Minamisanriku

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Minamisanriku-chō
南三陸町
Minamisanriku (Japan)
Red pog.svg
Geographische Lage in Japan
Region: Tōhoku
Präfektur: Miyagi
Koordinaten: 38° 41′ N, 141° 27′ OKoordinaten: 38° 40′ 39″ N, 141° 26′ 47″ O
Basisdaten
Fläche: 163,74 km²
Einwohner: 11.621
(1. April 2018)
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 04606-0
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Minamisanriku
Baum: Machilus thunbergii
Blume: Azalee
Vogel: Steinadler
Meereslebewesen: Gewöhnlicher Krake
Farbe: ██ Himmelblau
Rathaus
Adresse: Minamisanriku Town Hall
77, Aza Shioiri, Shizugawa
Minamisanriku-chō, Motoyoshi-gun
Miyagi 986-0792
Webadresse: www.town.minamisanriku.miyagi.jp
Lage Minamisanrikus in der Präfektur Miyagi
Lage Minamisanrikus in der Präfektur

Minamisanriku (jap. 南三陸町, -chō) ist eine Hafenstadt im Landkreis Motoyoshi, Präfektur Miyagi, Japan.

Am 11. März 2011 wurde die Stadt durch einen Tsunami infolge des Tōhoku-Erdbebens in weiten Teilen verwüstet.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Stadt lässt sich mit „Süd-Sanriku“ übersetzen, wobei Sanriku der Name der umgebenden Region ist und wörtlich „drei riku“ bedeutet. Dieses riku wiederum bezieht sich auf die früheren Provinzen Rikuō, Rikuchū und Rikuzen, deren ehemalige Gebiete die Region umspannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Minamisanriku befindet sich im Nordosten der Präfektur Miyagi entlang der pazifischen Sanriku-Riasküste. Ein großer Teil des Gemeindegebietes ist Teil des Kitakami-Berglandes, was dazu führt, dass mehr als 70 % des Gemeindegebietes bewaldet sind und das Siedlungsgebiet hauptsächlich nur die Flussmündungen darstellen. Die gesamte Küste gehört wegen ihrer natürlichen Schönheit zum Minamisanriku-Kinkazan-Quasinationalpark.

Die Stadt besteht aus vier Ortsteilen: Utatsu (歌津) im Norden wo der Isatomae-gawa (伊里前川) in die Isatomae-Bucht (伊里前湾, -wan) fließt, Shizugawa (志津川) im Osten am nördlichen Teil der Shizugawa-Bucht (志津川湾, -wan) im gemeinsamen Mündungstal des Mizushiri-gawa (水尻川), Hachiman-gawa (八幡川) und Niida-gawa (新井田川), Iriya (入谷) in einem nordwestlichen Tal davon, sowie Tokura (戸倉) am südlichen Teil der Shizugawa-Bucht an der Mündung des am Oritate-gawa (折立川). In der Shizugawa-Bucht befinden sich zudem einige kleinere Inseln.

Durch seine Lage an einer engen Bucht an einer Riasküste und den nahe bei der Stadt ansteigenden Bergen wirken sich Schäden durch Tsunamis ungewöhnlich verheerend aus, wie z. B. nach folgenden Erdbeben:

Das Gebiet ist sich durch seine zerklüftete Küste gekennzeichnet. Die Auflauf- und Überflutungshöhen des Tsunamis von 2011 waren in diesen zerklüfteten Küstengebieten sehr hoch. Das Gelände trug zur Verstärkung der Schäden bei, indem es den Weg für den Tsunami räumlich einengte und die Tsunamiwelle kilometerweit in das Tal lenkte.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kleineren Täler an der zerklüfteten Sanriku-Küste beherbergten in der Regel semiunabhängige Fischerweiler, deren Bewohner sich in der Vergangenheit unter ihren eigenen keiyakukai (Gemeinschaftsverträgen) organisiert hatten.[5]

Die Stadt entstand am 1. Oktober 2005 aus dem Zusammenschluss der beiden Gemeinden Shizugawa (志津川町, -chō) und Utatsu (歌津町, -chō).

Tōhoku-Erdbeben 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seawall damage observed during the 2011 EEFIT Mission.jpg

Schäden am Seawall und Kai in Minamisanriku (11 Wochen nach der Tōhoku-Katastrophe 2011).[6]
Das Tsunamitor in der Stadt Minamisanriku wurde beschädigt.[7] (Foto: 28. Oktober 2011)
Zerstörungen in Minamisanriku nach der Tōhoku-Erdbeben und -Tsunamikatastrophe vom 11. März 2011. Im Hintergrund ist das öffentliche Shizugawa-Krankenhaus zu sehen (20. April 2011)

Die Sanriku-Küste ist ein Gebiet, das in der Vergangenheit bereits oft von Tsunamis betroffen war.[8] Aufgrund der historischen Erfahrung ist der Bevölkerung von Minamisanriku die Gefahr von Tsunamis sehr gegenwärtig. Nach dem vom Chilenischen Erdbeben 1960 ausgelösten Tsunami waren auf 4,6 m Höhe über dem mittleren Meeresspiegel Gezeitenwellenbrecher und Tsunamiwehre errichtet worden. Jährlich wurden Tsunamievakuierungsübungen durchgeführt.[9] Die drei die Stadt durchquerenden Flüsse waren mit Tsunamitoren ausgestattet worden, die innerhalb von 15 Minuten geschlossen werden konnten, um Tsunamis daran zu hindern, stromaufwärts über die Flussläufe in das Landesinnere vorzudringen.[10] Schon im Vorfeld des Tōhoku-Erdbebens von 2011 war zudem ein Miyagi-Erdbeben in Begleitung eines Tsunamis für die nahe Zukunft erwartet worden.[8][11][9] Somit waren im Gebiet Shizugawa[A 1] fortschrittliche Gegenmaßnahmen für den Fall eines Tsunamis vorbereitet worden, wie eine Tsunami-Barriere, die Instandhaltung von Zufluchtsstätten, eine sorgfältige Aufklärung der Bevölkerung über die Katastrophenvorsorge und eine 2006 durch Einwohner in jedem Nachbarschaftsverband gegründete freiwillige Katastrophenschutzorganisation.[8] Darüber hinaus hatten die Einwohner von Shizugawa erst rund ein Jahr vor der Katastrophe von 2011, beim Chile-Tsunami vom 27. Februar 2010, bei dem es weder Opfer noch Verletzte gab, eine Tsunamigroßwarnung, einen Tsunami (mit einer Höhe von 1,30 m in Shizugawa) und die Evakuierungsabläufe erlebt. Eine Tsunamigefahrenkarte für das Shizugawa-Gebiet wurde an alle Haushalte verteilt. Darin war das Überflutungsgebiet des Chile-Tsunamis von 1960, das als etwas kleiner erwartete Überflutungsgebiet für den für die nahe Zukunft vorhergesagten Miyagi-Tsunami und 10 Evakuierungsstätten eingezeichnet.[8] Die Stadt Minamisanriku hatte sich vor dem Tōhoku-Erdbeben 2011 internationale Anerkennung für ihre Vorbereitungen auf einen Tsunami erworben und war ein bedeutendes Exkursionsziel für Tsunami-Experten.[10]

Der durch das Tōhoku-Erdbeben am 11. März 2011 verursachte Tsunami traf dann die Bevölkerung in seiner Höhe unerwartet, zumal die erste Tsunamiwarnung für die Präfektur Miyagi eine Höhe von drei Metern vorausgesagt hatte.[9][A 2] Doch während die durchschnittliche Höhe vorangegangener Tsunamis in Minamisanriku über 5 m gelegen hatte, wird die maximale Höhe des Tsunamis von 2011 in der Stadt mit über 10 m für einige Gebiete angegeben.[9] Tatsächlich überwand der Tsunami in Minamisanriku mit seiner Überflutungshöhe von 15,9 m[12] ungehindert die Tsunamiwehre und Gezeitenwellenbrecher.[9] Zwar konnten Beamte am 11. März erfolgreich die Tore absenken, doch wurden die angrenzenden Deiche von den Fluten überwunden und unterlaufen und konnten die Überflutung der Stadt nicht verhindern. Satellitenbilder der Überflutungsgebiete zeigten, dass der Tsunami fast 3 km den Fluss Hachiman (八幡川) stromaufwärts vordrang sowie rund 2 km weit in die angrenzenden Flusstäler des Misashirigawa (水尻川) im Westen und des Niidagawa (新井田川) im Osten.[10] Er überflutete ein Gebiet von 10 Quadratkilometern und 52 Prozent der Fläche in den Wohngebieten.[12] Große Teile der Stadt, die weniger landeinwärts lagen, wurden vollständig zerstört.[13] Die Zahl der völlig zerstörten Wohngebäude wird mit 3143 beziffert.[14] Auch schätzungsweise 31 der 80 ausgewiesenen Tsunami-Evakuierungsgebäude wurden beschädigt, die meisten weggerissen.[15][10][9]

In den ersten Tagen der Katastrophe berichteten Massenmedien, dass 10.000 Menschen (über 50 Prozent der Einwohner) in der Stadt Minamisanriku vermisst seien. Diese Nachrichten rückten die Stadt Minamisanriku in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit, doch stellte sich diese Angabe im Nachhinein als eine Falschinformation heraus, die als Ergebnis der Verwirrung in der Stadtverwaltung betrachtet werden kann.[8] Es wurde auch angegeben, dass 95 Prozent der Stadt vom Tsunami zerstört worden seien.[9]

Die Brand- und Katastrophenschutzbehörde (Fire and Disaster Management Agency, FDMA) meldete in ihrem 124. Schadensbericht vom 19. Mai 514 Tote und 664 Vermisste.[16][17][18] Die Zahl der Toten erhöhte sich in der späteren Schadenserfassung bis zum 157. Schadensbericht im Jahr 2018 auf 620, während noch 211 Menschen vermisst wurden.[14] Gemessen an der Gesamtbevölkerung Minamisanrikus, die bei der Volkszählung von 2010 mit 17.429 angegeben worden war,[19] betrug die Opferrate durch die Katastrophe von 2011 4,8 %, wenn alle in dem 157. FDMA-Schadensbericht vom 7. März 2018 registrierten Toten und Vermissten berücksichtigt werden[14] beziehungsweise 4,66 %, wenn die in dem 153. FDMA-Schadensbericht vom 8. März 2016 registrierten Opfer (620 Tote und 212 Vermisste) abzüglich der von der Wiederaufbaubehörde (Reconstruction Agency, RA) gemeldeten katastrophenbedingten Todesfälle berücksichtigt werden, wodurch sich eine Zahl von 812 Toten und Vermissten ergibt. Mit der gleichen Datengrundlage, aber allein auf das Überflutungsgebiet des Tsunamis in Minamisanriku bezogen, das eine Fläche von 10 km2 umfasste, ergab sich eine Opferquote von 5,64 %.[20][21]

Unter den 10 Evakuierungsstätten, die in der Tsunami-Gefahrenkarte für das Shizugawa-Gebiet verzeichnet waren, die an alle Haushalte verteilt worden war, befanden sich 8 in Hügellage, von denen lediglich eine vom Tsunami erfasst wurde. Die beiden übrigen Evakuierungsstätten befanden sich nicht in Hügellage, sondern im bereits 1960 vom Chile-Tsunami überfluteten Gebiet. Es handelte sich um das Dach des öffentlichen Krankenhauses von Shizugawa und um das Dach der Fischereigenossenschaft Shizugawa (ein vierstöckiges Gebäude). Beide Gebäude waren Konstruktionen mit einem Stahlgerüst oder aus Stahlbeton. Stabile Gebäude in Küstennähe wie diese wurden als „primäre Zufluchtsstätten“ bezeichnet und sollten beispielsweise im Falle eines Erdbebens als Evakuierungsstätten von den Bewohnern in Küstennähe genutzt werden. Der Tsunami vom 11. März 2011 zerstörte sie jedoch alle zugleich.[8]

Ruine des Katastrophenschutzzentrums der Stadt Minamisanriku. Rund 30 Beamte hatten sich im obersten Stockwerk und auf dem Dach versammelt. Nachdem der Tsunami das Gebäude komplett überflutete, überlebten dort nur 10 oder 11 Menschen. (Foto: 7. September 2012)[10]

Von den 240 kommunalen Angestellten ihres gesamten Mitarbeiterstabs verlor die Stadt 39 als tot oder vermisst.[22][23] Das Regierungsgebäude der Stadt Minamisanriku war aufgrund seines Alters als nicht widerstandsfähig für den Fall des erwarteten Miyagi-Tsunamis erachtet worden. Daher war ein vorläufiges Regierungsgebäude für Katastrophenschutzmaßnahmen errichtet worden, in dem die Regierung eine Fachstelle eingerichtet hatte, die das „Krisenmanagement-Abteilung“ genannte Notfallmanagement übernommen hatte.[8] Auch dieses Gebäude für Katastrophenverhütung wurde vom Tsunami zerstört[9] und bis zum Dach überflutet.[8] Das 12 m hohe Gebäude lag in einem Risikogebiet, das während des Chile-Tsunamis 1960 2,4 m tief überflutet war.[23] Die Mitarbeiter in diesem Zentrum für Notfallmaßnahmen und Tsunami-Warnung in Minamisanriku sendeten die Evakuierungsaufforderungen über Radio, bis ihr Gebäude selbst vom Tsunami überspült wurde.[24][23] Lediglich zehn der Mitarbeiter überlebten, indem sie sich an Antennenmasten auf dem Dach des Gebäudes festklammerten.[24] Die übrigen 20 Beamten, die sich während des Tsunamis auf dem Dach des Katastrophenschutzzentrums versammelt hatten, kamen um's Leben.[10] Unter den kommunalen Angestellten der Gemeinde, die in diesem Gebäude ihr Leben verloren, befanden sich auch diejenigen, die nach einer Katastrophe den Wiederaufbau leiten sollten, so dass die Funktionalität der Verwaltung weitgehend gelähmt wurde.[8] Einer Darstellung zufolge befand sich unter den auf dem Dach des Gebäudes Umgekommenen auch der Stadtbürgermeister.[10] Einer anderen Darstellung zufolge überlebte der Stadtbürgermeister Jin Sato (佐藤仁) auf dem Dach des Gebäudes.[25] Die städtische Beamte Miki Endo, die für die öffentlichen Durchsagen von Notfallinformationen zuständig war und auf ihrem Posten im zweiten Stock geblieben war, um die Durchsagen fortzusetzen, gehörte zu den Todesopfern.[10][23][9] Ihr wurde nachträglich die Rettung vieler Menschen zugeschrieben, die ihre Aufforderung beachtet hatten, sich auf höheres Gelände zu flüchten.[10][23] Die Stimme dieser Frau, über die berichtet wurde, dass sie ihre Hochzeit für September 2011 geplant habe, wurde als „Stimme eines Engels“ beschrieben, die - obwohl von Furcht und Besorgnis getönt - vielen Menschen Mut verliehen habe.[23]

Die Tsunami-Mahnmale, die in der Stadt Minamisanriku vor dem Tōhoku-Tsunami 2011 für die Tsunamis von 1896 (Meiji-Sanriku-Tsunami), 1933 (Shōwa-Sanriku-Tsunami) und 1960 (Chile-Tsunami) - ein 2,6 m hohes Steindenkmal - errichtet worden waren, wurden von dem Tōhoku-Tsunami 2011 zerstört. Die Inschrift auf dem Shōwa-Tsunamimahnmal von 1933 hatte gemahnt, „vorsichtig vor einer ungewöhnlich zurückweichenden Welle zu sein“.[9] Auch die Tsunami-Schilder, die in der ganzen Stadt als Flutmarken installiert worden waren, um die Tsunamihöhe des Chile-Tsunamis von 1960 anzuzeigen, wurden von dem Tsunami 2011 alle zugleich zerstört.[8]

Das Erdbeben bei Shizugawa verursachte eine horizontale Verschiebung von 4,42 m und eine Absenkung von 0,75 m.[26]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Minamisanriku ist an das Schienennetz angeschlossen durch die JR East Kesennuma-Linie nach Maeyachi in Ishinomaki oder nach Kesennuma. Der Hauptbahnhof ist Shizugawa. Fernstraßen sind die Nationalstraßen 45 nach Sendai oder Aomori und 398 nach Ishinomaki oder Yurihonjō.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Minamisanriku befinden sich fünf Grundschulen, vier Mittelschulen und die präfekturale Shizugawa-Oberschule.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Minamisanriku unterhält seit dem 17. Mai 2006 eine Partnerschaft mit Shōnai im Inland. Diese geht auf eine im Oktober 1968 geschlossene Städtefreundschaft zwischen dem früheren Utatsu und dem 2005 in Shōnai aufgegangen Tachikawa zurück.

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Minamisanriku - Schicksal einer Stadt (Deutschland, 2012, 52 Min., online bei arte.tv)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 旧志津川町の年表【明治】(明治28年~) („Chronik des früheren Shizugawa (ab 1895)“). Minamisanriku, 19. Februar 2010, abgerufen am 13. August 2016 (japanisch).
  2. 旧志津川町の年表【昭和】(~昭和30年) („Chronik des früheren Shizugawa (bis 1955)“). Minamisanriku, 24. Juni 2010, abgerufen am 13. August 2016 (japanisch).
  3. 旧志津川町の年表【昭和】(昭和31年~) („Chronik des früheren Shizugawa (ab 1956)“). Minamisanriku, 19. Februar 2010, abgerufen am 13. August 2016 (japanisch).
  4. 津波ハザードマップ(南三陸(志津川)). Präfektur Miyagi, 1. Oktober 2010, archiviert vom Original am 18. Februar 2013; abgerufen am 13. August 2016 (Überflutungskarten von Shizugawa für das Erdbeben von Valdivia 1960 (gelb) und Gefährdung (rot)).
  5. a b Dinil Pushpalal: A Journey through the Lands of the Great East Japan Earthquake. In: Dinil Pushpalal, Jakob Rhyner, Vilma Hossini (Hrsg.): The Great Eastern Japan Earthquake 11 March 2011: Lessons Learned And Research Questions - Conference Proceedings (11 March 2013, UN Campus, Bonn). 2013, ISBN 978-3-944535-20-3, ISSN 2075-0498, S. 14–26.
  6. Alison Raby, Joshua Macabuag, Antonios Pomonis, Sean Wilkinson, Tiziana Rossetto: Implications of the 2011 Great East Japan Tsunami on sea defence design. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 14, Nr. 4, Dezember 2015, S. 332–346, doi:10.1016/j.ijdrr.2015.08.009. (Online veröffentlicht am 14. September 2015). Veröffentlicht unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY 4.0: http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/).
  7. Anawat Suppasri, Nobuo Shuto, Fumihiko Imamura, Shunichi Koshimura, Erick Mas, Ahmet Cevdet Yalciner: Lessons Learned from the 2011 Great East Japan Tsunami: Performance of Tsunami Countermeasures, Coastal Buildings, and Tsunami Evacuation in Japan. In: Pure and Applied Geophysics. Band 170, Nr. 6-8, 2013, S. 993–1018, doi:10.1007/s00024-012-0511-7. (Online veröffentlicht am 7. Juli 2012); hier S. 1001, Fig. 11.
  8. a b c d e f g h i j Sekine, Ryohei: Did the People Practice "Tsunami Tendenko"? -The reality of the 3.11 tsunami which attacked Shizugawa Area, Minamisanriku Town, Miyagi Prefecture- (Memento vom 21. April 2018 auf WebCite), tohokugeo.jp (The 2011 East Japan Earthquake Bulletin of the Tohoku Geographical Association), 13. Juni 2011.
  9. a b c d e f g h i j Anawat Suppasri, Nobuo Shuto, Fumihiko Imamura, Shunichi Koshimura, Erick Mas, Ahmet Cevdet Yalciner: Lessons Learned from the 2011 Great East Japan Tsunami: Performance of Tsunami Countermeasures, Coastal Buildings, and Tsunami Evacuation in Japan. In: Pure and Applied Geophysics. Band 170, Nr. 6-8, 2013, S. 993–1018, doi:10.1007/s00024-012-0511-7. (Online veröffentlicht am 7. Juli 2012).
  10. a b c d e f g h i Lori Dengler, Megumi Sugimoto: Learning from Earthquakes - The Japan Tohoku Tsunami of March 11, 2011. In: EERI Special Earthquake Report. November 2011, S. 1–15., Earthquake Engineering Research Institute (EERI).
  11. Nobuhito Mori, Daniel T. Cox, Tomohiro Yasuda, Hajime Mase: Overview of the 2011 Tohoku Earthquake Tsunami Damage and Its Relation to Coastal Protection along the Sanriku Coast. In: Earthquake Spectra. Band 29, S1, 2013, S. 127–143, doi:10.1193/1.4000118.
  12. a b Nobuo Mimura, Kazuya Yasuhara, Seiki Kawagoe, Hiromune Yokoki, So Kazama: Damage from the Great East Japan Earthquake and Tsunami - A quick report. In: Mitigation and Adaptation Strategies for Global Change. Band 16, Nr. 7, 2011, S. 803–818, doi:10.1007/s11027-011-9304-z. (Online veröffentlicht am 21. Mai 2011).
  13. Erdbeben in Japan: Der Tag nach dem Tsunami. In: Spiegel Online. 12. März 2011, abgerufen am 17. März 2011 (Nachherbild von Shizugawa, Minamisanriku).
  14. a b c 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第157報) (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 157. Bericht, 7. März 2018.
  15. Tsunami hit more than 100 designated evacuation sites. In: The Japan Times Online. 14. April 2011, archiviert vom Original am 8. September 2011; abgerufen am 13. August 2016 (englisch).
  16. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(第124報) (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 124. Bericht, 19. Mai 2011.
  17. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011; abgerufen am 19. Juni 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  18. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 10. April 2011, archiviert vom Original am 1. Mai 2011; abgerufen am 1. Mai 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  19. 平成 22年国勢調査 - 人口等基本集計結果 -(岩手県,宮城県及び福島県) (Memento vom 24. März 2018 auf WebCite) (PDF, japanisch), stat.go.jp (Statistics Japan - Statistics Bureau, Ministry of Internal Affairs and communication), Volkszählung 2010, Zusammenfassung der Ergebnisse für die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima, URL: http://www.stat.go.jp/data/kokusei/2010/index.html.
  20. Tadashi Nakasu, Yuichi Ono, Wiraporn Pothisiri: Why did Rikuzentakata have a high death toll in the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster? Finding the devastating disaster’s root causes. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 27, 2018, S. 21–36, doi:10.1016/j.ijdrr.2017.08.001. (Online veröffentlicht am 15. August 2017), hier S. 22, Tabelle 2.
  21. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第153報) (Memento vom 10. März 2016 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 153. Bericht, 8. März 2016.
  22. Supporting and Rmpowering Municipal Functions and Staff. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 17, S. 149–153, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  23. a b c d e f Protecting Significant and Sensitive Facilities. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 5, S. 55–62, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  24. a b Stephanie Chang et al.: The March 11, 2011, Great East Japan (Tohoku) Earthquake and Tsunami: Societal Dimensions. In: EERI Special Earthquake Report. August 2011, S. 1–23. Earthquake Engineering Research Institute (EERI).
  25. 安否不明の町長生還 骨組みだけの庁舎で一夜 宮城・南三陸. Kahoku Shimpo. 14. März 2011. Archiviert vom Original am 16. März 2011.
  26. 宮城・南三陸町で75センチ地盤沈下 国土地理院「過去最大の沈下」. In: MSN産経ニュース. Sankei Shimbun, 14. März 2011, archiviert vom Original am 22. November 2013; abgerufen am 13. August 2016 (japanisch).

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In Bezug auf Berichte der Massenmedien und insbesondere des Fernsehens über die Katastrophe von 2011 in der Gemeinde Minamisanriku ist zu beachten, dass diese Berichte zwar oft von der „Stadt Minamisanriku“ sprachen, sich aber mehrheitlich auf den zentral-südlich gelegenen Teil (ehemals Stadt Shizugawa) und nicht auf den nördlichen (ehemals Stadt Utatsu) bezogen. (Quelle: Sekine, Ryohei: Did the People Practice "Tsunami Tendenko"? -The reality of the 3.11 tsunami which attacked Shizugawa Area, Minamisanriku Town, Miyagi Prefecture- (Memento vom 21. April 2018 auf WebCite), tohokugeo.jp (The 2011 East Japan Earthquake Bulletin of the Tohoku Geographical Association), 13. Juni 2011.)
  2. Ein Problem kann in der Art und Weise gesehen werden, in der die Japan Meteorological Agency die Tsunami-Großwarnung herausgab. Der TV-Sender NHK hatte am 11. März 2011 um 15:03 Uhr eine Tsunami-Großwarnung gesendet, die angab, dass kurz vor 15 Uhr in dem gleich südlich von Shizugawa gelegenen Ort Ishinomaki-Ayukawa (石巻鮎川) eine Tsunamihöhe von 50 cm und in dem gleich nördlich von Shizugawa gelegenen Hafen der Stadt Ōfunato (大船渡港) von 20 cm beobachtet worden war. Diese Mitteilung wurde auch über Radio gesendet und könnte Menschen veranlasst haben, sich zu spät zu evakuieren. Andererseits kam es direkt nach dem Erdbeben zu einem großflächigen Stromausfall, so dass viele Menschen diese Mitteilung nicht gesehen oder gehört haben dürften. (Quelle: Sekine, Ryohei: Did the People Practice "Tsunami Tendenko"? -The reality of the 3.11 tsunami which attacked Shizugawa Area, Minamisanriku Town, Miyagi Prefecture- (Memento vom 21. April 2018 auf WebCite), tohokugeo.jp (The 2011 East Japan Earthquake Bulletin of the Tohoku Geographical Association), 13. Juni 2011.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Minamisanriku, Miyagi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien