Hermann Geißler (Theologe)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hermann Geißler

Hermann Geißler (* 12. Juni 1965 in Hall in Tirol) ist ein österreichischer römisch-katholischer Theologe und Ordenspriester. Er war neuneinhalb Jahre Leiter der Lehrabteilung der Kongregation für die Glaubenslehre in Rom und trat Anfang 2019 nach dem Öffentlichwerden von Vorwürfen der sexuellen Belästigung einer Ordensfrau von seinem Amt zurück. Er wird außerdem als Direktor des „Internationalen Zentrums der Newman-Freunde“ genannt,[1] einer von Mitgliedern der geistlichen Familie „Das Werk“ (FSO) geleiteten Einrichtung in Rom.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Geißler stammt aus einer Tiroler Bergbauernfamilie.[3] Nach dem Studium der Theologie und Philosophie am Collegium Rudolphinum in Heiligenkreuz bei Wien ab 1983 und nach seiner Promotion an der Lateranuniversität in Rom mit dem Thema Gewissen und Wahrheit bei Kardinal John Henry Newman wurde er 1991 zum Priester geweiht und wirkte anschließend für zwei Jahre als Seelsorger in einer österreichischen Pfarrei in der Diözese Feldkirch. Für seinen theologischen Weg prägend war nach eigener Aussage die Lektüre des Buches Rapporto sulla fede (deutsch: Zur Lage des Glaubens), das ein im Sommer 1984 geführtes Gespräch des damaligen Glaubenspräfekten Joseph Ratzinger mit dem italienischen Autor Vittorio Messori enthält.[4] Seit 1988 gehört Geißler zur geistlichen Familie „Das Werk“ (Familia Spiritualis Opus), einer 1938 von Julia Verhaeghe gegründeten und 2001 päpstlich anerkannten geistlichen Gemeinschaft, die sich besonders dem „Dienst an der gesunden Glaubenslehre“[4] widmet. Um Ostern 1993 wurde er von seinen Oberen nach Rom berufen und Kardinal Ratzinger vorgestellt, der den 27-jährigen Priester als Mitarbeiter der Kongregation für die Glaubenslehre aufnahm,[4] wo er fast 26 Jahre tätig blieb. In Rom übernahm er auch die Leitung eines von seiner Gemeinschaft geführten internationalen Begegnungszentrums. In der Glaubenskongregation arbeitete Geißler von 1993 bis 2005 an der Seite Kardinal Ratzingers und erwarb sich einen Ruf als dessen ausgezeichneter Kenner.[4][5] Er besaß auch nach Ratzingers Papstwahl Zugang zu dessen Sekretär Georg Gänswein.[6] 2008 war er als Nachfolger des von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone entlassenen Deutschen Christoph Kühn für die Leitung der deutschsprachigen Abteilung der Allgemeinen Sektion des vatikanischen Staatssekretariats im Gespräch, scheiterte aber am Widerstand der ehemaligen Chefhaushälterin Ratzingers, Ingrid Stampa, die im Staatssekretariat angestellt war.[7] Am 4. August 2009 wurde Geißler von Papst Benedikt XVI. zum Amtschef (Capo Ufficio) ernannt, einem der drei Abteilungsleiter in der Glaubenskongregation.[8]

Amtschef der Lehrabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Amtschef, der in der Hierarchie des Dikasteriums auf der vierten Leitungsebene unmittelbar hinter dem Präfekten, dem Sekretär und dem Untersekretär der Kongregation rangiert,[9] nahm Geißler Einfluss auf Entscheidungen und Diskussionen diverser Lehr- und Sittenfragen.[10] So war er im April 2018 zusammen mit dem Präfekten, Erzbischof Luis Ladaria, als Repräsentant der Glaubenskongregation an einem in kirchlichen Medien stark wahrgenommenen Treffen mit Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz in Rom beteiligt, bei dem es um Klärung eines Lehrstreits unter den Bischöfen über den Kommunionempfang nichtkatholischer christlicher Ehepartner von Katholiken ging.[11]

Der eng mit den Angelegenheiten der Glaubenskongregation vertraute Vatikankorrespondent Guido Horst berichtete im Zusammenhang mit dem Rücktritt Geißlers im Januar 2019 von Spekulationen, wonach er als Amtschef im Herbst 2018 auch in die versuchte Absetzung des wiedergewählten Rektors der Jesuitenhochschule St. Georgen, Ansgar Wucherpfennig SJ, durch Verweigerung des Nihil obstat involviert gewesen sein könnte.[12] Der Untersekretär der dafür eigentlich zuständigen Bildungskongregation des Vatikans,[3] Friedrich Bechina, ist ebenfalls Österreicher und FSO-Mitglied.

Am 29. Januar 2019 bestätigte der Präfekt der Glaubenskongregation den Amtsverzicht Geißlers, den dieser am Vortag eingereicht hatte, „um weiteren Schaden von der Glaubenskongregation und von seiner Gemeinschaft abzuwenden“.[13]

Vorwürfe, Untersuchungen, kirchlicher Freispruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang 2019 führte die Glaubenskongregation nach Angaben des Vatikansprechers Untersuchungen durch,[14] nachdem im Herbst 2018 einer breiteren Öffentlichkeit die seit 2012 erhobenen sexuellen Belästigungsvorwürfe einer ehemaligen Ordensschwester bekannt geworden waren, die derselben Gemeinschaft wie Geißler angehörte.[9][15][16] Es geht um einen Vorfall aus dem Jahr 2009, bei dem der Priester die Ordensfrau bei einer Beichte bedrängt haben soll.[17] Als brisant an dem Fall wird die Tatsache eingeschätzt, dass die Glaubenskongregation innerhalb des Vatikans diejenige Stelle ist, die mit der Untersuchung von Fällen sexueller Missbräuche durch Kleriker befasst und für kirchenrechtliche Maßnahmen bei Missbrauchsdelikten zuständig ist.[9] Allerdings war Geißler nicht selbst in der betreffenden Abteilung tätig.

Geißler bestritt beim Einreichen seines Amtsverzichts am 28. Januar 2019 die erhobenen Vorwürfe und bat darum, das kanonische Verfahren bis zur Klärung fortzusetzen.[13][17] Ausweislich von Dokumenten, die der liberalen katholischen Onlinezeitung National Catholic Reporter vorgelegt wurden, soll er allerdings vor Februar 2014 schon Übergriffigkeiten eingeräumt haben. Die konservative katholische Wochenzeitung Die Tagespost berichtete, bereits 2012/13 habe eine kanonische Untersuchung des Falls unter Federführung des damals für „schwerwiegende Delikte“ (delicti graviora) zuständigen Kirchenanwalts der Glaubenskongregation, Charles Scicluna, stattgefunden, die Geißler entlastet habe.[18] Das Opfer wurde nach eigenen Angaben weder in dem damaligen noch in dem neuen Verfahren angehört.[15][19] Erst im Februar 2019 erhielt sie von der Apostolischen Signatur, dem höchsten Gerichtshof des Vatikans, eine Einladung, um in dem Fall vernommen zu werden.[19]

Der Jesuitenpater Klaus Mertes hatte bereits 2015 unter Verweis auf eine Buchveröffentlichung des Opfers darauf hingewiesen, dass ein Abteilungsleiter in der Glaubenskongregation zu den mutmaßlichen Tätern aus dem Orden gehört, die von dem ehemaligen Mitglied beschuldigt werden. Er warf dem damaligen Chef der Glaubenskongregation, Kardinal Müller, in diesem Zusammenhang Untätigkeit und Schweigen vor, da er von dem damals in der Öffentlichkeit namentlich noch nicht bekannten Beschuldigten wisse und nichts unternehme.[20] Der Journalist Guido Horst sprach nach dem Rücktritt Geißlers hingegen von einer kirchenpolitisch instrumentalisierten „Hexenjagd“ und bestritt, dass die vorgeworfenen Handlungen „in der Schublade ‚sexueller Missbrauch‘ abzulegen“ seien, wiewohl man sie als unklug oder peinlich bezeichnen könne.[12]

Wenige Tage nach Geißlers Rücktritt kam es zu einer medial beachteten Begegnung zwischen dem Wiener Kardinal Christoph Schönborn und dem Missbrauchsopfer Doris Wagner im Bayerischen Rundfunk.[21] Schönborn bekannte, er glaube ihr die Darstellung ihrer Missbrauchserfahrungen.[22] Auch das Verhalten Hermann Geißlers wurde in dem Gespräch mit Wagner thematisiert. Auf ihre Frage, wie man es sich zu erklären habe, dass Geißler sein Tun leugnet und sich ausweislich der Vatikanverlautbarung sogar „rechtliche Schritte“ vorbehalten will, sagte Schönborn: „Er hat sein Gewissen, er muss das verantworten, was er sagt. Ja. So wie Sie verantworten, was Sie gesagt haben.“[23] Die Vorarlberger Ordensgemeinschaft „Das Werk“ reagierte mit Unmut auf die Ausstrahlung des Gesprächs, warf Wagner eine „Kampagne mit unwahren Behauptungen“ vor und kritisierte Kardinal Schönborn wegen der nach Meinung der Ordensleitung „zu pauschalen Aussagen“.[24][25] Demgegenüber betonte Schönborn, es sei wichtig, Opfer erfahren zu lassen, dass sie gehört werden und dass ihnen geglaubt wird und dass es Konsequenzen gibt.[26]

Die von Geißler angekündigten Schritte bewirkten eine ebenfalls stark beachtete einstweilige Verfügung der Pressekammer des Landgerichts Hamburg im April 2019, die dem Fernsehsender Arte sowie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Deutschlandradio die weitere Verbreitung der Inhalte des französischen Dokumentarfilms Gottes missbrauchte Dienerinnen verbot, der sexuellen Missbrauch und sexualisierte Gewalt durch Kleriker gegen Ordensfrauen thematisiert. In dem Film befanden sich Interviewpassagen, in denen Wagner ihre Missbrauchserfahrungen im Institut „Das Werk“ beschreibt und neben den von ihr als Vergewaltigungen erlebten sexuellen Annäherungen eines anderen Ordenspriesters, die zeitlich vor ihrem Erlebnis mit Geißler stattfanden, auch dessen Übergriff aus ihrer Sicht schildert. „Das Werk“ hatte die gerichtliche Verfügung nach Angaben eines Ordenssprechers mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte des Priesters Geißler erwirken lassen, der in dem Film „schuldlos“ des sexuellen Übergriffs bezichtigt werde, obwohl sein Handeln „keine sexuelle Konnotation“ gehabt habe.[27] In anderen in dem Film beschriebenen Fällen hatten Täter Missbrauchshandlungen ebenfalls im Rahmen der Beichte begangen oder angebahnt.

Die Verfolgung der sogenannten Sollizitation (intime und aufreizende Handlungen und sexuelle Belästigungen durch Priester im Beichtstuhl), die zu den schwersten kirchenrechtlichen Verbrechen im Zusammenhang mit der Sakramentenspendung gehört,[15] fiel auch schon vor der Neufassung der Normen über die Untersuchung und Ahndung schwerster kirchenrechtlicher Vergehen (Normae de gravioribus delictis) im Jahr 2001 in den Zuständigkeitsbereich der Glaubenskongregation[4] und gehörte seit jeher zu den Aufgaben der Inquisition, ihrer Vorgängerorganisation. Über die moralische Komponente des Vergehens hinaus wurden derartige Handlungen traditionell auch als Missachtung und Entehrung des Bußsakraments und damit als Zeichen des Unglaubens der Täter gewertet.[28] Die Falschbeschuldigung eines Beichtvaters wird kirchenrechtlich schwer bestraft.[29]

Da Geißler in der Glaubenskongregation tätig war, wurde das 2019 durchgeführte Verfahren gegen ihn abweichend von der üblichen Praxis an die Apostolische Signatur abgegeben. In einem Bescheid des Gerichts vom 15. Mai 2019 stellte die aus fünf Priestern bestehende Jury fest, eine kirchenrechtliche „Straftat der Verführung zur Übertretung des Sechsten Gebotes“ stehe nicht fest, und schloss eine Bestrafung des Beschuldigten aus. Geißler selbst gab unmittelbar nach dem Erhalt seines Freispruchs ein Interview, in dem er sein Verhalten zu erklären versucht.[30] Das vatikanische Gericht bestätigte in einer vom Presseamt des Heiligen Stuhls am 17. Mai 2019 verbreiteten Erklärung, die Umstände der behaupteten Straftat seien nicht hinreichend erwiesen, um eine Verurteilung zu rechtfertigen.[31][32] Die frühere Ordensfrau, der Geißler nach unstrittiger Darstellung beider Seiten nach der Beicht „emphatisch“ seine Zuneigung erklärt und sie Wange an Wange gedrückt hatte, kritisierte auf Twitter, dass sie in dem sehr zügig abgeschlossenen Verfahren trotz Einladung aus Zeitgründen letztlich nicht vernommen wurde.[33] Sie habe aber schriftlich Unterlagen eingereicht, Zeugenaussagen vorgelegt und Verfahrensfragen gestellt, die allerdings nicht beantwortet wurden. Sie erfuhr aus der Herder Korrespondenz von der Entscheidung und wurde von der Apostolischen Signatur nicht informiert. Der Gerichtssekretär, der sizilianische Kirchenrichter Giuseppe Sciacca, der das Schreiben mitunterzeichnet hat, ist der Gemeinschaft „Das Werk“ nach Darstellung des Ex-Mitglieds freundschaftlich verbunden und soll in der Vergangenheit Geschenke von ihm erhalten haben. Gegen den Entscheid ist kein ordentlicher Rekurs möglich, nur die Beschwerde an den Papst.[34] Der Kirchenrechtler Thomas Schüller kritisierte, dass die Betroffene von der Apostolischen Signatur nicht angehört worden sei.[35] Am 1. Juni 2019 treten neue Rechtsvorschriften in Kraft, die Papst Franziskus im Mai 2019 mit dem Motu Proprio Vos estis lux mundi erlassen hatte und die ein Vorgehen kirchlicher Gerichte unter Geheimhaltungspflicht des Geschädigten wie in diesem Fall zukünftig verbieten.[36]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geißler veröffentlichte eine Reihe von Beiträgen über Leben, Spiritualität und Theologie von John Henry Newman sowie zu verschiedenen aktuellen Fragen der Kirche.

Monographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Conoscere Newman. Introduzione alle opere. Urbaniana University Press, Vatikanstadt 2002, ISBN 978-88-401-2069-0.
  • Mit Evandro Botto: Una ragionevole fede. Logos e dialogo in John Henry Newman. Vita e Pensiero, Mailand 2009, ISBN 978-88-343-1848-5.
  • The Primacy of God in the Life and Writings of Blessed John Henry Newman (= Louvain Studies 35/3–4). Peeters, Löwen 2011
    (Doppelnummer der Zeitschrift der Fakultät für Theologie und Religionswissenschaften der KU Leuven zum Thema John Henry Newman).

Aufsätze und Fachartikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Henry Newman. Ein Wort von Herz zu Herz. In: Eberhard von Gemmingen (Hrsg.): Visionen großer Christen. Zwischenrufe zur Zeitenwende. Herder, Freiburg i. B. 2000, S. 138–144.
  • El Cardenal John Henry Newman en el bicentenario del nacimiento. In: Ecclesia 15 (2001), S. 319–329.
  • Apologia pro vita sua. In: Conoscere Newman. Introduzione alle opere, Urbaniana University Press, Città del Vaticano 2002, S. 37–58.
  • John Henry Newman. La coscienza e l’assenso alla Verità. In: ders. mit Evandro Botto, Mauro De Gioia CO, Claudio M. Papa (Hrsg.): Rosmini e Newman. Un confronto con la modernità. Il Cittadino, Genua 2006, S. 47–64.
  • Der Petrusdienst heute: Stein des Anstoßes – Fels der Kirche. In: Theologisches Juli/August 2006, S. 209–216.
  • Newman e la dettatura del relativismo. In: Vita e Pensiero XC (2007/5), S. 84–92.
  • Der Retter der Welt und kein rosiger Anfang. In: Theologisches November/Dezember 2007, S. 379–382.
  • Equivoci e rischi della fuga nell’esoterismo. In: Vita e Pensiero XCI (2008/4), S. 123–128.
  • „Zehntausend Schwierigkeiten machen keinen Zweifel“. Zur Seligsprechung von Kardinal John Henry Newman. In: OrdensNachrichten 49 (2010), Heft 5 (PDF; 1,0 MB), S. 69–78.
  • Custodi e Interpreti della vita. Attualità dell’enciclica Humanae vitae. In: Familia et vita XVI/1 (2011), S. 315–319.
  • Gewissen und Wahrheit in den Schriften des seligen John Henry Newman. In: Forum Katholische Theologie 28 (2012), S. 185–200.
  • Anno della fede, la lezione di Newman. In: Vita e Pensiero XCV (2012/5), S. 65–74.
  • Das Zeugnis der Gläubigen in Lehrfragen nach John Henry Newman. In: Communio 41 (2012), Heft 6, S. 669–683 (Leseprobe online).
  • Einführung, in: John Henry Newman: Apologia pro vita sua. 2. Auflage, Media Maria Verlag, Illertissen 2013, ISBN 978-3-9811452-9-8, S. 19–38.
  • Herzenshaltungen des Apostels nach J.H. Newman. In: Communio 44 (2015), S. 189–200.
  • Lo zelo apostolico di san Paolo secondo Newman. In: Urbaniana University Journal 68 (3/2015), S. 161–174.
  • Die Sendung der Christen in der Welt nach John Henry Newman. In: Forum Katholische Theologie 32 (2016), S. 199–208.
  • Sulla speranza nella vita cristiana. Riflessioni a partire da alcuni discorsi di John Henry Newman. In: Urbaniana University Journal 69 (3/2016), S. 199–208.
  • Das Gewissen ist der ursprüngliche Statthalter Christi. Ein Blick auf Newmans Lehre über das Gewissen. In: Communio 46 (2017), Heft 5, S. 466–480 (Leseprobe online).
  • Carlo Caffarra e il dibattito sulla coscienza morale. In: Anthropotes 33 (2017), S. 681–689.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schreiben von Benedikt XVI. an P. Hermann Geißler vom 18. November 2010, veröffentlicht auf der Internetseite des Vatikans.
  2. The International Centre of Newman Friends – Rome (Memento vom 28. August 2011 im Internet Archive)
  3. a b Josef Bruckmoser: Der Zölibat wird nicht aufgegeben. In: Salzburger Nachrichten, 9. Oktober 2012, S. 11.
  4. a b c d e Interview mit Włodzimierz Rędzioch, in: Niedziela (kath. poln. Sonntagszeitung), Nr. 16, Czenstochau 2017 (italienisch).
  5. Papst-Kenner Pater Hermann Geißler: Benedikt XVI. ist unser Lehrmeister. Titelgeschichte in: PUR-Magazin Nr. 6 (Juni 2005), fe-Medienverlag, Kißlegg.
  6. Primizkelch hat den päpstlichen Segen. In: Offenburger Tageblatt, 7. Februar 2008, abgerufen am 22. Januar 2019.
  7. Alexander Smoltczyk: Die Pompadour des Vatikans. In: Der Spiegel, 3. Juni 2008, abgerufen am 29. Januar 2019.
  8. Vatikan: Österreicher steigt in der Glaubenskongregation auf. In: Radio Vatikan, 4. August 2009, abgerufen am 22. Januar 2019.
  9. a b c Robert Mickens: Former nun claims CDF official made sexual advances on her during confession. In: La Croix, 30. November 2018, abgerufen am 22. Januar 2019 (englisch).
  10. Treffens der Glaubenskommissionen der Bischofskonferenzen Europas beendet. In: Zenit, 15. Januar 2015, abgerufen am 27. Januar 2019.
  11. Thomas Söding, Wolfgang Thönissen: Ein Gespräch führen. Kurze Einführung in die „Orientierungshilfe“. In: dies. (Hrsg.): Eucharistie – Kirche – Ökumene. Aspekte und Hintergründe des Kommunionstreits (QD 298). Herder, Freiburg i. B. 2019, ISBN 978-3-451-02298-2, S. 41–64 (hier: S. 44).
  12. a b Guido Horst: Hexenjagd. In: Die Tagespost, 30. Januar 2019, abgerufen am selben Tag.
  13. a b Comunicato della Congregazione per la Dottrina della Fede. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 29. Januar 2019, abgerufen am 29. Januar 2019.
  14. Missbrauch: Hoher Mitarbeiter der Glaubenskongregation blieb im Amt. In: Katholisch.de, 22. Januar 2019, abgerufen am selben Tag.
  15. a b c Joshua J. McElwee: Accused priest resigns from Vatican’s doctrinal congregation. In: National Catholic Reporter, 29. Januar 2019, abgerufen am selben Tag (englisch).
  16. Evelyn Finger, Wolfgang Thielmann, Veronika Völlinger, Marc Widmann: Das Schweigen. In: Die Zeit, Nr. 40/2018, 27. September 2018.
  17. a b Geistlicher soll Ordensfrau bei Beichte sexuell belästigt haben. In: Stuttgarter Zeitung, 29. Januar 2019, abgerufen am selben Tag.
  18. Josef Bordat: Vatikan: Pater Hermann Geißler tritt zurück. In: Die Tagespost, 28. Januar 2019, abgerufen am Tag darauf.
  19. a b Patricia Averesch: „Wir Opfer üben Druck aus“. In: FAZ, 25. Februar 2019, abgerufen am 27. Februar 2019 (Interview mit Doris Reisinger).
  20. „In der Glaubenskongregation sitzen Täter“. In: regensburg-digital, 4. Juni 2015, abgerufen am 30. Januar 2019.
  21. Bayerischer Rundfunk: Schönborn im Gespräch mit Missbrauchsopfer. Meldung auf Kathpress, 6. Februar 2019, abgerufen am 11. Februar 2019.
  22. Gudrun Sailer: Missbrauch: Kardinal Schönborn spricht mit Ex-Ordensfrau. In: Vatican News, 7. Februar 2019, abgerufen am 11. Februar 2019.
  23. Eine Frau kämpft um Aufklärung. BR-Mediathek 6. Februar 2019 (online abrufbar bis 6. Februar 2020), Zitat bei Minute 28.
  24. Vorarlberger Ordensgemeinschaft kritisiert Schönborn. In: ORF.at, 8. Februar 2019, abgerufen am 11. Februar 2019.
  25. Kloster „betroffen“ von Schönborn-Aussage. In: ORF.at, 9. Februar 2019, abgerufen am 11. Februar 2019.
  26. Schönborn: „Das Opfer bin nicht ich“. In: ORF.at, 8. Februar 2019, abgerufen am 11. Februar 2019.
  27. Katholische Gemeinschaft "Das Werk" ließ Missbrauchs-Film sperren. In: Katholisch.de, 27. April 2019, abgerufen am 18. Mai 2019.
  28. Beatriz Comella: La Inquisición Española. 4. Auflage, Madrid 2004, S. 157.
  29. Wilhelm Rees: Sollizitation. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon für Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000, Sp. 713.
  30. Lucas Wiegelmann: Vatikangericht spricht "Werk"-Pater Hermann Geißler frei. In: Herder Korrespondenz, 16. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.
  31. Vatikan bestätigt Freispruch von "Das Werk"-Priester. In: Katholisch.de, 17. Mai 2019, abgerufen am selben Tag.
  32. Vatikan bestätigt Freispruch nach Vorwurf der Belästigung. In: Domradio, 17. Mai 2019, abgerufen am selben Tag.
  33. Vatikan spricht von Ex-Ordensfrau Doris Wagner beschuldigten Priester frei. In: Der Standard, 17. Mai 2019, abgerufen am selben Tag.
  34. Doris Reisinger (Wagner): Stellungnahme auf Twitter zum Freispruch Hermann Geißlers, 16. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.
  35. Vatikan wusch Pater aus Österreich von Missbrauch rein. Kleine Zeitung vom 19. Mai 2019
  36. Kampf gegen Missbrauch – Papst verschärft Kirchenrecht drastisch. In: Katholisch.de, 9. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.