Junkers J 7

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Junkers J 7
Junkers J 7
Typ: Experimentalflugzeug
Entwurfsland: Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
Hersteller:

Junkers & Co.

Erstflug: 17. September 1917
Stückzahl: 1

Das Flugzeug Junkers J 7 war ein freitragender Tiefdecker des Flugzeugherstellers Junkers & Co. in Duraluminiumbauweise und Auslegung als Jagdeinsitzer. Der Erstflug erfolgte am 17. September 1917. Sie befriedigte zunächst nicht, und es wurden mehrere Modifikationen, unter anderem an den Querrudern, dem Fahrwerk und dem Motorkühler vorgenommen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Werkserprobung im Herbst 1917[1] wurde das Musterflugzeug beim ersten Vergleichsfliegen neuer Jagdflugzeuge in Adlershof bei Berlin beurteilt. Trotz herausragender Leistungen stieß dieser Typ auf Ablehnung durch die Testpiloten, was im Wesentlichen durch die Auslegung als verspannungsloser Eindecker zu begründen ist. Als Kuriosum konnte der Mitbewerber von Junkers, Anthony Fokker, auf diesem Vergleichsfliegen die J 7 fliegen, machte aber bei der Landung Bruch. Da die J 7 an weiteren Vergleichen nicht mehr teilnehmen konnte, erhielt Fokker statt Junkers den Auftrag.

Die Leichtbaubemühungen von Junkers zeigten hier Erfolge. Es wurde eine Duraluminium/Wellblech-Beplankung eingesetzt, was zu einem Leergewicht von nur 655 kg führte.

Am 2. April 1918 wurde der Idflieg nochmals eine verbesserte Version angeboten, der Bau weiterer J 7 wurde daraufhin jedoch unterlassen.[1]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße Daten der Junkers J 7[1]
Verwendungszweck Jagdflugzeug
Länge 6,70 m
Spannweite 9,00 m
Höhe 3,15 m
Tragflügelfläche 11,70 m²
Höchstgeschwindigkeit 205 km/h
Dauergeschwindigkeit 175 km/h
Landegeschwindigkeit 90 km/h
Steigzeit auf 1000 m 2,6 min
Rüstmasse 655 kg
Flugmasse 940 kg
Dienstgipfelhöhe 6000 m
Reichweite 300 km
Triebwerk ein Mercedes D IIIa mit 118 kW (160 PS) Dauerleistung
Besatzung 1
Passagiere -
Bewaffnung 2 Maschinengewehre (geplant)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Manfred Griehl: Typenkompass, Junkers: Flugzeuge seit 1915. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, 2010, ISBN 978-3-613-03179-1, S. 15 ff.