Modularer Elektrifizierungsbaukasten

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Volkswagen-Chef Herbert Diess präsentiert einige MEB-Konzepfahrzeuge aus der I.D.-Familie in Genf 2018

Der Modulare Elektrifizierungsbaukasten, kurz MEB, manchmal auch salopp, aber nicht mit der offiziellen Bezeichnung konform, als Modularer Elektrobaukasten bezeichnet, ist ein Baukastensystem für Elektroautos, das bei der Volkswagen AG seit 2015 entwickelt wird.[1]

Zweck und Ausrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zusammenspiel mit dem Modularen Querbaukasten (MQB) sollen durch den MEB die Effizienz und Flexibilität beim Fahrzeugbau optimiert werden, und es soll insbesondere den spezifischen Anforderungen der Elektromobilität Rechnung getragen werden. Dies soll helfen, die Produktionskosten zu senken und Elektroautos für den Massenmarkt herstellen zu können.[1]

Der MEB soll den MQB nicht ablösen, sondern ergänzen.[1]

Der MEB ist geprägt von vielen Themen, die vom klassischen Maschinen- und Autobau über Design-Aspekte und Innenraumgestaltung bis hin zu Digitalisierung, Vernetzung/Connectivity und autonomem Fahren reichen, wobei immer der reine Elektroantrieb als Prämisse gilt.[1]

Einsatzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während es möglich ist, auf Basis des MQB Elektroautos zu bauen – allerdings, ohne dabei die Vorteile des MEB nutzen zu können –, können auf Basis des MEB keine Autos mit Verbrennungsmotoren, sondern ausschließlich reine Elektroautos gebaut werden.[1]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Elektroautos von Volkswagen (VW), die bislang erhältlich sind (e-Golf, e-up!), basieren auf dem MQB.[1] Erst künftige VW-Elektroautos bauen auf dem MEB auf, insbesondere die I.D.-Familie:[1][2]

Škoda Auto[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkswagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Elektroauto: E-Mobilität von VW | Volkswagen Österreich. Abgerufen am 20. März 2018.
  2. Elektroautos der Zukunft: Die I.D.-Familie. Abgerufen am 20. März 2018.