Chuang (männlich) * 6. August 2000 am Leben Bai Xue (Mutter) und Xin Xing (Vater) Zoo Chiang Mai Panda ChiangMaiZoo humarkus.jpg
Chu Lin (männlich) * 4. September 1982 verstorben † 29. April 1996 Shao Shao (Mutter) und Chang Chang (Vater) Zoo Madrid
Da Mao (männlich)[30] * 1. September 2008 am Leben Zoo Toronto
Er Shun (weiblich)[31] * 10. August 2007 am Leben Jia Panpan (Sohn) und Jia Yueyue (Tochter) Zoo Toronto
Fu Bao (männlich)[32] * 14. August 2013 am Leben Yang Yang (Mutter) und Long Hui (Vater), Fu Hu und Fu Long (Brüder) Tiergarten Schönbrunn
Fu Hu (männlich)[33] * 23. August 2010 am Leben Yang Yang (Mutter) und Long Hui (Vater), Fu Long und Fu Bao (Brüder) Tiergarten Schönbrunn
Fu Long (männlich)[34] * 23. August 2007 am Leben Yang Yang (Mutter) und Long Hui (Vater), Fu Hu und Fu Bao (Brüder) Tiergarten Schönbrunn
Gao Gao (männlich)[35] * 1992 am Leben Zoo San Diego Gao Gao Panda.jpg
Gu Gu (männlich)[36] * 2000 am Leben Zoo Peking
Hao Hao (weiblich)[37] * 7. Juli 2009 am Leben Pairi Daiza Brüssel, Leihgabe der VR China
Hua Mei (weiblich)[38] * 21. August 1999 am Leben Bai Yun (Mutter) und Shi Shi (Vater), Tuan Tuan (Sohn) Zoo San Diego Panda eating Bamboo.jpg
Jia Jia (weiblich)[39] * 1978 am Leben unbekannt, wurde gefangen Ocean Park Hong Kong
Jia Yueyue (weiblich) und Jia Panpan (männlich)[40] * 13. Oktober 2015 am Leben Er Shun (Mutter) Zoo Toronto
Lin Bing (weiblich)[41] * 27. Mai 2009 am Leben Lin Hui (Mutter) und Chuang Chuang (Vater) Zoo Chiang Mai Lin Bing 2009-08.jpg
Lin Hui (weiblich)[42] * 28. September 2001 am Leben Tang Tang (Mutter) und Pan Pan (Vater) Zoo Chiang Mai Panda at ChiangMai zoo-KayEss-1.jpeg
Ling Ling (männlich)[43] * 5. September 1985 verstorben † 30. April 2008 Zoo Ueno
Ling Ling (weiblich) und Hsing Hsing (männlich)[44] Ling Ling * 1969
Hsing Hsing * 1970
verstorben Ling Ling † 1992
Hsing Hsing † 1999
unbekannt, wurden beide gefangen Smithsonian National Zoological Park
Long Hui (männlich)[45] * 26. September 2000 am Leben Fu Long, Fu Bao und Fu Hu (Söhne) Tiergarten Schönbrunn, Leihgabe der VR China
Lun Lun (weiblich)[46] * 25. August 1997 am Leben Mei Lan, Xi Lan und Po (Söhne) Zoo Atlanta Lunlun.jpg
Mei Lan (männlich)[47] * 6. September 2006 am Leben Lun Lun (Mutter) und Yang Yang (Vater) Zoo Atlanta Atlanta Zoo Panda.jpg
Mei Sheng (männlich)[48] * 3. August 2003 am Leben Bai Yun (Mutter) und Gao Gao (Vater) San Diego Zoo Mei Sheng.jpg
Mei Xiang (weiblich)[49] * 22. Juli 1998 am Leben Mutter von Tai Shan, Bao Bao und Bei Bei Smithsonian National Zoological Park 1002AB03-MeiXiang.jpg
Po (weiblich)[50] * 3 November 2010 am Leben Lun Lun (Mutter), Yang Yang (Vater) Zoo Atlanta
Shi Shi (männlich) * 1970er-Jahre verstorben † 5. Juli 2008 unbekannt, wurde gerettet in Sichuan, China Zoo San Diego, ausgeliehen vom Zoo Guangzhou
Su Lin (männlich)[51] * 1930er-Jahre verstorben 1938 unbekannt, wurde gefangen Field Museum of Natural History Ruth Elizabeth Harkness and Su Lin.jpg
Su Lin (weiblich)[52] * 2. August 2005 am Leben Zoo San Diego Su Lin giant panda bear cub at the San Diego Zoo.jpg
Tai Shan (männlich)[53] * 9. Juli 2005 am Leben Mei Xiang (Mutter) und Tian Tian (Vater), Bao Bao und Bei Bei (Brüder) Smithsonian National Zoological Park Giant Panda Tai Shan.JPG
Taotao (weiblich)[54] * 1972 verstorben † 2. April 2008 Zoo Jinan
Tian Tian (männlich)[55] * 27. August 1997 am Leben Yong Ba (Mutter) und Pan Pan (Vater), Tai Shan, Bao Bao und Bei Bei (Kinder) Smithsonian National Zoological Park Giant Panda 2004-03-2.jpg
Tian Tian (weiblich)[56] * 24. August 2003 am Leben Zoo Edinburgh Tian Tian.JPG
Tohui (weiblich) * 21. Juli 1981 verstorben † 16. November 1993 Ying Ying (Mutter) und Pe Pe (Vater), Xin Xin (Tochter) Zoo Chapultepec
Tuan Tuan (männlich) und Yuan Yuan (weiblich)[57] Tuan Tuan * 1. September 2004
Yuan Yuan * 31. August 2004
am Leben Hua Mei (Mutter von Tuan Tuan) Zoo Taipei Taiwan pandas after earthquake.JPG
Wang Wang (männlich) und Fu Ni (weiblich)[58] Wang Wang * 31. August 2005
Fu Ni * 23. August 2006
am Leben Zoo Adelaide Giant Panda eating Bamboo.JPG
Xing Hui (männlich) * 22. Juli 2009 am Leben Pairi Daiza Brüssel, Leihgabe der VR China
Xi Lan (männlich)[59] * 30. August 2008 am Leben Lun Lun (Mutter) und Yang Yang (Vater) Zoo Atlanta
Xiang Xiang (männlich)[60] * 25. August 2001 verstorben † 19. Februar 2007 Wolong-Naturreservat
Xin Xin (weiblich) * 1. Juli 1990 am Leben Tohui (Mutter) und Chia Chia (Vater) Zoo Chapultepec Panda-chapultepec.jpg
Xiao Liwu (männlich)[61] * 29. Juli 2012 am Leben Bai Yun (Mutter) und Gao Gao (Vater) Zoo San Diego Xiao Liwu im San Diego Zoo - Foto 2.jpeg
Yang Yang (männlich) * 9. September 1997 am Leben Mei Lan, Xi Lan und Po (Söhne) Zoo Atlanta Yang yang panda.JPG
Yang Yang (weiblich)[62] * 10. August 2000 am Leben Fu Long, Fu Bao und Fu Hu (Söhne) Tiergarten Schönbrunn, Leihgabe der VR China
Yang Guang (männlich)[63] * 14. August 2003 am Leben Zoo Edinburgh
Yuan Zai (weiblich)[64] * 6. Juli 2013 am Leben Yuan Yuan (Mutter) und Tuan Tuan (Vater) Zoo Taipei Yuan Zai Taipei Zoo.jpg
Yun Zi (männlich)[65] * 5. August 2009 am Leben Bai Yun (Mutter) und Gao Gao (Vater) Zoo San Diego Yun Zi - Baby Giant Panda - IMG 1683 (4305507667).jpg
Zhen Zhen (weiblich)[66] * 3. August 2007 am Leben Bai Yun (Mutter) und Gao Gao (Vater) Zoo San Diego

Literatur

  • Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. Johns Hopkins University Press, 1999 ISBN 0-8018-5789-9
  • John Chorn & Robert S. Hoffmann: Ailuropoda melanoleuca. Mammalian Species 110, S. 1–6
  • Bernd Brunner: Eine kurze Geschichte der Bären. Claassen-Verlag, 2005, ISBN 3-546-00395-0
  • Lynne Warren: Geschäft mit Knuddelfaktor. Der Verleih von Riesenpandas ins Ausland rentiert sich: für China - und für den Artenschutz, in: National Geographic Deutschland Juli 2006, S. 122–139

Einzelnachweise

  1. What’s in a Name? (Memento vom 17. Juli 2013 im Internet Archive) auf der Webseite des Smithsonian National Zoological Park
  2. Kleiner Panda auf animalinfo.org
  3. WWF: Rettungsaktion für die berühmteste Tierart der Welt. Archiviert vom Original am 27. Juli 2010, abgerufen am 14. September 2012.
  4. Panda Census begins in NW in: China Daily, 27. März 2012, S. 2
  5. a b Yonggang Nie et al. 2015. Exceptionally low daily energy expenditure in the bamboo-eating giant panda. Science, vol. 349, no. 6244, pp. 171–174; doi: 10.1126/science.aab2413
  6. National Geographic: Sexmüde Pandabären, 8. Juli 2016
  7. tierlexikon.ch: Großer Panda, 08. Juli 2016
  8. Nowak, S. 694
  9. Tagesspiegel: Pandabär Bao Bao ist tot, 22. August 2012
  10. The Guardian: Happy birthday, Jia Jia: Hong Kong giant panda becomes oldest ever, 8. Juli 2016
  11. http://www.iucnredlist.org/details/712/0
  12. Jianguo Liu, Marc Linderman, Zhiyun Ouyang, Li An, Jian Yang, Hemin Zhang: Ecological degradation in protected areas: the case of Wolong Nature Reserve for giant pandas. Science, Band 292, Nr. 5514, 2001, S. 98–101, doi:10.1126/science.1058104
  13. Übersicht auf der Webseite der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding
  14. Panda-Baby: Zweites Junges war vermutlich Totgeburt
  15. Pandababy geboren, derStandard, 24. August 2010
  16. Erstes Farbfoto vom Pandababy, derStandard, 3. September 2010
  17. Pandajunges in Schönbrunn geboren, ORF, 15. August 2013
  18. Pandazwillinge in Schönbrunn, ORF, 16. August 2016
  19. http://www.n-tv.de/panorama/Pandas-ziehen-nach-Schottland-article4926981.html
  20. a b Info des Zoo Berlin
  21. Yan Yan starb an Herzversagen. In: Berliner Zeitung, 28. März 2007, Ausg. 74, Lokales, S. 18
  22. Bericht auf stern.de
  23. Bericht auf www.spiegel.de
  24. Bericht auf www.pandasinternational.org (englisch)
  25. Parasit tötet Pandas. In: bild der wissenschaft 3/2008. Konradin Medien GmbH, Leinfelden-Echterdingen. ISSN 0006-2375
  26. San Diego Zoo's giant panda couple enjoy mating success. 24. November 2007 (highbeam.com [abgerufen am 7. Juli 2016]).
  27. Bao Bao’s one-year birthday panda-monium. In: Washington Post. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  28. Tanja Laninger: Pandabär Bao Bao starb wohl an Altersschwäche. In: www.morgenpost.de. Abgerufen am 8. Juli 2016 (de-de).
  29. US and China first ladies name US panda cub Bei Bei - BBC News. Abgerufen am 7. Juli 2016 (britisches englisch).
  30. Toronto panda Da Mao celebrates birthday | Toronto Star. In: thestar.com. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  31. Toronto Zoo | Press Releases. In: www.torontozoo.com. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  32. Die Großen Pandas in Schönbrunn – Tiergarten Schönbrunn. In: www.zoovienna.at. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  33. Die Großen Pandas in Schönbrunn – Tiergarten Schönbrunn. In: www.zoovienna.at. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  34. Die Großen Pandas in Schönbrunn – Tiergarten Schönbrunn. In: www.zoovienna.at. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  35. Ellie Rosenbaum: Celebrating Gao Gao. In: San Diego Zoo Blog. 19. Januar 2009, abgerufen am 7. Juli 2016.
  36. Drunk bites off more than he can chew with Gu Gu - World - smh.com.au. In: www.smh.com.au. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  37. The giant pandas. In: hhtp://pairidaiza.eu. Abgerufen am 10. August 2016.
  38. US-born panda gives birth to eighth cub. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  39. Giant Panda Forest closed as Kai Kai and Jia Jia enter mating season. Abgerufen am 8. Juli 2016.
  40. Twin pandas' names revealed as Jia Panpan, Jia Yueyue at their first public appearance. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  41. New-born giant panda in N Thailand named "Lin Bing"_English_Xinhua. In: news.xinhuanet.com. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  42. Thais cheer surprise panda birth. In: BBC. 28. Mai 2009 (bbc.co.uk [abgerufen am 7. Juli 2016]).
  43. Japan's oldest giant panda dies of heart failure - Los Angeles Times. 2. Mai 2008, archiviert vom Original am 2. Mai 2008, abgerufen am 7. Juli 2016.
  44. Hsing-Hsing the Giant Panda Dies at Age 28 / He and Ling-Ling were gifts from Mao after Nixon's visit. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  45. Die Großen Pandas in Schönbrunn – Tiergarten Schönbrunn. In: www.zoovienna.at. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  46. 2010's only US giant panda cub born in Atlanta zoo. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  47. Scholastic News: Endangered Species. In: teacher.scholastic.com. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  48. Suzanne Hall: Gao Gao Grandbabies? In: San Diego Zoo Blog. 14. Mai 2009, abgerufen am 7. Juli 2016.
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Weblinks

 Commons: Großer Panda – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien