Mac mini

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Apple Mac mini
Mac Mini 2010.jpg
Unibody Mac mini aus dem Jahr 2010
Technische Daten (Überblick)
Prozessor: 1,4 oder 2,6 oder 2,8 GHz Dual-Core Intel Core i5 oder 3,0 GHz Dual-Core Intel Core i7
Grafik: Intel HD Graphics 5000[1] mit 384, 512 oder 768 MB Shared Memory (bei jeweils 4, 8 oder 16 GB RAM) oder Intel Iris Graphics[2] mit 1536 MB Shared Memory (bei 8 oder 16 GB RAM)
Arbeitsspeicher: 4 GB RAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB RAM (1600 MHz DDR3-SDRAM)
Laufwerk: optionales SuperDrive mit Double-Layer-Unterstützung (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW)
Festplatte: wahlweise 500- oder 1000-GB-SATA-Festplatte (5400/min) oder 256 oder 512 GB SSD oder 1000- oder 2000-GB-Fusion-Laufwerk
Anschlüsse: USB 3.0 (4x), Thunderbolt, HDMI, Audio-Ausgang und -Eingang, 10/100/1000 Ethernet, WLAN 802.11ac, Bluetooth 4.0
Mitgelieferte Software: OS X Yosemite, iLife, iWork
Extras:
  • HDMI-auf-DVI-Adapter
Maße: 19,7 cm × 19,7 cm × 3,5 cm

Der Mac mini ist ein vom kalifornischen Computerhersteller Apple entwickelter Kompaktcomputer. Er wurde am 11. Januar 2005 auf der Macworld Expo in San Francisco der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Laufe seiner Entwicklungsgenerationen verlor das Gerät sein internes DVD-Laufwerk, erhielt jedoch ein integriertes Netzteil (statt des ursprünglichen externen) sowie einen Lüfter hinzu. In der achten Generation hat der Mac mini die Abmessungen 19,7 cm × 19,7 cm × 3,5 cm und wiegt etwa 1,22 kg. Er zeichnet sich durch seine geringe Größe, eine ausgewogene Energieverwaltung und einen niedrigen Geräuschpegel aus. Gefertigt wird der Mac mini von dem taiwanischen Auftragshersteller Foxconn.

Mac mini G4 (1. Generation)[Bearbeiten]

Das 2005 vorgestellte Gerät verwendete einen auf der Hauptplatine verlöteten PowerPC-G4-Prozessor mit 1,25 oder 1,42 GHz Taktfrequenz in zwei, später drei Ausstattungsvarianten. Die größeren Modelle wurden mit einem DVD-Brenner ("SuperDrive") und einer 80-GB-Festplatte ausgeliefert, die kleineren mit einem CD-RW-Laufwerk ("ComboDrive") und einer 40-GB-Festplatte. Während im kleinsten Modell immer ein 56K-V.92-Modem eingebaut war, gab es dies beim größeren ab Mitte 2005 nur noch auf Bestellung. Ein Bluetooth-Modul und eine Airport Extreme-Karte waren ab Mitte 2005 im größeren mini ab Werk eingebaut. Als Grafikkarte wurde in allen G4-minis eine Radeon 9200 mit 32 MB VRAM verbaut, im 1,5-GHz-Modell mit 64 MB. Die Grafikkarte hatte einen DVI-I-Ausgang und war nicht Core Image-fähig.

Der Mac mini G4 arbeitet mit einem geregelten Lüfter; der Geräuschpegel liegt im Leerlauf laut Computermagazin c't bei 0,3 sone und springt unter Last auf 1,6 sone. Die Leistungsaufnahme liegt bei 18 Watt im Normalbetrieb und maximal 30 Watt unter Volllast.

Es gibt zwei USB-2.0-, einen Firewire-400- und einen 10/100-MBit-Ethernet-Anschlüsse sowie einen Ton-Ausgang ("line out"). Es kann ein DDR-SDRAM-Modul (PC-2700) eingebaut werden, dieser Steckplatz ist werkseitig mit einem 256-MB-Modul bestückt. Der Arbeitsspeicher kann somit auf bis zu 1 GB (als ein Modul) erweitert werden. Die Festplatte ist ein 2,5"-ATA-Modell, das eingebaute optische Laufwerk ein ATA-Notebook-Laufwerk mit Einzugsmechanik. Somit ähnelt die technischen Spezifikationen des Mac mini jenen des iBook G4.

Mit der Einführung des MacOS X 10.4 Tiger-Betriebssystems wurde die Modellpalette Mitte 2005 auf drei Varianten aufgestockt und der Arbeitsspeicher auf 512 MB verdoppelt. Beim sogenannten „Silent-Upgrade“ im September 2005 wurde die Taktfrequenzen auf 1,33 GHz bzw. 1,50 GHz erhöht, der Preis blieb unverändert. Der Speicher war nun DDR-SDRAM PC3200U.

Mac mini Intel (2. Generation)[Bearbeiten]

Gehäuse des Mac mini der ersten bis vierten Generation
Schnittstellen an der Rückseite eines Mac mini

Am 28. Februar 2006 wurde der Mac mini der zweiten Generation vorgestellt, äußerlich unverändert, doch nun mit Intel/X86-Prozessor (Core) und entsprechend grundlegend anderer Technik.

In der ersten Ausstattungsvariante hat der Rechner eine Core-Solo-T1200-CPU mit 1,5 GHz und eine 60-GB-2,5"-SATA-Festplatte mit 5400 min−1 sowie ein CD-RW-Combo-Laufwerk.

Die zweite Ausstattungsvariante enthält die mit 1,66 GHz getaktete Mehrkern-CPU Core Duo T2300 und eine 9,5 mm hohe 80-GB-2,5"-SATA-Festplatte mit 5400 min−1 sowie ein DVD-R/DVD-RW-SuperDrive, welches auch zweilagige DVDs beschreiben kann.

Beide Modelle haben 512 MB Arbeitsspeicher, deren zwei 256 MB DDR2-667-Module in SO-DIMM-Steckplätzen stecken. Es gab also nun zwei statt nur einen Steckplatz für Speichermodule, und zwar für insgesamt bis zu 2 GB Arbeitsspeicher. Die Modelle, die ab Mitte 2007 produziert wurden, können sogar – entgegen der offiziellen Herstellerangabe – bis zu 4 GB Arbeitsspeicher aufnehmen, von denen systembedingt aber nur maximal 3 GB genutzt werden können. Bedingt durch die Chipsatz-Grafik (s. u.), sollten grundsätzlich zwei gleiche Module eingebaut werden, da hierdurch der Dual-Channel-Modus des Speichers genutzt wird und sich so ein Geschwindigkeitsvorteil ergeben soll.

Die Ethernet-Schnittstelle ist nun eine 10/100/1000-MBit-Variante. Der Mac mini der zweiten Generation bietet sowohl analoge ("line in/out") als auch optisch-digitale Ton-Ein- und -Ausgänge und kann damit auch Raumklang ausgeben. Die Anzahl der USB-Anschlüsse wurde auf vier erweitert, es gibt auch eine Firewire-400-Schnittstelle. Die Grafikeinheit des Mac mini ist ein im (Intel-)Chipsatz integrierte GMA950-Grafikprozessor, sie wird unter Mac OS X mit fest eingestellten 64 MB „shared RAM“ betrieben. Das auf dem Mac mini mit Boot Camp installierbare Windows XP nutzt dynamisch zwischen 16 MB und 224 MB „shared RAM“. Die Grafikkarte kann die Bildsignale über DVI-I ausgeben (der VGA-Adapter liegt wieder bei), neu ist die Unterstützung für S-Video über einen als Zubehör erhältlichen Adapter.

Ebenfalls neu ist ein eingebauter Infrarotempfänger, welcher mit der ebenfalls mitgelieferten Fernbedienung Apple Remote für Front Row zusammenarbeitet. Der Empfänger wurde von Apple direkt im Gehäuseschlitz für das optische Laufwerk integriert. Beide Modelle bringen nun standardmäßig AirPort Extreme (802.11g) und Bluetooth mit. Das Modem der ersten Mac-mini-Generation ist nicht mehr Bestandteil des Lieferumfangs, es kann jedoch als externes USB-Gerät nachgekauft werden.

Eine weitere Neuerung ist, dass die CPU des Mac mini nun in einem Prozessorsockel (Sockel 479) sitzt und damit theoretisch zu einem späteren Zeitpunkt durch ein leistungsfähigeres Modell getauscht werden kann.

Dem Mac mini der zweiten Generation liegen Mac OS X 10.4 Tiger und iLife '06 bei. Zusätzlich sind die Programme Big Bang Board Games und Comic Life sowie diverse Demos installiert. Die letzte lauffähige Betriebssystemversion ist Mac OS X 10.6.

Am 6. September 2006 führte Apple eine Produkt-Verbesserung durch, bei der auch die Mac-mini-Serie mit neuen Prozessoren ausgestattet wurde. Der Core-Solo-Prozessor wurde dabei aus dem Programm genommen. Die Ausstattungsvariante mit dem bisherigen Intel Core Duo T2300 mit 1,66 GHz wird ergänzt durch eine teurere Ausstattungsvariante mit 1,83 GHz (T2400).

Am 7. August 2007 wurde angekündigt, den Mac mini mit neueren Prozessoren vom Typ Core 2 Duo auszustatten, wahlweise mit 1,83 (T5600) oder 2,00 GHz (T7200). Außerdem gehört nun Mac OS X 10.5.3 und iLife '08 zum Lieferumfang.

Mac mini Intel (3. Generation)[Bearbeiten]

Am 3. März 2009 stellte Apple eine weitere Version des Mac mini vor, ausgestattet mit Core-2-Duo-Prozessoren, wahlweise mit 2,00 oder 2,26 GHz. Verbaut wurde ein gegenüber dem Vorgänger leistungsfähigerer Grafikprozessor (Nvidia Geforce 9400M) sowie ein Mini-DisplayPort als Ergänzung zum weiter vorhandenen Mini-DVI-Anschluss. Der Mac mini wird weiterhin mit 1 GB Speicher ausgeliefert, kann aber auf bis zu 4 GB bzw. nach Installation des "EFI Firmware Update 1.2", auf 8 GB erweitert werden. Das drahtlose Netzwerk ist jetzt kompatibel mit dem 802.11n-Standardentwurf, außerdem hat der Mini nun fünf USB-Anschlüsse. Statt FireWire-400 ist nun die Variante mit bis zu 800 Mbit/s eingebaut. Die bisher im Lieferumfang enthaltene Apple Remote (Infrarotfernbedienung) ist nicht mehr enthalten. Ab diesen Mac mini kann Mac OS X 10.7 bis 10.10 installiert werden.

Mac mini Intel (4. Generation)[Bearbeiten]

Rückseite eines Mac mini der vierten Generation

Die vierte Generation (Modell-Identifizierung: Macmini3,1) wurde gleichzeitig mit dem Mac mini Server, dem iMac und dem MacBook am 20. Oktober 2009 vorgestellt. Standardmäßig werden zwei Varianten zum Preis von 549 Euro und 749 Euro angeboten, wobei die günstigste Ausführung einen Intel Core-2-Duo-Prozessor mit 2,26 GHz, 2-GB-DDR3-Arbeitsspeicher und eine 160-GB-Festplatte verwendet. Beide Modelle werden mit SuperDrive, eingebautem Mono-Lautsprecher, AirPort und wie der Vorgänger mit dem Nvidia-Grafikprozessor (Geforce 9400M) mit Mini-DVI und Mini-DisplayPort geliefert. Er wird standardmäßig mit der neuesten Version von Mac OS X Snow Leopard 10.6.1 und iLife geliefert. Die teurere Variante des Mac mini besitzt einen Core-2-Duo-Prozessor mit 2,53 GHz Taktfrequenz, 4 GB Arbeitsspeicher und eine 320-GB-Festplatte.

Mac mini Intel (5. Generation)[Bearbeiten]

Schnittstellen an der Rückseite eines Mac minis der fünften Generation

Am 15. Juni 2010 veröffentlichte Apple die fünfte Generation. Das neue Unibody-Gehäuse ist flacher bei größerer Grundfläche. Der Mac mini besitzt einen Intel Core-2-Duo-Prozessor mit 2,4 GHz, 2 GB DDR3-Arbeitsspeicher und eine 320-GB-Festplatte. Weiterhin hat sich, laut Apple, die Grafikleistung dank dem Nvidia-Grafikprozessor GeForce 320M verdoppelt. Der neue Mac mini besitzt im Gegensatz zum Vorgänger ein integriertes Netzteil und nur noch vier USB-Anschlüsse, dafür aber einen HDMI-Anschluss. Über den Mini-DisplayPort kann nun ebenfalls ein Audiosignal ausgegeben werden[3]. Der Mac mini der 5. Generation kostet in Deutschland 709 Euro (Preissenkung zum 2. November 2010, zuvor 809 Euro), in Österreich 699 Euro und in der Schweiz 849 Franken (ca. 660 Euro). Eine teurere Variante ist mit einem 2,66-GHz-Prozessor erhältlich.

In der Hardware-Übersicht lautet die Modell-Identifizierung „Macmini4,1“.

Mac mini Intel (6. Generation)[Bearbeiten]

Im Zuge der Veröffentlichung von Mac OS X 10.7 wurde auch der Mac mini im Juli 2011 überarbeitet.[4] Apple verzichtet auf ein optisches Laufwerk und stattet den Mac mini mit Intels Core-i5- (2,3 oder 2,5 GHz Dual-Core) oder i7-Prozessoren (2,7 GHz Dual-Core) aus. Bei der Grafikkarte können Kunden zwischen der Intel HD Graphics 3000 und einer AMD Radeon HD 6630M wählen. Ebenfalls enthalten ist ein Thunderbolt-Anschluss, der auch beim iMac, MacBook Pro und MacBook Air seit Mitte 2011 angeboten wird.

Mac mini Intel (7. Generation)[Bearbeiten]

In der im Oktober 2012 vorgestellten Generation wurden mit Intels Core-i5- (2,5 GHz Dual-Core) oder i7-Prozessoren (2,3 oder 2,6 GHz Quad-Core) schnellere Prozessoren verbaut, erstmals auch Vierkern-CPUs. Der Grafikchip ist nun bei allen Modellen der integrierte Intel HD Graphics 4000, ein dedizierter Grafikchip lässt sich nicht mehr auswählen. Die vier USB-Anschlüsse unterstützen nun das schnellere USB 3.0. Alle Modellvarianten haben mindestens 4 GB mit 1600 MHz getakteten DDR3-RAM. Die Festplattenkapazität erhöhte sich auf maximal 1 TB.[5]

Alle Modellvarianten verteuerten sich in Deutschland dabei gegenüber der 6. Generation um 30 Euro.[6]

Die technische Modell-Identifizierung lautet „Macmini6,1“.

Mac mini Intel (8. Generation)[Bearbeiten]

Im Oktober 2014 stellte Apple die achte Generation vor, mit dem gleichen Gehäuse (19,7 x 19,7 x 3,5 cm. Gewicht zwischen 1,19 und 1,22 kg) wie dem des Vorgängers und ebenfalls ohne optisches Laufwerk.

In der Standardversion verbaut Apple einen 1,4 GHz (Turbo Boost bist zu 2,7 GHz) Intel Core i5-Zweikernprozessor der vierten Generation (Haswell). Auf Wunsch kann man einen i5-Dual-Core-Prozessor mit 2,6 GHz oder 2,8 GHz (Turbo Boost bis 3,1 GHz oder 3,3 GHz) oder einen Core-i7-Dual-Core-Prozessor mit 3,0 GHz (Turbo Boost bis zu 3,5 GHz) verbauen lassen. Standardmäßig werden 4 GB 1600 MHz LPDDR3-Arbeitsspeicher verwendet, die sich aber auch ab Werk bis zu 16 GB erweitern lassen (dies geht nicht durch den Anwender, da sich die Unterseite nicht, anders als bei der 7. Generation, öffnen lässt und der Arbeitsspeicher selbst festgelötet wurde). Als Grafikchip kommt ein "Intel HD Graphics 5000" zum Einsatz, optional "Intel Iris Graphics". Zudem wurde zeitweise keine 2-TB-Fusion Drive-Variante der Festplatte mehr angeboten.[7] Apple gibt mit Berufung auf die Rangliste der mit dem Energy-Star-Label versehenen Geräte an, der Mac mini sei der „energieeffizienteste Desktop-Computer der Welt“.[8]

Das Apple Desktop-Betriebssystem Mac OS X Yosemite ist vorinstalliert. Zusätzlich steht die iWork- und die iLife-Suite kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung. An Schnittstellen gibt es zwei Thunderbolt-2-Ports, vier USB-3.0-Ports, einen HDMI-Port, einen SDXC-Speicherkartensteckplatz, einen Gigabit-Ethernet-Port und einen Audio-Eingang und -Ausgang. Für kabellose Kommunikation zum Rechner stehen Bluetooth 4.0, ein IR-Empfänger und Wi-Fi 802.11ac (kompatibel mit IEEE 802.11a/g/b/n) zur Verfügung. Im Lieferumfang sind der Mac mini und ein Netzkabel enthalten.

Die technische Modell-Identifizierung lautet „Macmini7,1“.

Mac mini Server (1. Generation)[Bearbeiten]

Der Mac mini Server wurde erstmals am 20. Oktober 2009 vorgestellt. Er unterscheidet sich in der Hardware-Ausstattung kaum von einem herkömmlichen Mac mini, mit der Ausnahme, dass er anstatt eines optischen Laufwerks eine zweite Festplatte enthält. Softwareseitig ist Mac OS X Server vorinstalliert und eine Lizenz für eine unbegrenzte Anzahl von Clients enthalten.

Mac mini Server (2. Generation)[Bearbeiten]

Am 15. Juni 2010 veröffentlichte Apple die zweite Generation. Das neue Unibody-Gehäuse ist flacher bei größerer Grundfläche. Der Mac mini Server besitzt einen Intel Core-2-Duo-Prozessor mit 2,66 GHz, 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher. Die gleiche Grafik wie beim Mac Mini (5. Generation) kommt hier zum Einsatz, der Nvidia-Grafikprozessor GeForce 320M. Der neue Mac mini Server besitzt im Gegensatz zum Vorgänger ein integriertes Netzteil und nur noch vier USB-Anschlüsse, dafür aber einen HDMI-Anschluss. Er unterscheidet sich in der Hardware-Ausstattung kaum von einem herkömmlichen Mac mini (5. Generation), mit der Ausnahme, dass er anstatt eines optischen Laufwerks zwei 500-GB-Festplatten (also 1000 GB) hat. Softwareseitig ist Mac OS X Server vorinstalliert und eine Lizenz für eine unbegrenzte Anzahl von Clients enthalten. Der Mac mini Server der 2. Generation kostet in Deutschland seit der Preissenkung am 2. November 2010 (zuvor 1149 Euro) 999 Euro, in Österreich 999 Euro und in der Schweiz 1249 Franken (ca. 970 Euro).

Mac mini Server (3. Generation)[Bearbeiten]

Mitte 2011 aktualisierte Apple die zweite Generation. Der neue Mac mini Server besitzt nun eine Core i7-Quad Core-CPU mit 2,0 GHz Taktrate. Er kann anstelle der Festplatten auch mit SSDs ausgestattet werden. Thunderbolt ist ebenfalls integriert.

Mac mini Server (4. Generation)[Bearbeiten]

Ende 2012 wurde mit dem Mac Mini der siebten Generation der neue Mac Mini Server vorgestellt. Er besitzt einen Intel Core i7-Quadcore-CPU mit 2,3 oder 2,6 GHz. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 4, 8 oder 16 GB DDR3 mit 1600 MHz. Als Festplatte sind zwei mal 1 TB, 256 GB SSD oder zwei 256 GB SSDs erhältlich. Zudem wurden die USB-2.0-Ports durch USB-3.0-Ports ersetzt. Mac OS X Mountain Lion Server ist werksseitig installiert. Die 4. Generation des Mac mini Server ist die vorerst letzte Version des Mac mini Servers. Mit der Vorstellung des Mac mini der 8. Generation wurde der Mac mini Server eingestellt.

Grafikleistung[Bearbeiten]

Der Mac Mini war nie für grafikintensive Anwendungen wie den professionellen Videoschnitt konzipiert, weshalb die Grafikhardware auch nie sonderlich leistungsstark war. Für „klassische“ Anwendungsbereiche wie Textverarbeitung, Internet und Bildbearbeitungs-Aufgaben war er jedoch stets ausreichend. Für das Betrachten von hochauflösenden Filmen (HD) war die Leistung nicht immer ausreichend, eine flüssige Darstellung war nicht jederzeit gewährleistet.

Windows[Bearbeiten]

Durch den Umstieg von Apple auf die Intel/x86-Architektur wurde die Installation von Windows auf Macintosh-Rechnern ohne Leistungseinbußen möglich, wie sie bei der Emulation unumgänglich sind.

Anfangs war dies aber von Apple nicht vorgesehen und wurde durch die Verwendung des BIOS-Nachfolgers Extensible Firmware Interface (EFI) verhindert, welches von Windows XP nicht unterstützt wird. Windows Vista hingegen besitzt einen EFI-Loader. Die Webseite http://www.onmac.net veranstaltete daher einen Wettbewerb, bei dem der Erste, dem die Installation von Windows auf einem Macintosh-Rechner mit x86-Architektur gelänge (ohne auf virtuelle Umgebungen wie VirtualPC zurückzugreifen), ein Preisgeld erhalten sollte, das durch Spenden auf der Webseite zusammengekommen war.

Der erste Rechner, auf dem dies gelang, war ein Mac mini. Am 16. März 2006 stand ein Sieger fest, und der Wettbewerb wurde beendet.

Kurz danach (Anfang April 2006) veröffentlichte Apple eine Betaversion von Boot Camp, das einen Bootloader und Windows-Treiber für die Hardware bereitstellt. Außerdem wurde für alle x86-Macs eine Firmware-Aktualisierung veröffentlicht, in welcher ein BIOS-Kompatibilitätsmodul enthalten ist. Dadurch wurde es möglich, auf diesen Rechnern Windows XP (Service Pack 2), Vista oder auch Linux zu installieren. Seit Mac OS X 10.5 (Leopard) ist Boot Camp integriert und offiziell unterstützt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mac mini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Informationen zu integrierten Grafikprozessoren in Intel-basierten Macs – Intel HD Graphics 5000
  2. Informationen zu integrierten Grafikprozessoren in Intel-basierten Macs – Intel Iris Graphics
  3. About Mini DisplayPort to HDMI adapters, Apple
  4. Netzwelt.de: Neuer Mac Mini: Schnellere Prozessoren und Thunderbolt, abgerufen am 20. Juli 2011
  5. Apple überarbeitet kleinsten Mac: Mac Mini 2012 mit neuen Prozessoren, Macwelt
  6. Mac minis mit neuen Grafikchips und USB 3.0, Mac & i, Heise
  7. Robert Tusch: Mac Mini 2014 erhält Option für 2 TB Fusion Drive. In: apfelpage.de. 14. Januar 2015, abgerufen am 14. Januar 2015.
  8. Mac mini: So klein, so gigantisch. Ohne Datum. Abgerufen am 10. Februar 2014.