Hochschule für Musik Würzburg

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Hochschule für Musik Würzburg
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Gründung 1. September 1973
Trägerschaft staatlich
Ort Würzburg
Bundesland Bayern
Land Deutschland
Präsident Bernd Clausen[1]
Studenten 600 (WS 2014/15)[2]
Website www.hfm-wuerzburg.de
Eingangsbereich

Die Hochschule für Musik Würzburg ist eine staatliche Musikhochschule in Würzburg.

1797 wurde das Collegium musicum academicum durch Franz Joseph Fröhlich gegründet. Von 1921 bis August 1973 hieß sie Bayerisches Staatskonservatorium der Musik, bis sie am 1. September 1973 zum heutigen Namen umbenannt wurde. Die Hochschule verteilt sich auf drei Gebäude in Würzburg: Hofstallstraße 6–8, Ebracher Gasse 1 und Hofstraße 13.

Präsident ist seit 2013 Bernd Clausen. Die Zahl der Vollstudierenden beträgt etwa 650 (Stand: Wintersemester 2006/07).

Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Abschluss „Bachelor of Music“ führen folgende künstlerische (teils auch künstlerisch-pädagogische) Studiengänge:[3]

Die künstlerischen und instrumentalpädagogischen Studienfächer mit Abschluss als Diplom-Musiker(in) oder Diplom-Musiklehrer(in) laufen aus und werden für Studienanfänger nicht mehr angeboten.

Es wird weiterhin das Musikstudium im künstlerischen Lehramt an Gymnasien sowie im künstlerischen Lehramt an Grund-, Mittel- und Realschulen angeboten.

Dazu gibt es mehrere Aufbaustudiengänge und die Möglichkeit zur Promotion.

Musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche werden von der Hochschule spezifisch gefördert (musikalische Frühförderung).

Konzertsaal-Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orgel im Konzertsaal wurde 2016 von der Orgelmanufaktur Klais (Bonn) erbaut. Die Disposition wurde von der Originaldisposition der Arnstädter Bach-Orgel von Johann Friedrich Wender aus dem Jahr 1703 ausgehend erstellt. Sie ist allerdings nicht rein barock, sondern angereichert um Register verschiedener Epoche, so dass die Orgel insgesamt ein symphonisches Instrument ist. Zu den Besonderheiten des Instruments zählt der Einsatz von Proportionalmagneten in der Spieltechnik. Das Instrument hat derzeit 83 Register auf drei Manualwerken und Pedal. Nicht realisiert wurden bislang die Register des IV. Manualwerkes und einige Pedalregister. Insgesamt wird das Instrument einmal 106 Register haben. Die Spiel- und Registertrakturen sind elektrisch.[4]

I Hauptwerk C–c4
1. Bordun 32'
2. Salicet 32'
3. Principal 16'
4. Quinte 102/3'
5. Principal 8'
6. Doppelgedackt 8'
7. Terz 62/5'
8. Quinte 51/3'
9. Septime 44/7'
10. Principal 4'
11. Dolcissima 4'
12. Terz B/D 31/5'
13. Quinte 22/3'
14. Septime 22/7'
15. Principal 2'
16. Terz 13/5'
17. Quinte 11/3'
18. Septime 11/7'
19. Principal 1'
20. Mixtur II-IV 4'
21. Mixtur VI 22/3'
22. Ophecléide 16'
23. Ophecléide 8'
24. Clairon 4'
Tremulant
II Positiv C–c4
25. Quintadena 16'
26. Salicet 16'
27. Principal 8'
28. Quintatön 8'
29. Viola di Gamba 8'
30. Flauten 8'
31. Cythara 8'
32. Octav 4'
33. Mixtur IV 2'
34. Cymbal II 1'
35. Trompete 8'
Tremulant

Transmissionslade
36. Gemshorn 8'
37. Gedackt 8'
38. Nazard 51/3'
39. Flaut travers 4'
40. Sesquialter II 22/3'
41. Fagott 16'
III Schwell-Echowerk C–c4
42. Großgedackt 16'
43. Salicional 8'
44. Dolce 8'
45. Holzharmonika 8'
46. Labial-Clarinette 8'
47. Spitzflöte 4'
48. Tertia 31/5'
49. Gemshornquinte 22/3'
50. Flautino 2'
51. Rauschquint II 22/3'
52. Harmonia aetheria IV 22/3'
53. Hautbois 8'
54. Vox humana 8'
Tremulant

Transmissionslade
55. Gemshorn 8'
56. Gedackt 8'
57. Nazard 51/3'
58. Flaut travers 4'
59. Sesquialter II 22/3'
60. Fagott 16'

gesondert schwellbar
61. Physharmonika 16'
62. Physharmonika 8'
IV Solowerk C–c4
63. Bordun 16'
64. Bordun 8'
65. Flûte harmonique 8'
66. Aeoline 8'
67. Vox coelestis 8'
68. Fugara 4'
69. Zartflöte 4'
Tremulant
70. Clarinette 8'

gesondert schwellbar
71. Stentorgambe 8'


IV Fernwerk C–c4
72. Holzharmonika 16'
73. Gambe 8'
74. Voix céleste 8'
75. Vox angelica 8'
76. Rohrflöte 8'
77. Dynamische Zunge 8'
Tremulant
Pedal C–g1
78. Untersatz 32'
79. Principalbass 16'
80. Violonbass 16'
81. Salicetbass 16'
82. Subbass 16'
83. Quintatönbass 16'
84. Gedacktbass 16'
85. Quintbass 102/3'
86. Octavbass 8'
87. Violonbass 8'
88. Flûte harmonique 8'
89. Stentorgambe 8'
90. Salicet 8'
91. Aeoline 8'
92. Vox coelestis 8'
93. Bordun 8'
94. Terzbass 62/5'
95. Septime 44/7'
96. Octave 4'
97. Fugara 4'
98. Zartflöte 4'
99. Mixtur VI 22/3'
100. Posaune 32'
101. Posaune 16'
102. Ophecléide 16'
103. Trompete 8'
104. Ophecléide 8'
105. Clarinette 8'
106. Cornett 2'
  • Koppeln
    • Normalkoppeln: I/II, I/III, II/I, II/III, III/I, III/II, I/S, II/S, III/S, S/I, S/II, S/III, F/I, F/II, F/III, I/F, II/F, III/F, I/P, II/P, III/P, S/P, F/P
    • Suboktavkoppeln: I/I, II/II, III/III, S/S, F/F
    • Superoktavkoppeln: I/I, II/II, III/III, S/S, F/F, III/P
  • Äqual: I Äqual Diskant Ab, I Äqual Bass Ab, II Äqual Ab, III Äqual Ab, SOLO Äqual Ab, FERN Äqual Ab

Persönlichkeiten (chronologisch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hochschule für Musik Würzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochschulleitung. Hochschule für Musik Würzburg, abgerufen am 4. November 2015.
  2. Bildung und Kultur. Studierende an Hochschulen. Statistisches Bundesamt, S. 78, abgerufen am 4. November 2015 (PDF, 2 MB).
  3. Beschreibung der Studiengänge auf der Website der Hochschule
  4. Informationen zur Orgel auf der Website der Orgelbaufirma

Koordinaten: 49° 47′ 33″ N, 9° 56′ 2″ O