Katharina Marie Schubert

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Katharina Marie Schubert (* 22. Januar 1977 in Gifhorn) ist eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schubert wuchs in Braunschweig auf. Nach dem Abitur absolvierte sie ein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar in Wien. Während der Schauspielschule spielte sie in Lotphantasie von Botho Strauß in einer Inszenierung von Luc Bondy bei den Wiener Festwochen. Daraufhin wurde sie direkt an das Wiener Burgtheater engagiert und debütierte dort als „Edrita“ in Martin Kušejs Inszenierung von Grillparzers Weh dem, der lügt!. In den nächsten Jahren folgten Rollen am Wiener Burgtheater.

Von 2001 bis 2008 gehörte sie zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Unter der Intendanz von Frank Baumbauer war sie hier in zahlreichen Rollen zu sehen. Sie arbeitete unter der Regie von Andreas Kriegenburg, Stefan Pucher, Sebastian Nübling, Jossi Wieler, Johan Simons, René Pollesch, Alvis Hermanis und Thomas Ostermeier. Mit Andreas Kriegenburgs Drei Schwestern von Anton Tschechow war sie als „Irina“ beim Berliner Theatertreffen 2007 eingeladen sowie auch 2008 als „Miranda“ in Stefan Puchers Der Sturm von Shakespeare. Seit 2010 ist sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin.

Neben ihrer Arbeit am Theater ist Katharina Schubert in Film und Fernsehen aktiv und spielte mehrere Hauptrollen. Für ihre Darstellung einer arbeitslosen Schauspielerin in Oliver Haffners Kinofilm Ein Geschenk der Götter wurde sie 2015 als beste Hauptdarstellerin für den Deutschen Filmpreis nominiert. Als Filmemacherin schuf sie die Kurzfilme Wabosch Wilma (2009) und Another fucking … (2011), die beide auf den Hofer Filmtagen Premiere hatten. 2011 war sie Mitglied der Jury beim World Film Festival Montreal.[1]

Katharina Marie Schubert war Sängerin der Band The Kapulikaupunki Broken Heart Orchestra, einer Formation von Schauspielern der Münchner Kammerspiele, sie spielt Klavier und Akkordeon.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Awards of the Montreal World Film Festival – 2011, abgerufen am 27. November 2016.
  2. Filmpreise 2015. www.hofer-filmtage.com, abgerufen am 23. Oktober 2015.