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Tom Stiansen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tom Stiansen
Nation Norwegen Norwegen
Geburtstag 3. September 1970 (55 Jahre)
Geburtsort Oslo, Norwegen
Größe 182 cm
Gewicht 88 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein Asker Ski Club
Status zurückgetreten
Karriereende 2005
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold Sestriere 1997 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 12. Jänner 1992
 Einzel-Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 26. (1996/97)
 Super-G-Weltcup 19. (1992/93)
 Riesenslalomweltcup 10. (1995/96)
 Slalomweltcup 7. (1996/97)
 Kombinationsweltcup 30. (1992/93)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 1 1
 Slalom 1 1 3
 

Tom Stiansen (* 3. September 1970 in Oslo) ist ein ehemaliger norwegischer Skirennläufer und Fernsehmoderator. Der größte Erfolg seiner Karriere war der Sieg im Slalom bei den Weltmeisterschaften 1997.

Stiansen ist ein Sohn des Eisschnellläufers Svein-Erik Stiansen.[1] Er besuchte das NTG Bærum, ein privates Sportgymnasium in Bærum.[2]

Im Jahr 1991 wurde Stiansen norwegischer Meister in der Kombination.[3] Ab 1992 startete Stiansen im Skiweltcup. Sein Debütrennen war der Super-G in Garmisch-Partenkirchen am 12. Januar 1992, bei dem er Achter wurde. Im selben Jahr trat er bei den Olympischen Winterspiele in Albertville in der Abfahrt und im Super-G an. Auch dort wurde er Achter im Super-G. Er beendete die Saison 1991/92 auf dem 24. Platz der Disziplinenwertung im Super-G. Auch in den beiden nächsten Jahren konnte er im Super G die besten Resultate erzielen: In der Saison 1992/93 war er 19. der Disziplinenwertung und 49. in der Saison 1993/94.

Ab der Saison 1995/96 spezialisierte Stiansen sich auf Slalom und Riesenslalom. Nachdem er in der Saison 1995/96 noch Zehnter in der Riesenslalomwertung war, gelangen ihm in den drei folgenden Jahren jeweils Top-10-Platzierungen in der Slalom-Disziplinenwertung. Am 1. Dezember 1996 gewann er in Breckenridge (USA) seinen einzigen Weltcupslalom. Im selben Jahr wurde er norwegischer Meister im Riesenslalom. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Weltmeisterschaften 1997 im Slalom in Sestriere. Stiansen selbst gab an, dass er mit seinen Ski bei eisigen Verhältnissen besonders gut zurecht gekommen sei und ihm dies sowohl bei seinem Weltcup-Sieg als auch bei den Weltmeisterschaften geholfen habe.[4] Bei den Olympischen Winterspiele 1998 in Nagano wurde er Vierter im Slalom. Zu Beginn des Jahres 1999 gelangen ihm mehrere Podestplätze.

Beim Riesenslalom in Alta Badia am 19. Dezember 1999 stürzte er schwer. Bei dem Sturz zog er sich unter anderem einen Riss der Achillessehne zu. Er fiel deshalb für den Rest der Saison aus.[5] Nach seiner Rückkehr in der Saison 2000/01 startete er im Weltcup nur noch im Slalom. Zunächst konnte er nicht an frühere Leistungen anknüpfen und er wurde 34. in der Disziplinenwertung. Sowohl in der Saison 2001/02 als auch in der Saison 2003/04 wurde er Elfter in der Disziplinenwertung des Slaloms. Seine letzten Olympischen Winterspiele waren die Winterspiele 2002 in Salt Lake City. Dort wurde er Zwölfter im Slalom. Im Jahr 2002 wurde er norwegischer Meister im Slalom. Am 29. Februar 2004 gelang ihm mit seinem zweiten Platz im Slalom in Kranjska Gora sein letzter Podestplatz im Weltcup.

In der Saison 2004/05 konnte er nur acht Punkte im Weltcup sammeln. Er fuhr schließlich sein letztes Weltcuprennen am 27. Februar 2005 in Kranjska Gora. Er beendete seine Karriere nach 14 Weltcup-Saisons im Alter von 34 Jahren.[4]

Fernsehkarriere

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Im Jahr 2006 begann er seine Tätigkeit als Moderator der bei TVNorge ausgestrahlten Realityshow 71° Nord.[6] Ab 2010 übernahm er auch die Moderation der Promiausgabe der Show. Im Jahr 2023 wurde er für seine Moderationstätigkeit in der Kategorie „Bester Moderator – Reality und Lifestyle“ beim Fernsehpreis Gullruten nominiert.[7]

Neben seiner Moderation von Realityserien wurde er auch als Sportkommentator bei Eurosport tätig.[8]

Olympische Spiele

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Weltmeisterschaften

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Weltcupwertungen

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Saison Gesamt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
1991/92 78. 73 24. 73
1992/93 70. 106 19. 77 37. 17 30. 12
1993/94 145. 2 49. 2
1995/96 28. 272 10. 218 30. 54
1996/97 26. 339 27. 43 7. 296
1997/98 38. 238 45. 13 10. 185
1998/99 35. 216 49. 7 10. 209
1999/00 77. 69 47. 6 34. 63
2000/01 95. 44 34. 44
2001/02 40. 187 11. 187
2002/03 47. 169 14. 169
2003/04 38. 216 11. 216
2004/05 136. 8 55. 8

Stiansen errang 7 Podestplätze, davon 1 Sieg:

Datum Ort Land Disziplin
1. Dezember 1996 Breckenridge USA Slalom

Weitere Erfolge

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Einzelnachweise

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  1. Kjus kom for sent til bryllup. In: Verdens Gang. 2. Juli 2000, abgerufen am 17. Februar 2026 (norwegisch).
  2. Andrea Rygg Nøttveit: Då eg var 20: Tom Stiansen uroa seg for om han ville klara å få økonomi til å flytte heimanfrå. In: Framtida. 27. Mai 2023, abgerufen am 17. Februar 2026 (norwegisch).
  3. Rolf Bryhn, Hans Jørgen Jørgensen: Tom Stiansen. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 17. Februar 2026 (norwegisch).
  4. a b Stiansens siste slalåmrenn. In: NRK. 23. Februar 2005, abgerufen am 17. Februar 2026 (norwegisch).
  5. Sindre Murtnes: Ødela selv akillesen: – Nervøs på Svindals vegne. In: NRK. 3. Februar 2015, abgerufen am 17. Februar 2026 (norwegisch).
  6. Thea Nielsen, Tuva Mathilde Løland: Tom Stiansen om frykta for programleiar-byte: – Har tenkt på det i fleire år. In: Nettavisen. 17. Februar 2022, abgerufen am 16. Oktober 2022 (norwegisch).
  7. Maren Abrahamsen, Alvilde Flaa: Tårevått under publikumsprisen: – Dette betyr alt. In: NRK. 12. Mai 2023, abgerufen am 12. Mai 2023 (norwegisch).
  8. Dag Robert Jerijervi: Tom Stiansen blir Eurosport-kommentator. In: Kampanje. 21. Oktober 2016, abgerufen am 17. Februar 2026 (norwegisch).