Liste der Baudenkmale in Oderaue

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In der Liste der Baudenkmale in Oderaue sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Gemeinde Oderaue und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2017.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180192 Altwustrow
(Lage)
Satzung zum Schutz des Denkmalbereiches Altreetz, Ortslage Altwustrow, Landkreis Märkisch Oderland[1] Wichtig für das Ortsbild sind die Wohnhäuser mit ihren Scheunen und Stallgebäuden. Die Linden am Anger wurden 1875 gepflanzt.
Satzung zum Schutz des Denkmalbereiches Altreetz, Ortslage Altwustrow, Landkreis Märkisch Oderland[1]

Baudenkmale in den Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altmädewitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet des Ortes wurden Scherben aus spätslawische Scherben aus dem 11./12. Jahrhundert gefunden. Der heutige Ort bestand schon im Mittelalter, eine erste Erwähnung gab es 1349 als „Medewitz“. Hier lebten Fischer, mit Trockenlegung des Oderbruches wurde Landwirtschaft betrieben. Im Jahre 1830 brannten mehrere Höfe ab, 1838 wurde das Dorf überschwemmt. Seit 1997 gehört es zur Gemeinde Oderaue.[2]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180217 (Lage) Dorfkirche Die Kirche wurde am 19. November 1837 eingeweiht. Es ist ein rechteckiger Saalbau mit einem Satteldach. Der Turm im Westen der Kirche ist dreigeschossig und hat ein flaches Pyramidendach, die Turmecken haben stumpfe Pfeiler. Die Ausstattung im Inneren ist aus der Bauzeit.[3]
Dorfkirche
09180949 Chausseestraße 5
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus und zwei Stallgebäuden Der Hof wurde 1928 gegründet, das Haus wurde 1928/1929 erbaut. Zum Hof gehören zwei Stallgebäude. Das Wohnhaus ist zweigeschossigmit einem Satteldach.[4]
Hofanlage mit Wohnhaus und zwei Stallgebäuden
09180950 Dorfplatz 2
(Lage)
Wohnhaus Das Wohnhaus war Teil eines HofeSeite Es wurde um 1780 erbaut. Es ist ein eingeschossiges, giebelständiges Fachwerkhaus mit einem Drempel. Das Dach ist ein Krüppelwalmdach. Im Inneren befindet sich eine Schwarze Küche.[4]
Wohnhaus
09180917 Dorfplatz 8
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, Waschküche, zwei Stallgebäuden und zwei Scheunen Das Wohnhaus des Hofes ist ein eingeschossiges, traufständiges Haus mit einem Satteldach. Der Stall für Großvieh wurde 1860/1870 erbaut. Der Stall für das Kleinvieh wurde um 1930 erbaut.[4]
Hofanlage mit Wohnhaus, Waschküche, zwei Stallgebäuden und zwei Scheunen

Altreetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in der Jungsteinzeit siedelten hier Menschen. Im Jahre 1994 wurden nordwestlich Hinweise auf eine Befestigungsanlage gefunden. Erwähnt wurde Altreetz das erste Mal im Jahre 1339. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt. Im Jahre 1824 wurden durch ein Feuer die Kirche, die Häuser um den Dorfplatz und weitere Gebäude zerstört. Bei dem Wiederaufbau wurde das Dorf mit einer anderen Struktur aufgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Altreetz zu einem Zentrum für die umliegenden Dörfer. Neben einer Apotheke, einem Arzt gab es Handwerker und Händler. Im Jahre 1892 erhielt Altreetz einen Bahnhof an der Bahnstrecke Wriezen–Jädickendorf.[5]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09181414 Am Dorfplatz 2
(Lage)
Landwarenhaus
Landwarenhaus
09180301 Am Dorfplatz 5
(Lage)
Dorfkirche Die heutige Kirche ist die vierte an diesem Standort. Eingeweiht wurde die Kirche am 2. November 1828. Es ist ein rechteckiger Saalbau mit einem Turm im Westen. Im Inneren befindet sich ein Kanzelaltar aus dem Jahr 1848.[6]
Dorfkirche

Altwustrow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet des Ortes siedelten schon zur Früheisenzeit Menschen. Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahre 1450 als „Wustrowe“. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort in Brand gesetzt. Mit Gründung von Neuwustrow nach der Odertrockenlegung im Jahre 1755 wurde der Ort in Altwustrow umbenannt. Zu der Zeit wurden aus den Fischern Bauern. Zwei Dorfbrände gab es in den Jahren 1811 und 1812. Danach wurde der Anger mit der Kirche wieder aufgebaut. Seit 1997 ist Altwustrow ein Teil von Oderaue und gehört somit zum Amt Barnim-Oderbruch.[7]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180310 Angerstraße
(Lage)
Dorfkirche Die Kirche wurde am 18. Oktober 1789 eingeweiht. Der Turm wurde im Jahre 1832 hinzugefügt. Die Kirche ist ein Saalbau mit einem Krüppelwalmdach. Die Decke im Inneren zeigt heute christliche Symbole im Stil des Spätklassizismus. Der Kanzelaltar wurde 1789 erstellt. Der Taufengel wurde um 1790 hergestellt.[8]
Dorfkirche
09180948 Angerstraße
(Lage)
Spritzenhaus Das Spritzenhaus befindet sich am Anger. Es wurde nach 1812 erbaut. Es ist ein kleines Fachwerkhaus mit einem Krüppelwalmdach.[9] BW
09180946 Angerstraße 4
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, Stallgebäude und Scheune BW
09180825 Angerstraße 6
(Lage)
Wohnhaus mit Stallgebäude Das Wohnhaus mit dem Stallgebäude war mal ein Dreiseithof. Das Haus wurde 1816 erbaut, der Vorgängerbau war abgebrannt. Es ist ein eingeschossiges Haus mit einem Krüppelwalmdach. Vor der mittleren Achse von sieben Achsen befindet sich der Eingang, davor eine Freitreppe. Das Staagebäude wurde 1812 erbaut.[10] BW
09180947 Angerstraße 16
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, und zwei Stallgebäuden Das Wohnhaus des Hofes wurde 1812 erbaut, der Vorgängerbau war 1811 abgebrannt. Es ist ein eingeschossiges, traufenständiges Haus mit einem Krüppelwalmdach. Hier befand sich von 1881 bis 1893 eine Molkerei.[11] BW
09180826 Angerstraße 17
(Lage)
Wohnhaus mit zwei Stallgebäuden Das Wohnhaus mit den Ställen war Teil eines VierseithofeSeite Auch dieses Haus und die Ställe wurde 1812 nach einem Brand erbaut. Das Wohnhaus ist ein eingeschossiges Fachwerkhaus mit einem Krüppelwalmdach und einem Drempel.[12] BW

Croustillier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Vorwerk wurde 1768 angelegt. Der Name leitet sich von französischen la Croustille (deutsch: Kruste) ab, (Alt)Ranft ist der mittelhochdeutsche Begriff für Kruste.[13]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180956 L 281
(Lage)
Grenzstein an der ehemaligen Kreisgrenze, Abschnitt 40, zwischen Kilometer 2 und 2,2 Der Grenzstein befindet sich an der östlichen Straßenseite etwa 300 Meter vor dem Ortseingang von Altranft kommend. Der Grenzstein markiert die Grenze zwischen den Kreisen Oberbarnim und Königsberg (Neumark).[13]
Grenzstein an der ehemaligen Kreisgrenze, Abschnitt 40, zwischen Kilometer 2 und 2,2

Neuküstrinchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuküstrinchen entstand ab 1755 als Kolonistendorf. Die Häuser wurden auf Siedlungshügel aus Vorsorge vor einem Hochwasser errichtet. Es wurden drei verschiedene Typen von Häuser erbaut, die Größe richtete sich nach der Größe des Hofes. Die Siedler kamen aus Oberösterreich, der Kurpfalz und aus Polen. Im Jahre 1776 lebten 192 Personen im Dorf. Diese Anlage des Dorfes ist heute noch sichtbar.[14]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180584 (Lage) Dorfkirche Die evangelische Kirche wurde von 1878 bis 1880 erbaut. Der Vorgängerbau stammt aus dem 18. Jahrhundert, sie existierte bereits 1761. Die Kirche ist ein Ziegelbau, der Grundriss ist kreuzförmig. Die Länge der Kirche beträgt etwa 40 Meter, ursprünglich waren 1400 Sitzplätzen vorhanden. Die Ausstattung im Inneren ist aus der Bauzeit, die Orgel wurde 1905 errichtet. Die Glocke wurde 1904 in Apolda von Franz Schilling gegossen.[15]
Dorfkirche

Neureetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemaligen Dörfer Adlig Reetz und Königlich Reetz haben sich 1952 zur Gemeinde Neureetz zusammengeschlossen. Die Namen der Dörfer sind in den Straßennamen erhalten geblieben. Die beiden Dörfer wurde ab 1755 nach der Trockenlegung des Oderbruches angelegt. In beiden Dörfer siedelten etwa 58 Familien.[16][17]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180592 Adlig Reetz
(Lage)
Ortslage des Kolonistendorfes Neureetz, „Adlig Reetz“ Adlig Reetz entstand nach der Trockenlegung des Oderbruches. Im Jahre 1814 wurden 49 von 57 Höfen durch einen Brand zerstört. Das Dorf wurde wieder aufgebaut und besteht seitdem fast unverändert.[16]
Ortslage des Kolonistendorfes Neureetz, „Adlig Reetz“
09180957 Adlig Reetz 15
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, zwei Stallgebäuden und Vorgarten Die Anlage wurde wahrscheinlich nach dem Dorfbrand im Jahre 1814 errichtet. Ursprünglich war das ein Vierseithof, heute stehe noch das Wohnhaus und zwei Ställe.[18]
Hofanlage mit Wohnhaus, zwei Stallgebäuden und Vorgarten
09180960 Adlig Reetz 20
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, Stallgebäude, Stallscheune und Vorgarten Die Anlage wurde wahrscheinlich nach dem Dorfbrand im Jahre 1814 errichtet. Um das Jahr 1900 wurde das Wohnhaus als Landarbeiterunterkunft umgebaut. Das Stallgebäude wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. die Stallscheune um das Jahr 1900.[18]
Hofanlage mit Wohnhaus, Stallgebäude, Stallscheune und Vorgarten
09180955 Adlig Reetz 29
(Lage)
Wohnhaus mit Vorgarten Das Wohnhaus wurde im Jahr 1815 erbaut. Das Wohnhaus ist eingeschossig und hat ein Satteldach. Vor dem Eingang befindet sich ein Eingangslaube aus Holz.[19]
Wohnhaus mit Vorgarten
09180961 Adlig Reetz 31
(Lage)
Wohnhaus mit Vorgarten Die Anlage wurde wahrscheinlich nach dem Dorfbrand im Jahre 1814 errichtet. Es ist ein eingeschossiges Wohnhaus mit Krüppelwalmdach.[20]
Wohnhaus mit Vorgarten
09180595 Adlig Reetz 42
(Lage)
Kolonistenhaus Die Anlage wurde wahrscheinlich nach dem Dorfbrand im Jahre 1814 errichtet. Es ist das Haus eines Mittelbauers. Errichtet wurde es als Fachwerkhaus mit Satteldach.[21]
Kolonistenhaus
09180962 Adlig Reetz 44
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, zwei Stallgebäuden, Vorgarten und Einfriedung Die Hofanlage liegt am Ortsrand. Die Anlage wurde wahrscheinlich im Jahre 1800 errichtet.
Hofanlage mit Wohnhaus, zwei Stallgebäuden, Vorgarten und Einfriedung
09180596 Königlich Reetz
(Lage)
Grabstätte der Eltern Gustav Schülers, auf dem Friedhof Königlich Reetz Gustav Schüler war ein deutscher Dramatiker, Heimatdichter, Volksschullehrer. Er wuchs in Königlich Reetz Nr. 23 in ärmlichen Verhältnissen auf. Das Grabstein der Eltern ist schwarz mit einem hell abgesetzten Feld.[17]
Grabstätte der Eltern Gustav Schülers, auf dem Friedhof Königlich Reetz
09180594 Königlich Reetz 53
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, Stallgebäude und Scheune Der ehemalige Vierseithof wurde um 1830/1840 errichtet. Heute stehen von dem Hof noch das Wohnhaus, ein Stall und eine Scheune. Das Wohnhaus ist ein eingeschossiges, traufständiges Haus mit einem Krüppelwalmdach. Das Haus hat sechs Achsen, sie sind unterschiedlich breit. So befindet sich der Eingang zentral in der vierten Achse von links. Der Stall wurde im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, die Durchfahrtscheune im späten 18. Jahrhundert erbaut.[17]
Hofanlage mit Wohnhaus, Stallgebäude und Scheune

Neurüdnitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet von Neurüdnitz wurden Gegenstände aus der Eisenzeit gefunden. Das heutige Neurüdnitz entstand ab 1754 auf dem Gebiet von Rüdnitz einem Ortsteil vom heutigen Cedynia. Der Ort entwickelte sich um den Fluss Schneller Strom. Der Ort wurde mehrmals von Hochwasser heimgesucht, unter anderem 1838.[22]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180914 (Lage) Strombrücke über die Oder Die ursprüngliche Brücke wurde 1892 erbaut. Sie war Teil der Bahnstrecke Wriezen–Jädickendorf. Im Jahre 1945 wurde die Brücke von der Wehrmacht gesprengt. Von 1955 bis 1957 wurde die Brücke wieder aufgebaut. Genutzt wurde die Brücke nie, sie war nur für den militärischen Krisenfall als Oderüberbrückung gedacht. Die Brücke besteht aus sieben Stahlfachwerkbrücken und ist insgesamt 690 Meter lang.[23]
Strombrücke über die Oder
09180597 Neurüdnitz 7
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, zwei Stallgebäuden, Einfriedung und Nutzgarten
Hofanlage mit Wohnhaus, zwei Stallgebäuden, Einfriedung und Nutzgarten
09180143 Neurüdnitz 79
(Lage)
Hofanlage, bestehend aus Wohnhaus, Hoftor, Scheune und zwei Stallgebäuden Die Hofanlage eine Mittelkolonisten mit etwa 45 Morgen ist noch vollständig erhalten. Das Wohnhaus wurde um 1900 erbaut. Es ist ein eingeschossiges, traufständiges Haus mit einem Satteldach.[24]
Hofanlage, bestehend aus Wohnhaus, Hoftor, Scheune und zwei Stallgebäuden

Neuwustrow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuwustrow wurde ab 1755 errichtet. Es war eine königliche Gründung.

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180944 Ratsstraße
(Lage)
Friedhofskapelle Die Leichenhalle wurde 1897 erbaut, ursprünglich war es ein Erbbegräbnis einer Großbauernfamilie Breitkreutz. Es ist ein quadratischer Ziegelbau mit einem Walmdach.[25]
Friedhofskapelle
09180945 Ratsstraße 4
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus und Stallscheune Das Wohnhaus der Hofanlage wurde 1754 errichtet. Es ist ein traufständiges, eingeschossiges Haus mit einem Satteldach. Es ist das älteste Haus des Ortes. Die Scheune des Hofes wurde 1788 erbaut.[26]
Hofanlage mit Wohnhaus und Stallscheune

Zäckericker Loose[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zäckericker Loose ist eine Streusiedlung. Das erste Mal wurde der Ort im Jahre 1355 erwähnt. Nach der Trockenlegung des Oderbruches wurde der Ort wesentlich erweitert. Dabei teilte der neue Flussverlauf das Dorf. 1754/1755 erbaute man in der Nähe des Ortsteils Zollbrücke eine Brücke. Im Jahre 1892 erhielt der Ort einen Bahnanschluss an der Bahnstrecke Wriezen–Jädickendorf.[27]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180878 Zäckericker Loose 11
(Lage)
Loosengehöft eines Großbauern, bestehend aus Wohnhaus, zwei Ställen und Speicher Das Loosengehöft wurde um 1860 errichtet. Es war wahrscheinlich ein Vierseithof mit einem Wohnhaus, zwei Ställen und einer Scheune. Die Scheune ist heute nicht mehr vorhanden.[28]
Loosengehöft eines Großbauern, bestehend aus Wohnhaus, zwei Ställen und Speicher

Zollbrücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zollbrücke entstand im 18. Jahrhundert nach der Oderregulierung. Den Namen erhielt der Wohnplatz nach einer Zollbrücke über die Oder im Jahre 1755. Ab 1756 gab es ein Dammkrug. Ab 1805 gab es ier eine Kettenfähre, die bis Ende 1945 im Betrieb war. Die Hofanlagen des Ortes sind aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.[29]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180868 Zollbrücke 5
(Lage)
Wohnhaus Das Haus wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Es hat zum Fluss ein Geschoss und zur Landseite zwei Geschosse. Es ist ein Fachwerkhaus mit Satteldach. An jeder Traufenseite gibt es einen Eingang.[29]
Wohnhaus
09180749 Zollbrücke 10
(Lage)
Dammmeistergehöft, bestehend aus Wohn- und Verwaltungsgebäude, Scheune und Stallgebäude Das Wohnhaus des Dreiseithofes entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Es ist ein Putzbau mit Satteldach. Das Haus hat zum Deich ein Geschoss und zur Landseite zwei Geschosse. Die Scheune und das Stallgebäude wurden am Ende des 19. Jahrhunderts erbaut.[29]
Dammmeistergehöft, bestehend aus Wohn- und Verwaltungsgebäude, Scheune und Stallgebäude

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsblatt für das Amt Barnim-Oderbruch, Nr. 11 vom 22.12.2003
  2. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 241.
  3. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 241–243.
  4. a b c Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 244.
  5. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 261.
  6. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 262–266.
  7. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 277.
  8. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 277–280
  9. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 280
  10. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 280–281
  11. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 281–282
  12. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 282
  13. a b Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 292.
  14. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 336–337
  15. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 337–340
  16. a b Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 227
  17. a b c Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 318
  18. a b Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 228
  19. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 228–229
  20. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 229
  21. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 229–230
  22. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 357–358
  23. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 361
  24. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 360
  25. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 375
  26. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 376
  27. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 400
  28. Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 400–401
  29. a b c Ilona Rohowski in Zusammenarbeit mit Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, ISBN 3-88462-230-7, S. 402

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmale in Oderaue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien