Weißbach bei Lofer

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Weißbach bei Lofer
Wappen Österreichkarte
Wappen von Weißbach bei Lofer
Weißbach bei Lofer (Österreich)
Weißbach bei Lofer
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Zell am See
Kfz-Kennzeichen: ZE
Hauptort: Oberweißbach
Fläche: 69,57 km²
Koordinaten: 47° 31′ N, 12° 45′ OKoordinaten: 47° 31′ 0″ N, 12° 45′ 0″ O
Höhe: 666 m ü. A.
Einwohner: 429 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 5093
Vorwahl: 06582
Gemeindekennziffer: 5 06 27
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Unterweißbach 36
5093 Weißbach bei Lofer
Website: www.weissbach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Michael Hohenwarter (ÖVP)
Gemeinderat: (2019)
(9 Mitglieder)
5
3
1
Insgesamt 9 Sitze
Lage von Weißbach bei Lofer im Bezirk Zell am See
Bramberg am WildkogelBruck an der GroßglocknerstraßeDienten am HochkönigFusch an der GroßglocknerstraßeHollersbach im PinzgauKaprunKrimmlLendLeogangLoferMaishofenMaria Alm am Steinernen MeerMittersillNeukirchen am GroßvenedigerNiedernsillPiesendorfRaurisSaalbach-HinterglemmSaalfelden am Steinernen MeerSankt Martin bei LoferStuhlfeldenTaxenbachUnkenUttendorfViehhofenWald im PinzgauWeißbach bei LoferZell am SeeSalzburg (Bundesland)Lage der Gemeinde Weißbach bei Lofer im Bezirk Zell am See (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Weissbach bei Lofer.jpg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Weißbach bei Lofer ist eine Gemeinde mit 429 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Zell am See (Pinzgau) im Land Salzburg. Ortsteile sind Frohnwies, Hintertal, Oberweißbach, Pürzlbach und Unterweißbach. Die Gemeinde ist seit 2008 Teil der Bergsteigerdörfer-Initiative des ÖAV.[1]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt zwischen 666 m ü. A. (Ortsmitte) und 2634 m ü. A. (Birnhorn), umgeben von den Ausläufern des Steinernen Meers, der Leoganger und Loferer Steinberge.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (Bevölkerung am Stand 1. Jänner 2018[2]):

  • Frohnwies (47)
  • Hintertal (40)
  • Oberweißbach (160)
  • Pürzlbach (37)
  • Unterweißbach (145)

Die Gemeinde besteht aus zwei Katastralgemeinden (Fläche 2016[3]):

  • Oberweißbach (5.261,81 ha)
  • Unterweißbach (1.697,35 ha)

Mit etwa 400 Einwohnern ist Weißbach die kleinste Gemeinde im Pinzgau. Die ältesten Bauernhöfe der Gemeinde wurden schon um 1100 urkundlich erwähnt. Bis Ende Mai 1923 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Lofer, dann bis Juni 2017 zum Gerichtsbezirk Saalfelden. Mit 1. Juli 2017 wurde sie dem Gerichtsbezirk Zell am See zugewiesen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1946 ist Weißbach eine eigene politische Gemeinde und seit 1994 Modellgemeinde der Dorf- und Stadterneuerung. Am 22. Juli 2007 wurde der Naturpark Weißbach eröffnet, zu der auch die Seisenbergklamm gehört. Der Weißbach mündet hier in die Saalach. An der Errichtung des Naturparks hatten die privatrechtlich dem Freistaat Bayern gehörenden Saalforste wesentlichen Anteil.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet:

„In blauem Schild ein goldener zwölfendiger Hirsch, ruhend auf einem, von silbernen Wellenbalken überzogenen grünen Dreiberg.“

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Die Gemeindevertretung hat insgesamt 9 Mitglieder.

Bürgermeister
  • 1969–1989 Peter Hohenwarter (ÖVP)[5]
  • 1989–2013 Egon Fröschl (ÖVP)[6]
  • seit 2013 Josef Michael Hohenwarter (ÖVP)[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weißbach bei Lofer

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weißbach bei Lofer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ideen – Taten – Fakten, Nr. 1: Startkonferenz Bergsteigerdörfer im Bergsteigerdorf Ginzling, vom 10-11. Juli 2008, Österreichischer Alpenverein im Rahmen des Projekts „Alpenkonvention konkret: Via Alpina und Bergsteigerdörfer“, Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz, Innsbruck 2008, S. 4. PDF-Download, abgerufen am 7. November 2018.
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (CSV)
  3. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen 19. Februar 2017
  4. Nationalpark Berchtesgaden Nr. 26, 2009/2, Tiere kennen keine Staatsgrenzen, S. 17
  5. Peter Hohenwarter. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  6. Egon Fröschl. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  7. Josef Michael Hohenwarter. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.