Milo Rau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Milo Rau (* 25. Januar 1977 in Bern) ist ein Schweizer Regisseur, Theaterautor, Essayist und Wissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Milo Rau studierte Soziologie, Germanistik und Romanistik in Paris, Zürich und Berlin, u. a. bei Tzvetan Todorov und Pierre Bourdieu. 1997 unternahm er erste Reportagereisen nach Chiapas und Kuba und war ab 2000 als Autor für die Neue Zürcher Zeitung tätig. Seit 2002 veröffentlichte er ca. 50 Theaterstücke, Filme, Bücher und Aktionen, die u. a. am Theatertreffen Berlin, Festival d’Avignon, Biennale di Venezia, Wiener Festwochen und Kunstenfestivaldesarts in Brüssel aufgeführt wurden und durch 30 Länder tourten.[1] Rau arbeitete u. a. an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin, dem Théâtre des Amandiers in Paris, der Beursschouwburg Brüssel und den Münchner Kammerspielen. 2007 gründete er für die Produktion und Auswertung seiner künstlerischen Arbeiten die Theater- und Filmproduktionsgesellschaft IIPM – International Institute of Political Murder, die er seitdem leitet.[2] Neben seiner Arbeit für Bühne und Film ist Rau als Dozent für Regie, Kulturtheorie und soziale Plastik an Universitäten und Kunsthochschulen tätig.

Unter anderem holte der Schweizer Regisseur die Verurteilung und Erschießung des Ehepaars Ceausescu (Die letzten Tage der Ceausescus), ein ruandisches Völkermord-Radio (Hate Radio)[3] und den norwegischen Rechts-Terroristen Anders Behring Breivik (Breiviks Erklärung)[4] auf die Bühne, boxte mit einer virtuellen Partei das Ausländerstimmrecht ins Parlament einer Schweizer Großstadt (City of Change)[5], hob mit zwei mehrtägigen Justiz-Spektakeln (Die Moskauer Prozesse und Die Zürcher Prozesse) ein neues Theaterformat aus der Taufe[6] und erneuerte mit seinem mehrteiligen „Magnum Opus“[7] Die Europa Trilogie das Genre des Erzähltheaters.

2015 versammelte Rau im kongolesischen Bürgerkriegsgebiet 60 Zeugen und Experten zu seinem Kongo Tribunal. „Das ambitionierteste politische Theaterprojekt, das je inszeniert wurde“, urteilte die Zeitung The Guardian[8] über das Stück. „Ein Wahnsinnsprojekt“, schrieb die Zeit: „Wo die Politik versagt, hilft nur die Kunst.“[9] Raus im Vorfeld umstrittenes Stück Five Easy Pieces, in dem Kinder die Verbrechen des Kindermörders Marc Dutroux nachspielen, wurde 2016 als erste ausländische Produktion mit dem Spezialpreis der Jury der Belgischen Theaterkritik ausgezeichnet.[10]2017 lud das Berliner Theatertreffen "Five Easy Pieces" ein.[11]

Rau gilt als „einer der Wichtigsten und Einflussreichsten im europäischen Theaterbetrieb“.[12] Unter anderem wurde er mit dem Schweizer Theaterpreis[13], dem Hörspielpreis der Kriegsblinden[14], einer Besonderen Auszeichnung auf dem Festival des deutschen Films,[15] dem Jurypreis des Festivals Politik im Freien Theater[16], dem Konstanzer Konzilspreis. Preis für Europäische Begegnungen und Dialog[17] und als jüngster Preisträger mit dem Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI)[18] ausgezeichnet. 2015 schrieb der Tages-Anzeiger: "Der «Milometer» ist inzwischen so etwas wie der Goldstandard der Postdramatik: Milo Rau, der mit dokumentarischen Theatersprengungen die Häuser füllt, ist es gelungen, seine Kunst weit hinauszuwerfen aus dem Elfenbeinturm. So weit, dass sich seine Person selbst wieder zu einer Projektionsfigur verfestigt hat."[19] Zugleich hat sein oft von Prozessen und öffentlichen Auseinandersetzungen begleitetes Werk Milo Rau den Ruf eines "Skandal-Regisseurs"[20] eingebracht. So wurde Raus Stück Breiviks Erklärung u. a. im Nationaltheater Weimar und im Münchner Haus der Kunst die Aufführung verweigert[21], Die letzten Tage der Ceausescus führten zu einem Prozess des Adoptivsohns des Diktators gegen den Regisseur[22], anlässlich der Moskauer Prozesse kam es zu einer Razzia der russischen Behörden[23] und Aufführungen von Five Easy Pieces wurden in Singapur und verschiedenen deutschen Städten zensiert oder abgesagt.[24][25] „Ist hier am Ende ein politischer Wirrkopf am Werk? Ein Künstler, der sich das Superman-Kostüm übergestreift hat und nun den Weltenretter mimt?“, fragte nachtkritik.de anlässlich von Raus Kongo Tribunal.[26]

Für 2017 wurde Rau auf die Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik[27] berufen. Zudem ist er seit Januar 2017 neben Elke Heidenreich, Rüdiger Safranski und Martin Ebel fester Experte der Sendung Literaturclub.[28] Rau ist Vater von zwei Töchtern und lebt in Köln, Zürich und Südfrankreich. Reportagereisen führten ihn u. a. nach Ruanda, in den Kongo, nach Lateinamerika, in den Irak und nach Syrien an die Kriegsfront zum IS.[29][30][31] Für die Saison 2018/19 wurde Rau zum Intendanten des Nationaltheaters Gent berufen.[32][33] Dort will Rau ein auf internationale Tourneen spezialisiertes "globales Volkstheater"[34] etablieren. Er folgt auf den niederländischen Regisseur Johan Simons.

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„»Die Fenster des Himmels stehen weit offen«, heißt es in einem religiösen Lied. Das Theater, so denke ich, kann diese Fenster einen Spalt weit öffnen. Und auch wenn sie gleich wieder zugeschlagen werden: Man hat den Himmel kurz gesehen.“[35]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001 Bolero Short-Story-Preis
  • 2010 Ostschweizer Medienpreis
  • 2012 Einladung ans Berliner Theatertreffen
  • 2014 Dr. Bigler-Preis
  • 2014 Schweizer Theaterpreis
  • 2014 Hörspielpreis der Kriegsblinden
  • 2014 Jurypreis der Theatertriennale "Politik im Freien Theater"
  • 2014 Besondere Auszeichnung des "Festivals des Deutschen Films"
  • 2015 Konstanzer Konzilspreis. Preis für europäische Begegnungen und Dialog
  • 2016 Preis des Internationalen Theaterinstituts[36]
  • 2016 Spezialpreis des "Prix de la Critique de Théâtre et de Danse"[37]
  • 2016 Berner Literaturpreis[38]
  • 2017 Saarbrücker Poetik-Dozentur für Dramatik[39]
  • 2017 3sat-Preis[40]
  • 2017 Einladung ans Berliner Theatertreffen
  • 2017 Peter-Weiss-Preis
  • 2017 Schauspielregisseur des Jahres (Kritikerumfrage DEUTSCHE BÜHNE)[41]
  • 2017 Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heuteInszenierung des Jahres für Five Easy Pieces[42]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017 Die 120 Tage von Sodom, Uraufführung 10. Februar 2017, Regie: Milo Rau, Schauspielhaus Zürich
  • 2016 Empire, Uraufführung 1. / 9. September 2016, Regie: Milo Rau, Theaterspektakel Zürich / Schaubühne Berlin
  • 2016 Five Easy Pieces, Uraufführung 14. Mai 2016, Regie: Milo Rau, Sophiensaele Berlin / Kunstenfestivaldesarts Brüssel
  • 2016 Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs, Uraufführung 16. Januar 2016, Regie: Milo Rau, Schaubühne am Lehniner Platz (auch Hörspiel WDR)[43]
  • 2015 Das Kongo Tribunal, Bukavu-Hearings, Collège Alfajiri, 29.-31. Mai 2015; Berlin-Hearings, Sophiensaele, 26.-28. Juni 2015, Konzept und Regie: Milo Rau (Theater, Film, Buch)
  • 2015 Leitfaden für Britische Soldaten in Deutschland, Uraufführung 8. Mai 2015, Regie: Milo Rau; Ursendung Hörspiel: 9. Mai 2015, WDR (Realisation: Milo Rau)
  • 2015 The Dark Ages, Uraufführung 11. April 2015, Regie: Milo Rau, Residenztheater, München (auch Hörspiel WDR)[44]
  • 2014 The Civil Wars, Beursschouwburg Brüssel / Theaterspektakel Zürich (Theater)
  • 2013/14 Die Berliner Gespräche, Schweizerische Botschaft Berlin (Talkshow)
  • 2013 Die Enthüllung des Realen, Sophiensaele Berlin (Szenische Ausstellung, Buch)
  • 2013 Die Zürcher Prozesse mit Anklage der Weltwoche. Theater am Neumarkt Zürich.[45] (Theater, Film, Buch)
  • 2013 Die Moskauer Prozesse, UA Sacharow-Zentrum Moskau / Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar / Stadttheater Bern (Theater, Film, Ausstellung, Buch)
  • 2012 Breiviks Statement, UA Deutsches Nationaltheater Weimar / Theaterdiscounter Berlin (Theaterperformance)
  • 2011/12 Hate Radio, UA Kunsthaus Bregenz / Memorial Centre Kigali / HAU Berlin (Theaterstück, Film, Ausstellung, Buch im Verbrecher Verlag, Berlin)
    • Für die Hörspielfassung, produziert vom WDR/ORF, haben Milo Rau und die Hörspiel-Regisseurin Milena Kipfmüller 2014 den Hörspielpreis der Kriegsblinden erhalten
  • 2010/11 City of Change, UA Theater St. Gallen (Theaterperformance, Buch, Film)
  • 2009/10 Die letzten Tage der Ceausescus, UA Teatrul Odeon Bukarest / HAU Berlin (Theaterstück, Film, Buch im Verbrecher Verlag, Berlin)
  • 2007 Montana, Uraufführung Theaterhaus Gessnerallee Zürich/Ballhaus Ost Berlin/auawirleben Festival für zeitgenössisches Theater Bern (Theaterstück)
  • 2006 Out of focus, UA Maxim-Gorki-Theater Berlin/Studio (Performance)
  • 2006 Pornografia, UA Staatsschauspiel Dresden/Kleines Haus (Theaterstück)
  • 2006 Das höchste Glück, UA Junges Theater Bremen (Theaterstück)
  • 2005 Bei Anruf Avantgarde!, UA Sophiensaele Berlin/Theaterhaus Gessnerallee Zürich/FFT Düsseldorf/kampnagel Hamburg (Theaterstück)
  • 2005 Amnesie, UA Theaterdiscounter Berlin (Theaterstück)
  • 2005 Dämonen, UA Hebbel am Ufer Berlin (Theaterstück)
  • 2002 Paranoia Express, UA Autorenfilmtage Thun/Spiez (Spielfilm)

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die 120 Tage von Sodom / Five Easy Pieces. Verbrecher Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-95732-247-0
  • Die Europa Trilogie / The Europe Trilogy. Verbrecher Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-95732-217-3
  • Rolf Bossart (Hrsg.): Althussers Hände. Essays und Kommentare. Verbrecher Verlag, Berlin 2015. ISBN 978-3-95732-087-2
  • Die Zürcher Prozesse/Die Moskauer Prozesse. Verbrecher Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-943167-80-1
  • Hate Radio. Verbrecher Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-943167-06-1
  • Rolf Bossart (Hrsg.), mit Beiträgen von Milo Rau u. a.: Die Enthüllung des Realen. Milo Rau und das International Institute of Political Murder. Verlag Theater der Zeit, Berlin 2013, ISBN 3-943881-69-5
  • Was tun? Kritik der postmodernen Vernunft. Kein & Aber Verlag, Zürich 2013, ISBN 3-0369-5684-0
  • Die letzten Tage der Ceausescus. Verbrecher Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-940426-45-1

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Milo Rau. In: Schaubühne Berlin. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  2. International Institute of Political Murder » Über IIPM. In: international-institute.de. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  3. Berliner Festspiele: Berliner Festspiele - Theatertreffen: Hate Radio. In: berlinerfestspiele.de. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  4. Dirk Pilz: Skandal um Theaterlesung in Weimar: Breiviks Rede auf der Bühne. In: fr-online.de. (fr-online.de [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  5. St. Galler Tagblatt AG, Switzerland: Blick zurück auf «City of Change». In: St.Galler Tagblatt Online. (tagblatt.ch [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  6. Sophiensaele. In: sophiensaele.com. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  7. Die Realität ins Theater holen - Steirischer Herbst 2016. In: news.ORF.at. 14. Oktober 2016 (orf.at [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  8. Kate Connolly: The most ambitious political theatre ever staged? 14 hours at the Congo Tribunal. In: The Guardian. 1. Juli 2015 (theguardian.com [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  9. Peter Kümmel: „Das Kongo-Tribunal“: Das Theater geht an die Front. In: Die Zeit. Nr. 27, 2015 (zeit.de).
  10. Baudouin Tamines: Les Prix de la Critique Théâtre et Danse. In: lesprixdelacritique.be. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  11. Berliner Theatertreffen 2017. Abgerufen am 20. August 2017.
  12. Die Realität ins Theater holen - Steirischer Herbst 2016. In: news.ORF.at. 14. Oktober 2016 (orf.at [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  13. Schweizer Theaterpreis 2014 - Milo Rau. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  14. Hörspielpreis der Kriegsblinden - "Hate Radio" überzeugt die Jury. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  15. Filmkunstpreis. In: festival-des-deutschen-films.de. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  16. 9. Festival Politik im Freien Theater. Gratulation an Milo Rau und Ensemble. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  17. Adolf Muschg: Laudatio auf Milo Rau: Jetzt oder nie. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. November 2015, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  18. Sprengstoff der globalen Konflikte. Milo Rau erhält ITI-Preis. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  19. Realitätsexzess oder Theaterrettung? In: tagesanzeiger.ch. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  20. Skandal-Regisseur Milo Rau: «Meine Pariser Freunde machen Dschihad-Witze». In: watson.ch. (watson.ch [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  21. Haus der Kunst verhindert Breivik-Theaterstück: München. In: Die Welt. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  22. Christian Schmidt-Häuer: Rumänien: Kafka grüßt die Karpaten. In: Die Zeit. Nr. 28, 2010 (zeit.de).
  23. Störung des Prozesstheaterstücks in Moskau. (tagesspiegel.de [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  24. Milo Raus «Five Easy Pieces»: Kein Stück für Kinder. In: bz Basel. (bzbasel.ch [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  25. Abgesagt Five Easy Pieces - Mousonturm. In: mousonturm.de. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  26. Finsterer Kunstwille. Kritik der Eröffnungsrede des "Kongo Tribunals" von Milo Rau in Bukavu am 29. Mai 2015. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  27. 6. Poetikdozentur 2017: Milo Rau | Saarbrücker Poetik-Dozentur für Dramatik. In: poetikdozentur-dramatik.de. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  28. dpa: Milo Rau wird Kritiker im «Literaturclub». In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 24. November 2016, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  29. Warum riskieren Sie Ihr Leben, Milo Rau? In: Warum riskieren Sie Ihr Leben, Milo Rau? | annabelle.ch. (annabelle.ch [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  30. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.: Milo Rau: "Meine Hoffnung ist eine Revolution von unten". In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  31. Milo Rau: „Das Kongo Tribunal“: Oberhalb des Radars. In: die tageszeitung. (taz.de [abgerufen am 14. Dezember 2016]).
  32. Andreas ToblerMitarbeiter Kultur@tobler_andreas: Milo Rau sagt in Zürich ab – und in Gent zu. In: Tages-Anzeiger, Tages-Anzeiger. 27. April 2017, ISSN 1422-9994 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 23. Mai 2017]).
  33. NTGent.be: Milo Rau nieuw artistiek leider. (ntgent.be [abgerufen am 23. Mai 2017]).
  34. Andreas Tobler: «Das ist für mich das Stadttheater der Zukunft». In: Tages-Anzeiger, Tages-Anzeiger. 11. Mai 2017, ISSN 1422-9994 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 23. Mai 2017]).
  35. ITI-Preis Dankesrede von Milo Rau. Abgerufen am 14. Dezember 2016 (PDF).
  36. Milo Rau erhält ITI-Preis 2016. Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts, 16. Februar 2016, abgerufen am 10. März 2016 (PDF, deutsch).
  37. Baudouin Tamines: Les Prix de la Critique Théâtre et Danse. In: lesprixdelacritique.be. Abgerufen am 28. Juni 2016.
  38. «Weiterschreiben«-Stipendien gehen an drei Autoren und einen Verlag. In: bernerzeitung.ch/. Abgerufen am 13. November 2016.
  39. 6. Poetikdozentur 2017: Milo Rau | Saarbrücker Poetik-Dozentur für Dramatik. In: poetikdozentur-dramatik.de. Abgerufen am 18. November 2016.
  40. Pressemitteilungen: 3sat-Preis für Milo Rau: 3sat Pressetreff. Abgerufen am 5. April 2017 (deutsch).
  41. Saisonbilanz 2016/17 - DIE DEUTSCHE BÜHNE. Abgerufen am 12. August 2017 (deutsch).
  42. derStandard.at: Joachim Meyerhoff zum "Schauspieler des Jahres" gewählt. Artikel vom 31. August 2017, abgerufen am 31. August 2017.
  43. Milo Rau: Hörspiel "Mitleid" von Milo Rau - WDR 3 Hörspiel - Sendungen - Programm - WDR 3 - Radio - WDR. 7. November 2016 (wdr.de [abgerufen am 13. November 2016]).
  44. Mitteilung des Residenztheaters zu The Dark Ages, abgerufen am 17. April 2015.
  45. Die Zürcher Prozesse. In: SRF 1