Landkreis Sangerhausen

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Wappen Karte
Wappen des Landkreises Sangerhausen Lage des Landkreises Sangerhausen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz: Sangerhausen
Fläche: 689,77 km²
Einwohner: 62.446 (31. Dezember 2006)
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km²
Kreisschlüssel: 15 2 66
Kfz-Kennzeichen: SGH
Kreisgliederung: 40 Gemeinden
Politik
Letzter Landrat: Volker Pietsch (CDU)
Karte
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Über dieses Bild

Der Landkreis Sangerhausen war ein Landkreis im Süden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Am 1. Juli 2007 wurde er im Rahmen der Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt mit dem Landkreis Mansfelder Land zum neuen Landkreis Mansfeld-Südharz fusioniert. Nachbarkreise waren im Norden die Landkreise Quedlinburg und Mansfelder Land, im Osten der Landkreis Merseburg-Querfurt, im Süden und Westen die thüringischen Landkreise Kyffhäuser und Nordhausen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreistag setzte sich zuletzt wie folgt zusammen:

CDU SPD Die Linke FDP Freie Fraktion Gesamt
2004 16 7 10 7 2 42

(Stand: Wahl am 13. Juni 2004)

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2006)

Einheitsgemeinden

Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Verwaltungsgemeinschaft

  1. Allstedt, Stadt * (3.086)
  2. Beyernaumburg (778)
  3. Blankenheim (1.454)
  4. Emseloh (611)
  5. Holdenstedt (734)
  6. Katharinenrieth (221)
  7. Liedersdorf (295)
  8. Mittelhausen (590)
  9. Niederröblingen (Helme) (453)
  10. Nienstedt (409)
  11. Pölsfeld (427)
  12. Sotterhausen (250)
  13. Winkel (327)
  14. Wolferstedt (743)
  1. Berga (1.898)
  2. Brücken (Helme) (908)
  3. Edersleben (1.145)
  4. Hackpfüffel (262)
  5. Kelbra (Kyffhäuser), Stadt * (2.971)
  6. Martinsrieth (193)
  7. Riethnordhausen (563)
  8. Tilleda (Kyffhäuser) (918)
  9. Wallhausen (2.121)
  1. Bennungen (950)
  2. Breitenstein (507)
  3. Breitungen (496)
  4. Dietersdorf (268)
  5. Drebsdorf (108)
  6. Hainrode (352)
  7. Hayn (Harz) (584)
  8. Kleinleinungen (138)
  9. Questenberg (289)
  10. Roßla * (2.319)
  11. Rottleberode (1.574)
  12. Schwenda (597)
  13. Stolberg (Harz), Stadt (1.378)
  14. Uftrungen (1.108)
  15. Wickerode (298)

Gebietsveränderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1995 fanden im Landkreis Sangerhausen viele Gebietsveränderungen statt.

Von den ursprünglich 8 Verwaltungsgemeinschaften bestanden bei der Auflösung des Landkreises noch 3 Verwaltungsgemeinschaften. In der gleichen Zeit verringerte sich die Anzahl der Gemeinden von 52 auf 40.

Änderungen bei Verwaltungsgemeinschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Änderungen auf Gemeindeebene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auflösung der Gemeinden Breitenbach, Großleinungen und Wolfsberg - Eingemeindung nach Sangerhausen (1. Oktober 2005)
  • Auflösung der Gemeinde Riestedt - Eingemeindung nach Sangerhausen (1. Dezember 2005)

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang 1991 erhielt der Landkreis das Unterscheidungszeichen SGH. Es wurde im Landkreis Mansfeld-Südharz bis zum 30. September 2007 ausgegeben. Dort ist es seit dem 27. November 2012 wieder erhältlich.