kika (Möbelhaus)

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kika MöbelhandelsgesmbH.
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Rechtsform GmbH
Gründung 1973
Sitz St. Pölten OsterreichÖsterreich Österreich
Leitung Gunnar George
Mitarbeiter 7.700 Leiner/kika Gruppe
Branche Möbeleinzelhandel
Website www.kika.at

Die kika Möbelhandelsgesellschaft m.b.H. ist ein österreichisches Möbeleinzelhandelshaus mit Sitz in St. Pölten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1973 eröffnete Herbert Koch, Schwiegersohn von Rudolf Leiner Junior, das erste kika Einrichtungshaus am Kreilplatz in Wien-Heiligenstadt. Das Konzept („Cash und Carry“ / die Selbstabholung) war in Österreich neu und erfolgreich. Aus dem anfänglichen Mitnahmemarkt ist inzwischen ein „Full-Service“ Einrichtungshaus mit einem breiten Angebots- und Leistungsspektrum entstanden, das vom Einstiegspreissegment bis zu Hochwertsortimenten reicht.

18 Leiner und 32 kika Einrichtungshäuser wurden seit den Unternehmensgründungen auf dem österreichischen Markt eröffnet. Im Jahr 2000 wurde die Expansion mit der Vertriebsschiene kika international fortgesetzt. Der Expansionsschwerpunkt liegt dabei auf den zentral- und osteuropäischen Märkten. Derzeit gibt es sieben Standorte in Ungarn, sechs in Tschechien, vier in der Slowakei, drei in Kroatien, sowie einen in Rumänien. Das im Juni 2005 in Prag eröffnete kika-Möbelhaus ist mit über 31.000 m² das größte Möbelhaus Tschechiens. Im April 2006 wurde das erste kika-Einrichtungshaus in Kroatien in Zagreb eröffnet. Es ist das größte Möbel-/Einrichtungshaus in Kroatien. Im Dezember 2008 wurde das erste kika Einrichtungshaus in Bukarest/Rumänien eröffnet.

Mit „k-Franchise“ fungierte kika außerdem als Franchisegeber und eröffnete unter anderem 2 Einrichtungshäuser in Riad und Dhahran in Saudi-Arabien. Diese Franchiseaktivitäten wurden zwischenzeitlich jedoch beendet.

Die Handelskette wurde im Jahr 2005 als bester Onlineshop Österreichs gekürt.

Vom Logistikcenter in St. Pölten, das knapp 100.000 m² Lagerfläche und 30.000 Regalstellplätze aufweist, werden alle kika-Einrichtungshäuser beliefert. Pro Monat werden im Durchschnitt 41.000 m³ Ware ausgeliefert.

Das Unternehmen befindet sich seit Herbst 2013 vollständig im Besitz des südafrikanischen Steinhoff Konzerns.[1]

Im Februar 2017 gibt es 21 Lipo-Standorte als Teil der Steinhoff-Gruppe in der Schweiz. Mit März 2017 wurden in Österreich zwei erste Märkte der Diskontlinie Lipo in Österreich eröffnet.[2] Diese 2 Filialen sollen mit einer Entscheidung vom März 2018 wieder geschlossen werden.

Die Möbelhandelsgruppe kika/Leiner/Lipo mit Sitz in St. Pölten erklärte am 19. März 2018 ihre Standortüberprüfung abgeschlossen zu haben. 46 der insgesamt 50 Standorte der Gruppe bleiben bestehen. Vier, für die keine Zukunft gesehen wird, werden geschlossen: die Lipo-Standorte in Ansfelden und Langenzersdorf, die Leiner-Filiale in Bruck an der Mur und ein kika-Standort in Wolfsberg (Kärnten). Restrukturierung betrifft auch die Lieferantenbeziehungen, das Warenwirtschaftssystem, die EDV und die Abläufe in den Servicelagern. Der Betrieb sieht eine positive Zukunft, erst Mitte März ist dritten Filiale in Prag eröffnet worden.[3]

Kennzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Unternehmen (Leiner und kika) beschäftigt etwa 7.700 Mitarbeiter.
  • Gemeinsam mit den Möbelhäusern der Leiner Gruppe hat der Konzern einen Umsatz von 1,265 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Kika-Einrichtungshäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

der Kika in Dornbirn

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andere europäische Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

der Kika in Prag
der Kika in Netanja

Außerhalb Europas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Einrichtungshäuser wurden im Franchising-System betrieben.

  • in Saudi-Arabien: Riad, Dhahran (geschlossen Ende 2008)
  • in Russland: Moskau (eröffnet 2009), Samara (19. November 2009), Krasnodar (8. April 2010), Rostow (12. August 2010), Woronesch (23. Februar 2011), Es war geplant, bis 2012 insgesamt 10 Warenhäuser in Russland zu eröffnen. Im Juni 2011 machte sich der Franchise-Partner mit der eigenen Möbelmarke Hoff von Kika unabhängig.
  • in Israel: Netanja (eröffnet 6. September 2011, geschlossen, Mai 2012)

Aktuell (Stand März 2018) werden von Kika keine Einrichtungshäuser mehr im Franchise-System betrieben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kika (Möbelhaus) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.euwid-moebel.de/news/markt/einzelansicht/Artikel/eu-kommission-steinhoff-darf-kikaleiner-uebernehmen.html
  2. Kika/Leiner startet in Österreich Diskontlinie Lipo diepresse.com, 16. Februar 2017, abgerufen 20. März 2018.
  3. Kika/Leiner: Vier Standorte schließen, 46 bleiben orf.at, 20. März 2018, abgerufen 20. März 2018.