SWR3

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SWR3
SWR3 Logo seit 2014
Allgemeine Informationen
Empfang analog terrestrisch, Kabel, Satellit, DAB und Webradio
Sendegebiet Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz
Sendeanstalt Südwestrundfunk
Programmchef Thomas Jung
Intendant Peter Boudgoust
Sendestart 30. August 1998
Rechtsform öffentlich-rechtlich
Programmtyp Musiksender
Claim Lust auf gute Musik. Einfach SWR3.
Reichweite über 3,9 Mio. Zuhörer (2017)
Homepage www.swr3.de
Liste der Hörfunksender

SWR3 ist die Popwelle des Südwestrundfunks (SWR) und wird im SWR-Funkhaus in Baden-Baden produziert. Zusätzlich gibt es mehrere regionale Studios, die der Baden-Badener Redaktion zuliefern. Standorte der Studios sind Stuttgart, Mannheim und Mainz. Die letzte Media-Analyse 2017 Radio I weist SWR3 täglich mehr als 3,9 Millionen Zuhörer aus, die Popwelle ist damit das meistgehörte öffentlich-rechtliche Radioprogramm in Deutschland.[1][2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Studio SK3 (1998 bis 2006) von SWR3
Sendestudio B von SWR3 seit 2006, in Anlehnung an das offizielle Maskottchen auch „Elchstudio“ genannt

Das Programm entstand im Zuge der Senderfusion des SDR und des SWF zum SWR aus den beiden Vorgängerwellen SDR 3 und SWF3.[3] Sendestart von SWR3 war am 30. August 1998. Zuvor wurde seit dem Mittag des 23. August bereits auf beiden Wellen eine einwöchige Hörer-Hitparade unter dem Titel „SWR3 – Start ins Wildall“ gesendet. „Start ins Wildall“ hieß auch das große Gratis-Festival zum Sendestart im Baden-Airpark bei Baden-Baden, mit dessen Top-Act Herbert Grönemeyer offiziell der Sendebetrieb von SWR3 begann. Sein Hit „Bleibt alles anders“ war der erste Song im Programm von SWR3 und konnte oder sollte zugleich als Motto verstanden werden. Michael Reufsteck moderierte in der folgenden Nacht die erste reguläre Sendung des neuen Senders, „SWR3 Luna“.

Bis August 2006 wurde im Baden-Badener Haus des Hörfunks aus Studioräumen gesendet, aus denen vor dem Sendestart von SWR3 das Programm von SWF3 abgewickelt wurde.[4]

Programm und Zielgruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SWR3 richtet sich vornehmlich an eine 14- bis 49-jährige Zielgruppe und bietet dazu ein 24-Stunden-Live-Programm. Bei SWR3 orientiert sich die Musik an einem Hot-AC-Format. Aktuelle Informationen werden neben den stündlichen SWR3-Nachrichten auch in Beiträgen im laufenden Programm wie zum Beispiel während der Sendung Topthemen am Mittag von 12 bis 13 Uhr und dem SWR3-Topthema (17:40 Uhr) in einem Mini-Feature, gesendet.

Seit Januar 2011 gestaltet SWR3 jede Nacht die ARD-Popnacht, die von fünf anderen ARD-Sendern übernommen wird.

In den Jahren 2006 und 2007 fanden einige Veränderungen im Programm statt. Kurze Zeit hieß die Sendung „Club Dancenight“ stattdessen „Clubparty“. „Hiline“ wurde in „Nachmittagsshow“ umbenannt. „HitHop“ wurde an Samstagen und Sonntagen durch die „Kai-Karsten-Show“ ersetzt. Kurze Zeit später wurde „HitHop“ auch unter der Woche durch die „Kai-Karsten-Show“ ersetzt. Samstags wird jetzt die „Wochenendshow“ gesendet, sonntags „SWR3 Weltweit“. Im Januar 2010 wurde die wochentags zwischen 22 und 24 Uhr ausgestrahlte Sendung „SWR3 Intensiv“ ohne nähere Begründung in „SWR3 Popshop“ umbenannt, behält aber laut Eigenwerbung des Senders („SWR3-Popshop: Die SWR3-Musiksendung, spezieller als das Tagesprogramm, mit neuen CDs, Infos zur Musikgeschichte und Live-Mitschnitten.“[5]) ihren bisherigen Schwerpunkt.[6]

Zum Jahreswechsel 2015/2016 fanden zudem Änderungen im Programm statt. „SWR3 Bis Zwölf“ wurde in „Vormittagsshow“ umbenannt. Zudem wurde „SWR3 am Mittag“ in „Topthemen am Mittag“ umbenannt und um eine Stunde verkürzt (von 12–14 Uhr auf 12–13 Uhr). „SWR3 Popup“ wurde ebenfalls um eine Stunde auf 13 bis 15 Uhr vorverlegt, genauso wie die „Nachmittagsshow“ die nun eine Stunde früher beginnt (15–18 Uhr). Der „SWR 3 Club“ wurde um eine Stunde verlängert und sendet nun schon ab 18 Uhr.

Der Programm-Claim von SWR3 lautet „Der Beste Musikmix. Einfach SWR3.“ Zuvor hatte man mit „Mehr Hits. Mehr Kicks. Einfach SWR3“ sowie „Leben im Wildall“, dann mit „Einfach die besten Hits, einfach SWR3“ geworben. Außerdem ist der Slogan „SWR3 – Ihr Radio Nummer 1.“ in jüngster Zeit hinzugekommen.

Insgesamt ist SWR3 ein stark formatiertes und durchstrukturiertes Programm, das mit Großaktionen auf sich aufmerksam macht. Dabei verlost SWR3 unter dem Motto „SWR3-Erlebnistrips mit Stars“ (früher: „SWR3 Elch und weg“) unter anderem Reisen mit Prominenten. Das von SWF3 ab 1994 jährlich veranstaltete SWR3 New Pop Festival (in Baden-Baden) wurde von SWR3 weitergeführt. Bei diesem Festival treten nationale und internationale Künstler auf. Diese programmlichen Änderungen führten nach einem Quotentief nach der Fusion seit etwa 2002 wieder zu hohen Einschaltzahlen. Der Media-Analyse (MA) 2007 Radio II zufolge wurde SWR3 täglich von bundesweit 3,42 Millionen Hörern (2005: 3,22 Mio.) mindestens einmal eingeschaltet, bei der Media-Analyse 2010 Radio II waren es 3,82 Millionen Hörer.

Zum Verbreitungsgebiet zählt SWR3 neben den beiden SWR-Ländern auch der Raum Köln/Bonn, der im Wetterbericht und in den Verkehrsmeldungen oft separat erwähnt wird. Auch in anderen an das SWR-Sendegebiet angrenzenden Gebieten, wie z.B. dem Frankfurter Raum, dem Saarland, dem Siegerland und dem bayerischen Schwaben hat SWR3 viele Anhänger.

Empfangswege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SWR3 kann mit einem Radiogerät analog über UKW und Kabel flächendeckend in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz empfangen werden.

Digital wird der Sender nahezu flächendeckend über DAB im Sendegebiet verbreitet: Kanal 8D und Kanal 9D in Baden-Württemberg, Kanal 11A in Rheinland-Pfalz (Regionalisierung Rheinland-Pfalz, das Rheinland und Rhein-Main). SWR3 kann aber auch in Berlin und Umland via Kanal 7D über den Sender Scholzplatz und den Berliner Fernsehturm empfangen werden (Regionalisierung SWR3-Land: vom Rheinland bis zum Bodensee).

Des Weiteren ist SWR3 über DVB-S (Satellit Astra 1H), DVB-C und weltweit via Internetradio zu hören (Regionalisierung SWR3-Land: vom Rheinland bis zum Bodensee).

Siehe auch: Sendeanlagen des SWR und Liste von Sendeanlagen in Rheinland-Pfalz

Regionalisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendekarte (Stand: 2010)

In den ersten Jahren gab es neben dem Zentralprogramm auch längere sogenannte „Metro-Fenster“. Diese umfassten an Werktagen zwischen einer (Metro Rhein-Neckar aus Heidelberg, Metro Rhein-Main aus Mainz) und sieben Stunden (Metro Stuttgart). Sie wurden über einzelne UKW-Frequenzen in den Ziel-Ballungsgebieten ausgestrahlt, Metro Stuttgart daneben auch über Satellit (ADR). Die übrigen UKW-Frequenzen übertrugen weiterhin das überregionale Programm aus Baden-Baden. In den einstündigen Fenstern wurde jeweils die erste Stunde der Sendung „Club“ regionalisiert, das Fenster Stuttgart dagegen umfasste auch die „Radio-Primetime“ mit Sendungen werktags von 6 bis 9 Uhr und am Nachmittag zwischen 16 und 20 Uhr. Die Metrofenster hatten im Regelfall exakt die gleiche Musik-Playlist wie das Hauptprogramm, allein Moderation und lokale Beiträge waren unterschiedlich. Im September 2002 wurden aus Spargründen sämtliche moderierten Strecken aus den Regionalstudios eingestellt.

Jedoch gibt es weiterhin Regionalprogramm, hierbei handelt es sich aber nur um kurze Features wie Veranstaltungshinweise oder Wetterberichte. Außerdem werden teilweise regionalisierte Jingles gesendet. Die vier Regionen werden im Programm von SWR3 wie folgt bezeichnet:

  • Rheinland-Pfalz, das Rheinland und Rhein-Main (früher: Rheinland-Pfalz und das Rheinland), in Jingles auch: fürs Rheinland, die Pfalz und Rhein-Main
  • Baden, die Pfalz und Rhein-Neckar (früher: die Pfalz und Baden), in Jingles auch: für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
  • von der Alb übers Allgäu bis zum Bodensee (früher: von der Alb bis zum Bodensee), in Jingles auch: für Baden-Württemberg und Bayern
  • Württemberg, von der Alb bis zum Main (früher: Württemberg)

Via DVB-S, DVB-C und Internetradio ist stattdessen überregional die Rede von:

  • SWR3-Land: vom Rheinland bis zum Bodensee

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen Mitternacht wird die Sendung „SWR3 latenight“ (früher „SWR3 Ring frei“) mit Pierre M. Krause im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Zwischen 1998 und 2002 gab es zudem in der Nachtlücke des Südwest-Fernsehens das Format „Elch-TV“ (bzw. „Wildall-TV“). Dabei handelte es sich um eine computergenerierte „Chat-Welt“, aus der Ausschnitte im Fernsehprogramm übertragen wurden. Der Ton der Sendung war das laufende SWR3-Radioprogramm.

Moderatoren und Sendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montag bis Freitag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendung Sendezeit Moderator(in)
Luna (ARD-Popnacht) 0 bis 5 Uhr

Montag bis Donnerstag:

Freitag:

Morningshow 5 bis 9 Uhr
Vormittagsshow 9 bis 12 Uhr
Topthemen am Mittag 12 bis 13 Uhr
PopUp 13 bis 15 Uhr
  • Daniela Hilpp
  • Sebastian Müller
Die Nachmittagsshow 15 bis 18 Uhr
Club 18 bis 22 Uhr
Popshop 22 bis 24 Uhr
  • Bernd Lechler
  • Daniela Hilpp
  • Jan Garcia
  • Jochen Graf
  • Marcus Barsch
  • Michael Reufsteck
  • Michael Spleth
  • Stefanie Tücking (u.a. verantwortlich für den Rock-Channel)

Samstag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendung Sendezeit Moderator(in)
Luna (ARD-Popnacht) 0 bis 5 Uhr
Sunrise – Die Frühshow (erste Stunde zu ARD-Popnacht) 5 bis 8 Uhr
  • Anno Wilhelm
  • Daniela Hilpp
  • Jochen Graf
  • Katharina Jansen
  • Marcus Barsch
  • Michael Spleth
  • Sabrina Kemmer
  • Sebastian Müller
  • Simone Schneble
  • Rebecca Rodrian
  • Joschka Heinemann
Vormittagsshow 8 bis 12 Uhr
Topthemen am Mittag 12 bis 13 Uhr
PopUp 13 bis 16 Uhr
Die Wochenendshow 16 bis 19 Uhr
ClubParty 19 bis 24 Uhr

Sonntag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendung Sendezeit Moderator(in)
Luna (ARD-Popnacht) 0 bis 5 Uhr
Sunrise – Die Frühshow (erste Stunde zu ARD-Popnacht) 5 bis 8 Uhr
  • Anno Wilhelm
  • Daniela Hilpp
  • Jochen Graf
  • Katharina Jansen
  • Marcus Barsch
  • Michael Spleth
  • Sabrina Kemmer
  • Sebastian Müller
  • Simone Schneble
  • Rebecca Rodrian
  • Joschka Heinemann
Die Sonntagsshow 8 bis 12 Uhr
Talk mit Thees 8 bis 12 Uhr
Topthemen am Mittag 12 bis 13 Uhr
PopUp 13 bis 16 Uhr
Weltweit 16 bis 19 Uhr
  • Regina Beck
  • Veit Berthold
  • Marcus Barsch
Club-Pop and Go 19 bis 24 Uhr

Verkehrsinformationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das „SWR3-Verkehrszentrum“ berichtet jede halbe Stunde über die Verkehrslage im UKW-Sendegebiet und den angrenzenden Gebieten. Sogenannte „SWR3-Staumelder“ – registrierte Hörer – können Verkehrsstörungen melden, die noch nicht anderweitig gemeldet wurden.

Die Verkehrsmeldungen werden Montags bis Freitags von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr von speziellen Verkehrsredakteuren verlesen, außerhalb dieser Zeit von den normalen Moderatoren.

Maskottchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SWR3-Elch-Logo

Das Maskottchen von SWR3 ist der „SWR3-Elch“ (früher auch Schwarzwaldelch genannt). Als Erfinder dieses Elches gilt der ehemalige SWF3-Moderator Gerd Leienbach, der ein Bewegungsgeräuschmodul, welches in Plüschtieren als Tierstimm-Modul zu finden ist, in seiner Sendung einsetzte. Dieses Modul in Form einer kleinen Dose macht ein Mööh-Geräusch, wenn man es umdreht.

Im Rahmen des neuen SWR3-Designs wird der SWR3-Elch seit September 2013 im abstrakten Look als kreisrundes Signet mit Elchgeweih abgebildet.

Gelegentlich veranstaltet der Sender den SWR3-Elchalarm, bei dem vor Ort an jeden Hörer ein kleiner Plüschelch verschenkt wird.

Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radio-Comedy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SWR3 ist, wie bereits der Vorgänger SWF3, bekannt für eigenproduzierte Radio-Comedy-Reihen. Einige dieser Serien haben Kultstatus erreicht, beispielsweise Feinkost Zipp und Taxi Sharia. Im Umfeld der Fußball-WM 2006 erfreuten sich auch zwei Comedy-Reihen, die sich mit Ex-Fußballnationaltrainer Jürgen Klinsmann auseinandersetzen („Klinscamp“, „Klinsmään“), großer Beliebtheit. Klinscamp wurde, seitdem Joachim Löw Nationaltrainer ist, zu „Jogis Jungs“.

In der Radio-Comedy ist häufig die Stimme des Stimmenimitators und Komikers Andreas Müller zu hören.

Internet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Vorgängersender SWF3 zu Beginn der 1990er Jahre zunächst eine eigene Mailbox betrieb, gingen Mitte 1994 auch seine ersten Webseiten, zunächst an der Universität Karlsruhe, online. Die eigene Domain folgte im Dezember des Jahres.

Das Web-Angebot besteht heute aus Live-Streaming, Web-Channels für besondere Musikinteressen, Informationen zum laufenden Titel, Beiträgen zu Musik und aktuellen Themen, Radio-Comics, Nachrichten, Wetter und Verkehr und ist seit September 2011 auch für Smartphones optimiert. Am 8. Mai 2008 wurde zudem die Internet-Community SWR3Land gegründet.

Um SWR3 auch per Internet hören zu können, kann man entweder direkt per Browser und Plugin auf der SWR3-Webseite das Webradio nutzen oder den offiziellen Livestream in eine Anwendung einbinden. Für iPhone, iPod touch, Windows Mobile, WebOS und Android-Smartphones gibt es eine kostenlose Anwendung, die den Empfang des Programms über das Internet und weitere Informationen möglich macht. So kann man unabhängig vom aktuellen Programm aktuelle SWR3-Nachrichten hören oder Verkehrsnachrichten und Wetterberichte lesen.[7] SWR3 führte als erster ARD-Sender diesen Dienst ein.

Zusätzlich zum regulären SWR3-Programm kann man über das Internet vier weitere Kanäle aus dem ursprünglichen Programm in Dauerschleife hören:

Studio-Webcam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Mai 2009 gibt es die Möglichkeit die Moderatoren beim Senden im Studio 1 per Studio-Webcam zu beobachten. Im Studio 2 wurde die Webcam im Mai 2010 in Betrieb genommen. Beide Webcams lassen sich durch den Betrachter steuern. Jedoch kann nur die Webcam des Studios betrachtet werden, aus dem im Moment gesendet wird. Die Moderatoren haben die Möglichkeit, die so genannte Studiocam während ihrer Sendung zu deaktivieren.

Bereits im alten Sendekomplex gab es Webcams in den Studios. Diese verfügten jedoch nicht über die Möglichkeit, vom Betrachter gesteuert zu werden.

Visual Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erste Radiosender in Deutschland haben SWR3 und DASDING im Oktober 2014 regelmäßige interaktive Visual-Radio-Shows gestartet. Über die Bildebene sollen Sendungsinhalte greifbarer gemacht werden. Zu aktuellen Themen werden zum Beispiel passenden Fotos aus den sozialen Netzwerken automatisiert angezeigt und können in Echtzeit von den Usern kommentiert werden. Das Visual Radio läuft regelmäßig in der Sendung „SWR3 PopUp“ von 13 bis 15 Uhr, zusätzlich aktionsbezogen z. B. auch in der SWR3-Morningshow.

SWR3-Club[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Des Weiteren besteht die Möglichkeit für die Hörer, kostenpflichtiges Mitglied im „SWR3 Club“ zu werden. Man bekommt eine Ausweiskarte und zehnmal im Jahr das Clubmagazin „SWR3 Das Magazin“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RadioSwift. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  2. Media-Analyse 2016 Radio I: Die meistgehörten Sender Deutschlands | RADIOSZENE. Abgerufen am 13. Februar 2017 (de-de).
  3. SWR cont.ra Extra: 10 Jahre SWR – Im Dienst der Öffentlichkeit. Abgerufen am 9. Januar 2010.
  4. SWR3 sendet ab heute aus neuen "Elch-Studios". Abgerufen am 16. Mai 2011.
  5. Wer moderiert wann der SWR3-Moderationsplan. Archiviert vom Original am 6. Januar 2011, abgerufen am 16. Januar 2014.
  6. Pressemeldung: Umbenennung der Sendung „Intensiv“ in „Pop Shop“
  7. Informationen von SWR3 zum mobilen EmpfangAbgerufen am 4.August 2011