Liste der Stolpersteine in Heidelberg

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Stolpersteine für die Ehepaare Engelberg und Wertheimer

Die Liste der Stolpersteine in Heidelberg enthält die Stolpersteine in Heidelberg, die an das Schicksal der Menschen dieser Stadt erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus vom NS-Regime ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine wurden vom Künstler Gunter Demnig verlegt.

Altstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Inschrift Adresse Kurzbiographie
Stolperstein für Doris Baum (Heidelberg).jpg HIER LEHRTE
DORIS BAUM
JG. 1907
BERUFSVERBOT 1933
FLUCHT 1933
ENGLAND
Plöck 40 Doris Baum
Stolperstein für Karoline Borchardt (Heidelberg).jpg HIER LERNTE
KAROLINE
BORCHARDT
GEB. EHRMANN
JG. 1873
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 4.1.1944
Plöck 40 Karoline Borchardt
Stolperstein für Ludwig Brummer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
LUDWIG BRUMMER
ZEUGE JEHOVAS
JG. 1920
KRIEGSDIENST
VERWEIGERT
ERSCHOSSEN 3.12.1941
BOBRUISK / RUSSLAND
Dreikönigstraße 24 Ludwig Brummer
Stolperstein für Dora Busch (Heidelberg).jpg HIER LEHRTE
DR. DORA BUSCH
GEB. JELLINEK
JG. 1888
BERUFSVERBOT 1933
DEPORTIERT 1944
THERESIENSTADT
BEFREIT
Plöck 40 Dr. Dora Busch
Stolperstein für Hermann Durlacher (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
HERMANN DURLACHER
JG. 1893
VERHAFTET 1938
DACHAU
DEPORTIERT 1940
GURS
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Hauptstraße 121 Hermann Durlacher
Stolperstein für Ludwig Durlacher (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
LUDWIG DURLACHER
JG. 1927
KINDERTRANSPORT 1939
ENGLAND
ÜBERLEBT
Hauptstraße 121 Ludwig Durlacher
Stolperstein für Marta Durlacher (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
MARTA DURLACHER
GEB. FISCHER
JG. 1897
DEPORTIERT 1940
GURS
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Hauptstraße 121 Marta Durlacher geb. Fischer
Stolperstein für Walter Durlacher (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
WALTER DURLACHER
JG. 1924
KINDERTRANSPORT 1939
ENGLAND
ÜBERLEBT
Hauptstraße 121 Walter Durlacher
Stolperstein für Dr. Eugen Ehrmann (Heidelberg).jpg HIER LEHRTE
DR. EUGEN
EHRMANN
JG. 1867
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
MIT HILFE
ÜBERLEBT
Plöck 40 Dr. Eugen Ehrmann
Stolperstein für Dr. Berta Eisenmann (Heidelberg).jpg HIER LEHRTE
DR. BERTA
EISENMANN
VERH. BAER
JG. 1907
BERUFSVERBOT 1933
FLUCHT 1935
ITALIEN
1939 USA
Plöck 40 Dr. Berta Eisenmann
Stolperstein für Heinrich Fehrentz (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
HEINRICHT FEHRENTZ
JG. 1908
VERHAFTET 1943
'FEINDSENDER'
ABGEHÖRT
ZUCHTHAUS STUTTGART
HINGERICHTET 22.12.1943
Dreikönigstraße 15 Heinrich Fehrentz
Stolperstein für Anni Auguste Fisch (Heidelberg).jpg ANNI AUGUSTE
FISCH
JG. 1906
FLUCHT 1937
USA
Friedrich-Ebert-Anlage 55 Anni Auguste Fisch wurde am 15. Januar 1906 in Heidelberg geboren. Sie war bis 1936 als kaufmännische Angestellte in einer Zigarrenfabrik in Leimen tätig. Am 10. Februar 1937 emigrierte sie in die USA und betätigte sich als Büroangestellte. Sie heiratete und nahm den Nachnamen Leschnik an. Sie ist im Juli 1989 in Queens, New York verstorben.[1]
Stolperstein für Hermine Fisch (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
HERMINE FISCH
GEB. STERNWEILSER
JG. 1880
DEPORTIERT 1940
GURS
INTERNIERT DRANCY
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET
Friedrich-Ebert-Anlage 55 Hermine Fisch (geborene Sternweiler) wurde am 23. April 1880 in Walldorf geboren. Sie war Hausfrau und mit Nathan Fisch verheiratet welcher am 19. Juni 1874 verstarb. Mit diesem hatte sie die beiden Kinder Annu Auguste und Walter Julius. Hermine wurde im Oktober 1940 in das Lager Gurs deportiert. Es folgten weitere Internierungen, so am 21. Februar 1941 in Nizza, am 26. Oktober 1942 in Toulouse, am 2. April 1944 in Verner, am 25. Mai 1944 in Drancy und schließlich am 1. Juni 1944 im Konzentrationslager Auschwitz. Sie wurde am 8. Mai 1945 für tot erklärt.[1]
Stolperstein für Walter Julius Fisch (Heidelberg).jpg WALTER JULIUS
FISCH
JG. 1910
IM WIDERSTAND
FLUCHT 1933 SCHWEIZ
1935 PRAG
1939 SCHWEIZ
INTERNIERT SCHWEIZ
ÜBERLEBT
Friedrich-Ebert-Anlage 55 Walter Julius Fisch wurde am 16. Februar 1910 in Heidelberg geboren. Er machte 1928 sein Abitur und studierte bis 1931 Betriebswirtschaft in Frankfurt. Seit 1928 war er Funktionär des Kommunistischen Jugendverbands Deutschland und seit 1932 Mitglied der hessischen KPD. Er floh 1933 in die Schweiz, welche ihn 1935 auswies. Bis 1938 hielt er sich in Prag auf und war für die Rote Hilfe tätig. Danach ging er erneut in die Schweiz und war dort von 1939 bis 1944 interniert. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er zurück nach Deutschland und war KPD Abgeordneter in hessischen Landtag. Von 1949 bis 1953 war er Mitglied des ersten deutschen Bundestages. Nach dem Verbot der KPD im Jahre 1956 wurde er zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Walter Julius starb am 21. Dezember 1966.[1]
Stolperstein für Elisabeth Geissmar (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
ELISABETH GEISSMAR
GEB. HIRSCH
JG. 1880
UNFREIWILLIG VERZOGEN
1934 MÜNCHEN
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 1944
AUSCHWITZ
Graimbergweg 1 Elisabeth Geissmar, auch Elisabeth Geißmar (geborene Hirsch), wurde am 13. Februar 1880 in Mannheim geboren. Sie war mit Jakob Geißmar verheiratet und zog mit diesem am 30. Juni 1934 nach Pöcking. Mit ihrem Ehemann wurde sie im Juni 1942, zusammen mit ihrem Mann, in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Von dort folgte die Deportation am 12. Oktober 1944 in das KZ Auschwitz. Sie wurde dort ermordet.[2][3]
Stolperstein für Else Geissmar (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
ELSE GEISSMAR
JG. 1908
FLUCHT 1938
USA
ÜBERLEBT
Graimbergweg 1 Else Geissmar
Stolperstein für Jakob Geissmar (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
JAKOB GEISSMAR
JG. 1868
UNFREIWILLIG VERZOGEN
1934 MÜNCHEN
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
TOT 17.12.1943
Graimbergweg 1 Jakob Geissmar, auch Jakob Geißmar, wurde am 1. November 1868 in Mannheim geboren. Er war als Landgerichtsrat tätig. Im November 1934 zog er im Ruhestand nach Pöcking bei München. Er wurde am 25. Juni 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und ist dort am 17. Dezember 1943 verstorben.[2][4]
Stolperstein für Martha Geissmar (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
MARTHA GEISSMAR
JG. 1905
UNFREIWILLIG VERZOGEN
1934 MÜNCHEN
BERLIN
DEPORTIERT 1943
THERESIENSTADT
ERMORDET 1944
AUSCHWITZ
Graimbergweg 1 Martha Geissmar, auch Martha Geißmar, wurde am 30. Mai 1905 in Heidelberg geboren. Sie lebte in München und in Berlin. Am 16. Juni 1943 wurde sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Von dort folgte ihre Deportation am 23. Oktober 1944 in das KZ Auschwitz, wo sie getötet wurde. Am 31. Dezember 1944 wurde sie für tot erklärt.[2][5]
Stolperstein für Ella Gutman (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
ELLA GUTMAN
GEB. MOMBERT
JG. 1868
DEPORTIERT 1940
GURS
FLUCHT 1941
SCHWEIZ
ÜBERLEBT
Klingenteichstraße 6 Ella Gutman
Stolperstein für Julie Jankau (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
JULIE JANKAU
JG. 1863
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 6.3.1942
RECEBEDOU
Plöck 34 Julie Jankau
Stolperstein für Margot Meyer (Heidelberg).jpg HIER LEHRTE
MARGOT MEYER
JG. 1909
BERUFSVERBOT 1933
FLUCHT 1933
ENGLAND
1934 PALÄSTINA
Plöck 40 Margot Meyer
Stolperstein für Alfred Mombert (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
ALFRED MOMBERT
JG. 1872
DEPORTIERT 1940
GURS
FLUCHT 1941
SCHWEIZ
ÜBERLEBT
Klingenteichstraße 6 Alfred Mombert
Stolperstein für Babette Oppenheimer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
BABETTE
OPPENHEIM
GEB. MAIER
JG. 1877
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 1.9.1944
PERIGUEUX
Marktplatz 7 Babette Oppenheimer
Stolperstein für Bruno Oppenheimer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
BRUNO OPPENHEIM
JG. 1904
EINGEWIESEN 1922
HEILANSTALT KORK
'VERLEGT' 23.10.1940
GRAFENECK
ERMORDET 23.10.1940
AKTION T4
Sofienstraße 1 Bruno Oppenheimer
Stolperstein für Leopold Oppenheimer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
LEOPOLD
OPPENHEIM
JG. 1875
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 23.11.1940
Marktplatz 7 Leopold Oppenheimer
Stolperstein für Helene Preetorius (Heidelberg).jpg HIER LEHRTE
HELENE PREETORIUS
JG. 1889
BERUFSVERBOT 1933
MIT HILFE
ÜBERLEBT
Plöck 40 Helene Preetorius
Stolperstein für Max Samuel Press-Simon (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
MAX SAMUEL
PRESS-SIMON
JG. 1904
FLUCHT 1933
PALÄSTINA
Hauptstraße 123 Max Samuel Press-Simon
Stolperstein für Flora Seligmann (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
UND ARBEITETE

FLORA
SELIGMANN
GEB. HIRSCH
JG. 1887
FLUCHT 1938
URUGUAY
ÜBERLEBT
Plöck 34 Flora Seligmann
Stolperstein für Friedrich Seligmann (Heidelberg).jpg BÄCKEREI SELIGMANN
HIER WOHNTE
UND ARBEITETE

FRIEDRICH
SELIGMANN
JG. 1881
FLUCHT 1938
URUGUAY
ÜBERLEBT
Plöck 34 Friedrich Seligmann
Stolperstein für Ludwig Seligmann (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
UND ARBEITETE

LUDWIG
SELIGMANN
JG. 1910
FLUCHT 1935
URUGUAY
ÜBERLEBT
Plöck 34 Ludwig Seligmann
Stolperstein für Ruth Simon (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
RUTH SIMON
JG. 1928
FLUCHT 1933
PALÄSTINA
Hauptstraße 123 Ruth Simon
Stolperstein für Sophie Simon (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
SOPHIE SIMON
GEB. WEINER
JG. 1901
FLUCHT 1933
PALÄSTINA
Hauptstraße 123 Sophie Simon geb. Weiner
Stolperstein für Abraham Sommer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
ABRAHAM 'ALBERT'
SOMMER
JG. 1867
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 1.6.1943
CORNIL
Friedrich-Ebert-Anlage 41 Abraham Sommer wurde am 3. März 1877 in Freudenberg geboren. Er war als Kaufmann tätig und seit 1892 Inhaber eines Wäsche- und Ausstattungsgeschäftes. Mit dem „Judenboykott“ 1933 kam es zum Geschäftsrückgang, was 1935 zur Verkleinerung und Verlegung des Geschäfts und schließlich zum nur noch in der Wohnung betriebenen Verkaufs führte. Am 9. Dezember 1938 wurde das Geschäft aufgegeben. Abraham wurde Oktober 1940 in das Lager Gurs deportiert, danach vom 20. März 1941 bis zum 10. März 1943 in das Lager Récébédou und Nexon. Am 1. Juni 1943 verstarb er im Hospital in Cornil.[6]
Stolperstein für Elsa Sommer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
ELSA SOMMER
GEB. HERZFELD
JG. 1871
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
TOT 20.1.1939
Friedrich-Ebert-Anlage 41 Elsa Sommer (geborene Herzfeld) wurde am 17. Oktober 1871 in Bleichroda geboren. Sie war die Ehefrau von Abraham Sommer und die Mutter von Eugen Sommer. Sie ist am 21. Januar 1939 in Heidelberg verstorben.[6]
Stolperstein für Eugen-Friedrich Sommer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
EUGEN-FRIEDRICH
SOMMER
JG. 1899
FLUCHT 1940
URUGUAY
Friedrich-Ebert-Anlage 41 Eugen-Friedrich Sommer wurde am 6. März 1899 in Heidelberg geboren. Er war als Kaufmann tätig und bis 1933 Mitinhaber des Unternehmens seines Vaters Abraham Sommer. Durch die boykottbedingte Verkleinerung des Geschäftes war er von 1933 bis 1938 nur noch als Angestellter im väterlichen Betrieb tätig. Am 2. Februar 1940 emigrierte er nach Uruguay wo er bis 1960 als Handelsvertreter tätig war. Im Mai 1960 kam es zu einer kurzen Rückkehr nach Heidelberg, bis er im Oktober 1961 wieder nach Uruguay zog.[6]
Stolperstein für Fritz Samuel Wertheimer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
FRITZ SAMUEL
WERTHEIMER
JG. 1924
DEPORTIERT 1940
GURS
INTERNIERT DRANCY
1943 AUSCHWITZ
ERMORDET
Hauptstraße 187 Fritz Samuel Wertheimer
Stolperstein für Julius Wertheimer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
JULIUS WERTHEIMER
JG. 1882
'SCHUTZHAFT' 1938
DACHAU
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 19.12.1940
Hauptstraße 187 Julius Wertheimer
Stolperstein für Karl Wertheimer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
KARL WERTHEIMER
JG. 1915
FLUCHT 1937
KOLUMBIEN
Hauptstraße 187 Karl Wertheimer
Stolperstein für Klara Wertheimer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
KLARA WERTHEIMER
GEB. STRAUSS
JG. 1881
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 25.11.1940
Hauptstraße 187 Klara Wertheimer

Bergheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Inschrift Adresse Kurzbiographie
Bergheimer Straße 81 Richard Max Broosch
Stolperstein für Betti Engelberg (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
BETTI ENGELBERG
GEB. HIRSCHHORN
JG. 1895
FLUCHT FEB. 1939
POLEN
ERMORDET IN
LEMBERG
Bluntschlistraße 4 Betti Engelberg
Stolperstein für Isak Engelberg (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
ISAK ENGELBERG
JG. 1889
'POLENAKTION' 1938
BENTSCHEN/ZBASZYN
ERMORDET IN
LEMBERG
Bluntschlistraße 4 Isak Engelberg wurde am 19. Juli 1889 in Przewloka[7] oder Buczacz[8] geboren. Von 1905 bis 1908 war er in kaufmännischer Lehre in Österreich. Ab 1925 leitete er eine Textilwaren- und Möbelhandlung in Heidelberg und war ab 1934 Inhaber einer Schuhwarenhandlung. Am 28. Oktober 1938 wurde er als polnischer Staatsbürger Rahmen der Polenaktion aus dem deutschen Reich ausgewiesen und das Schuhgeschäft am 16. Februar 1939 in "arische Hände" übergeben.[7] Seine Frau Betti, geborene Hirschhorn (* 3. September 1895 in Buczacz) folgte ihm ins polnische Exil.[9] Nach der deutschen Besetzung im Zuge des Überfalls auf die Sowjetunion wurden beide im Ghetto Lemberg interniert. Isaak wurde am 31. Dezember 1942 offiziell für tot erklärt. Auch seine Frau wurde später für tot erklärt.[9][8][10] Das Wohnhaus der Eheleute wurde zu einem sogenannten Judenhaus.[9]
Stolperstein für Babette Gutmann (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
BABETTE 'LIESE'
GUTMANN
GEB. OTTENSOSER
JG. 1913
FLUCHT 1937
USA
Bergheimer Straße 118 Babette Gutmann geb. Ottensoser, gen. Liese
Stolperstein für Hermine Gutmann (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
HERMINE GUTMANN
GEB. FREUND
JG. 1885
DEPORTIERT 1940
GURS
INTERNIERT DRANCY
1942 AUSCHWITZ
ERMORDET
Bergheimer Straße 118 Hermine Gutmann
Stolperstein für Max Gutmann (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
MAX GUTMANN
JG. 1881
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
TOT 3.6.1936
Bergheimer Straße 118 Max Gutmann
Stolperstein für Max Thomas Gutmann (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
MAX THOMAS
GUTMANN
JG. 1937
FLUCHT 1937
USA
Bergheimer Straße 118 Max Thomas Gutmann
Stolperstein für Otto Sally Gutmann (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
OTTO SALLY
GUTMANN
JG. 1909
FLUCHT 1937
USA
Bergheimer Straße 118 Otto Sally Gutmann
Stolperstein für Max Wertheimer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
MAX WERTHEIMER
JG. 1888
'SCHUTZHAFT' 1938
DACHAU
DEPORTIERT 1940
GURS
INTERNIERT DRANCY
1942 AUSCHWITZ
ERMORDET
Bluntschlistraße 4 Max Wertheimer wurde am 31. März 1888 in Östringen geboren. Er war als Kaufmann tätig und seit dem 22. November 1920 mit Rosalie verheiratet. Am 11. November 1938 wurde er in Dachau inhaftiert, am 22. Oktober 1940 nach Gurs und am 19. August 1942 nach Auschwitz deportiert.[11]
Stolperstein für Rosalie Wertheimer (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
ROSALIE 'ROSA'
WERTHEIMER
GEB. STRAUSS
JG. 1884
DEPORTIERT 1940
GURS
INTERNIERT DRANCY
1942 AUSCHWITZ
ERMORDET
Bluntschlistraße 4 Rosalie 'Rosa' Wertheimer (geborene Strauß) wurde am 29. April 1884 in Göllheim geboren. Sie war mit Max Wertheimer verheiratet und als Hausfrau tätig. Mit ihrem Mann wurde sie nach Gurs und am 14. August 1942, 5 Tage vor ihrem Mann, nach Auschwitz deportiert.[11]

Handschuhsheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Inschrift Adresse Kurzbiographie
HIER WOHNTE
GISELA DEMUTH
JG. 1911
MIT HILFE
ÜBERLEBT
Hainsbachweg 1 Gisela Demuth [1]
Stolpersteine Heidelberg Demuth.jpg HIER WOHNTE
HANS-WERNER
DEMUTH
JG. 1918
FLUCHT 1938
FRANKREICH
INTERNIERT DRANCY
1942 AUSCHWITZ
ERMORDET
Hainsbachweg 1 Hans-Werner Demuth
HIER WOHNTE
DR. LUDWIG DEMUTH
JG. 1873
BERUFSVERBOT 1933
DEPORTIERT 1940
GURS
INTERNIERT RÉCÉBÉDOU
BEFREIT / ÜBERLEBT
Hainsbachweg 1 Dr. Ludwig Demuth
HIER WOHNTE
OLGA DEMUTH
GEB. GEISMAR
JG. 1885
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
TOT 26.7.1940
Hainsbachweg 1 Olga Demuth
Steubenstraße 36 Harry Helmut Meyer
Steubenstraße 36 Helmut W. Meyer
Steubenstraße 36 Meta Meyer geb. Lewin
Bild fehlt St.-Vitus-Gasse 30 Clara Nägele

Kirchheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Inschrift Adresse Kurzbiographie
Häuselgasse 28 Albert Bodem
Häuselgasse 28 Charlotte Bodem verh. Harrel
Häuselgasse 28 Karl Bodem
Häuselgasse 28 Ludwig Bodem
Häuselgasse 28 Maria Chaimowa Bodem geb. Zwornick, auch Majam
Heidelberg Albert Fritz.png HIER WOHNTE
ALBERT FRITZ
JG. 1899
WIDERSTANDSGRUPPE
LECHLEITER
VERHAFTET 1942
'HOCHVERRAT'
VOLKSGERICHTSHOF
HINGERICHTET 24.2.1943
STUTTGART
Albert-Fritz-Straße 52 Albert Fritz wurde Januar 1899 in Hornberg geboren. Nach abgeschlossener Lehre war er als Eisendreher tätig. 1921 wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Ab 1925 lebte er in Heidelberg und war bis 1933 Mitglied des Stadtrates. Zwischen 1931 und 1933 hatte er die Funktion des Sekretärs der KPD Baden-Pfalz inne. 1933 wurde er als Arbeiterfunktionär verhaftet und war 13 Monate im KZ Ankenbuck interniert. 1935 kam es erneut zu einer Verhaftung wegen Verteilung illegaler Schriften und der Unterstützung der Rote Hilfe Deutschlands, mit anschließend 15 Monaten Haft. Danach schloss er sich der Widerstandsgruppe Georg Lechleiters an. Nachdem die Gruppe verraten wurde kam es zur Verhaftung von Albert Fritz, sowie Anklage wegen Vorbereitung zum Hochverrats und seiner Hinrichtung am 24. Februar 1943.[12]

Neuenheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Inschrift Adresse Kurzbiographie
Heidelberg Betty Blum geb. Liebhold.png HIER WOHNTE
BETTY BLUM
GEB. LIEBHOLD
JG. 1880
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
26.12.1939
Bergstraße 44 Betty Blum wurde am 22. November 1880 in Rohrbach geboren. Sie war Tochter des Tabakunternehmers Max Liebhold und dessen Ehefrau Amalie (geborene Krämer). Sie war seit 1903 mit Julius Blum verheiratet und als Hausfrau tätig. Ihr Mann verstarb am 7. Juni 1932. Sie beging Selbstmord am 26. Dezember 1939.[13]
Heidelberg Isidor Blumberg.png HIER WOHNTE
ISIDOR BLUMBERG
JG. 1865
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 20.12.1940
Handschuhsheimer Landstraße 47a Isidor Blumberg
Heidelberg Sara Blumberg.png HIER WOHNTE
SARA BLUMBERG
GEB. EISENBURG
JG. 1864
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 13.12.1940
Handschuhsheimer Landstraße 47a Sara Blumberg geb. Eisenburg
Heidelberg Leni Blumenthal geb. Blum.png HIER WOHNTE
LENI BLUMENTHAL
GEB. BLUM
JG. 1919
FLUCHT 1938
HOLLAND
ENGLAND
ÜBERLEBT
Bergstraße 44 Leni Blumenthal (geboren als Leni Dina Blum) wurde am 24. Oktober 1919 in Heidelberg geboren. Ihre Eltern waren Julius und Betty Blum. Von 1929 bis 1936 Besuch des Mädchenrealgymnasiums und Mitgliedschaft im deutsch-jüdischen Jugendbund. Von 1936 bis 1938 war sie auf einem Internat in der Schweiz und machte dort im März 1938 ihr Abitur. Nach einem kurzen Aufenthalt bei ihrer Mutter in Heidelberg emigrierte sie nach Großbritannien. Dort war sie zunächst an einer Internatsschule und danach von 1939 bis 1951 als Büroangestellte tätig. Sie heiratete am 18. März 1944 den aus Dessau stammenden Theodor Blumenthal. Sie war Mitarbeiter beim Jewish Refugees Committee und der links orientierten Freien Deutschen Jugend. Am 12. Februar 1951 kam es zur Rückkehr nach Heidelberg und Tätigkeit als Sekretärin in einem Anwaltsbüro. November 1952 folgte das staatliche Dolmetscherdiplom und Tätigkeit als Fremdsprachenassistentin am deutschen Krebsforschungszentrum. Sie starb am 27. Januar 2002 in Heidelberg.[13]
Heidelberg Paula Deutsch geb. Frankenthal.png HIER WOHNTE
PAULA DEUTSCH
GEB. FRANKENTHAL
JG. 1900
AUSGEWIESEN 1940
UNGARN
INTERNIERT BUDAPEST
DEPORTIERT 1944/45
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Werderstraße 17 Paula Deutsch
Heidelberg Salomon Deutsch.png HIER WOHNTE
SALOMON DEUTSCH
JG. 1893
AUSGEWIESEN 1940
UNGARN
INTERNIERT BUDAPEST
DEPORTIERT 1944/45
ERMORDET IN
AUSCHWITZ
Werderstraße 17 Salomon Deutsch
Stolpersteine Heidelberg Gurs.jpg HIER WOHNTE
DR. ELISE
DOSENHEIMER
JG. 1868
DEPORTIERT 1940
GURS
FLUCHT 1941
USA
Blumenthalstraße 36 Elise Dosenheimer wurde am 22. Dezember 1868 in Ungstein geboren. Sie besuchte die Volksschule und danach die Höhere Töchterschule in Bad Dürkheim und Speyer. Ab 1904 das Studium, zunächst als Gasthörerin, der Philosophie in Berlin und Jena und in Heidelberg. Sie machte im Juni 1908 ihr Abitur in Mannheim und studierte Deutsche Philologie, Philosophie und Geschichte in München und Jena. 1912 folgte die Promotion in Jena. Sie war als Publizistin in Jena, München und auch in Heidelberg tätig und hielt bis 1933 Vorlesungen über Literatur an der Universität Jena. 1929 zog sie nach Heidelberg. Am 22. Oktober 1940 wurde sie, als Jüdin, in das Internierungslager Gurs deportiert. Mit Hilfe des Sohnes ihrer Nichte war es ihr möglich das Lager zu verlassen und bei diesem in Pau unterzukommem. 1941 emigrierte sie über Lissabon in die USA, wo sie am 3. Dezember in New York eintraf. Sie verstarb am 11. April 1959 in New York City.[14][15][2]
Stolperstein für Dr. Johanna Geissmar (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
DR. JOHANNA
GEISSMAR
JG. 1877
UNFREIWILLIG VERZOGEN
1934 BÄRENTAL
1935 SAIG
DEPORTIERT 1940
GURS
ERMORDET 1942
AUSCHWITZ
Moltkestraße 6 Johanna Geissmar wurde am 7. Dezember 1877 in Mannheim geboren. Sie war die Schwester des Jakob Geißmar. Ihr Großvater war der Sinsheimer Rabbiner David Jakob Geismar. 1909 begann sie in Heidelberg ihr Studium der Medizin. Im Ersten Weltkrieg war sie im Lazarettdienst tätig. Nach dem Krieg eröffnete sie 1920 eine Kinderarztpraxis, bis es 1933 zum Entzug der Kassenzulassung und der Praxisaufgabe kam, woraufhin sie in den Schwarzwald nach Saig zog. Am 22. Oktober 1942 wurde sie nach Gurs deportiert und am 12. August 1942 in das KZ Auschwitz. Offiziell wurde sie am 8. Mai 1945 für tot erklärt. Als Todestag wird ihr Ankunftstag in Auschwitz-Birkenau festgehalten: der 14. August 1942.[2][16]
Stolperstein für Dr. Anna Hamburger (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
DR. ANNA
HAMBURGER
JG. 1873
DEPORTIERT 1940
GURS
FLUCHT 1941
USA
ÜBERLEBT
Helmholtzstraße 18 Dr. Anna Hamburger
Stolperstein für Dr. Klara Hamburger (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
DR. KLARA
HAMBURGER
JG. 1873
DEPORTIERT 1940
GURS
FLUCHT 1941
USA
ÜBERLEBT
Helmholtzstraße 18 Dr. Klara Hamburger
Heidelberg Alice Hochherr.png HIER WOHNTE
ALICE HOCHHERR
JG. 1912
FLUCHT
USA
ÜBERLEBT
Uferstraße 20 Alice Hochherr
Heidelberg - Stolpersteine Ella Hochherr.jpg HIER WOHNTE
ELLA HOCHHERR
GEB. LIESER
JG. 1886
FLUCHT 1939 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1943
THERESIENSTADT
BEFREIT
Brückenstraße 51
Ella Hochherr (geborene Lieser) wurde am 19. Januar 1886 in Cochem geboren. Sie ermigrierte am 14. Januar 1939 in die Niederlande. Am 24. Januar 1943 wurde sie zunächst im Durchgangslager Westerbork interniert und am 20. April 1943 nach Theresienstadt deportiert. Am 21. Juni 1945 wanderte sie aus und ging zunächst nach Holland und dann in die USA, wo sie 1976 verstarb.[17]
Heidelberg Frieda Hochherr geb. Carlebach.png HIER WOHNTE
FRIEDA HOCHHERR
GEB. CARLEBACH
JG. 1882
DEPORTIERT 1940
GURS
1942 AUSCHWITZ
ERMORDET
Uferstraße 20 Frieda Hochherr
Heidelberg Gustav Hochherr.png HIER WOHNTE
GUSTAV HOCHHERR
JG. 1872
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 21.12.1941
Uferstraße 20 Gustav Hochherr
Heidelberg - Stolpersteine Heinrich 'Heinz' Hochherr.jpg HIER WOHNTE
HEINRICH 'HEINZ'
HOCHHERR
JG. 1910
FLUCHT 1938 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 18.8.1942
Brückenstraße 51
Heinrich Hochherr wurde am 3. Juli 1910 in Düsseldorf geboren. 1937 floh er zunächst in die Schweiz und dann in die Niederlande. Am 15. Juli 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert und dort am 17. oder 18. August 1942 ermordet.[18][17]
Heidelberg - Stolpersteine Liselotte Hochherr.jpg HIER WOHNTE
LISELOTTE HOCHHERR
JG. 1920
FLUCHT ENGLAND
1940 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 30.9.1942
Brückenstraße 51
Liselotte (Hanna) Hochherr wurde am 19. September 1920 in Heidelberg geboren. Sie war die Tochter von Simon Hochherr und seiner Frau Ella. Am 24. April 1937 reiste sie aus in die Schweiz und dann nach Großbritannien, um dort ihre Dolmetscherausbildung fortzusetzen. Auf Wunsch ihrer Eltern kam sie nach Amsterdam. Später wurde sie mit ihrer Familie im Durchgangslager Westerbork interniert und am 15. Juli 1942 nach Auschwitz deportiert. Dort wurde sie am 28. August[18] oder am 30. September 1942 ermordet.[17]
Heidelberg - Stolpersteine Margot Hochherr.jpg MARGOT HOCHHERR
GEB. BÄHR
JG. 1911
FLUCHT 1938 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 18.7.1942
Brückenstraße 51
Margot Hochherr
Heidelberg - Stolpersteine Simon Hochherr.jpg HIER WOHNTE
SIMON HOCHHERR
JG. 1882
FLUCHT 1939 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1943
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET 18.10.1944
Brückenstraße 51
Simon Hochherr wurde am 2. März 1882 in Berwangen geboren. Er war Fabrikant und zusammen mit seinem Bruder Ferdinand Inhaber der Zigarrenfabrik B. Hochherr u. Co. GmbH. Anfang der 1920er war er Mitbegründer des Vereins gesetzestreuer Juden in Heidelberg und 1933 dessen Vorsitzender. 1937 emigrierte er in die Schweiz und am 14. Januar 1939 nach Holland. Die Firma der Familie wurde 1938 aufgelöst. Januar 1943 wurde er ins Durchgangslager Westerbork und am 20. April 1943 nach Theresienstadt deportiert. Am 18. Oktober 1944 brachte man ihn nach Auschwitz wo er ermordet wurde.[17]
Heidelberg - Stolpersteine Susanne Hochherr.jpg HIER WOHNTE
SUSANNE HOCHHERR
JG. 1939
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET 18.7.1942
Brückenstraße 51
Susanne Hochherr
Weberstraße 7 Lucia Kuhn
Weberstraße 7 Werner Kuhn
Heidelberg Conrad Leser.png HIER WOHNTE
CONRAD LESER
JG. 1915
FLUCHT 1934
SCHWEIZ
1939 ENGLAND
Bergstraße 32 Conrad Leser wurde am 3. März 1915, als Sohn von Guido und Irmingard Leser, in Heidelberg geboren. 1933 machte er sein Abitur und begann sein Studium der Mathematik an der Universität Heidelberg. Am 14. Oktober emigrierte er in die Schweiz und setzte in Bern und schließlich in Zürich sein Studium fort und wo er 1939 in Mathematik promovierte. Im gleichen Jahr emigrierte er wegen des Arbeitsverbots in der Schweiz nach Großbritannien. Er versuchte von dort weiter in die USA zu ziehen, bekam jedoch kein Visum. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er zwar als Flüchtling vor dem NS-Regime anerkannt, wurde aber dennoch 1940 als Enemy Alien in mehreren Lagern, bei Huyton, der Isle of Man und auch in Kanada interniert. Nach seiner Rückkehr nach England nahm er die britische Staatsbürgerschaft an. 1941 und 1942 war er Forschungsassistent an der University of Manchester. 1947 habilitierte er an der University of Glasgow und hatte dort bis 1955 eine Lehrtätigkeit inne. Danach besetzte er bis zu seiner Emeritierung, im Jahre 1980, den Lehrstuhl für Ökonometrie an der University of Leeds.[19]
Heidelberg Guido Leser.png HIER WOHNTE
GUIDO LESER
JG. 1883
BERUFSVERBOT 1933
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
26.10.1942
Bergstraße 32 Guido Leser wurde am 16. Oktober 1883 in Heidelberg geboren. Sein Vater war Emanuel Leser. Guido war als Amtsgerichtsrat tätig und Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei. Von 1919 bis 1921 war er Abgeordneter der DDP im Landtag der Republik Baden. Er wurde im Mai 1933 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Drei Jahre später zog er am 30. Juni 1936 nach Berlin und beging dort am 26. Oktober 1942 zusammen mit seiner Ehefrau Irmingard (geborene Meyer) Selbstmord. Dem Selbstmord ist eine Aufforderung zur Deportation nach Theresienstadt vorausgegangen.[19]
Heidelberg Irmingard Leser.png HIER WOHNTE
IRMINGARD LESER
GEB. MEYER
JG. 1888
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
FLUCHT IN DEN TOD
26.10.1942
Bergstraße 32 Irmingard Leser (geborene Meyer) wurde am 1. Mai 1988 in Heidelberg geboren. Sie war mit Guido Leser verheiratet und als Hausfrau tätig. 1936 zog sie zusammen mit ihrem Mann nach Berlin, wo sie mit diesem 1942, nach vorausgegangener Aufforderung zur Deportation nach Theresienstadt, Selbstmord beging.[19]
Heidelberg Amalie 'Mally' Liebhold geb. Marx.png HIER WOHNTE
AMALIE 'MALLY'
LIEBHOLD
GEB. MARX
JG. 1893
FLUCHT 1939
HOLLAND
PALÄSTINA
ÜBERLEBT
Bergstraße 86 Amalie Liebhold (geborene Marx) wurde am 24. November 1893 in Bruchsal geboren. Sie war die Tochter des Tabakhändlers Karl Marx und seiner Frau Bertha (geborene Groß). Sie machte eine Ausbildung zur Psychotherapeutin in Berlin. Acht Monate nach dem Tod ihres Mannes Michael Liebhold floh sie am 31. August 1939 nach Amsterdam und lebte dort mit ihrer Mutter bei der Tante Marie Schöndorff (geborene Groß). Im November emigrierte sie dann über Rotterdam nach Palästina und beging am 26. Dezember 1945 in Jerusalem Selbstmord.[20]
Heidelberg Klaus Liebhold.png HIER WOHNTE
KLAUS LIEBHOLD
JG. 1919
FLUCHT 1936
SCHWEIZ
1941 USA
ÜBERLEBT
Bergstraße 86 Klaus Gerhard Liebhold wurde am 3. Januar 1919 in Heidelberg geboren. Er ging dort von 1929 bis 1933 auf das Realgymnasium (heutiges Helmholtz-Gymnasium) und danach bis 1936 auf das Kolleg bis zur elften Klasse. April 1936 zog er in die Schweiz und ging dort bis zu seinem Abitur 1938 auf eine Privatschule in St. Gallen. Bis zu seiner Emigration über Frankreich und Spanien in die USA im Mitte des Jahres 1941 galt er in der Schweiz als mittelloser Flüchtling, der sich teilweise der Schwarzarbeit betätigte und auch ein Jahr in einem Arbeitslager verbrachte. In den USA war er von 1942 bis 1945 Soldat in der US-Armee und ab 1946 als Übersetzer und dann als sogenannter "Information Specialist" (Informationsfachmann) tätig. 1948 heiratete er und hatte drei Kinder. Am 31. Dezember 2002 verstarb Klaus in Santa Barbara.[20]
Heidelberg Martin Liebhold.png HIER WOHNTE
MARTIN LIEBHOLD
JG. 1916
FLUCHT 1937
USA
ÜBERLEBT
Bergstraße 86 Martin Liebhold wurde am 21. Juli 1916 in Heidelberg geboren. Er verließ 1933 das Gymnasium und ging auf eine kaufmännische Handelsschule. Am 14. Januar 1934 zog er nach Pforzheim und begann eine kaufmännische Lehre. Am 16. Juni 1937 emigrierte er in die USA und war Soldat in der United States Army. Er heiratete 1943 und hatte drei Kinder. Nach dem krieg gründete er eine Möbelfabrik in Los Angeles und verstarb am 19. November 1999 in Maricopa.[20]
Heidelberg Michael 'Michel' Liebhold.png HIER WOHNTE
MICHAEL 'MICHEL'
LIEBHOLD
JG. 1883
VERHAFTET 1938
DACHAU
TOT AN HAFTFOLGEN
27.12.1938
Bergstraße 86 Michael Liebhold wurde am 7. Juni 1883 in Heidelberg-Rohrbach geboren. Er war Sohn des Zigarren- und Tabakfabrikanten Max Liebhold und seiner Frau Amalie (geborene Krämer). Nach dem Tod des Vaters übernahm er mit seinem Cousin den Betrieb. Am 11. November 1938 wurde er bis zum 20. Dezember im KZ Dachau interniert. Er starb am 27. Dezember 1938 in Heidelberg, an den Folgen der Internierung. Er war verheiratet mit Amalie Liebhold und war der Bruder von Betty Blum.[20]
Heidelberg Ruth Liebhold.png HIER WOHNTE
RUTH LIEBHOLD
GEB. MARX
JG. 1914
FLUCHT 1938
USA
ÜBERLEBT
Bergstraße 86 Ruth Agnes Liebhold wurde am 7. Juni 1914 in Heidelberg geboren. Seit 1931 war sie Mitglied im Jüdischen Pfadfinderbund Deutschland und absolvierte bis 1932 ein Volontariat am Hygiene-Institut Heidelberg. Danach folgte eine MTA Ausbildung in Berlin. Am 5. April kam sie zurück nach Heidelberg und absolvierte ein weiteres Volontariat als technische Assistentin am Psychologischen Institut. Von Oktober 1935 bis Juni 1937 war sie als Laborantin am Israelitischen Krankenhaus Hamburg tätig und emigrierte am 27. April 1938 in die USA, wo sie als MTA tätig war und am 3. Juli 1983 in Glenview verstarb.[20]
Stolpersteine HD 15.04.2014 Berthel Marx.jpg HIER WOHNTE
BERTHA 'BERTHEL'
MARX
GEB. GROS
JG. 1870
FLUCHT 1939 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1943
SOBIBOR
TOT AUF TRANSPORT
23.7.1943
Bergstraße 86 Bertha Marx wurde am 18. Juli 1870 in Bruchsal geboren. Sie war Hausfrau und mit dem Kaufmann Karl Marx (1863-1928) verheiratet. Eine ihrer beiden Töchter war Amalie Liebhold. Seit 1932 wohnte sie bei ihrer Tochter Amalie. Am 2. August 1939 reiste sie in die Niederlande aus. Sie wurde später zunächst in das Durchgangslager Westerbork und dann am 20. Juli 1943 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert. Sie verstarb während des Transports am 23. Juli 1943.[21]
Weberstraße 5 Erna Müller
Weberstraße 5 Dr. Friedrich Müller
Heidelberg Julius Rinklin.png HIER WOHNTE
JULIUS RINKLIN
JG. 1903
ZEUGE JEHOVAS
VERHAFTET 1937
VERBREITUNG BIBLISCHER
LITERATUR
1937 KISLAU
DACHAU
TOT 10.6.1938
Ziegelhäuser Landstraße 31 Julius Rinklin
Heidelberg Anneliese Weil geb. Weil.png HIER WOHNTE
ANNELIESE WEIL
GEB. WEIL
JG. 1910
FLUCHT 1939
USA
ÜBERLEBT
Uferstraße 20 Anneliese Weil
Heidelberg Arthur Weil.png HIER WOHNTE
ARTHUR WEIL
JG. 1897
'SCHUTZHAFT' 1938
DACHAU
FLUCHT 1939
USA
ÜBERLEBT
Uferstraße 20 Arthur Weil
Heidelberg Ilse Weil geb. Hochherr.png HIER WOHNTE
ILSE WEIL
GEB. HOCHHERR
JG. 1906
GEDEMÜTIGT / ENTRECHTET
TOT 1937
Uferstraße 20 Ilse Weil
Stolperstein für Ingeborg Weil (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
INGEBORG WEIL
JG. 1929
FLUCHT 1939
USA
ÜBERLEBT
Uferstraße 20 Ingeborg Weil
Stolperstein für Julius Weil (Heidelberg).jpg HIER WOHNTE
JULIUS WEIL
JG. 1864
DEPORTIERT 1940
GURS
TOT 5.3.1943
Uferstraße 20 Julius Weil
Brückenstraße 51 Änni Weiner
Brückenstraße 51 Chaja Scheindel Weiner geb. Rennert, gen. Klara
Brückenstraße 51 Manfred Weiner
Brückenstraße 51 Meier Josef Weiner gen. Max
Brückenstraße 51 Mia Weiner

Pfaffengrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Inschrift Adresse Kurzbiographie
Heidelberg Maja Bitsch.png HIER WOHNTE
MAJA BITSCH
JG. 1926
EINGEWIESEN 1937
PFLEGEANSTALT MOSBACH
'VERLEGT' 17.9.1940
GRAFENECK
ERMORDET 17.9.1940
AKTION T4
Im Schaffner 6 Maja Bitsch

Rohrbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Inschrift Adresse Kurzbiographie
Heidelberg Anatolij Bachatschow.png HIER GEHENKT
28.8.1944

ANATOLIJ BACHATSCHOW
JG. 1923
ZWANGSARBEITER
VERSCHLEPPT AUS DER
UKRAINE
Heinrich-Fuchs-Straße 96 Anatolij Bachatschow
Heidelberg-rathausstrasse64-bertha-beer.jpg
HIER WOHNTE

BERTHA BEER

GEB. HOCHSTÄDTER

JG. 1890

DEPORTIERT 1940

GURS

INTERNIERT DRANCY

1942 AUSCHWITZ

ERMORDET

Rathausstraße 64 Bertha Beer
Rathausstraße 64 Ernst Beer
Rathausstraße 64 Sigmund Beer
Heidelberg Aleksej Bjelow.png HIER GEHENKT
28.8.1944

ALEKSEJ BJELOW
JG. 1922
ZWANGSARBEITER
WAGGONFABRIK FUCHS
VERSCHLEPPT AUS
RUSSLAND
Heinrich-Fuchs-Straße 96 Aleksej Bjelow
Heidelberg Pawel Chrebor.png HIER GEHENKT
28.8.1944

PAWEL CHREBOR
JG. 1923
ZWANGSARBEITER
VERSCHLEPPT AUS DER
UKRAINE
Heinrich-Fuchs-Straße 96 Pawel Chrebor
Heidelberg Nikolaj Ewdokimow.png HIER GEHENKT
28.8.1944

NIKOLAJ
EWDOKIMOW
JG. 1924
ZWANGSARBEITER
WAGGONFABRIK FUCHS
VERSCHLEPPT AUS
RUSSLAND
Heinrich-Fuchs-Straße 96 Nikolaj Ewdokimow
HIER WOHNTE
FANNY
HEISELBECK
GEB. STORCH
JG. 1912
AUSGEWIESEN JULI 1939
POLEN
1939 KRAKAU
SCHICKSAL UNBEKANNT
Heinrich-Fuchs-Straße 41 Fanny Heiselbeck geb. Storch
LEO LESER
HEISELBECK
JG. 1910
'POLENAKTION' 1938
BENTSCHEN/ZBASZYN
1939 KRAKAU
SCHICKSAL UNBEKANNT
Heinrich-Fuchs-Straße 41 Leo Leser Heiselbeck
Kirschgartenstraße 103 Hedwig Himmelstern
Kirschgartenstraße 103 Rosalie Himmelstern geb. Wassermann
Karlsruher Straße 19 Else Kahn
Karlsruher Straße 19 Karoline Kahn
Karlsruher Straße 19 Anselm Kahn
Karlsruher Straße 19 Clementine Kahn
Rathausstraße 41 Berta Mayer
Rathausstraße 41 Irma Mayer
Rathausstraße 41 Johanna Mayer
Rathausstraße 41 Karl Mayer
Rathausstraße 41 Ruth Mayer
Heidelberg Käthe Seitz geb. Brunnemer.png HIER WOHNTE
KÄTHE SEITZ
GEB. BRUNNEMER
JG. 1894
WIDERSTANDSGRUPPE
LECHLEITER
VERHAFTET 1942
'HOCHVERRAT'
VOLKSGERICHTSHOF
HINGERICHTET 15.9.1942
Karlsruher Straße 46 Käthe Seitz
Heidelberg Alfred Seitz.png HIER WOHNTE
ALFRED SEITZ
JG. 1903
WIDERSTANDSGRUPPE
LECHLEITER
VERHAFTET 1942
'HOCHVERRAT'
VOLKSGERICHTSHOF
HINGERICHTET 15.9.1942
Karlsruher Straße 46 Alfred Seitz
Heidelberg Wasilij Skorkin.png HIER GEHENKT
28.8.1944

WASILIJ SKORKIN
JG. 1925
ZWANGSARBEITER
WAGGONFABRIK FUCHS
VERSCHLEPPT AUS
RUSSLAND
Heinrich-Fuchs-Straße 96 Wasilij Skorkin
HIER WOHNTE
JAKOB ISAAK
STORCH
GEN. STERN
JG. 1871
POLENAKTION' 1938
BENTSCHEN/ZBASZYN
1938 GORLICE
SCHICKSAL UNBEKANNT
Heinrich-Fuchs-Straße 41 Jakob Isaak Storch gen. Stern
HIER WOHNTE
PAULA STORCH
GEN. STERN
GEB. HOLOSCHÜTZ
JG. 1881
FLUCHT 1.7.1939
POLEN
1939 GORLICE
SCHICKSAL UNBEKANNT
Heinrich-Fuchs-Straße 41 Paula Storch gen. Stern geb. Holoschütz
Rathausstraße 3 Cecilie Wahl
Rathausstraße 3 Heinrich Wahl
Rathausstraße 10 Nathan Wolff
Rathausstraße 10 Sophie Wolff
HIER WOHNTE
ESTER ZIEGLER
JG. 1930
FLUCHT 1.7.1939
POLEN
1939 GORLICE
SCHICKSAL UNBEKANNT
Heinrich-Fuchs-Straße 41 Ester Ziegler
HIER WOHNTE
KLARA ZIEGLER
GEB. STORCH
JG. 1904
FLUCHT 1.7.1939
POLEN
1939 GORLICE
SCHICKSAL UNBEKANNT
Heinrich-Fuchs-Straße 41 Klara Ziegler geb. Storch

Weststadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Inschrift Adresse Kurzbiographie
Heidelberg Dr. Alfred Baer.png Hier wohnte
Dr. Alfred Baer
Jg. 1884
deportiert 1940
Gurs
tot 2.5.1941
Récébédou
Dantestraße 24 Alfred Baer wurde am 10. Oktober 1884 in Heidelberg geboren. Sein Studium der Rechtswissenschaften verbrachte er in Heidelberg, Berlin und München. Am 15. August 1921 heiratete er Klara Deutsch in Mainz. Er war als Landgerichtsrat in Mannheim tätig, bis er am 31. Dezember 1935 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wurde. Am 22. Oktober 1940 wurde er ins Lager Gurs deportiert und am 18. März 1941 ins Lager Récébédou. Dort ist er am 2. Mai 1941 verstorben.[22]
Heidelberg Doris Ellen Baer.png Hier wohnte
Doris Ellen Baer
Jg. 1923
Kindertransport 1939
England
überlebt
Dantestraße 24 Doris Ellen Lisette Baer wurde am 21. Oktober 1923 in Heidelberg geboren. Sie war die Tochter von Alfred und Klara Baer. Von 1933 bis 1938 besuchte sie ein Gymnasium in Heidelberg. Am 27. März 1939 kam sie mit einem Kindertransport nach Großbritannien. Dort machte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester und emigrierte später in die USA.[22]
Heidelberg Hans Dieter Baer.png Hier wohnte
Hans Dieter Baer
Jg. 1926
Kindertransport 1939
England
überlebt
Dantestraße 24 Hans Dieter Maximilian Baer wurde am 20. Oktober 1926, als Sohn von Alfred und Klara Baer, geboren. Von 1933 bis 1938 besuchte er die Volksschule und dann bis 1938 ein Gymnasium in Heidelberg. Mit seiner Schwester Doris kam er am 27. März 1939 mit einem Kindertransport nach Großbritannien. Dort besuchte er bis 1944 die Schule und absolvierte anschließend drei Jahre Militärdienst. 1948 studierte er bis 1951 Chemie und lebte in London.[22]
Heidelberg Klara Baer geb. Deutsch.png Hier wohnte
Klara Baer
geb. Deutsch
Jg. 1895
deportiert 1940
Gurs
ermordet in
Auschwitz
Dantestraße 24 Klara Baer (geborene Deutsch) wurde am 6. September 1895 in Mainz geboren. Mit ihrem Mann Alfred wurde sie im Oktober 1940 in das Lager Gurs deportiert. Sie wurde von ihrem Mann getrennt und wurde am 31. August 1942 nach Auschwitz gebracht. Es wird vermutet das sie dort am 10. September 1942 ermordet wurde.[22]
Stolperstein Anna Maria Bettmann.jpg Dantestraße 14 Dr. Anna Maria Bettmann wurde am 8. Juni 1902 geboren.
Stolperstein Gertrud Bettmann.jpg Dantestraße 14 Dr. Gertrud Bettmann wurde am 9. September 1903 geboren.
Stolperstein Hans-Walter Bettmann.jpg Dantestraße 14 Dr. Hans-Walter Bettmann wurde am 16. Dezember 1907 geboren. Er war der Sohn von Siegfried und Rosa Bettmann. Er war als Gerichtsassessor tätig. Nachdem er am 1. April 1933 am Amtsgericht wegen seiner jüdischen Herkunft entlassen worden war und an der Tür seines Elternhauses das Boykottzeichen vorgefunden hatte, beging er am Heidelberger Bergfriedhof Selbstmord.[23]
Stolperstein Rosa Bettmann.jpg Dantestraße 14 Rosa Bettmann (geborene Friedmann) wurde am 7. Januar 1881 in Mannheim geboren. Am 30. März emigrierte sie mit ihrem Mann in die Schweiz und nachdem dieser dort verstorben war in die USA.[23]
Stolperstein Siegfried Bettmann.jpg Dantestraße 14 Siegfried Bettmann wurde am 16. Juni 1869 in Bayreuth geboren. 1888 begann er sein Studium der Medizin in Heidelberg. 1893 folgte die Promotion beim Psychiater Emil Kraepelin und schließlich 1897 die Habilitation. Ab 1908 hielt er eine außerordentliche Professur sowie die Position des Direktors der Heidelberger Hautklinik inne. 1919 war er Inhaber des Heidelberger Lehrstuhls für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Am 1. April 1933 kam es, aufgrund seiner jüdischen Herkunft, zum Judenboykott der Praxis. Oktober 1934 beantragte Siegfried die Emeritierung wurde jedoch zum 1. April 1935 in den Ruhestand versetzt. In der Absicht mit seiner Frau Rosa in die USA auszuwandern folgte im März 1939 die Ausreise aus Deutschland über die Schweiz, wo Siegfried am 19. Oktober 1939 in Zürich verstarb.[23][24]
Heidelberg Adele Bock.png Hier wohnte
Adele Bock
Jg. 1874
deportiert 1940
Gurs
befreit / überlebt
Zähringerstraße 15 Adele Bock (1874 – ?)
Heidelberg Hermann Böning.png Hier wohnte
Hermann Böning
Jg. 1894
verhaftet 5.8.1933
'Vorbereitung zum
Hochverrat’ 1935
Zuchthaus Bruchsal
1936 Hohenasperg
tot in Haft
2.10.1939
Kaiserstraße 42 Hermann Böning
Heidelberg Gustav Bopp.png Hier wohnte
Gustav Bopp
Jg. 1879
Zeuge Jehovas
Sondergerichtsurteil 1937
'Sicherungsverwahrung'
1937 KZ Kislau
'Schutzhaft’ 1937
Dachau
tot 12.7.1941
Zähringerstraße 25 Gustav Bopp
Heidelberg Alfred Flor.png Hier wohnte
Alfred Flor
Jg. 1920
verhaftet 1938
Dachau Flucht 1940
Palästina
überlebt
Rohrbacher Straße 18 Alfred Flor
Heidelberg - Stolpersteine Adolf David Freund.jpg Rohrbacher Straße 77a Adolf David Freund (1887 – 1940)
Heidelberg - Stolpersteine Amalie Freund.jpg Rohrbacher Straße 77a Amalie Freund (geb. 1920)
Heidelberg - Stolpersteine Clara Freund.jpg Rohrbacher Straße 77a Clara Freund (1884 – 1980)
Heidelberg - Stolpersteine Heinrich Freund.jpg Rohrbacher Straße 77a Heinrich Freund (1925 – 1944)
Stolperstein für Leontine Goldschmidt in Heidelberg.JPG Gaisbergstraße 9 Leontine Goldschmidt geb. von Portheim Die katholisch getaufte Leontine Goldschmidt (geborene Edle von Portheim) wurde am 17. Februar 1863 in Prag geboren. Sie war seit 1888 mit Victor Mordechai Goldschmidt verheiratet und als Hausfrau tätig. Nach dem Tod ihres Mannes 1933 war sie bis zu ihrem 1935 erzwungenen Rücktritt Vorsitzende der Josefine-und-Eduard-von-Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst. Sie nahm sich am 25. August 1942, nach der Aufforderung zur Deportation, das Leben.[25]
Albert-Mays-Straße 11a Max Hirsch wurde am 8. August 1867 in Wiesloch geboren.[26] 1910 zog er von St. Johann bei Speyer nach Heidelberg.[27] Er war seit 1911 als Kaufmann in der Maschinen- und Baugerätvertretung tätig und seit 1921[27] als selbstständiger Unternehmer. 1938 kam es zur Auflösung der Firma. Er wurde zusammen mit seiner Schwester Flora Maienthal am 22. Oktober 1940 in das Internierungslager Gurs deportiert. Aufgrund der Vermittlung seiner Nichte war es ihm und seiner Schwester möglich das Lager am 15. Juni 1941 zu verlassen und in einem Zimmer in Tence unterzukommen.[26]
Heidelberg Erika Hochherr.png Hier wohnte
Erika Hochherr
Jg. 1909
Flucht 1936
Holland
1943 Schweiz
überlebt
Kaiserstraße 29 Erika Hochherr
Heidelberg Eva Hochherr geb. Mainzer.png Hier wohnte
Eva Hochherr
geb. Mainzer
Jg. 1884
Flucht 1939 Holland
interniert Westerbork
deportiert 1943
Sobibor
ermordet 23.7.1943
Kaiserstraße 29 Eva Hochherr
Heidelberg Ferdinand Hochherr.png Hier wohnte
Ferdinand
Hochherr
Jg. 1873
Flucht 1939 Holland
interniert Westerbork
deportiert 1943
Sobibor
ermordet 13.3.1943
Kaiserstraße 29 Ferdinand Hochherr
Heidelberg Jella Hochherr.png Hier wohnte
Jella Hochherr
Jg. 1907
Flucht 1939
USA
überlebt
Kaiserstraße 29 Jella Hochherr
Stolpersteine Heidelberg, Erich Kahn (Bunsenstraße 7).jpg HIER WOHNTE
ERICH KAHN
JG. 1926
KINDERTRANSPORT 1939
ENGLAND
Bunsenstraße 7 Erich Kahn
Stolpersteine Heidelberg, Heinz Kahn (Bunsenstraße 7).jpg HIER WOHNTE
HEINZ KAHN
JG. 1923
KINDERTRANSPORT 1939
ENGLAND
Bunsenstraße 7 Heinz Kahn
Stolpersteine Heidelberg, Martha Kahn (Bunsenstraße 7).jpg HIER WOHNTE
MARTHA KAHN
GEB. HERZ
JG. 1894
FLUCHT 1939
ENGLAND
Bunsenstraße 7 Martha Kahn geb. Herz
Stolpersteine Heidelberg, Siegfried Kahn (Bunsenstraße 7).jpg HIER WOHNTE
SIEGFRIED KAHN
JG. 1881
'SCHUTZHAFT' 1938
DACHAU
FLUCHT 1939
ENGLAND
Bunsenstraße 7 Siegfried Kahn
Heidelberg Albert Kaufmann.png Hier wohnte
Albert Kaufmann
Jg. 1907
verhaftet 1938
Dachau
deportiert 1940
Gurs
ermordet 4.12.1942
Auschwitz
Rohrbacher Straße 18 Albert (Israel) Kaufmann wurde am 4. Juni 1907 in Heidelberg geboren. Ermordet in Auschwitz am 4. Dezember 1942.[28]
Heidelberg Gerda Kaufmann geb. Fleischhacker.png Hier wohnte
Gerda Kaufmann
geb. Fleischhacker
Jg. 1913
deportiert 1940
Gurs
ermordet in
Auschwitz
Rohrbacher Straße 18 Gerda Kaufmann
Heidelberg Karoline Kaufmann geb. Hess.png Hier wohnte
Karoline Kaufmann
geb. Hess
Jg. 1868
deportiert 1940
Gurs
befreit/überlebt
Rohrbacher Straße 18 Karoline Kaufmann
Heidelberg Ludwig Kaufmann.png Hier wohnte
Ludwig Kaufmann
Jg. 1911
deportiert 1940
Gurs
ermordet in
Auschwitz
Rohrbacher Straße 18 Ludwig Kaufmann
Endemannstraße 11 Max Ledermann wurde am 8. September 1874 in Hoffenheim geboren. Er war als Kaufmann tätig und zog am 22. Juni 1937 mit seiner Frau Mina nach Heidelberg. Oktober 1940 wurde er mit seiner Frau in das Lager Gurs und am 10. August 1942 nach Auschwitz deportiert. Er wurde am 8. Mai 1945 für tot erklärt.[29]
Endemannstraße 11 Mina Ledermann (geborene Ascher) wurde am 27. September 1879 in Weikersheim geboren. Sie war mit Max Ledermann verheiratet und als Hausfrau tätig. Zusammen mit ihrem Mann wurde sie zunächst nach Gurs und dann nach Auschwitz deportiert. Sie wurde zum 8. Mai 1945 für tot erklärt.[29]
Albert-Mays-Straße 11a Flora Maienthal (geborene Hirsch) wurde am 29. Juli 1871 in Wiesloch geboren. Dort heiratete sie am 30. Juni 1898 den Kaufmann Joseph Maienthal aus Mannheim. Mit diesem hatte sie vier Kinder, von denen drei bis 1925 verstarben und die, am 12. Oktober 1907 geborene, jüngste Tochter Gretel am 27. März 1939 mit ihrem Ehemann Fritz Wolf über Großbritannien in die USA flüchtete. Floras Ehemann Joseph verstarb 1917 und die verwitwete Hausfrau zog am 3. Juni 1933 von Mannheim nach Heidelberg zu ihrem Bruder Max Hirsch. Am 22. Oktober 1940 wurden sie im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion in das Internierungslager Gurs deportiert. Durch Vermittlung ihrer, in Lyon lebenden, Nichte war es ihr und ihrem Bruder möglich das Lager am 15. Juni 1941 zu verlassen und in einem Zimmer in Tence unterzukommen wo sie am 30. Juli 1943 starb. Ihr Name ist auf dem Glaskubus Mahnmal in Mannheim zu finden.[30][31][27]
Heidelberg Louise Neu geb. Barusch.png Hier wohnte
Louise Neu
Geb. Baruch
Jg. 1885
vor Deportation
Flucht in den Tod
22.10.1940
Zähringerstraße 15 Louise Neu geb. Barusch
Heidelberg Dr. Maximilian Neu.png Hier wohnte
Dr. Maximilian Neu
Jg. 1877
vor Deportation
Flucht in den Tod
22.10.1940
Zähringerstraße 15 Dr. Maximilian Neu
Heidelberg Jeanette Schneider geb. Bock.png Hier wohnte
Jeanette Schneider
Geb. Bock
Jg. 1868
deportiert 1940
Gurs
befreit / überlebt
Zähringerstraße 15 Jeanette Schneider geb. Bock
Heidelberg Betty Snopek.png Hier wohnte
Betty Snopek
Jg. 1899
deportiert 1940
Gurs
ermordet 1942
Auschwitz
Rohrbacher Straße 51 Betty Snopek
Heidelberg Ludwig Snopek.png Hier wohnte
Ludwig Snopek
Jg. 1871
Flucht 1940
USA
überlebt
Rohrbacher Straße 51 Ludwig Snopek
Heidelberg Sara Snopek geb. Isaak.png Hier wohnte
Sara Snopek
geb. Isaak
Jg. 1867
Flucht 1940
USA
überlebt
Rohrbacher Straße 51 Sara Snopek
Goethestraße 12 Dr. Ernst Max Sussmanowitz wurde am 21. Februar 1908, als Sohn von Isaak und Laura Sussmanowitz, in Zeiskam geboren. Er besuchte das Gymnasium in Speyer und absolvierte sein Studium der Medizin in Heidelberg. 1933 war er am Pathologischen Institut in Ludwigshafen tätig. Im gleichen Jahr, nachdem er in Mannheim von NS.Studenten tätlich angegriffen wurde, emigrierte in die Niederlande, wo er die Krankenschwester Irene Teitler kennenlernte und heiratete. 1936 siedelte er in die UdSSR und arbeitete dort in einem Krankenhaus bei Simferopol auf der Krim. 1937 wurde er verhaftet und im Rahmen der stalinistischen politischen Säuberungsaktionen ermordet.[32]
Goethestraße 12 Dr. Isaak Sussmanowitz wurde am 20. November 1870 in Garsden geboren. Er war als Facharzt für Allgemeinmedizin in Speyer tätig. 1929 zog er mit seiner Frau Laura nach Heidelberg. Am 22. Oktober wurde er nach Gurs deportiert, wo er am 20. November 1940 verstarb.[32]
Goethestraße 12 Laura Sussmanowitz (geborene Metzger) wurde am 12. Februar 1876 in Schwetzingen geboren. Sie heiratete den Arzt Isaak Sussmanowitz und zog mit diesem 1929 nach Heidelberg zu deren Tochter Edith. Von dort wurde sie am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Am 19. Februar 1941 folgte die Verlegung in das Lager Noe und am 18. August 1943 nach Montabaur. 1945 wanderte sie nach Schweden zur Tochter Edith aus. 1966 ist sie in Stockholm verstorben.[32]
Goethestraße 12 Dr. Edith Székely (geborene Sussmanowitz) wurde am 24. April 1909, als Tochter von Isaak und Laura Sussmanowitz, in Zeiskam geboren. Nach dem Abitur am Realgymnasium in Ludwigshafen, begann sie 1928 ihr Medizinstudium in Heidelberg und Berlin. 1930 wurde sie Vorstandsmitglied der studentischen Gruppe Revolutionärer Sozialisten. Aufgrund dieser Tätigkeit wurde sie 1933 nicht zum Staatsexamen zugelassen. Während ihrer Studienzeit lernte sie in Heidelberg ihren späteren Ehemann Lajos Székely kennen. Am 5. Mai 1933 ging sie in die Schweiz, wo sie in Basel ihr Medizinstudium beendete und am 9. Januar 1934 promovierte. 1934 ging sie in die Niederlande, wo sie bis 1936 am Bakteriologischen Institut der Universität in Amsterdam arbeitete. 1936 folgten sie und ihr Ehemann dem Bruder Max in die UdSSR. Dort war sie am Institut für Bluttransfusionen in Leningrad tätig. Nach dem Mord an ihrem Bruder, flüchtete das Ehepaar 1938 vor den stalinischten Säuberungsaktionen nach Finnland und 1944 nach Schweden. Von 1947 bis 1950 ging sie dort in die psychoanalytische Ausbildung und war danach als Psychoanalytikerin tätig. 1957 machte sie ihr Examen in Gerichtsmedizin und eröffnete eine ärztliche Praxis.[32]
Goethestraße 12 Dr. Lajos Székely wurde am 24. Oktober 1904 in Budapest geboren. Er war Facharzt für Psychiatrie und war von Juli 1931 bis April 1933 wissenschaftlicher Assistent an der Psychiatrisch-Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg. Dort lernte er seine Frau Edith kennen. Mit dieser reiste er 1933 in die Niederlande aus und war als Assistent in der Universität von Amsterdam tätig. 1936 folgte er mit seiner Frau deren Bruder in die UdSSR. Dort war er bis 1937 Leiter des psychologischen Laboratoriums am Bechterew'schen Institut in Leningrad tätig. 1938 folgte die Flucht nach Finnland und 1944 die Ausreise nach Schweden. Dort arbeitete der im Archiv des psychologischen Institutes der Universität Stockholm. Seit 1947 war er als freiberuflicher Psychologe tätig und verstarb 1995 in Schweden.[32]

Verlegedaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verlegungen erfolgten durch Gunter Demnig an folgenden Tagen:

  • 12. Oktober 2010: Bergstraße 44 und 86, Dreikönigstraße 15 und 24, Gaisbergstraße 9, Hauptstraße 121
  • 28. November 2011: Rohrbacher Straße 18, Zähringerstraße 15
  • 29. November 2011: Dantestraße 24, Kaiserstraße 42, Karlsruher Straße 46, Rohrbacherstraße 77a
  • 15. November 2012: Albert-Fritz-Straße 52, Brückenstraße 51, Im Schaffner 6, Kaiserstraße 29, Sofienstraße 1, Uferstraße 20, Werderstraße 17, Ziegelhäuser Landstraße 31
  • 15. März 2013: Heinrich-Fuchs-Straße 96
  • 16. März 2013: Graimbergweg 1, Marktplatz 7, Moltkestraße 6, Plöck 34
  • 17. März 2013: Helmholtzstraße 18, Klingenteichstraße 6, Rohrbacher Straße 51
  • 20. November 2014: Bergheimer Straße 81, Blumenthalstraße 36, Dantestraße 14, Friedrich-Ebert-Anlage 41 und 55, Goethestraße 12, Weberstraße 5 und 7
  • 6. Februar 2015: Bergstraße 32, Bluntschlistraße 4 (Ehepaar Wertheimer), Hainsbachweg 1, Handschuhsheimer Landstraße 47a, Hauptstraße 187
  • 28. Juni 2016: Albert-Mays-Straße 11a, Bluntschlistraße 4 (Ehepaar Engelberg), Endemannstraße 11, Heinrich-Fuchs-Straße 41, Karlsruher Straße 19, Kirschgartenstraße 103, Rathausstraße 3, 10, 41 und 64, Sankt-Vitus-Gasse 30
  • 6. Oktober 2017: Bergheimer Straße 118, Brückenstraße 4, Bunsenstraße 7, Häuselgasse 28 (?), Plöck 40, Hauptstraße 123, Steubenstraße 36

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stolpersteine in Heidelberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 102.
  2. a b c d Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 128.
  3. Memorial Book - Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945 - Geißmar, Elisabeth. Abgerufen am 15. August 2017.
  4. Memorial Book - Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945 - Geißmar, Jakob. Abgerufen am 15. August 2017.
  5. Memorial Book - Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945 - Geissmar, Martha. Abgerufen am 15. August 2017.
  6. a b c Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 391 f.
  7. a b Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 97.
  8. a b Memorial Book - Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945 - Engelberg, Izak Isaak. Abgerufen am 14. August 2017.
  9. a b c Rhein-Neckar-Zeitung Nr. 159 - HEIDELBERG - Sie mussten zurück ach Polen - Isak und Betti Engelberg. Abgerufen am 14. August 2017.
  10. Memorial Book - Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945 - Engelberg, Betty Betti. Abgerufen am 14. August 2017.
  11. a b Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 441.
  12. Initiative Heidelberger Stolpersteine - Albert Fritz (1899 - 1943). Abgerufen am 6. Januar 2017. (PDF)
  13. a b Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 58 f.
  14. Christoph König: Internationales Germanistenlexikon 1800–1950, Band 1. Walter de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 978-3-11-015485-6, S. 400 f.
  15. Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 82.
  16. Memorial Book - Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945 - Geißmar, Johanna Elsa. Abgerufen am 15. August 2017.
  17. a b c d Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 181 f.
  18. a b Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): Sterbebücher von Auschwitz, Band 2/3: Namensverzeichnis A-Z (Nachdruck 2012). De Gruyter, Berlin/Boston 1995, ISBN 978-3-11-097409-6, S. 454.
  19. a b c Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 242.
  20. a b c d e Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 254.
  21. Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 277.
  22. a b c d Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 35.
  23. a b c Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 51 f.
  24. Eintrag Bettmann, Siegfried. In:Dagmar Drüll: Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803–1932. Springer, Berlin / Heidelberg 1986, ISBN 978-3-642-70760-5, S. 20.
  25. Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 135.
  26. a b Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 174.
  27. a b c Initiative Heidelberger Stolpersteine - Albert-Mays-Straße 11a, Heidelberg-Weststadt. Abgerufen am 14. Januar 2017.
  28. Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): Sterbebücher von Auschwitz, Band 2/3: Namensverzeichnis A-Z (Nachdruck 2012). De Gruyter, Berlin/Boston 1995, ISBN 978-3-11-097409-6, S. 556.
  29. a b Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 234 f.
  30. Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 267.
  31. Stadt Mannheim - Mahnmal Namensverzeichnis. Abgerufen am 14. Januar 2017.
  32. a b c d e Norbert Giovannini; Claudia Rink; Frank Moraw: Erinnern, bewahren, gedenken : die jüdischen Einwohner Heidelbergs und ihre Angehörigen 1933 - 1945. Das Wunderhorn, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-88423-353-5, S. 413 f.