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Halle (Belgien)

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Halle
Halle (Flämisch-Brabant)
Halle (Flämisch-Brabant)
Halle
Staat: Belgien Belgien
Region: Flandern
Provinz: Flämisch-Brabant
Bezirk: Halle-Vilvoorde
Koordinaten: 50° 44′ N, 4° 14′ OKoordinaten: 50° 44′ N, 4° 14′ O
Fläche: 44,4 km²
Einwohner: 42.595 (1. Jan. 2024)
Bevölkerungsdichte: 959 Einwohner je km²
Postleitzahl: 1500, 1501, 1502
Vorwahl: 02
Bürgermeister: Marc Snoeck (sp.a)
Adresse der
Kommunal-
verwaltung:
Stadhuis
Oud strijdersplein 18
1500 Halle
Website: www.halle.be

Halle (französisch Hal) ist eine Stadt in der belgischen Provinz Flämisch-Brabant. Sie ist die südlichst gelegene Stadt der niederländischsprachigen Region.

Halle liegt an der Senne, der Stadtkern an deren linkem Ufer. Der Fluss wird hier vom Kanal Charleroi-Brüssel begleitet und gekreuzt. Auf den Hügeln östlich dieser Gewässer geht die Siedlungsfläche von Halle kaum unterbrochen in die Agglomeration Groß-Brüssel über. Südöstlich gehört zum Stadtgebiet der Wald Hallerbos, einer der Reste des Kohlenwalds (Silva Carbonaria), der sich in der Antike von der Mitte des heutigen Flandern zusammenhängend bis an die Maas erstreckte. Westlich grenzt die Stadt an das fruchtbare, hügelige Pajottenland. Diese historische Kornkammer Brüssels ist noch heute überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Teilgemeinden sind Halle, Buizingen, Lembeek, Breedhout, Essenbeek, Sint-Rochus und Hondzocht.

St. Martin in Halle
Stadhuis in Halle und Denkmal für den Cellisten Adrien-François Servais
Schloss Buizingen, einst Landsitz der Brüsseler Thurn und Taxis

Die hochgotische St.-Martins-Basilika wurde zwischen 1341 und 1467 erbaut und beherbergt Kunstwerke, die von hochrangigen Staatsmännern gestiftet wurden: ein Reliquienschrein von Ludwig XI. von Frankreich (1423–1483), der St.-Martins-Altar 1533 von Kaiser Karl V., eine Monstranz von Heinrich VIII. von England und der Mainzer Kelch.[1]

Das Rathaus (Stadhuis) ist ein Renaissancebau aus dem Jahr 1611. Das ehemalige Jesuitenkolleg wurde 1650 gebaut.

Sitzverteilung im Stadtrat
von Halle 2000
       
Insgesamt 31 Sitze

Nach der Wahl kam es zu einer Koalition aus CD&V, OpenVLD und Demokratie für alle (Sonstige).

Sitzverteilung im Stadtrat
von Halle 2006
      
Insgesamt 31 Sitze

Nach der Wahl kam es zu einer Koalition aus CD&V-NVA und OpenVLD.

Sitzverteilung im Stadtrat
von Halle 2012
       
Insgesamt 33 Sitze

Nach der Wahl kam es zu einer Koalition aus CD&V, Vooruit und OpenVLD.

Sitzverteilung im Stadtrat
von Halle 2018
       
Insgesamt 34 Sitze

Nach der Wahl kam es zu einer Koalition aus CD&V, Vooruit und Groen (Belgien)

Sitzverteilung im Stadtrat
von Halle 2024
       
Insgesamt 35 Sitze

Nach der Wahl kam es zu einer Koalition aus CD&V und NVA.

Sitzverteilung im Stadtrat
von Halle 2000–2024
         
Insgesamt 163 Sitze

Für eine Mehrheit brächte man bspw. Vooruit, CD&V und OpenVLD. Die 3 Parteien kämen auf 83 Sitze und damit auf eine ziemlich knappe Mehrheit. Man könnte Vooruit aber auch mit der NVA ersetzen, dann hätte man zumindest 87 Sitze. Nähme man die gleiche Koalition wie in Flandern (NVA, Vooruit und CD&V) käme man auf 105 Sitze, würde noch 4 auf eine 2/3 Mehrheit fehlen. Man könnte dann also noch entweder OpenVLD, CD&V-NVA oder Groen (Belgien) nehmen.

Wirtschaft und Infrastruktur

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In Halle befindet sich der Hauptsitz des Konzerns Colruyt. Im Stadtteil Leembek befindet sich der Sitz der Brauerei Boon.

Städtepartnerschaften

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Persönlichkeiten

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Söhne und Töchter der Stadt

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Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben

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Einzelnachweise

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  1. Heinz Kremer: Der "Mainzer Kelch" in Halle bei Brüssel; Mainzer Zeitschrift 75 (1980), S. 97–98.
Commons: Halle – Sammlung von Bildern