Lamone

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Lamone
Wappen von Lamone
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Vezia
BFS-Nr.: 5189i1f3f4
Postleitzahl: 6814
UN/LOCODE: CH LOE
Koordinaten: 715590 / 100376Koordinaten: 46° 2′ 42″ N, 8° 55′ 55″ O; CH1903: 715590 / 100376
Höhe: 337 m ü. M.
Höhenbereich: 301–562 m ü. M.[1]
Fläche: 1,86 km²[2]
Einwohner: 1694 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 911 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
35,7 % (31. Dezember 2020)[4]
Website: www.lamone.ch
Bahnhof Lamone-Cadempino

Bahnhof Lamone-Cadempino

Lage der Gemeinde
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Über dieses Bild
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Lamone. Historisches Luftbild von Werner Friedli (1964)
Lamone und Umgebung
Bahnhof Lamone mit dem Hügel San Zeno im Hintergrund
Oratorium San Zeno

Lamone ist eine politische Gemeinde im Kreis Vezia im Bezirk Lugano des Kantons Tessin in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Hügelfuss des San Zeno (561 m ü. M.) und am linken Flussufer des Vedeggio gelegenes Strassendorf, das auch den Weiler Ostarietta umfasst.

Die Nachbargemeinden sind am Norden Torricella-Taverne, am Osten Origlio und Cureglia, am Süden Cadempino und Manno TI, am Westen Bedano und Gravesano.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf war schon 854 als Namonni erstmal erwähnt. Auf dem Hügel San Zeno wurde ein Schalenstein gefunden. Güter und Lehensrechte besassen hier im 9. Jahrhundert wahrscheinlich die Benediktinerabtei Sant’Ambrogio von Mailand, das Domkapitel von Como, ab dem 15. Jh. die Herzöge von Mailand, 1423 das Spital Santa Maria von Lugano, das Spital San Giuseppe und 1514 das Kloster Sanat Maria del Carmelo in Piacenza. 1529 gingen die Rechte von San Giuseppe sowie vom Kloster Santa Maria del Carmelo an die Familie Laghi von Lugano über.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1900 1950 1970 1980 1990 2000[5] 2005 2006 2010 2012 2020
Einwohner 347 375 541 1325 1524 1553 1621 1616 1594 1654 1710 1694

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Sant’Andrea[6]
  • Beinhaus[6]
  • Oratorium San Zeno[6]
  • Wohnhaus Ghezzi[6]
  • Villa San Zeno[6]
  • Villa Sobrio[6]
  • Vorgeschichtliche Kuppelsteine[6]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lamone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS – generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Antonio Gili: Lamone. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 11. November 2008.
  6. a b c d e f g Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 284–285.