Harald Dietl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Harald Dietl (* 18. April 1933 in Altenburg) ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler sowie Synchronsprecher.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harald Dietl wuchs in Augsburg und Pforzheim als Sohn eines Papierfabrikanten auf.[1] Dietl absolvierte zunächst eine Schriftsetzerlehre. Danach arbeitete er als Journalist. Reportagen führten ihn mehrmals nach Burma, China (u. a. während der Kulturrevolution) und die Sowjetunion (Sibirien, alte Seidenstraße), aber auch in die Mongolische Volksrepublik, nach Kuba, Albanien und Vietnam.[2]

Nach der Schauspielausbildung erhielt er Bühnenengagements u. a. in München, Wien (Burgtheater), Stuttgart, Burgfestspiele Jagsthausen, Basel, und Berlin.

Vier Mädels aus der Wachau war der zweite Film, in dem er mitgespielt hat. Besonders populär wurde er durch seine Dauerrolle als Kommissar Feldmann in der Krimiserie Die Männer vom K3.

Zudem arbeitet Dietl umfangreich als Synchronsprecher und lieh seine Stimme bekannten Schauspiel-Kollegen wie Richard Griffiths (als Onkel Vernon in den Harry-Potter-Filmen), Roger Moore (Jenseits des Ruwenzori und Madonna mit den zwei Gesichtern), John Rhys-Davies (Der unheimliche Hulk vor Gericht) und Patrick Stewart (Excalibur). Vielen dürfte er außerdem als der deutsche Vorspann-Sprecher der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert bekannt sein. Dietl, der auch schriftstellerisch tätig ist, erhielt 1989 den Bayerischen Poetentaler. Auch lieh er Ratte Django im Animationsfilm Ratatouille seine Stimme.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kindheit auf PZ-News.de
  2. www.haralddietl.de