Karl August von Hardenberg

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Karl August von Hardenberg, Gemälde von Friedrich Georg Weitsch, nach 1822.
Hardenbergs Unterschrift:
Signatur Karl August von Hardenberg.PNG

Karl August von Hardenberg, ab 1814 Fürst von Hardenberg (* 31. Mai 1750 in Essenrode; † 26. November 1822 in Genua) war ein deutscher Staatsmann und Reformer.

Hardenberg trat 1792 in den preußischen Staatsdienst ein. Nach Veröffentlichung der Rigaer Denkschrift für ein modernes Staatswesen wurde Hardenberg 1810 von König Friedrich Wilhelm III. zum Staatskanzler ernannt und setzte die unter seinem Amtsvorgänger Karl Freiherr vom Stein begonnenen Preußischen Reformen fort. Er vermittelte 1813 den Vertrag von Kalisch zur Befreiung von der napoleonischen Fremdherrschaft und setzte 1815 auf dem Wiener Kongress die Gleichberechtigung Preußens unter den europäischen Großmächten durch. Hardenberg gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hannover 1750–1781[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Porträt von Karl August Fürst von Hardenberg, Gemälde von Daniel Caffé

Karl August (zeitgenössisch: Carl August) wurde 1750 als ältestes Kind von acht Kindern des Obersten Christian Ludwig von Hardenberg, der im Siebenjährigen Krieg hervorgetreten war, und seiner Ehefrau Anna Sophia Ehrengart (geborene von Bülow aus Essenrode, Schwester von Friedrich Ernst von Bülow)[2] geboren. Die Familie war ein seit dem Mittelalter ansässiges Geschlecht, welches der Gefolgschaft der Bischöfe von Hildesheim und Paderborn und des Kurfürsten von Mainz angehört hatte. Im Gefolge der Reformation waren sie in die Lehnsschaft der Welfen gewechselt.[3] Die Erziehung Karl Augusts lag während der ersten Jahre in der Hand seiner Erzieherin Gavell, die auch schon seine Mutter erzogen hatte. Der Erziehungsplan richtete sich nach den Gewohnheiten der Zeit und seines Standes. Man sprach Französisch und vom sechsten Lebensjahr an lernte Hardenberg auch Latein. Zeitlebens hatte er eine enge Beziehung seinem Onkel Friedrich Karl von Hardenberg, wohingegen Hardenbergs Vater oft auf Reisen war. Die Eltern wie auch der Onkel erzogen Karl August zum freien Denken.[4] Dieser schenkte ihm oft Bücher. Über seinen Onkel schrieb Hardenberg später, dieser habe ihn als einen Sohn betrachtet.[5] Auch zu seiner Mutter und seiner Schwester Annette hatte Hardenberg laut seinen autobiographischen Aufzeichnungen eine enge Beziehung. Er hatte früh amouröse Abenteuer, so schrieb er über seine Jugend, er habe 1764/65 im Winter seine "Jungfräulichkeit verloren mit einer häßlichen Küchenmagd".[6]

Der Hofmeister Wedekind[7] übernahm nun die Erziehung. Ab 1756 wohnte die Familie aufgrund des Siebenjährigen Krieges auch in der Heimstatt des Onkels, während der Vater im Militär Dienst tat. Hardenberg befasste sich bereits früh mit Geschichte, aber auch mit Musik. Hardenberg besuchte das Lyzeum Ludwig Wilhelm Ballhorns in Hannover, wo er sowohl mit adligen Kindern als auch mit Kindern des dritten Standes gemeinsam unterrichtet wurde.[8] Sein Großvater, Gotthard Heinrich August von Bülow, führte ebenfalls wie Onkel Karl Friedrich führten Hardenberg in landwirtschaftliche Verwaltungsangelegenheiten ein und zeigten ihm den Nutzen von Reformen auf.[9] Nachdem der Onkel 1763 gestorben war, kehrte die Familie auf ihre Stammgüter zurück. Karl August genoss so eine für einen jungen Adligen ungewöhnlich fortschrittliche und aufgeklärte Erziehung. So erwarb er Wissen in den Bereichen Philosophie, Religion, Kunst, Pädagogik und Staatswissenschaften.[10]

Sein Traum war der Staatsdienst. Er entschloss sich also, Jura zu studieren, und schrieb sich mit 16 Jahren zum Wintersemester 1766/1767 in der Universität Göttingen ein und blieb vier Semester in Göttingen. Er besuchte allerdings auch Vorlesungen anderer Fachgebiete, wie der neuentstandenen Altertumswissenschaft. Er war zunächst Mitglied des Studentenordens Ordre de l’Esperance und wurde am 23. Mai 1768 in die Göttinger Freimaurerloge Augusta zu den drei Flammen aufgenommen. Er machte auch Bekanntschaft mit Georg Christoph Lichtenberg. Im selben Jahr siedelte er mit einem neuen Hofmeister (Johann Friedrich Gervinus) nach Leipzig über, um neben Rechtswissenschaften auch ein Jahr Belles Lettres zu studieren. Dort lernte er den jungen Johann Wolfgang von Goethe kennen, zu dem er zeitlebens ein distanziertes Verhältnis hatte. In Leipzig nahm er an Vorlesungen von Christian Fürchtegott Gellert teil, zu dessen engeren Zirkel er bald gehörte.[11] Allgemein führte Hardenberg während seiner Studentenzeit ein verschwenderisches Leben und trank viel Alkohol auf gesellschaftlichen Treffen. Hardenberg erwarb nie einen Abschluss, was nicht unüblich für Adlige zu seiner Zeit war.[12] Ebenfalls hatte er zahlreiche Liebschaften. Besonders hervorzuheben ist hierbei seine Beziehung zu Charlotte von Münchhausen, welche oft bei seinen Eltern zu verweilte, die er aber nach negativen Äußerungen seiner Eltern wieder aufgeben musste.[13]

Im Jahre 1770 bekam Hardenberg mit persönlichem Wohlwollen von Georg III. unter Vermittlung seines Vaters eine Auditorenstelle. Auditor war der Name für eine Hilfskraft am Gericht, in etwa entsprechend dem heutigen Referendar. Schon im Januar 1771, ein halbes Jahr nach Amtsantritt, wurde er in die Finanzverwaltung des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg versetzt. Hardenberg rief durch seine tätige Arbeit das Wohlwollen seines Vorgesetzten Burchard Christian von Behr hervor.[14] Doch völlig überraschend starb im Dezember 1771 Hardenbergs Förderer Burchard Christian von Behr. Dessen Nachfolger Benedict von Bremer brachte seine eigenen Schützlinge mit. Erbost beschwerte sich Hardenberg beim Kurfürsten – der als Georg III. in Personalunion König von Großbritannien und Irland war – in London, der ihm nahelegte, eine Reise durch Europa anzutreten, um seinen Horizont zu erweitern.[15]

Am 15. Juli 1772 trat Hardenberg zu seiner Grand Tour an und besuchte mehrere deutsche Fürstenhöfe (u. a. auch Österreich), das Reichskammergericht in Wetzlar und den Reichstag in Regensburg. Auch besuchte er die Niederlande und traf schließlich Georg III. persönlich. Danach reiste er weiter nach Frankreich. In seinem Tagebuch, welches teilweise überliefert war, kommentierte er die verschiedenen Stationen der Reise und machte Bemerkungen über den Zustand der jeweiligen Fürstentümer. Er kehrte schließlich aufgrund des Gesundheitszustandes seines Vaters nach Hause zurück und wirkte an der Abfassung von dessen Testament mit, in welchem die Familiengüter und das Vermögen zwischen den Kindern aufgeteilt wurden. Hardenberg erhielt hierbei den Kernbesitz.[16]

Hardenberg wollte ursprünglich eine Tochter des Freiherrn vom Stein heiraten, heiratete dann aber unter Vermittlung seiner Eltern und nach langen Verhandlungen mit der dänischen Regierung die fünfzehnjährige Christiane von Reventlow, deren Familiengüter in Dänemark lagen. Hardenberg erweiterte sein Familienwappen um das der Reventlows und erhielt den Titel eines dänischen Kammerherrn.[17] Die nächste Zeit weilte er in mit seiner Frau in Dänemark. Der Sohn Christian Heinrich August von Hardenberg-Reventlow kam 1775 zur Welt, die Tochter Lucia Anna Wilhelmine Christina von Hardenberg-Reventlow am 9. April 1776.

Im Herbst 1775 wurde Hardenberg Rat in der hannoverschen Kammer, eine Stellung, die er bereits 1773 erhalten hatte. Am 13. Januar 1780 veröffentlichte Hardenberg eine Denkschrift zur Reform der hannoverschen Verwaltung, in welcher er vorschlug, die Domänen an landwirtschaftliche Unternehmer zu verpachten, anstelle der bisherigen Vergütung der Beamten durch dieselbe. Anfang des Jahres 1780 verfasste Hardenberg eine Denkschrift, in welcher er seine finanziellen Reformvorhaben und die Idee vorbrachte, Hannover in eine Allianz der deutschen Kleinstaaten einzubinden und diese als dritte Partei neben Preußen und Österreich zu etablieren.[18] Am 15. Februar 1781 zog Hardenberg mit seiner Frau nach London, um den Kurfürsten für seine Reform einzunehmen, scheiterte jedoch mit seinem Reformvorhaben. 1778 und 1781 hielt er sich in London auf, wo sich eine Affäre zwischen seiner Frau Christiane und dem Prinzen von Wales (dem späteren George IV.) entwickelte. Da der Skandal öffentlich zu werden drohte, reichte Hardenberg am 28. September 1781 sein Abschiedsgesuch ein.[19] Im folgenden Jahr befasste sich Hardenberg mit der Verwaltung seines durch seinen luxuriösen Lebenswandel angezehrten Vermögens, welches durch die Gelder, welche seiner Familie daraus zukamen weiter schrumpfte. Hierdurch wurde Hardenberg genötigt, erneut eine Anstellung zu suchen.[20]

Braunschweig-Wolfenbüttel 1781–1790[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hardenberg weigerte sich trotz Angebots, in den dänischen Staatsdienst einzutreten. Stattdessen half ihm sein Vetter, Gottlob Friedrich von Hardenberg, Beziehungen zum braunschweigischen Herzog, Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel, zu knüpfen. In Verhandlungen mit diesem setzte Hardenberg durch, dass er in das Geheimratskollegium aufgenommen und zum Minister ernannt wurde. Hardenberg wurde so unter dem Minister Rotenkreutz der zweitmächtigste Staatsbeamte in Braunschweig.[21] Im Mai 1786 schlug Hardenberg dem Herzog in einer Denkschrift eine großangelegte Reform des Staates vor. Er schlug vor, dass es künftig drei Minister (Finanzminister, Justizminister und Innenminister) geben solle, während der Herzog die Beziehungen zu anderen Staaten leiten sollte. Hardenberg hätte in diesem Fall das Finanzministerium übernommen. Obgleich der Herzog Hardenbergs Pläne als sinnvoll erachtete, lehnte er sie ab, ernannte Hardenberg aber im folgenden Jahr zum Präsidenten der Kammer. Hardenberg befürwortete, möglicherweise nach Absprache mit dem weimarischen Minister Goethe, den Beitritt des Herzogtums zum preußisch dominierten Fürstenbund.[22]

Der Herzog hatte Johann Heinrich Campe, einen an Rousseau orientierten Reformpädagogen, nach Braunschweig geholt, woraufhin eine Schulreform offen diskutiert wurde. Hardenberg verfasste hierzu ein Gutachten, in welchem er dafür eintrat, ein Schulkollegium unter Ausschluss der Kirche zu gründen. Dies rief den Widerstand des Konsistoriums hervor, sodass auch kirchliche Vertreter in das neue Gremium berufen wurden. Die Reform der Schulen scheiterte jedoch trotz des Übergewichts der Reformer an dem Verhalten Campes.[23] Hardenberg beabsichtigte ebenfalls, die Universität von Helmstedt nach Wolfenbüttel zu verlegen, musste aber sein Reformvorhaben aufgrund des Widerstands im Land aufgeben. Da er seine Reformvorhaben in Braunschweig aufgrund des Widerstandes des Herzogs nicht umsetzen konnte, suchte er eine neue Anstellung.[24]

Hardenberg führte auch in Braunschweig ein luxuriöses Leben und bezog das ehemalige Palais der Maria Antonia Branconi und pflegte weiterhin, wie auch seine Frau Christiane, zahlreiche Affären. Gall charakterisiert dies als „offene[s] Verhältnis“.[25] Hardenbergs Frau ließ sich denn auch 1788 von ihm scheiden und er heiratete am 9. Juni 1788 die seinetwegen geschiedene Sophie von Lenthe. Hardenberg musste auf alle Güter seiner ehemaligen Frau verzichten, welche erst nach deren Tod sein Sohn erben sollte. Hierdurch geriet er in eine finanzielle Schieflage. Hochverschuldet wurde er von dem braunschweigischen Hoffaktor Herz Samson entlastet, was maßgeblich zu seinem späteren Eintreten für die rechtliche Gleichstellung der Juden beigetragen haben mag.[26] Hardenbergs neue Ehe wurde von der adligen Gesellschaft Braunschweigs nicht anerkannt. Hardenberg hoffte, auf den Posten des Leiters der deutschen Kanzlei in London berufen zu werden und wieder zu seinem alten Dienstherren zurückzukehren. Er verfasste einen Brief an Georg III., wechselte dann jedoch in die Dienste des Markgrafen von Ansbach-Bayreuth.[27]

Ansbach-Bayreuth 1790–1798[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Porträt von Karl August Fürst von Hardenberg, Gemälde von Thomas Lawrence

Hardenberg bekam das Angebot, in den preußischen Dienst zu treten, und ging als leitender Minister zum Markgrafen von Ansbach und Bayreuth (Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach). Hintergrund war, dass dieser beabsichtigte, zurückzutreten und seinen Besitz an die preußische Linie der Hohenzollern zu übergeben.

Nach dem Rücktritt des Markgrafen ging Ansbach-Bayreuth als Provinz in den Besitz der preußischen Krone über. Hardenberg leitete die Eingliederung der Provinz als preußischer Minister. Er hatte durchgesetzt, dass er direkt dem König und nicht der preußischen Verwaltung unterstellt wurde. Dadurch konnte er das Gebiet als selbständige Provinz weitgehend ohne Eingriffe von außen regieren. Wie ein Vizekönig hielt er Hof in Ansbach, Triesdorf und Bayreuth.

Die Eingliederung in den preußischen Staat war sehr schwierig, lagen die beiden Gebiete doch in einer Gemengelage mit anderen Territorien. Es gab Enklaven und Exklaven, teilweise überschnitten sich auch hoheitliche Rechte. Hardenberg scheute sich nicht, die Rechte von Reichsrittern und anderen Adeligen des Reiches zu verletzen und ihre Privilegien entgegen dem Reichsrecht aufzuheben. Er erzwang den Austausch von Gebieten mit dem Ziel, ein klar abgegrenztes preußisches Gebiet zu schaffen. Im Inneren wurde das Recht des Adels aufgehoben, sich in Streitfällen mit dem Landesherren an den Kaiser zu wenden. Hardenberg setzte notfalls auch militärischen Druck ein, um seine Ziele durchzusetzen. Mit Hilfe von heimlich finanzierten Zeitungen versuchte er, die öffentliche Meinung zu seinen Gunsten zu beeinflussen und erwies sich in diesem Punkt als einer der ersten Wegbereiter der Pressepolitik. Zu diesem Zweck beschäftigte er zunächst Wilhelm Ludwig Wekhrlin, der ab August 1792 die zwei Mal wöchentlich erscheinenden Ansbachischen Blätter herausgab, jedoch bereits im November desselben Jahres starb. 1796 erschien kurzzeitig die propagandistische Volkszeitung, herausgegeben von Hardenbergs Mitarbeiter Theodor von Kretschmann. Schließlich rekrutierte der Minister Ende 1796 den braunschweigischen Schriftsteller, Kaufmann und Englandreisenden Simson Alexander David, der sich den Namen Karl Julius Lange gegeben hatte und betont aufklärerische Positionen vertrat. Er erregte mit seiner Deutschen Reichs- und Staatszeitung für den Geschäfts- und Weltmann ab Januar 1797 sehr viel Aufsehen, da das Blatt de facto zensurfrei in Nürnberg, später in Erlangen erschien und durch die geheime Protektion von Hardenberg etliche Beleidigungsklagen und Beschwerden unbeschadet überstand. Zeitgenössische Beobachter bescheinigten der Zeitung, in der prominente, demokratisch gesinnte Autoren schrieben, „echten Oppositionsgeist“. Vor allem der fränkische Landadel, die Kirchen und Österreich wurden, inspiriert von Hardenberg, heftig attackiert. Erst im Mai 1799 musste Lange das Blatt einstellen und floh nach kurzer Inhaftierung ins damals dänische Altona in die Emigration. Hardenberg unterstützte den eigenwilligen Journalisten dort weiterhin insgeheim finanziell und sorgte ab Ende 1803 für dessen erneute Beschäftigung in Berlin.[28]

In Ansbach-Bayreuth konnte Hardenberg seine früheren Pläne zu einer grundlegenden Verwaltungsreform umsetzen. Es wurden vier Fachministerien für Justiz, Inneres, Krieg und Finanzen eingerichtet. Zahlreiche Beamte, die unter ihm dienten, spielten später eine wichtige Rolle bei den Reformen auf der Ebene des Zentralstaates. Andere, die nicht mit nach Berlin gingen, gehörten zu den Verwaltungsmodernisierern in Bayern, zu dem Ansbach-Bayreuth später fiel. Zu den bekannten Mitarbeitern gehörten etwa Alexander von Humboldt, Friedrich Leopold von Kircheisen, Karl vom Stein zum Altenstein oder Friedrich von Schuckmann.[29]

Im Rahmen des ersten Koalitionskrieges wurden ihm zunehmend auch außenpolitische Aufgaben übertragen. Er sprach sich für einen klaren Kriegskurs gegen Frankreich und für ein Bündnis mit Großbritannien und den Niederlanden aus. 1795 war Hardenberg Mitunterzeichner des Friedens von Basel mit Frankreich. Zwar musste das linke Rheinufer aufgegeben werden, aber Hardenberg versuchte dennoch, die preußische Position zu stärken. Er erreichte die Schaffung einer Neutralitätslinie. Auch wenn diese nicht so weit war, wie von ihm gehofft, führte sie doch dazu, dass Preußen und der norddeutsche Raum etwa zehn Jahre Frieden hatten, während Österreich und Süddeutschland weiterhin im Krieg waren. In Ansbach-Bayreuth versuchte er unterdessen durch Gebietserwerb die preußische Stellung im Süden Deutschlands zu stärken. Es gelang allerdings weder der Erwerb von Nürnberg noch der der Hochstifte Würzburg und Bamberg.

Berlin 1798–1822[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabmal an der Schinkelkirche in Neuhardenberg

1798 wurde Hardenberg nach Berlin beordert, weil man ihm Verschwendung vorwarf und seine unabhängige Stellung fürchtete.[30] In einem Generalbericht aus dem Jahre 1801 forderte Hardenberg Reformen für den preußischen Staat, so u. a. eine Reorganisation der Verwaltung.[31] Die ehemals von ihm regierten fränkischen Gebiete wurden vor allem auf Druck Österreichs hin aufgegeben.[32]

1803 erlangte er das Vertrauen des Königs Friedrich Wilhelm III. und wurde, zunächst als Vertretung des Grafen Haugwitz, zum Minister für auswärtige Angelegenheiten ernannt. Als Haugwitz 1804 zurücktrat, wurde Hardenberg im April desselben Jahres auch offiziell zum Außenminister ernannt.[33] Der König beriet sich allerdings im Hintergrund weiterhin mit Haugwitz. Hardenberg suchte als Außenminister eine engere Beziehung zu Russland und Österreich aufzubauen, um die vom König erwünschte preußische Neutralitätspolitik in den Koalitionskriegen zumindest formal aufrechterhalten zu können.[34] 1805 verfasste Hardenberg eine Denkschrift zur außenpolitischen Situation Preußens, in welcher er Russland als den einzigen Napoleon tatsächlich entgegenstehenden Staat benannte, während Österreich und Preußen in der gegenwärtigen Lage nur Frieden wollten. Letzteres sei zwischen Russland und Frankreich de facto eingezwängt und müsse mit beiden gute Beziehungen unterhalten. Vorerst müsse man die Neutralitätspolitik weiterverfolgen, aber im Falle einer veränderten Situation ein Bündnis gegen Frankreich ins Auge fassen.[35]

Auf das Drängen Haugwitz' hin hielt Friedrich Wilhelm III. aber an seiner bisherigen Politik fest. Als im September 1805 Russland Preußen im Falle der Teilnahme an einem Krieg gegen Frankreich das Bistum Fulda und linksrheinische Gebiete anbot, Frankreich hingegen ebenfalls eine Allianz unter Zugeständnis des Gewinns Hannovers anbot und seine Truppen gegen Österreich aussandte, wollte Hardenberg Hannover erobern lassen.[36] Russland drohte einige Tag später damit, in Preußen einzumarschieren, falls dieses seine Neutralitätspolitik nicht aufgebe. Die preußische Regierung ging daraufhin zu einer Politik der bewaffneten Neutralität über, woraufhin der Zar eine Zusammenkunft der Monarchen Preußens, Russlands und Österreichs vorschlug. Hardenberg geriet hieraufhin in Misskredit, da der König im vorwarf, er habe ihn davon abhalten wollen, weiterhin die Neutralität Preußens zu verfolgen.[37]

Der Zar Alexander I. erreichte am 25. Oktober Berlin. Er würdigte die Haltung Hardenbergs und forderte erneut ein Zusammengehen Preußens mit den Napoleon feindlich gesinnten Kräften. Der preußische König ordnete hingegen an, dass Hardenberg zwischen den verfeindeten Lagern vermitteln solle.[38] Nach dem Sieg Napoleons über Russland und Österreich in der Schlacht bei Austerlitz im Dezember 1805 wurde Preußen zu Gebietsabtretungen in den rheinischen Regionen gezwungen. Die preußischen Truppen wurden wieder demobilisiert, der Widerstand Hardenbergs hiergegen wurde übergangen. Napoleon versuchte, die Entlassung Hardenbergs zu erreichen, was der König aber ablehnte.[39] Hardenberg verfasste 1806 eine Denkschrift betreffend eine Reform des Reiches, welche das Reich in drei Einflusszonen aufgeteilt hätte und das Ziel verfolgte, die preußische Vormachtstellung in Norddeutschland zu sichern. Hardenberg verfolgte nun eine Politik der Anbindung an Frankreich, welches Preußen im Februar 1806 Hannover überließ, aber zugleich den Beitritt zur Kontinentalsperre gegen England forderte. Im April 1806 wurde Haugwitz erneut preußischer Außenminister.[40]

Im April 1807 wurde Hardenberg auf Betreiben des russischen Zaren Alexander I. als leitender Minister wieder mit allen inneren und äußeren Angelegenheiten betraut. In dieser Funktion sprach er sich offen für einen gemeinsamen russisch-preußischen Kampf gegen Napoleon aus. Als Bedingung nach dem Frieden von Tilsit im Juli 1807 musste Hardenberg auf Befehl Napoleons wieder zurücktreten.

Die Berufung von Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein 1807 beeinflusste er von seinem Exil-Aufenthalt Riga aus entscheidend mit, ebenso dessen Entlassung 1808 durch seine Braunsberger Denkschrift vom 12. November 1808.[41] In der Rigaer Denkschrift „Über die Reorganisation des Preußischen Staats“ vom 12. September 1807, die er im Auftrag des Königs verfasste, entwickelte er Reformvorschläge, die eine Monarchie mit Freiheitsrechten und demokratischen Elementen ermöglichen sollten.[42] Er empfahl seinem König, sich nicht auf die Legitimität seines Hauses als Gewähr für Preußens Zukunft zu verlassen, sondern im Kampf mit Napoleon – mit Vorsicht – auch auf das erwachende deutsche Nationalgefühl zu setzen: „Bei der immer drohender werdenden und nicht aus den Augen zu verlierenden Gefahr, daß Napoleon die Vernichtung Preußens beabsichtige, ist Bearbeitung und Benutzung des Nationalgeistes allerdings äußerst wichtig.“[43]

Als er 1810 die Entlassung des Kabinetts von Karl vom Stein zum Altenstein erreichte, gelang es von Hardenberg, am 4. Juni mit Billigung Napoleons zum preußischen Staatskanzler ernannt zu werden.[44] In dieser Funktion hatte Hardenberg eine bis dahin nicht erreichte Machtfülle: Neben dem Außen- und Innen- übernahm er auch das Finanzressort. Die durch Stein begonnenen und unter Altenstein ins Stocken gekommenen Preußischen Reformen setzte er fort, konnte sich aber wie Altenstein nicht gegen die restaurativen Kräfte durchsetzen. Sein Hauptziel, die Einführung einer Verfassung und die Mitbestimmung des Bürgertums, konnte er nicht erreichen.

Das Finanzedikt vom 27. Oktober 1810 war der Beginn der Hardenbergschen Reformen, 1811 folgten das Regulierungsedikt, das Gewerbesteuergesetz, das die Gewerbefreiheit festschrieb, die Bauernbefreiung und 1812 die Emanzipation der Juden. Er trat für einen liberalen Verfassungsstaat ein, wie er ihn schon in seiner Rigaer Denkschrift gefordert hatte, lehnte im Gegensatz zu Stein aber die Schaffung eines deutschen Nationalstaats ab. Eine Steuerreform und die Schaffung einer repräsentativen Vertretung plante Hardenberg ebenfalls, scheiterte damit aber am Widerstand des konservativen Adels.

Gegenüber den russischen Bestrebungen um ein Bündnis gegen Napoleon verhielt sich Hardenberg zunächst abwartend. Erst nachdem die Armee Napoleons Ende 1812 in Russland zusammengebrochen war, wurde er in dieser Hinsicht aktiv. Den preußisch-russischen Vertrag von Kalisch, in dem eine gemeinsame Erhebung gegen Napoleon vereinbart wurde, vermittelte er als Verhandlungsführer auf preußischer Seite, zusammen mit vom Stein, der den russischen Zaren vertrat. Er unterzeichnete 1813 für Preußen auch die Allianzverträge von Teplitz mit Russland und Österreich.

Zusammen mit Wilhelm von Humboldt und vom Stein entwickelte er 1814 einen Entwurf für eine Bundesverfassung. Am 3. Juni desselben Jahres erhob ihn Friedrich Wilhelm III. in Paris[45] in den Fürstenstand und schenkte ihm die Standesherrschaft über das Amt Quilitz, welches in Neu-Hardenberg umbenannt wurde. 1820 bis 1823 baute Karl Friedrich Schinkel das ursprünglich barocke Schloss im Auftrag des Fürsten klassizistisch um.

Auf dem Wiener Kongress gelang es ihm 1815, Preußen erheblichen Gebietszuwachs zu sichern, und er etablierte nach 1815 in den gewonnenen Gebieten eine neu organisierte Verwaltung (Provinz Sachsen). Er konnte dem König das Versprechen abringen, eine Verfassung zu erlassen; eine Verfassungskommission wurde allerdings erst 1817 einberufen. 1819 entwarf er eine landständische Verfassung für Preußen, die allerdings nicht umgesetzt wurde.

Nach den Karlsbader Beschlüssen 1819 schwand Hardenbergs Einfluss langsam. 1822 erkrankte er nach einem Kongress in Verona und starb kurz darauf.[46] Wegen der Effektivität seiner Reformen und der Wirkung auf zahlreiche benachbarte Länder gilt er als einer der großen Staatsreformer des 19. Jahrhunderts. Sein Leichnam[47] ruht auf der Rückseite der Schinkelkirche in Neuhardenberg.[48]

Karl August von Hardenberg war Mitglied im Bund der Freimaurer. Seine Mutterloge war die Freimaurerloge Zum weißen Pferd in Hannover. Er bekleidete dort in den Jahren 1778–1781 das Amt des Logenmeisters. Die Große Loge von Preußen genannt Royal York zur Freundschaft stiftete ihm zu Ehren ein Porträt. Bei der feierlichen Enthüllung des Gemäldes war Gebhard Leberecht von Blücher anwesend.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenktafel an der Schinkelkirche in Neuhardenberg

Hardenberg war dreimal verheiratet. Im Jahr 1774 (Scheidung 1788) heiratete er die Gräfin Christiane Friederike Juliane von Reventlow (1759–1793), eine Tochter des dänischen Kammerherren Christian Detlev von Reventlow (* 1. November 1735; † 10. Februar 1759)[49] und der Ida Lucia Scheel von Plessen.

  • Christian von Hardenberg-Reventlow (1775–1841), Freier Standesherr von Neu-Hardenberg[50][51]
⚭ 1795 Jeanette Caroline von Reitzenstein (* 14. November 1777; † 25. Dezember 1819)
⚭ 1822 Emma Luise von Hardenberg (* 29. Januar 1796; 4. Juni 1853)
  • Lucie (* 9. April 1776; † 8. Mai 1854)
⚭ 1796 Graf Karl Theodor von Pappenheim (1771–1853), bayerischer Feldzeugmeister
⚭ 1817 Fürst Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau (1785–1871), Reiseschriftsteller Gartenkünstler

Nach seiner Scheidung heiratete er 1788 (Scheidung 1800) Sophie von Hasberg (1757–1835), die sich dafür vom hannoverischen Staats- u. Konferenzminister Ernst von Lenthe (1744–1814) scheiden ließ. Seine Frau war die Tochter des hannoverischen Land- u. Schatzrat Georg Albrecht von Hasberg (1706–1764) und der Freiin Hedwig Dorothea Friederike Löw von Steinfurth.

Am 17. Juni 1807 heiratete er die Sängerin Charlotte Schöneknecht (auch: Schönemann, 1772–1854), eine Tochter des Zeugmachers Johann Friedrich Schöneknecht und der Eleonore Maria Schlichting. Wegen seiner Affäre mit Friederike von Kimsky lebte er zuletzt von ihr getrennt[52].

Rezeption in der historischen Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans-Ulrich Wehler bezeichnete Hardenberg in seiner Deutschen Gesellschaftsgeschichte im Gegensatz zum von ihm als „maßlos überschätzt“ bezeichneten Freiherrn vom Stein als „erfolgreichen Macher“, der bislang als opportunistisch und aufgrund seiner Schulden „moralisierend abgekanzelt“ worden sei.[53] Hingegen habe er während seiner Zeit als Staatskanzler in Preußen erfolgreich Reformen durchgesetzt und so Preußen für die Zukunft vorbereitet. Er, und nicht der Freiherr vom Stein, sei der eigentliche Träger der preußischen Reformen gewesen.[54]

Thomas Nipperdey bezeichnet Hardenberg als „Etatist, dem es um die Stärkung des Staates und um eine straffe und zentralistische Verwaltung geht; er ist liberaler Individualist, dem es um die Freisetzung der Wirtschaftsgesellschaft geht, um Chancengleichheit und freie Entfaltung für alle, um die Achtung des Eigentums und die Gleichheit der Gesetze und der Besteuerung, mehr um bürgerliche, ökonomische und individuelle Freiheit [...]“ Er sei moderner und autoritärer gewesen als der Freiherr vom Stein, der noch stark in ständischen Begriffen dachte, letzten Endes seien beide aber Teil derselben Bewegung gewesen, die Reformen anstrebte.[55]

Der Historiker Lothar Gall schrieb in seiner Hardenbergbiographie, dieser habe dem „Gedanke[n] des modernen Staates und der vorbehaltlos auf ihn verpflichteten Bürokratie [...]“ „unbedingten Vorrang“ eingeräumt.[56] Den Staat habe Hardenberg stets als Monarchie gesehen und für die absolute Macht des Monarchen plädiert. Im Unterschied zum Freiherrn von Stein habe Hardenberg die Gesellschaft nur als „Objekt der Politik“ betrachtet, was ihn nicht daran hinderte, gesellschaftliche Einflüsse auf den Staat als zielführend zu erachten.[57] Hardenberg habe seine politischen Vorstellungen weitgehend durchsetzen können, sei dann aber in der Restaurationsepoche de facto entmachtet worden.[58]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hardenberg wurde in zahlreichen deutschen Städten mit nach ihm benannten Straßen und Einrichtungen geehrt. In Berlin tragen die Hardenbergstraße und der Hardenbergplatz in Charlottenburg-Wilmersdorf seinen Namen, und zwar seit 1865[59] (Straße) bzw. 1958[60] (Platz). Seit 1966 trägt das Hardenberg-Gymnasium in Fürth seinen Namen.

Das Berliner Hardenberg-Denkmal, geschaffen von dem Bildhauer Martin Götze, wurde im Jahr 1907 auf dem Dönhoffplatz errichtet und galt nach dem Zweiten Weltkrieg als verschollen. Die auf eine Initiative von Walter Momper nach einem Modell der Familie von Hardenberg hergestellte Rekonstruktion des Bronzestandbilds befindet sich seit 2011 vor dem Preußischen Landtag, dem Sitz des Berliner Abgeordnetenhauses.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Karl August von Hardenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Karl August von Hardenberg – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.deutsche-biographie.de/sfz31784.html
  2. Jakob Caro: Bülow, Hans Graf von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 3, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 533–538.
  3. Ingo Hermann: Hardenberg: Der Reformkanzler. Berlin 2003, S. 27
  4. Silke Lesemann: Freier Gebrauch der Kräfte. Eine Bestandsaufnahme der Hardenberg-Forschung Oldenbourg 2002, S. 14
  5. Ingo Hermann: Hardenberg: Der Reformkanzler. Berlin 2003, S. 26
  6. Ingo Hermann: Hardenberg: Der Reformkanzler. Berlin 2003, S. 39
  7. Heinrich David Wedekind (1736–1804), studierte Theologie ab 1750 in Göttingen und war später Pastor in Lindhorst und Geismar.
  8. Silke Lesemann: Freier Gebrauch der Kräfte. Eine Bestandsaufnahme der Hardenberg-Forschung Oldenbourg 2002, S. 16
  9. Silke Lesemann: Freier Gebrauch der Kräfte. Eine Bestandsaufnahme der Hardenberg-Forschung Oldenbourg 2002, S. 16–17
  10. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 15
  11. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 16–17
  12. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 18–20
  13. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 43
  14. Silke Lesemann: Freier Gebrauch der Kräfte. Eine Bestandsaufnahme der Hardenberg-Forschung Oldenbourg 2002, S. 18
  15. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 22
  16. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 30
  17. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 34
  18. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 35–36; S. 40–41
  19. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 43–45
  20. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 46
  21. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 50
  22. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 54–55
  23. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 57–58
  24. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 60
  25. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 62
  26. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 63
  27. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 63
  28. Peter Jungblut: Ein verteufeltes Leben. Simson Alexander David (1755–1812) – der Journalist, den Deutschland zur Hölle wünschte. Berlin 2016. ISBN 978-3-7375-4423-8. S. 131 ff., außerdem Andrea Hofmeister-Hunger: Pressepolitik und Staatsreform. Die Institutionalisierung staatlicher Öffentlichkeitsarbeit bei Karl August von Hardenberg. Göttingen, 1994, S. 136 ff.
  29. Christopher Clark: Preußen. Aufstieg und Niedergang 1600–1947. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007. ISBN 978-3-421-05392-3. S. 328.
  30. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 98
  31. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 100–101
  32. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 102
  33. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 106–107
  34. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 114–115
  35. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 116–117
  36. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 118
  37. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 118–119
  38. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 120
  39. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 124–125
  40. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 126–127
  41. Text der Braunsberger Denkschrift vom 12. November 1808 (Memento des Originals vom 20. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.staatskanzler-hardenberg.de
  42. Georg Winter (Hrsg.): Reorganisation des Preussischen Staates unter Stein und Hardenberg. Erster Teil: Allgemeine Verwaltungs- und Behördenreform. Band 1: Vom Beginn des Kampfes gegen die Kabinettsregierung bis zum Wiedereintritt des Ministers vom Stein. (= Publikationen aus den Preussischen Staatsarchiven Band 93), S. Hirzel Verlag, Leipzig 1931, S. 302–363.
  43. Braunsberger Denkschrift, Nr. 10.
  44. Otto Büsch (Hrsg.): Handbuch der preussischen Geschichte. Bd. 2: Das 19. Jahrhundert und grosse Themen der Geschichte Preussens. Walter de Gruyter, Berlin 1992. ISBN 978-3-11-008322-4, S. 287.
  45. Maximilian Gritzner, Adolf Matthias Hildebrandt (Hrsg.): Wappenalbum der Gräflichen Familien Deutschlands und Österreich-Ungarns etc. 2. Wappentafel 210 - 384 nebst Text. E - K, Grafen von Hardenberg (Linie Neuhardenberg), (Preussen). T. O. Weigel, Leipzig 1887, S. 296 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 13. Juli 2022]).
  46. Günter de Bruyn: Die Somnambule oder Des Staatskanzlers Tod, S. Fischer, Frankfurt am Main 2015
  47. Johannes Brüll: Fürst Hardenberg und Kanonikus Wolf. Nach ungedruckten Briefen. In: Bericht über das Schuljahr Königliches Katholisches Gymnasium zu Heiligenstadt, 1882 - 1915. Band V, 1901. Progr. Nr. 255. Franz Wilh. Cordier, Heiligenstadt 1901, S. 24–25 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 13. Juli 2022]).
  48. 25.11.1824: - swr2-zeitwort: Fürst Hardenbergs Grabstätte wird eingeweiht.pdf. (PDF) Abgerufen am 25. November 2017.
  49. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, Band 3, S. 17
  50. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser auf das Jahr 1841, S. 222
  51. Historisch-heraldisches Handbuch zum genealogischen Taschenbuch der gräflichen Häuser auf das Jahr 1855, S. 304
  52. Günter de Bruyn: Die Somnambule oder Des Staatskanzlers Tod. S. Fischer, Frankfurt am Main 2015
  53. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, 1700-1815 C.H.Beck, München 1987, S. 399–400
  54. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, 1700-1815 C.H.Beck, München 1987, S. 400
  55. Thomas Nipperdey: Deutsche Geschichte 1800-1866. I. Der große Umbruch, S. 36
  56. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 8
  57. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 9
  58. Lothar Gall: Hardenberg. Reformer und Staatsmann Piper, München/Berlin 2016, S. 10–11
  59. Hardenbergstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
  60. Hardenbergplatz. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)