Liste der Baudenkmale in Müncheberg

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In der Liste der Baudenkmale in Müncheberg sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Stadt Müncheberg und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2016.

Baudenkmale in den Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Bienenwerder / Neubodengrün[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180480 B 1
(Lage)
Chausseehaus Das Chausseehaus an der B 1 / B 5 wurde um 1810 erbaut. Zum Haus gebören noch Nebengebäude, diese sind nicht denkmalgeschützt.
Chausseehaus

Dahmsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180545 (Lage) Dorfkirche Die Kirche wurde möglicherweise im 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche zerstört, danach wurde sie ohne Turm wiederaufgebaut. Im Jahre 1719 wurde der Dachturm aus Fachwerk errichtet.[1]
Dorfkirche

Eggersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180418 (Lage) Dorfkirche
Dorfkirche

Hermersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180473 (Lage) Eichendorfer Mühle
Eichendorfer Mühle
09180471 Hermersdorfer Straße
(Lage)
Dorfkirche Die Dorfkirche entstand Ende des 13. Jahrhunderts. Der quadratische Westturm kam Anfang des 16. Jahrhunderts hinzu. 1735 veränderte Kirchengemeinde den Turmaufsatz. Im Innern steht unter anderem ein Altarretabel, das der Künstler Herrler um 1953 schuf und die Geburt Jesu, seine Taufe und die Kreuzigung zeigt.
Dorfkirche
09180472 Hermersdorfer Straße
(Lage)
Gedenkstein anlässlich der Befreiung 1945
Gedenkstein anlässlich der Befreiung 1945

Hoppegarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180481 B 1
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Meilensäule, bei km 42,1
Meilensäule, bei km 42,1
09180479 Zum Stadtweg 10
(Lage)
Dorfkirche
Dorfkirche

Jahnsfelde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180484 (Lage) Schlosskirche Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. In den Jahren 1888 bis 1892 wurde die Kirche nach einem Brand restauriert. Dabei wurde der Turmaufsatz errichtet. Die Ausstattung im Inneren ist aus dem 19. Jahrhundert.[1]
Schlosskirche
09180485 (Lage) Schloss und Schlosspark
Schloss und Schlosspark
09180487 B 1
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Viertelmeilenstein, bei km 28,9
Viertelmeilenstein, bei km 28,9
09180488 B 1
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Halbmeilenstein, bei km 30,8
Halbmeilenstein, bei km 30,8
09180489 Dorfstraße 4
(Lage)
ehem. Einklassenschule (Gemeindehaus)
ehem. Einklassenschule (Gemeindehaus)

Müncheberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180750 (Lage) Stadtmauer mit Berliner und Küstriner Torturm Der Stadtmauer ist weitgehend erhalten. Der Berlin Torturm wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet, der Küstriner Torbogen wahrscheinlich im 15. Jahrhundert.[1]
Stadtmauer mit Berliner und Küstriner Torturm
09180901 (Lage) Bahnhofsanlage Müncheberg, bestehend aus Empfangsgebäude und Bahnhofsvorplatz, Inselbahnsteig mit Unterführung, nordöstliches Stellwerk, zwei Bahnarbeiterhäusern (mit Nebengebäuden) Eisenbahnweg 10/10a, 11/11a und Dahmsdorfer Straße 10/10a, 11/11a und 12 sowie Werkstattgebäude (Schmiede) Signalbrücke und Wasserkran Bahnhof Müncheberg (Mark)
Bahnhofsanlage Müncheberg, bestehend aus Empfangsgebäude und Bahnhofsvorplatz, Inselbahnsteig mit Unterführung, nordöstliches Stellwerk, zwei Bahnarbeiterhäusern (mit Nebengebäuden) Eisenbahnweg 10/10a, 11/11a und Dahmsdorfer Straße 10/10a, 11/11a und 12 sowie Werkstattgebäude (Schmiede) Signalbrücke und Wasserkran
09180542 (Lage) Friedhofstor des Waldfriedhofs
Friedhofstor des Waldfriedhofs
09180544 B 5
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Prellstein
Prellstein
09180543 B 5
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Meilenstein, bei km 35,1
Meilenstein, bei km 35,1
09180539 Eberswalder Straße 11
(Lage)
Wasserturm
Wasserturm
09180540 Eberswalder Straße 11
(Lage)
Landambulatorium
Landambulatorium
09180815 Eberswalder Straße 84
(Lage)
Institut für Züchtungsforschung (ehemaliges Kaiser-Wilhelm-Institut) mit Hauptgebäude, Seitenflügel, Wirtschaftsgebäude, Hof mit Gedenkstele für den Begründer Erich Baur, Direktorenvilla mit Park sowie Wirtschaftshofanlage
Institut für Züchtungsforschung (ehemaliges Kaiser-Wilhelm-Institut) mit Hauptgebäude, Seitenflügel, Wirtschaftsgebäude, Hof mit Gedenkstele für den Begründer Erich Baur, Direktorenvilla mit Park sowie Wirtschaftshofanlage
09180850 Eggersdorfer Weg
(Lage)
Jüdischer Friedhof
Jüdischer Friedhof
09180537 Ernst-Thälmann-Straße
(Lage)
Denkmal für Opfer des Faschismus (OdF), im Stadtpark
Denkmal für Opfer des Faschismus (OdF), im Stadtpark
09180536 Ernst-Thälmann-Straße / Hinterstraße
(Lage)
Stadtpfarrkirche St. Marien Die evangelische Stadtpfarrkirche stammt im Ursprung aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die einschiffige Kirche wurde im 15. Jahrhundert zu einer zweischiffigen Kirche umgebaut. So sind die Spitzbogenfenster im Schiff und im Chor aus dieser Zeit. In den Jahren von 1817 bis 1827 wurde der Turm abgerissen und nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel neu errichtet. Im Jahre 1945 wurde die Innenausstattung durch Kriegseinwirkung zerstört. Die Kirche wurde 1992 wieder aufgebaut und unter Dach gebracht. 1997/1998 wurde der Innenraum so umgebaut, dass neben dem Raum für Gottesdienste ein verglastes Stahlregal, welches zum Kircheninnenraum mit hellen Eschenholzlamellen verkleidet ist, zur Aufnahme der Stadtbibliothek und weiterer Kulturräume errichtet wurde. Der Architekt des Umbaus war Klaus Block, Berlin.[1]
Stadtpfarrkirche St. Marien
09180538 Karl-Marx-Straße
(Lage)
Sowjetischer Ehrenfriedhof im Schützenpark (Volkshauspark) Die terrassenförmig angelegte Anlage entstand Ende der 1970er Jahre. 239 sowjetische Soldaten sind hier bestattet. In der Mitte der Anlage ist ein großer Stern mit den Wappen der 15 Sowjetrepubliken eingelassen. Auf der oberen Ebene befindet sich ein Sockel mit einem überlebensgroßen Sowjetsoldaten aus Granit.
Sowjetischer Ehrenfriedhof im Schützenpark (Volkshauspark)

Münchehofe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180541 Brigittenhof
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Grabstätte und Gedenkstein für den Botaniker Erwin Baur, auf dem Gelände des Brigittenhofs
Grabstätte und Gedenkstein für den Botaniker Erwin Baur, auf dem Gelände des Brigittenhofs
09180547 Alte Seestraße 1
(Lage)
Dorfkirche Die Feldsteinkirche entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das ursprünglich zur Kirchenausstattung gehörende Altarretabel aus der Zeit um 1520 befindet sich im Dom St. Marien in Fürstenwalde/Spree.
Dorfkirche

Obersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180006 Bahnhofstraße 22
(Lage)
Dorfkirche Die evangelische Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Bauwerk wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört; dabei wurde auch ein Großteil der Kirchenausstattung vernichtet.
Dorfkirche

Trebnitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180696 (Lage) Dorfkirche Die evangelische Kirche wurde in den Jahren 1864 und 1865 errichtet. Die Kirche konnte ursprünglich vom Gutshaus gesehen werden. An der Südseite sieht man noch den ehemaligen Zugang für die Herrschaft des Gutes.[1]
Dorfkirche
09180697 Platz der Jugend 3, 4, 6, 11, Trebnitzer Hauptstraße 2, 4, 5, 6, Parkweg 1a, 10, 10a
(Lage)
Gutsanlage mit Herrenhaus, Park und Wirtschaftshof Das ehemalige Schloss wurde von 1904 bis 1910 errichtet. Dabei wurde ein älteres Gutshaus mit einbezogen. Der Park wurde um das Jahr 1730 angelegt. Hier befinden sich viele ausländische Bäume und Pflanzen.[1]
Gutsanlage mit Herrenhaus, Park und Wirtschaftshof
09180698 Rosenthaler Straße 6
(Lage)
Kalkbrennerei mit Fabrikantenwohnhaus, Nebengebäuden und straßenseitiger Grundstückseinfriedung
Kalkbrennerei mit Fabrikantenwohnhaus, Nebengebäuden und straßenseitiger Grundstückseinfriedung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmale in Müncheberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.