Groupe SEB

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SEB S.A.
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Rechtsform S.A.
ISIN FR0000121709
Gründung 1925
Sitz Écully, FrankreichFrankreich Frankreich
Leitung Thierry de La Tour d’Artaise (Vorstandsvorsitzender)[1]
Mitarbeiter 26.024[2]
Umsatz 4,770 Mrd. EUR[2]
Branche Haushaltsgeräte
Website www.groupeseb.com
Stand: 31. Dezember 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

SEB S.A. (Société d’Emboutissage de Bourgogne übersetzt „Burgunder Blechstanzgesellschaft“) ist ein börsennotierter Hersteller von Elektrokleingeräten und Kochgeschirr mit Sitz in Écully bei Lyon. SEB ist einer der führenden Hersteller von Elektrokleingeräten und Haushaltswaren und in über 160 Ländern vertreten.[3] Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens ist seit dem Jahr 2000 Thierry de La Tour d’Artaise.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1857 von Antoine Lescure in Selongey, Frankreich, gegründet und später durch die Enkel und die Großenkel von Antoine Lescure fortgesetzt. 1944 nannte es sich in Groupe S.E.B. (Société d’Emboutissage de Bourgogne) um. Seit 1952 ist es eine Aktiengesellschaft. Im Haushaltsgerätemarkt ist es seit 1962 vertreten. Hinzugekauft wurden Tefal (1968), Calor und Vogalu (1972), Rowenta (1988) und weitere Unternehmen. 2002 kam Moulinex/Krups hinzu, 2005 Lagostina. 1976 wechselte der Hauptsitz von Selongey nach Écully (nahe Lyon).

SEB in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Übernahme von Rowenta im Jahr 1988 expandierte Groupe SEB auch nach Deutschland. Der Deutschlandsitz des Unternehmens wurde 2015 von Offenbach am Main nach Frankfurt am Main verlegt.[5] Der Zentralkundendienst befindet sich in Solingen.

Im Mai 2016 hat SEB den Haushaltswarenhersteller Emsa übernommen.[6][7] Am 23. Mai 2016 wurde bekannt, dass SEB die Württembergische Metallwarenfabrik (WMF) übernommen hat.[8]

Marken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmenszweige und Markennamen der SEB-Gruppe sind:[9]

Internationale Marken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lokale Marken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produktsortiment[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kochgeschirr (antihaftbeschichtetes Kochgeschirr, Schnellkochtöpfe, ...)
  • Elektrisches Kochen (Fritteusen, Dampfgarer, Öfen, Grills, Waffeleisen, ...)
  • Essenszubereitung (Küchenmaschinen, Handrührer, ...)
  • Getränkezubereitung (Espresso-/ Kaffeemaschinen, Wasserkocher, ...)
  • Bügeln, Beauty, Klima (Bügeleisen, Dampfgeneratoren, elektronische Waagen, Heizlüfter, ...)
  • Saugen (Staubsauger, Akkusauger, ...)

SEB hält mehr als 1.000 aktive Patente und bringt mehr als 200 neue Produkte pro Jahr auf den Markt. 60 % aller Produkte sind nicht älter als drei Jahre.[10] Mit mehr als 40 Produktfamilien deckt die Groupe SEB alle Bereiche des Marktes für kleine Haushaltsgeräte ab und ist weltweit in mehr als 160 Ländern und mit 57 Verkaufsniederlassungen vertreten.

Insgesamt beschäftigt Groupe SEB 25.500 Mitarbeiter in 63 Ländern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Groupe SEB – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mot du Président
  2. a b Chiffres clés
  3. http://www.groupeseb.com/sites/default/files/groupeseb_visitenkarte2015_de.pdf
  4. http://www.groupeseb.com/fr/gouvernance-groupe-seb-petit-electromenager
  5. Marc Kuhn: Rowenta hat Offenbach verlassen. op-online.de, 18. Juni 2015, abgerufen am 24. Juni 2016.
  6. http://www.mv-online.de/lokales/emsdetten_artikel,-Franzoesische-SEB-Gruppe-kauft-Emsa-_arid,592641.html
  7. http://www.groupeseb.com/node/48873?views=6
  8. Besteck und Kochtöpfe: Dieser französische Konzern will WMF kaufen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. Mai 2016, abgerufen am 29. Mai 2016.
  9. http://www.groupeseb.com/fr/content/marques-mondiales
  10. „Projekt Freischwimmer“, brand eins 04/2014 S. 16