Guédiawaye

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Ville de Guédiawaye
Guédiawaye
Guédiawaye (Senegal)
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Koordinaten 14° 46′ 58″ N, 17° 22′ 34″ WKoordinaten: 14° 46′ 58″ N, 17° 22′ 34″ W
Basisdaten
Staat Senegal

Region

Dakar
Département Guédiawaye
Höhe 16 m
Fläche 12,9 km²
Einwohner 329.659 (2013)
Dichte 25.555 Ew./km²
Website www.villedeguediawaye.com (französisch)
Lage Guédiawayes in der Region Dakar
Lage Guédiawayes in der Region Dakar

Guédiawaye ist eines der vier Départements in der Hauptstadtregion Dakar in Senegal, das aus nur einem Arrondissement und nur aus der Großstadt Ville de Guédiawaye besteht. Guédiawaye wurde als Trabantenstadt am Stadtrand von Dakar und im Nordwesten Pikines im Dünengebiet am Nordufer der Cap-Vert-Halbinsel geplant und errichtet.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten Volkszählungen ergaben für die Stadt jeweils folgende Einwohnerzahlen:

Jahr Einwohner
1988 ...
2002 258.370
2013 329.658

Wie in der ganzen Hauptstadtregion gab es auch hier einen starken Bevölkerungsanstieg. Die Bevölkerungsdichte im Stadtgebiet nimmt einen landesweiten Spitzenplatz ein.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Département hat eine Fläche von 12,9 km²[1] und besteht nur aus dem Arrondissement Guédiawaye, das in fünf communes d’arrondissement unterteilt ist:[2]

Commune d’Arrondissement Einwohner 2013
Golf Sud 92 345
Sam Notaire 78 660
Ndiarème Limamoulaye 35 171
Wakhinane Nimzatt 89 721
Médina Gounass 33 762
zusammen 329 659

Die Auflistung der Stadtteile folgt der Reihenfolge der Lage am Meer von West nach Ost; Médina Gounass ist der einzige Stadtteil im Binnenland ohne Küstenabschnitt.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guédiawaye wurde zunächst 1972 als communauté rurale gegründet und erhielt wegen des stetigen Bevölkerungswachstums 1990 den Status als commune und 1996 das Attribut Ville, war aber noch Teil des Départements Pikine. Am 21. Februar 2002 wurde für die Stadt Guédiawaye ein eigenes Département gegründet. Seitdem ist Guédiawaye organisatorisch gleichrangig mit den benachbarten Millionenstädten Dakar und Pikine.[4]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sportart ist Rugby populär; der örtliche Erstliga-Fußballclub heißt FC Guédiawaye und der senegalesische Fußballnationalspieler Tony Sylva sowie Abdoulaye Diakhaté und Diafra Sakho stammen aus der Stadt.

Guédiawaye hat eine Partnerschaft mit der Stadt Birmingham im US-Bundesstaat Alabama.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. L’AUP en Afrique de l’Ouest : les villes de Dakar et Cotonou, limites et potentialités Seite 112 der PDF-Datei 5,65 MB
  2. Service Régional de la Statistique et de la Démographie de Dakar: Situation economique et sociale regionale 2013 Seite 22, 23 und 129 der PDF-Datei 1,44 MB
  3. Monographie de Dakar. Octobre 2014 Carte de la Région de Dakar: Seite 5 der PDF-Datei 4,50 MB
  4. Guediawaye Emergent: Zur Geschichte von Guédiawaye

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]