Region Tambacounda

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Tambacounda
Hauptstadt Tambacounda
Einwohner 681.310 (Stand 2013)
Fläche 42.706 km²
Bevölkerungsdichte 16 Einwohner je km²
Geografische Lage 14° N, 13° WKoordinaten: 14° N, 13° W
Karte
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Die Region Tambacounda mit der Hauptstadt Tambacounda ist die größte Region des Senegal und liegt im Südosten des Landes. Ein Teil des Nationalpark Niokolo-Koba nimmt den Süden der Region ein.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region Tambacounda wird zwar zusammen mit der Region Kédougou als Sénégal oriental angesprochen, ist aber nach der topographischen Beschaffenheit und Lage weniger ein Randgebiet als vielmehr eine Drehscheibe für das Zusammenwirken der Landesteile, denn sie grenzt nicht nur an vier andere Regionen (Matam, Kaffrine, Sédhiou und Kédougou), sondern dazwischen auch an vier der fünf Nachbarländer des Senegal: Im Westen grenzt sie an Gambia, im Süden an Guinea und im Osten an Mali und Mauretanien.

Die Region Tambacounda hat Anteil an vielen Flussgebieten des Landes. Im Osten sind der Falémé und der Senegal Grenzflüsse, im Süden sind dies der Niokolo Koba, der Gambia und die Koulountou. Der Niéri Ko liegt zur Gänze in der Region, der Sandougou fast vollständig und vom Saloum immerhin der Oberlauf.

Schließlich ist die Regionalpräfektur Tambakounda der größte Knotenpunkt im landesweiten Fernstraßennetz außerhalb der Hauptstadtregion Dakar. Nationalstraßen gehen von hier in fünf Richtungen aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region Tambacounda wurde 2008 geteilt. Der südöstliche Teil südlich des Niokolo Koba bildet seither die Region Kédougou.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region Tambacounda untergliedert sich in vier Départements:

Auf den nächsten Gliederungsebenen sind für 2013 12 Arrondissements, 8 Kommunen (Communes), 38 Landgemeinden (Communautés rurales) sowie 1434 amtlich erfasste Dörfer (Villages) zu nennen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]