Mittershausen-Scheuerberg

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Mittershausen-Scheuerberg
Wappen von Mittershausen-Scheuerberg
Koordinaten: 49° 39′ 22″ N, 8° 42′ 49″ O
Höhe: 257–298 m ü. NHN
Fläche: 2,45 km²
Einwohner: 375 (9. Mai 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 153 Einwohner/km²
Postleitzahl: 64646
Vorwahl: 06253

Mittershausen-Scheuerberg ist ein Stadtteil von Heppenheim (Bergstraße) im südhessischen Kreis Bergstraße.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Dörfer Mittershausen und Scheuerberg liegen im Osten des Stadtgebietes von Heppenheim im Vorderen Odenwald am Oberlauf des Pfalzbachs, der auch als Lörzenbach bekannt ist, einem rechten westlichen Zufluss der Weschnitz. Die Gemarkung erreicht im Norden am bewaldeten Südwesthang eines der höchsten Berge im Odenwald, des Krehbergs (576 m), eine Höhe von etwa 460 Meter.

Die nächstgelegenen Ortschaften sind Ober-Hambach im Nordwesten, Schannenbach im Norden, Seidenbach im Nordosten, Igelsbach im Südosten, Wald-Erlenbach im Süden und Kirschhausen im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte Mittershausens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitterhausen entstand im Gebiet der ehemaligen Mark Heppenheim, die ein Verwaltungsbezirk des Frankenreichs bezeichnete. Am 20. Januar 773 schenkte Karl der Große die Stadt Heppenheim nebst dem zugehörigen Bezirk, der ausgedehnten Mark Heppenheim, dem Reichskloster Lorsch.

Die früheste bekannte Erwähnung von Mitterhausen ist eine Urkunde von 1339, in der durch Rudolf II. von der Pfalz der Kunigunde von Brück ihre Morgengabe zugesichert wurde. Die Entstehung des Dorfes wird im achten Jahrhundert vermutet, da andere Dörfer im Umkreis von Mittershausen in dieser Zeit entstanden bzw. weil die Endung -hausen ebenfalls auf diese Entstehungszeit hinweist. Es kann aber auch sein, dass der Ort, vergleichbar mit Kirschhausen und Sonderbach, erst im Anschluss an die Verleihung des Forst- und Wildbanns an das Kloster Lorsch 1012 erfolgte. Das Gebiet um Mittershausen wurde bereits seit ca. 1200 von den Schenken von Erbach als pfalzgräfliches Lehen getragen, die es von Schloss Schönberg aus regierten.[2] Mittershausen gehörte innerhalb des „Amtes Lindenfels“ zur „Neuen Zent“ und kommt in einem Tauschvertrag zwischen den Erbacher Schenken Georg, Eberhard und Valentin und dem Kurfürsten Friedrich III. 1561 zur Kurpfalz.[3]

In den Anfängen der Reformation sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem lutherischen Glauben, aber erst unter Ottheinrich (Kurfürst von 1556 bis 1559) erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Danach musste die Bevölkerung mehrere Glaubenswechsel zwischen lutherischem und calvinistischem Glauben hinnehmen, bevor unter maßgeblicher Beteiligung der Kurpfalz der Dreißigjährige Krieg ausbrach. An dessen Ende 1648 war das Land verwüstet, und die Kurpfalz hatte, als eines der am schwersten betroffenen Gebiete, annähernd die Hälfte der Bevölkerung verloren. Insbesondere an der Bergstraße waren weite Gebiete außerhalb der befestigten Städte vollständig entvölkert. Nach dem verheerenden Krieg betrieb die Kurpfalz auf ihrem Gebiet eine durch religiöse Toleranz geprägte Wiederansiedlungspolitik. Doch die in der unruhigen Folgezeit ausbrechenden Kriege wie der Pfälzische Erbfolgekrieg (1688–1697) und der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714) machte viele der Bemühungen wieder zunichte und Zehntausende Pfälzer emigrierten u. a. nach Nordamerika und Preußen.

Auch in religiöser Hinsicht war die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg von großer Unruhe geprägt. 1685 starb die reformierte Linie Pfalz-Simmern aus und die katholischen Vettern der Linie Pfalz-Neuburg traten mit Kurfürst Philipp Wilhelm die Regierung in der Kurpfalz an. Dieser ordnete die Gleichstellung des katholischen Glaubens, in der mehrheitlich evangelischen bevölkerten Pfalz, an. Schon während des Pfälzischen Erbfolgekriegs hatte Frankreich versucht, in den eroberten Gebieten die Gegenreformation voranzutreiben, und etliche katholische Pfarreien gegründet. Der Krieg endete 1697 mit dem Frieden von Rijswijk, der die Stellung des zu diesem Zeitpunkt regierenden katholischen Kurfürsten Johann Wilhelm stärkte. Dies führte am 26. Oktober 1698 zum Erlass des Simultaneum. Danach waren die Katholiken berechtigt, alle reformierten Einrichtungen wie Kirchen, Schulen und Friedhöfe mitzunutzen, während dies umgekehrt nicht erlaubt wurde. Weiterhin wurde die bis dahin selbständige reformierte Kirchenverwaltung dem Landesherren unterstellt. Erst auf Betreiben Preußens kam es 1705 zur sogenannten Pfälzische Kirchenteilung, in der das Simultanum rückgängig gemacht wurde und die Kirchen im Land wurden mitsamt Pfarrhäusern und Schulen zwischen den Reformierten und den Katholiken im Verhältnis fünf zu zwei aufgeteilt. Sonderregelungen gab es für die drei Hauptstädte Heidelberg, Mannheim und Frankenthal sowie die Oberamtsstädte Alzey, Kaiserslautern, Oppenheim, Bacharach und Weinheim. In den Städten mit zwei Kirchen sollte die eine den Protestanten und die andere den Katholiken zufallen; in den anderen, wo nur eine Kirche bestand, der Chor vom Langhaus durch eine Mauer geschieden, und jener den Katholiken, dieses den Protestanten eingeräumt werden. Den Lutheranern wurden nur jene Kirchen zugestanden, die sie im Jahr 1624 besaßen oder danach gebaut hatten.

Bis 1737 unterstand das „Amt Lindenfels“ dem Oberamt Heidelberg, danach wurde Lindenfels ein Oberamt. Mittershausen war innerhalb des „Amtes Lindenfels“ Teil der „Neuen Zent“, während das Oberamt zur „Pfalzgrafschaft bei Rhein“ (im „Kurfürstentum Pfalzbayern“ ab 1777) gehörte.[4]

Die Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine von 1786 berichtet über Mittershausen:

»Ist anderthalb Stunden von Lindenfels westwärts entlegen und hat zu Nachbaren, gegen Ost Igelbach (Igelsbach), gegen Süd das Kurmainzische Dorf Kirschhausen, gegen West den Heppenheimer Stadtwald, gegen Norden Scheuerberg. Zwischen Konrad dem ältern Heern zu Erbach und Hademat zu Laber dem jungen waren über diesem Dörflein Irrungen entstanden, die Kurfürst Ludwig III. im Jahr 1419 entschieden hat. Gedachter von Laber behauptete, daß Mitterhusen und die dazu gehörigen Dörfer Mittelechtern und Schürberg sein Schwiegermutter zum Wittum verschrieben gewesen, wogegen aber Schenk Konrad behauptet hat, daß solche Dörfer Pfälzische Lehen, und zu Schöneberg, mithin nicht zu jenem Wittum gehörig seyen. Durch dasselbe laufet das bei vorgedachte Scheuerberg schon bemerkte Pfalzbächlein, treibet die sogenannte Dorfmühle, und setzet seinen Lauf noch Mittelechtern fort. Die eben bemerkte Landstraße nach Heppenheim ziehet neben dem Dorflein vorbei. Im J. 1734 enthielt es 18 Familien, 71 Seelen, 10 Wohnhäuser und eine Mühle. Die Gemarkung aber 212 M. Aecker, 41. M. Wiesen, 3 M. Gärten und 5 M. Wald. Am großen Zehnten beziehet die Kurpfälzische Hofkammer zwei und das Domkapitel zu Mainz ein Drittel. Am kleinen der Oberamtmann zwei und de Kath. Pfarrer zu Lindenfels ein Drittel.«[3]

Das ausgehende 18. und beginnende 19. Jahrhundert brachte Europa weitreichende Änderungen. Als Folge der Napoleonischen Kriege wurde bereits 1797 das „Linke Rheinufer“ und damit der linksrheinische Teil der Kurpfalz durch Frankreich annektiert. In seiner letzten Sitzung verabschiedete im Februar 1803 der Immerwährende Reichstag in Regensburg den Reichsdeputationshauptschluss, der die Bestimmungen des Friedens von Luneville umsetzte, und die territorialen Verhältnisse im Heiligen Römischen Reich (Deutscher Nation) neu regelte. Dabei erhielt die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, als Ausgleich für verlorene rechtsrheinische Gebiete, unter anderem Teile der aufgelösten Fürstentümer Kurmainz, Kurpfalz und des Bistums Worms zugesprochen. Auch das Oberamt Lindenfels und mit ihm Mittershausen an Hessen-Darmstadt. Dort wurde das Oberamt vorläufig als hessische Amtsvogtei weitergeführt. Die übergeordnete Verwaltungsbehörde war der „Regierungsbezirk Darmstadt“ der ab 1803 auch als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnet wurde.[5]

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das Fürstentum Starkenburg wurde das „Hofgericht Darmstadt“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt. Damit hatten die „Zent Heppenheim“ und die mit ihnen verbundenen Zentgerichte endgültig ihre Funktion eingebüßt.

Unter Druck Napoléons gründete sich 1806 der Rheinbund, dies geschah mit dem gleichzeitigen Reichsaustritt der Mitgliedsterritorien. Dies führte am 6. August 1806 zur Niederlegung der Reichskrone, womit das alte Reich aufhörte zu bestehen. Am 14. August 1806 erhob Napoleon die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, gegen den Beitritt zum Rheinbund und Stellung hoher Militärkontingente an Frankreich, zum Großherzogtum, andernfalls drohte er mit Invasion. 1812 wurde der Amtsbereich des „Amts Lindenfels“ aufgeteilt und Mittershausen dem ehemals mainzischen „Amt Heppenheim“ zugewiesen.[6] Im Jahr 1814 wurde die Leibeigenschaft im Großherzogtum aufgehoben.

Nach der endgültigen Niederlage Napoléons regelte der Wiener Kongress 1814/15 auch die territorialen Verhältnisse für Hessen und bestätigte die Grenzen des Fürstentums Starkenburg. Darüber hinaus wurden dem Großherzogtum Hessen durch Artikel 47 weitere Gebiete zugewiesen, unter anderem Worms, Alzey, Bingen und Mainz, ein Gebiet, das als Rheinhessen bezeichnet wurde. 1815 trat das Großherzogtum dem Deutschen Bund bei. Durch das Traktat von Frankfurt vom 30. Juni 1816 trat Großherzog Ludwig infolge des Deutschen Kriegs das schon vor dem Reichsdeputationshauptschluss am 6. September 1802 besetzte Herzogtum Westfalen an den König von Preußen ab.

1816 wurden im Großherzogtum Provinzen gebildet und das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet, das aus den südlich des Mains gelegenen alten Hessischen und den ab 1803 hinzugekommenen rechtsrheinischen Territorien bestand, in „Provinz Starkenburg“ umbenannt. Am 17. Dezember 1820 wurde das Großherzogtum mit der Einführung der „Verfassung des Großherzogtums Hessen“ eine konstitutionelle Monarchie, in der der Großherzog aber noch große Machtbefugnisse hatte. Die noch bestehenden standesherrlichen Rechte wie Niedere Gerichtsbarkeit, Zehnten, Grundzinsen und andere Gefälle blieben aber noch bis 1848 bestehen.

1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen des Großherzogtums aufgelöst und Landratsbezirke eingeführt, wobei Mittershausen zum Landratsbezirk Lindenfels kam. Im Rahmen dieser Reform wurden auch Landgerichte geschaffen, die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Die Landgerichtsbezirke entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken und für den Landratsbezirk Lindenfels war das Landgericht Fürth als Gericht erster Instanz zuständig. Diese Reform ordnete auch die Administrative Verwaltung auf Gemeindeebene. So war die Bürgermeisterei in Mittershausen außer für Mittershausen auch für Breitenwiesen, Igelsbach, Knoden, Mitlechtern, Schannenbach und Scheuerberg zuständig. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von Schultheißen mehr, sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.[7]

1829 berichtet die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen:

»Mittershausen (L. Bez. Lindenfels) reform. Filialdorf; liegt 112 St. von Lindenfels und hat 20 Häuser und 142 Einw., und unter diesen 28 Luth. 106 Reform. und 8 Kath. - Ueber diesen Ort waren zwischen Schenk Conrad von Erbach und Hademar zu Laber dem Jüngern Streitigkeiten entstanden, die vom Churfürsten Ludwig III. 1419 entschieden wurden. Im Jahr 1802 kam der Ort von Churpfalz an Hessen.«[8]

Am 16. März 1842 viel der Beschluss für eine Trennung. Schannenbach mit Knoden und Breitenweisen bildete ab dem 22. Juli eine die eigene Bürgermeisterei, Scheuerberg und die übrigen Gemeinden blieben bei Mittershausen. Am 1. Juli 1906 wurde auf Betreiben der Einwohner für Mitterhausen und Scheuerberg eine eigene Bürgermeisterei gebildet und Mitlechtern mit Igelsbach erhielten ihrerseits eine Bürgermeisterei. Diese Einteilung hatte dann bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Bestand.[9]

Im Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten von 1845–48 finden sich folgender Eintrag:

»Mittershausen bei Lindenfels. — Dorf, zur evangel. Pfarrei Rimbach, resp. kathol. Pfarrei Lindenfels gehörig. — 20 H. 142 (meistens reform.) E. — Grosherzogthum Hessen. — Provinz Starkenburg, — Kreis Heppenheim. — Landgericht Fürth. — Hofgericht Darmstadt. — Das Dorf Mittershausen ist im J. 1802 von Churpfalz an Hessen übergegangen.«[10]

Geschichte Scheuerbergs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Scheuerberg gehört heute zum Ortsteil Mittershausen-Scheuerberg der Stadt Heppenheim. Wie Mittershausen entstand auch Scheuerberg im Gebiet der ehemaligen Mark Heppenheim die ein Verwaltungsbezirk des Frankenreichs bezeichnete. Am 20. Januar 773 schenkte Karl der Große die Stadt Heppenheim nebst dem zugehörigen Bezirk, der ausgedehnten Mark Heppenheim, dem Reichskloster Lorsch.

Die erste urkundliche Erwähnung als Scheuerberger/ Scheurburg erfolgt 1371, als Edelknecht Albrecht Starkerad von Breuberg alle seine Güter in Mittershausen und Scheuerberg an die Schenken Konrad VI. von Erbach-Reichenberg und Heinrich II. von Erbach-Michelstadt verkauft.[11] Im Mittelalter gehörte der Ort dann den Schenken von Erbach bis er 1561, wie auch Mittershausen, durch eine Tauschgeschäft zusammen mit der „Neuen Zent“ zum kurpfälzischen Oberamt Lindenfels. In der folgenden Zeit verlief die Geschichte Mittershausen innerhalb der „Neuen Zent“ parallel zu Mittershausen.

Die Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine von 1786 berichtet über Scheuerberg:

»Liegt zwo Stunden von der Stadt Lindenfels südwärts und hat zu Nachbarer gegen Ost Seidenbach, gegen Süd das Dörflein Mittershausem, gegen West und Norden den Heppenheimer Wald- und Feldgemarkung.« und weiter »Oberhalb des Dörfleins im Heppenheim Hochwalde entspringet das Pfalzbachlein, wild von einigen Brunquellen verstärket und laufet gegen Süd nach Mittershausen. Neben vorbei ziehet die Straße aus dem Gebirge nach Heppenheim und Bensheim. Im J. 1734 fanden sich in diesem Orte 7 Häuser, 12 Familien, 57 Seelen. Die Gemarkung enthält 130 M. Aecker, 31 M. Wiesen, 4 M. Gärten und 5 M. Wald. Am Zehnten genieset der zeitliche Oberamtmann als einen Besoldungstheil zwei und der Kath. Pfarrer ein Drittel. Ungeachtet es das kleinste Dörflein ist, hat es doch die Ehre, daß darin das gewöhnliche Zent und Hubgericht gehalten wird.«[3]

Genau wie Mittershausen kommt Scheuerberg durch die geschichtlichen Ereignisse, auf Grund des Reichsdeputationshauptschluss von 1803 zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, die dann 1806 im Großherzogtum Hessen aufgeht.

1829 berichtet die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen:

»Scheuerberg: (L. Bez. Lindenfels) luth. reform. u. kath. Filialdorf liegt 1 St. von Lindenfels und hat 11 Häuser und 80 Einw. unter welchen 19 Luth. 40 Reform. und 21 Kath. sich befinden. Tauschweise kam im Jahr 1561 der Ort von Erbach an Churpfalz und 1802 an Hessen.«[12]

Im Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten von 1845–48 finden sich folgender Eintrag:

»Scheuerberg b. Lindenfels. — Dorf, zur reform. Pfarrei Schlierbach, resp. kathol. Pfarrei Lindenfels gehörig. — 11 H. 80 (meistens reform.) E. — Großherzogth. Hessen. — Prov. Starkenburg. — Kreis Heppenheim. — Landgericht Fürth. — Hofger. Darmstadt. — Das Dorf Scheuerberg ist im J. 1802 an Hessen gediehen. Früher gehörte der Ort zu Churpfalz.«[13]

Gemeinsame Geschichte der Dörfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem beide Orte am 1821 eine gemeinsame Bürgermeisterei im „Landratsbezirk Lindenfels“ bekamen, wechselten die übergeordneten Verwaltungseinheiten noch mehrfach infolge von Verwaltungsreformen. 1832 wurden diese Einheiten ein weiteres Mal vergrößert und es wurden Kreise geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Lindenfels fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde zu dem jetzt Mittershausen und Scheuerberg gehörte.

Infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.[14] Darüber hinaus wurden in den Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum Regierungsbezirk Heppenheim vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später, im Laufe der Reaktionsära, kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück und Mittershausen und Scheuerberg wurde Teil des neu geschaffenen Kreises Lindenfels.[15]

Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und Katasterlisten[16] ergaben für Mittershausen und Scheuerberg[17]: Mittershausen 172 Einwohner, Scheuerberg 82 Einwohner. Die gemeinsame Gemarkung besteht aus 979 Morgen, davon 453 Morgen Ackerland, 249 Morgen Wiesen und 249 Morgen Wald.

In den Statistiken des Großherzogtums Hessen werden, bezogen auf Dezember 1867, für das Filialdorf Scheuerberg die Bürgermeisterei und Gemarkung Mittershausen, 11 Häuser, 90 Einwohnern, der Kreis Lindenfels, das Landgericht Fürth, die evangelische reformierte Pfarrei Schlierbach bzw. die lutheranische Pfarrei Gronau des Dekanats Lindenfels und die katholische Pfarrei Lindenfels des Dekanats Heppenheim, angegeben.[18]

Für Mittershausen wird dort angegeben: 23 Häuser, 155 Einwohner, der Kreis Lindenfels, das Landgericht Fürth, die evangelische reformierte Pfarrei Schlierbach bzw. die lutheranische Pfarrei Rimbach des Dekanats Lindenfels und die katholische Pfarrei Lindenfels des Dekanats Heppenheim. Die Bürgermeisterei in Mittershausen verwaltet außerdem die Filialdörfer Igelsbach (4 Häuser, 40 Einw.) und Mitlechtern (36 Häuser, 220 Einw.), jeweils mit eigener Gemarkung.[19]

1870 provoziert der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck durch die sogenannte Emser Depesche den Deutsch-Französischen Krieg in dem das Großherzogtum Hessen als Mitglied des Norddeutschen Bundes an der Seite Preußens teilnahm. Noch vor dessen offiziellen Ende am 10. Mai 1871 traten die süddeutschen Staaten dem Norddeutschen Bund bei und am 1. Januar 1871 trat dessen neu Verfassung in Kraft, mit der er sich nun Deutsches Reich nannte. Auf deutscher Seite forderte dieser Krieg ca. 41.000 Tote.[20] Mit dem Reichsmünzgesetz gab es Deutschland nur noch eine Währung, die Mark mit 100 Pfennigen als Untereinheit. Nachdem das Großherzogtum Hessen ab 1871 Teil des Deutschen Reiches war, wurden 1874 eine Reihe von Verwaltungsreformen beschlossen. So wurden die landesständige Geschäftsordnung sowie die Verwaltung der Kreise und Provinzen durch Kreis- und Provinzialtage geregelt. Die Neuregelung trat am 12. Juli 1874 in Kraft und verfügte auch die Auflösung der Kreise Lindenfels und Wimpfen und die Eingliederung von Mittershausen mit Scheuerberg in den Kreis Heppenheim.[21]

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolgedessen die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Fürth“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Darmstadt.[22]

Am Ende des 19. Jahrhunderts kündigt sich für den Odenwald langsam das Industriezeitalter an. So leistete die ab 1839 erbaute Staatsstraße von Worms über Bensheim, durch das Lautertal nach Lindenfels und weiter bis Michelstadt einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur des vorderen Odenwaldes. Sie erhielt den auf die Nibelungensage hinweisenden Namen „Nibelungenstraße“. Im Jahr 1869 wurde die Eröffnung der Nibelungenbahn von Worms über Lorsch nach Bensheim gefeiert, wo sie Anschluss an die bereits 1846 fertiggestellten Rhein-Neckar-Bahn hatte. Für das Jahr 1900 waren weitere Infrastrukturverbesserungen zu vermelden, so wurde bei Worms sowohl die Ernst-Ludwig-Brücke für den Straßenverkehr, als auch die Eisenbahnbrücke über den Rhein dem Verkehr übergeben. Dass die Zeiten aber auch von viel Armut geprägt waren, zeigen die Zahlen der Auswanderer. So wurden von 1881 und 1900 529.875 deutsche Auswanderer gezählt.[23] Am 1. Januar 1900 trat im ganzen deutschen Reich das Bürgerliche Gesetzbuch in Kraft.

Zeit der Weltkriege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. August 1914 brach der Erste Weltkrieg aus, der im ganzen Deutschen Reich der positiven wirtschaftlichen Entwicklung ein Ende setzte. Als nach der deutschen Niederlage am 11. November 1918 der Waffenstillstand unterschrieben wurde, hatte auch Mittershausen mit Scheuerberg acht Gefallene zu beklagen, während der Krieg insgesamt rund 17 Millionen Menschenopfer kostete.[24] Das Ende des Deutschen Kaiserreiches war damit besiegelt, und die unruhigen Zeiten der Weimarer Republik folgten, in denen zwischen 1921 und 1930 rund 566.000 Auswanderer versuchten, den schwierigen Verhältnissen in Deutschland zu entfliehen.

Auch weitere Ereignisse in der Neuzeit sind für Mittershausen-Scheuerberg zu nennen[9]: Der Anschluss an die Stromversorgung erfolgt 1920 bis 1921. Eine Poststelle mit Telefonanschluss eröffnet 1928. Im Jahr 1927 wurde Gemarkungsgröße einschließlich Scheuerbergs mit 244,6 ha angegeben.[25]

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler, was das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der Nationalsozialistischen Diktatur bedeutete. Im Frühjahr 1933 ordnete Adolf Hitler den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag mit dem Namen „Tag der deutschen Arbeit“ an. Damit wurde eine Gewerkschaftsforderung ausgerechnet von der Regierung erfüllt, die von den Gewerkschaften strikt ablehnt wurde. Die Gewerkschaften riefen zur Teilnahme an den Maiveranstaltungen auf, da sie sich als Initiatoren des Maigedankens fühlten. Das offizielle Programm war schon stark durch die Nationalsozialisten geprägt: „6 Uhr Wecken durch die SA-Kapellen. 8 Uhr Flaggenhissung in den Betrieben, Abmarsch zum Exerzierplatz, 9 Uhr Übertragung der Kundgebung von dem Lustgarten in Berlin auf die öffentlichen Plätze der Städte. 10.45 Uhr Staatsakt der Hessischen Regierung (...), Empfang einer Arbeiterdelegation aus den drei Hessischen Provinzen. (...) Gemeinsamer Gesang des ,Liedes der Arbeiter'. (...) 7.30 Uhr Übertragung von dem Tempelhofer Feld, Berlin: Manifest des Reichskanzlers Adolf Hitler, 'Das erste Jahr des Vierjahresplanes'. Anschließend Unterhaltungsmusik und Deutscher Tanz. 12 Uhr: Übertragung der Rede des Ministerpräsidenten Hermann Göring. (...) Ehemals marxistische Gesang-, Turn- und Sportvereine können an den Zügen teilnehmen, jedoch ist die Mitführung marxistischer Fahnen oder Symbole zu unterlassen.“ Das böse Erwachen für die Gewerkschaften kam einen Tag später, als die „NSDAP die Führung der roten Gewerkschaften übernahm“: „Die seitherigen marxistischen Führer in Schutzhaft - Ein 3-Millionen-Konto des früheren Reichstagspräsidenten Löbe gesperrt - Die Rechte der Arbeiter gesichert - Die Gebäude der Freien Gewerkschaften besetzt“, titelten die bereits im ganzen Reich gleichgeschalteten Zeitungen.[26] [27] Im November 1938 brachte die sogenannte Reichskristallnacht den jüdischen Mitbürgern Not und Elend.

Am 1. November 1938 wurde in Hessen eine einschneidende Gebietsreform in den drei Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen durchgeführt. In Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen Landkreis Bergstraße.[28][4]

Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen der Zweite Weltkrieg, der in seinen Auswirkungen noch weit dramatischer war als der Erste Weltkrieg und dessen Opferzahl auf 60 bis 70 Millionen Menschen geschätzt werden. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges in Europa erreichen die amerikanischen Verbände Mitte März 1945 den Rhein zwischen Mainz und Mannheim. Am 22. März überquerte die 3. US-Armee bei Oppenheim den Rhein und besetze am 25. März Darmstadt. In den ersten Stunden des 26. März 1945 überquerten amerikanische Einheiten bei Hamm und südlich von Worms den Rhein von wo sie auf breiter Front gegen die Bergstraße vorrücken. Am 27. März standen die amerikanischen Truppen in Lorsch, Bensheim und Heppenheim und einen Tag später waren Aschaffenburg am Main sowie der westliche und nördlichen Teil des Odenwaldes besetzt. Der Mittershausen mit Scheuerberg hatte etwa 16 gefallene oder vermisste Soldaten in diesem Krieg zu beklagen.[29]

Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 ein Mitgliedsstaat des Deutschen Bundes und danach ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Es bestand bis 1919, nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Großherzogtum zum republikanisch verfassten Volksstaat Hessen. 1945 nach Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich das Gebiet des heutigen Hessen in der amerikanischen Besatzungszone und durch Weisung der Militärregierung entstand Groß-Hessen, aus dem das Bundesland Hessen in seinen heutigen Grenzen hervorging.

Nachkriegszeit und Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße von Mittershausen mit Scheuerbach mit 245 ha angegeben, davon waren 63 ha Wald.[4] Mit den 1961 eingeführten Postleitzahlen werden die Hausnummern im Ort neu vergeben.

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Mittershausen im Rahmen der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis nach Heppenheim eingemeindet.[30][31] Dabei erhält die Hauptstraße den neuen Namen Am Pfalzbach. Für Mittershausen-Scheuerberg wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[32] Am 25. September 1971 wurden die nach Heppenheim eingemeindeten Ortsteile dem Amtsgericht Bensheim zugeteilt.

Der Stadtteil beging vom 8. bis 17. September 1989 seine 650-Jahr-Feier auf Grund der Ersterwähnung Mittershausens 1339. Zu diesem Anlass erhielt der Ortsteil auch sein heutiges Ortswappen. Im Jahr 1994 verschwistern sich die Orte Mittershausen-Scheuerberg, Kirschhausen, Sonderbach und Wald-Erlenbach mit den französischen Orten: Brissarthe, Miré und Contigné im Département Maine-et-Loire. 1996 beteiligte sich die Ortschaft an dem hessischen Wettbewerb "Unser Dorf" und belegt den 3. Rang. Am 17. September 2001 kann der Ortsteil sein Dorfgemeinschaftshaus Am Auwiesenberg einweihen. " Als vom 18. bis 27. Juli 2004 der Hessentag in Heppenheim stattfand, veranstaltet der Hanomag Club des Ortsteils auf einem Gelände von 6.000 m² eine landwirtschaftliche Ausstellung.

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Mittershausen und Scheuerberg lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen sie unterstand:[4][33][34]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1784: 071 Einwohner (Mittershausen)[4]
• 1784: 057 Einwohner (Scheuerberg)[36]
• 1806: 115 Einwohner, 15 Häuser (Mittershausen)[35]
• 1806: 073 Einwohner, 8 Häuser (Scheuerberg)[35]
• 1829: 142 Einwohner, 20 Häuser (Mittershausen)[8]
• 1829: 080 Einwohner, 11 Häuser (Scheuerberg)[12]
• 1867: 155 Einwohner, 23 Häuser (Mittershausen)[37]
• 1867: 090 Einwohner, 11 Häuser (Scheuerberg)[38]
Mittershausen-Scheuerberg: Einwohnerzahlen von 1806 bis 2011
Jahr  Einwohner
1806
  
188
1829
  
222
1834
  
260
1840
  
259
1846
  
246
1852
  
254
1858
  
245
1864
  
248
1871
  
244
1875
  
245
1885
  
256
1895
  
295
1905
  
290
1910
  
285
1925
  
266
1939
  
232
1946
  
303
1950
  
312
1956
  
258
1961
  
276
1967
  
318
1970
  
310
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2007
  
448
2011
  
375
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [4]; Zensus 2011:[1]

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1829: 47 lutheranische (= 21,17 %), 146 reformierte (= 65,78 %) und 29 katholische (= 13,06 %) Einwohner[8][12]
• 1961: 221 evangelische (= 80,07 %), 52 römisch-katholische (= 18,84 %) Einwohner[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Mittershausen-Scheuerberg besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Mittershausen) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.[32] Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Seit den Kommunalwahlen 2016 gehören ihm vier Mitglieder der SPD und drei Mitglieder der CDU/WMS (Wählergemeinschaft Mittershausem-Schuerberg) an.[39] Ortsvorsteherin ist Gabriele Pfeifer (SPD).[40]

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert sind die vor allem die zahlreichen Drei- und Vierseitgehöfte, die zum Teil noch aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammen.

In Mittershausen-Scheuerberg existieren 8 Vereine:

  • Männergesangverein Sängerquartett 1925
  • Freiwillige Feuerwehr 1963 mit einer Abteilung Jugendfeuerwehr
  • Trachtengruppe 1965
  • Sportverein 1968 mit Gymnastik-Gruppe
  • Angelsportverein Pfalzbachtal (ASV 1975)
  • Hanomag Club Mittershausen (HCM 1990)
  • Äpelwoiverein 2004.
  • Landfrauen Pfalzbachtal

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mittershausen-Scheuerberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt;
  2. Regesten der Stadt Heppenheim und Burg Starkenburg bis zum Ende Kurmainzer Oberherrschaft (755 bis 1461). Nr. 159 (Digitale Ansicht [PDF; 2,0 MB] – Im Auftrag des Stadtarchivs Heppenheim zusammengestellt und kommentiert von Torsten Wondrejz).
  3. a b c Johann Goswin Widder: Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine. Erster Theil. Frankfurt und Leipzig 1786, OCLC 1067855437, S. 504 ff., Neue Zent (Online bei googe books).
  4. a b c d e f g Mittershausen, Landkreis Bergstraße. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  5. Heinrich Karl Wilhelm Berghaus: Deutschland seit hundert Jahren: Abth. Deutschland vor fünfzig Jahren. Band 3. Voigt & Günther, Leipzig 1862, OCLC 311428620, S. 358 ff. (Online bei google books).
  6. Johann Konrad Dahl: Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues. Darmstadt 1812, OCLC 162251605, S. 248 (Online bei google books).
  7. M. Borchmann, D. Breithaupt, G. Kaiser: Kommunalrecht in Hessen. W. Kohlhammer Verlag, 2006, ISBN 3-555-01352-1, S. 20 (Teilansicht bei google books).
  8. a b c Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt Oktober 1829, OCLC 312528080, S. 157 f. (Online bei google books).
  9. a b Dorfgeschichte Mittershausen - Scheuerberg. In: mittershausen-scheuerberg.de hrsg=Private Website. Abgerufen am 4. Juni 2018.
  10. Johann Friedrich Kratzsch: Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten. Teil 2. Band 2. Zimmermann, Naumburg 1845, OCLC 162810705, S. 150 (Online bei google books).
  11. Regesten der Stadt Heppenheim und Burg Starkenburg, Nr. 262
  12. a b c Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt Oktober 1829, OCLC 312528080, S. 210 (Online bei google books).
  13. Johann Friedrich Kratzsch: Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten. Teil 2. Band 2. Zimmermann, Naumburg 1845, OCLC 162810705, S. 498 (Online bei google books).
  14. Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren vom 7. August 1848. In: Großherzog von Hessen (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1848 Nr. 40, S. 237–241 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 42,9 MB]).
  15. Verordnung, die Eintheilung des Großherzogtums in Kreise Betreffend vom 12. Mai 1852. In: Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 Nr. 30. S. 224–229 (Online beim der Bayrischen Staatsbibliothek digital [PDF]).
  16. Wolfgang Torge: Geschichte der Geodäsie in Deutschland. Walter de Gruyter, Berlin, New York 2007, ISBN 3-11-019056-7, S. 172 (Teilansicht bei google books).
  17. Ph. A. F. Walther: Das Großherzogthum Hessen: nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit. G. Jonghaus, Darmstadt 1854, DNB 730150224, OCLC 866461332, S. 346 (Online bei google books).
  18. Ph. A. F. Walther: Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. G. Jonghaus, Darmstadt 1869, OCLC 162355422, S. 78 (Online bei google books).
  19. Ph. A. F. Walther: Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. G. Jonghaus, Darmstadt 1869, OCLC 162355422, S. 58 (Online bei google books).
  20. Verlustlisten der deutschen Armee im Feldzug 1870/71. In: Onlineprojekt Gefallenendenkmäler. Archiviert vom Original am 6. Mai 2015; abgerufen am 10. Mai 2018.
  21. Martin Kukowski: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3, K.G. Saur, 1998, Seite 23, ISBN 3-598-23252-7
  22. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 17,8 MB]).
  23. Zeittafel. In: Webauftritt. Gemeinde Biblis, abgerufen im Dezember 2019.
  24. Mittershausen-Scheuerberg, 1. Weltkrieg. In: Denkmalprojekt. Abgerufen im Dezember 2019.
  25. Wilhelm Müller: Hessisches Ortsnamensbuch: Starkenburg. Hrsg.: Historische Kommission für den Volksstaat Hessen. Band 1. Selbstverlag, Darmstadt 1937, DNB 366995820, OCLC 614375103, S. 466–467.
  26. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175 jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. (PDF 8,61 MB) Frisches Birkengrün, wehende Fahnen. S. 66, archiviert vom Original am 5. Oktober 2016; abgerufen am 28. Dezember 2014.
  27. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175 jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007: „Frisches Birkengrün, wehende Fahnen“, S. 66
  28. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. (PDF; 9,0 MB) Die Entstehung des Kreises Bergstraße. 2007, S. 109, archiviert vom Original am 5. Oktober 2016; abgerufen am 9. Februar 2015.
  29. Mittershausen-Scheuerberg, 2. Weltkrieg. In: Denkmalprojekt. Abgerufen im Dezember 2019.
  30. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Juni 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 28, S. 1117, Punkt 988; Abs. 25. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,0 MB]).
  31. Karl-Heinz Gerstemeier, Karl Reinhard Hinkel: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Hrsg.: Hessischer Minister des Inneren. Bernecker, Melsungen 1977, DNB 770396321, OCLC 180532844, S. 205.
  32. a b Hauptsatzung. (PDF; 37 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Heppenheim, abgerufen im August 2019.
  33. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  34. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 1. Großherzoglicher Staatsverlag, Darmstadt 1862, DNB 013163434, OCLC 894925483, S. 43 ff. (Online bei google books).
  35. a b c Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4. In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen), Stand: 6. Februar 1806.
  36. Scheuerberg, Gemeinde Heppenheim (Bergstraße). Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 15. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  37. Ph. A. F. Walther: Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. G. Jonghaus, Darmstadt 1869, OCLC 162355422, S. 58 (Online bei google books).
  38. Ph. A. F. Walther: Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. G. Jonghaus, Darmstadt 1869, OCLC 162355422, S. 78 (Online bei google books).
  39. Ortsbeiratswahl Stadt Heppenheim (Bergstraße) – Mittershausen-Scheuerberg vom 16. März 2016. In: votemanager.de. vote iT GmbH, abgerufen im Dezember 2019.
  40. Ortsbeirat Mittershausen-Scheuerberg. In: Webauftritt. Stadt Heppenheim, abgerufen im Dezember 2019.