Sankt Martin bei Lofer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von St. Martin bei Lofer)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Sankt Martin bei Lofer
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sankt Martin bei Lofer
Sankt Martin bei Lofer (Österreich)
Sankt Martin bei Lofer
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Zell am See
Kfz-Kennzeichen: ZE
Fläche: 63,55 km²
Koordinaten: 47° 34′ N, 12° 42′ OKoordinaten: 47° 34′ 0″ N, 12° 42′ 0″ O
Höhe: 633 m ü. A.
Einwohner: 1.206 (1. Jän. 2021)
Postleitzahl: 5092
Vorwahl: 06588
Gemeindekennziffer: 5 06 20
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
St. Martin Nr. 9
5092 Sankt Martin bei Lofer
Website: www.stmartin.at
Politik
Bürgermeister: Michael Lackner (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2019)
(13 Mitglieder)
8
5
Insgesamt 13 Sitze
  • ÖVP: 8
  • BFS: 5
Lage von Sankt Martin bei Lofer im Bezirk Zell am See
Bramberg am WildkogelBruck an der GroßglocknerstraßeDienten am HochkönigFusch an der GroßglocknerstraßeHollersbach im PinzgauKaprunKrimmlLendLeogangLoferMaishofenMaria Alm am Steinernen MeerMittersillNeukirchen am GroßvenedigerNiedernsillPiesendorfRaurisSaalbach-HinterglemmSaalfelden am Steinernen MeerSankt Martin bei LoferStuhlfeldenTaxenbachUnkenUttendorfViehhofenWald im PinzgauWeißbach bei LoferZell am SeeSalzburg (Bundesland)Lage der Gemeinde Sankt Martin bei Lofer im Bezirk Zell am See (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick auf St.Martin
Blick auf St.Martin
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Sankt Martin bei Lofer ist eine Gemeinde mit 1206 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) im Salzburger Land im Bezirk Zell am See in Österreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Loferer Land im Pinzgauer Saalachtal im Salzburger Land. Bis Ende Mai 1923 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Lofer, dann bis Juni 2017 zum Gerichtsbezirk Saalfelden. Mit 1. Juli 2017 wurde sie dem Gerichtsbezirk Zell am See zugewiesen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2021[1]):

  • Gumping (60)
  • Kirchental (8)
  • Obsthurn (95)
  • Sankt Martin bei Lofer (905)
  • Wildental (138)

Die Gemeinde besteht aus drei Katastralgemeinden (Fläche 2016[2]):

  • Obsthurn (3.644,35 ha)
  • St. Martin (981,93 ha)
  • Wildenthal (1.729,14 ha)

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der fünf Nachbargemeinden liegt in Bayern, zwei in Tirol.

Lofer Ramsau bei Berchtesgaden (Bayern)
Hochfilzen (Tirol) Kompass
St. Ulrich am Pillersee (Tirol) Leogang Weißbach bei Lofer

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ursprünglich bayrische Loferer Land gehörte ab 1228 zum Fürsterzbistum Salzburg und kam im Jahre 1816 an Österreich. 1850 entstand die Gemeinde St. Martin. 1939 wurden Lofer und St. Martin zur Großgemeinde Lofer zusammengeschlossen. Im Jahr 1946 wurde sie wieder in drei selbstständige Gemeinden unterteilt: Lofer, St. Martin bei Lofer und Weißbach bei Lofer.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallfahrtskirche Maria Kirchental
Vorderkaserklamm

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Martin bei Lofer

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 gab es 400 Arbeitsplätze in St. Martin. Ein Sechstel entfiel auf die Landwirtschaft, vierzig Prozent auf den Produktionssektor und am meisten Arbeitsplätze bot der Dienstleistungssektor.[4] Von den 564 Erwerbstätigen, die in der Gemeinde wohnten, arbeitete etwas mehr als ein Drittel in der Gemeinde, die anderen pendelten aus. Rund 200 Menschen kamen aus der Umgebung, um in St. Martin zu arbeiten.[5]

Durch das Gemeindegebiet verläuft die Pinzgauer Straße B 311 von Zell am See über das Deutsche Eck nach Salzburg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeamt

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung hat insgesamt 13 Mitglieder.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1963–1984 Richard Dürnberger (ÖVP)[7]
  • 1984–2004 Ernst Demel (ÖVP)[8]
  • 2004–2019 Josef Leitinger (ÖVP)[9]
  • seit 2019 Michael Lackner (ÖVP)[10]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen at st martin.png

Blasonierung:

„In Blau über Rot schräglinks geteiltes Schild, die Teilungslinie belegt mit einem gesenkten goldbegrifften Schwert, begleitet rechts von einer goldenen Infel.“

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saalforste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Sankt Martin befindet sich das Forstamt der Bayerische Saalforste (Forstbetrieb der Bayerischen Staatsforsten) im denkmalgeschützten Gebäude mit der Hausnummer 20 (Listeneintrag).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sankt Martin bei Lofer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2021 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2021), (xlsx)
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2017
  3. Die Alpenklinik im Salzburger Saalachtal
  4. Ein Blick auf die Gemeinde Sankt Martin bei Lofer, Erwerbstätige am Arbeitsort. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 3. Januar 2021.
  5. Ein Blick auf die Gemeinde Sankt Martin bei Lofer, Berufspendler. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 3. Januar 2021.
  6. Gemeindewahlen 2019. (PDF) Land Salzburg, S. 140, abgerufen am 3. Januar 2021.
  7. Richard Dürnberger. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  8. Ernst Demel. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  9. Josef Leitinger (Bürgermeister). In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  10. Gemeinde St. Martin bei Lofer: Gemeindevorstehung. Abgerufen am 4. Januar 2021.