Laura Robson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Laura Robson Tennisspieler
Laura Robson
Laura Robson 2010 beim Hopmann Cup in Perth
Nationalität: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag: 21. Januar 1994
Größe: 180 cm
Gewicht: 67 kg
1. Profisaison: 2008
Spielhand: Links, beidhändige Rückhand
Trainer: Mauricio Hadad
Preisgeld: 1.174.990 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 115:93
Karrieretitel: 0 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 27 (8. Juli 2013)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 25:34
Karrieretitel: 0 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 82 (17. März 2014)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox: 22. Juni 2015
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Laura Robson (* 21. Januar 1994 in Melbourne, Australien) ist eine britische Tennisspielerin. Sie gewann unter anderem 2008 als 14-Jährige das Juniorinnenturnier von Wimbledon.

Karriere[Bearbeiten]

Im Alter von sechs Jahren meldeten sie ihre Eltern in einem Verein an ihrem Wohnort an.

2008−2011[Bearbeiten]

Ab 2008 nahm sie an einigen ITF-Turnieren teil und gewann in ihrer ersten Saison in Sunderland gleich ihr erstes Profiturnier. In Wimbledon konnte sie den Juniorinnenwettbewerb mit einem Endspielsieg (6:3, 3:6, 6:1) über Noppawan Lertcheewakarn aus Thailand gewinnen. Sie war seit dem Titelgewinn von Annabel Croft 1984 die erste Britin, der wieder ein Wimbledonsieg im Einzel gelang.[1]

Robson erhielt 2009 eine Wildcard für den Damenwettbewerb in Wimbledon, wo sie sich in der ersten Runde allerdings Daniela Hantuchová mit 6:3, 4:6 und 2:6 geschlagen geben musste. Es war ihr erster Auftritt im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers.[2]

Bei ihrer ersten Teilnahme am Hopman Cup für Großbritannien spielte sie 2010 zusammen mit Andy Murray. Sie erreichten das Finale, das sie 1:2 gegen Spanien verloren.

Für die Australian Open erhielt Robson eine Wildcard für die Qualifikation im Einzel. Sie verlor ihr Zweitrundenspiel gegen die Niederländerin Michaëlla Krajicek mit 4:6 und 6:77. Mit ihrer Partnerin Sally Peers erhielt Robson auch eine Wildcard für das Hauptfeld im Doppel. Das Duo schied im Viertelfinale gegen die Paarung Marija Kirilenko und Agnieszka Radwańska mit 4:6, 1:6 aus. Bei den Juniorinnen spielte sich die ungesetzte Robson bis ins Finale, in dem sie der an Nummer 6 gesetzten Karolína Plíšková aus Tschechien mit 1:6 und 6:75 unterlag.

Bei den Wimbledon Championships 2011 erhielt Robson eine Wildcard sowohl für das Einzel als auch für das Doppel mit Partnerin Anne Keothavong. Im Einzel erreichte sie nach einem Sieg über die in der Weltrangliste knapp 200 Plätze besser platzierte Angelique Kerber die zweite Runde, dort unterlag sie der an Nummer 5 gesetzten Marija Scharapowa in zwei Sätzen.

2012−2015[Bearbeiten]

Laura Robson und Andy Murray im olympischen Mixed-Turnier, 2012

Bei den Olympischen Spielen in London erhielten sie und ihr Partner Andy Murray eine Wildcard für den Mixed-Wettbewerb. Erst im Finale mussten sie sich der Paarung Wiktoryja Asaranka und Max Mirny knapp im Match-Tiebreak mit 6:2, 3:6, [8:10] geschlagen geben. Damit gewannen sie für Großbritannien die Silbermedaille.

Bei den US Open zog Robson mit einem Dreisatzsieg über die Nummer acht der Welt, Li Na, ins Achtelfinale ein. Dort erwies sich Titelverteidigerin Samantha Stosur beim 4:6 und 4:6 als die Stärkere. Beim WTA-Turnier in Guangzhou stieß Robson als ungesetzte Spielerin bis ins Finale vor, das sie in einem engen Match gegen Hsieh Su-wei mit 3:6, 7:5 und 4:6 verlor.

Nachdem Robson in Melbourne 2013 bereits die dritte Runde erreicht hatte, zog sie in Wimbledon zum zweiten Mal ins Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. Dort unterlag sie Kaia Kanepi mit 6:7, 5:7. Damit erhöhte sich die Summe des von ihr gewonnenen Preisgeldes auf über eine Million US-Dollar. Zudem erreichte sie im Einzel wie im Doppel neue Bestmarken in der Weltrangliste.

2014 spielte sie zunächst beim Hopman Cup und dann bei den Australian Open, wo sie in der ersten Runde gegen Yanina Wickmayer im zweiten Satz beim Stand von 6:4, 0:2 aufgab. Danach musste sie sich einer Handgelenksoperation unterziehen und fiel die restliche Saison aus. Eine Rückkehr war frühestens im Februar 2015 vorgesehen.[3]

Beim WTA-Turnier in Eastbourne gab sie nach knapp 17 Monaten ihr Comeback; sie verlor jedoch gleich ihre erste Begegnung der Qualifikation mit 0:6, 1:6.[4] In den Weltranglisten ist sie mittlerweile nicht mehr gelistet.

Turniersiege[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 9. November 2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sunderland ITF $10.000 Hartplatz (Halle) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Samantha Vickers 6:3, 6:2

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Turnier 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Karriere
Australian Open 1 3 1 3
French Open 1 1 1
Wimbledon 1 1 2 1 AF 1 AF
US Open 2 AF 3 AF

Doppel[Bearbeiten]

Turnier 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Karriere
Australian Open VF 1 1 VF
French Open
Wimbledon 2 1 1 1 2 1 2
US Open 1 1

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Laura Robson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. David Smith, Shekhar Bhatia: Wimbledon final: Watch out, Venus ... here comes Laura. In: The Guardian (www.guardian.co.uk). 6. Juli 2008, abgerufen am 1. Juli 2013 (englisch).
  2. Oliver Brown: Wimbledon 2009: Laura Robson beaten by Daniela Hantuchova. In: Daily Telegraph (http://www.telegraph.co.uk). 22. Juni 2009, abgerufen am 1. Juli 2013 (englisch).
  3. Kein Comeback von Laura Robson in Melbourne. Abgerufen am 5. Januar 2015.
  4. Laura Robson makes comeback in Eastbourne after 17 months out. Abgerufen am 18. Juni 2015.