Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel

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Die Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel (Max-Reinhardt-Schule des Landes Berlin) war eine Schauspielschule in West-Berlin die der 1951 geschlossenen Hebbel-Theater-Schule angegliedert wurde.[1]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1951 vom Senat Berlin und Hilde Körber[2] als Theaterschule des Landes Berlin gegründet wurde sie 1953 in Max-Reinhardt-Schule umbenannt[3]. Die Namenswahl erscheint etwas usurpatorisch und absichtsvoll, ist aber vertretbar, weil die von Max Reinhardt gegründete Schauspielschule des Deutschen Theaters, 1951 neu gegründet als Staatliche Schauspielschule Berlin, 1981 umbenannt in Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin entgegen dem allgemeinen Sprachgebrauch seinen Namen nie führt

Die Max-Reinhardt-Schule des Landes Berlin bestand als eigenständige Schule zur "...Berufsausbildung ausgewählter schauspielerischer Begabungen..."[4] bis 1964. In dem Jahr wurde die Einrichtung in die damalige Hochschule für Musik als Abteilung für darstellende Kunst eingegliedert.

Die Schauspielschule gilt als Lebenswerk der Schauspielerin und Kulturpolitikerin Hilde Körber, die sie seit ihrer Gründung 1951 als Schulleiterin und ab 1965 als Professorin für darstellende Kunst bis zu ihrem Tod im Mai 1969 leitete.[5]

Gebäude der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel - Villa Haus Auerbach, Clayallee 34, Berlin-Dahlem

Die Max-Reinhardt-Schule befand sich Anfangs in der Jagowstraße (1953 in Richard-Strauss-Straße umbenannt[6]) in Grunewald und von 1958 bis 1964 in der Villa Haus Auerbach[7], Clayallee 34–38 in Dahlem.

Ausbildungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

aus[4]

  • Dramatischer Unterricht
  • Sprechtechnik - Stimmbildung
  • Körperbildung
  • Tanz und Pantomime - Gymnastik
  • Literatur
  • Vortragskunst
  • Fechten
  • Dialektstudien
  • Mikrophon und Hörspiel
  • Ensemblespiel

Lehrkräfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

aus[4]

Gastdozenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

aus[4]

Absolventen (1951–1964)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Theatertreffen 2013. Abgerufen am 1. Mai 2021.
  2. Hilde Körber: Berlin war ihre Bühne, Ingrid Buchloh, Nicolaï, 2013, ISBN 978-3-89479-740-9.
  3. UDK Berlin - Geschichte der UDK... Abgerufen am 1. Mai 2021.
  4. a b c d Der Senator für Volksbildung, Max-Reinhardt-Schule des Landes Berlin, Berlin-Dahlem, Clayallee34 (Hrsg.): Festschrift zum zehnjährigen Bestehen der Max-Rheinhardt-Schule des Landes Berlin.
  5. Steffi Line: Hilde Körber. Abgerufen am 1. Mai 2021.
  6. Stolpersteine Richard-Strauss-Straße 1-3 (früher Jagowstraße). 19. April 2018, abgerufen am 1. Mai 2021.
  7. Haus Auerbach. Bildindex der Kunst & Architektur, abgerufen am 1. Mai 2021.