Marcel Hirscher

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Marcel Hirscher Ski Alpin
Marcel Hirscher, alpine skier
Marcel Hirscher im Oktober 2013
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 2. März 1989 (28 Jahre)
Geburtsort Hallein, Österreich
Größe 173 cm
Gewicht 80[1] kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom,
Super-G, Kombination
Verein SK Annaberg
Trainer Michael Pircher
Nationalkader seit 2008
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 6 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 3 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 Sotschi 2014 Slalom
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Gold0 Schladming 2013 Mannschaft
0Gold0 Schladming 2013 Slalom
0Silber0 Schladming 2013 Riesenslalom
0Gold0 Vail/Beaver Creek 2015 Kombination
0Gold0 Vail/Beaver Creek 2015 Mannschaft
0Silber0 Vail/Beaver Creek 2015 Riesenslalom
0Gold0 St. Moritz 2017 Riesenslalom
0Gold0 St. Moritz 2017 Slalom
0Silber0 St. Moritz 2017 Kombination
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Flachau 2007 Riesenslalom
0Silber0 Flachau 2007 Slalom
0Gold0 Formigal 2008 Riesenslalom
0Gold0 Formigal 2008 Slalom
0Silber0 Garmisch-Partenk. 2009 Super-G
0Bronze0 Garmisch-Partenk. 2009 Riesenslalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 17. März 2007
 Weltcupsiege 47
 Gesamtweltcup 1. (2011/12, 2012/13, 2013/14,
2014/15, 2015/16, 2016/17)
 Super-G-Weltcup 6. (2015/16)
 Riesenslalomweltcup 1. (2011/12, 2014/15, 2015/16, 2016/17)
 Slalomweltcup 1. (2012/13, 2013/14, 2014/15, 2016/17)
 Kombinationsweltcup 5. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-G 1 0 2
 Riesenslalom 23 16 10
 Slalom 21 22 7
 Parallelrennen 2 1 0
 Super-Kombination 0 3 2
letzte Änderung: 10. Dezember 2017

Marcel Hirscher (* 2. März 1989 in Hallein, Salzburg) ist ein österreichischer Skirennläufer. Er ist weitgehend auf die Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert, in denen er zahlreiche Rennen gewinnen konnte, erreichte aber auch im Super-G und in der Super-Kombination bereits Spitzenplätze. Hirscher entschied als erster alpiner Skirennläufer bei den Herren den Gesamtweltcup sechsmal für sich, und zwar in Folge von 2012 bis 2017.[2] Hinzu kommen der achtfache Gewinn einer Weltcup-Disziplinenwertung sowie sechs Weltmeistertitel und die zweitmeisten Weltcup-Podestplätze hinter Ingemar Stenmark. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gewann er die Silbermedaille im Slalom.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcel Hirscher wurde als Sohn zweier Skilehrer geboren. Mutter Sylvia stammt aus Den Haag (Niederlande), weshalb Hirscher Doppelstaatsbürger ist.[3] Später wurde ein Antreten für den dortigen Skiverband zwar überlegt, Hirscher entschied sich aber ob der besseren Förderungen für den Österreichischen Skiverband (ÖSV). Vater Ferdinand war früher Hüttenwirt auf der Stuhlalm und ist Leiter der Skischule Annaberg. Er war der erste Skilehrer seines Sohnes, wurde zu einer wichtigen Bezugsperson und ist bis heute als Betreuer bei allen Rennen des Sohnes anwesend. Hirscher besuchte die Skihotelfachschule in Bad Hofgastein, die er 2007 mit gutem Erfolg und der Auszeichnung „Bester Absolvent der Tourismusschulen Salzburg“ abschloss. Er lebt in Annaberg im Lammertal.

Erste Erfolge im Skirennsport und Aufstieg in die Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirscher wurde 2004 in seiner Altersklasse Schüler II dreifacher österreichischer Schülermeister[4] und gewann im selben Jahr den Super-G des Whistler Cups in Kanada, einem der international bedeutendsten Kinderskirennen. Nach Erreichen des Alterslimits kam der Salzburger ab Dezember 2004 bei FIS-Rennen zum Einsatz. Die ersten Siege in dieser Kategorie feierte er im März 2006, als er in Bad Wiessee zwei Slaloms gewann. Bei den österreichischen Jugendmeisterschaften fuhr er 2006 in der Altersklasse Jugend I in allen Disziplinen unter die besten drei, womit er die Kombinationswertung für sich entschied.[5] Nach seiner Aufnahme in den Nachwuchskader des Österreichischen Skiverbandes gewann Hirscher im Jänner 2007 erstmals Punkte im Europacup, im selben Monat wurde er in der Altersklasse Jugend II Österreichischer Jugendmeister im Slalom.[5] Bei der im März ausgetragenen Juniorenweltmeisterschaft 2007 in Altenmarkt-Zauchensee und Flachau gewann er die Goldmedaille im Riesenslalom und die Silbermedaille im Slalom. Als Juniorenweltmeister konnte Hirscher beim Saisonfinale in Lenzerheide erstmals an einem Weltcuprennen teilnehmen. Er beendete diesen Riesenslalom am 17. März, bei dem er als letzter Starter mit Nr. 31 ins Rennen gegangen war, als Drittletzter auf Rang 24 mit einem Rückstand von 3,17 Sekunden auf Sieger Aksel Lund Svindal.

Marcel Hirscher beim Europacup-Riesenslalom von Hinterstoder im Jänner 2008

Im Laufe des Winters 2007/08 fand Hirscher Anschluss an die Weltspitze, neben dem Europacup kam er immer öfter im Weltcup zum Einsatz. Er gewann um den Jahreswechsel zwei Slaloms im Europacup, die ihm schließlich mit sechs weiteren Podestplätzen zum Gesamteuropacupsieg 2007/08 verhalfen. Am 6. Jänner 2008 fuhr er mit Platz neun im Slalom von Adelboden erstmals unter die besten zehn eines Weltcuprennens, nachdem er vier Wochen zuvor in seinem ersten Weltcuprennen des Winters als 24. im Slalom von Bad Kleinkirchheim die ersten Weltcuppunkte gewonnen hatte. Ende Februar folgten zwei Goldmedaillen in Slalom und Riesenslalom bei der Juniorenweltmeisterschaft 2008 in Formigal, ehe der damals gerade 19 Jahre alt gewordene Hirscher im März durch zwei dritte Plätze in den Slaloms von Kranjska Gora und Bormio erstmals im Weltcup auf dem Podest stand. In der Slalomwertung der Saison 2007/08 erzielte er damit den 15. Rang. Nach diesen Ergebnissen stieg Hirscher 2008 vom B-Kader direkt in die Nationalmannschaft des Österreichischen Skiverbandes auf. Seither startet er – abgesehen von zwei letzten Europacuprennen im Dezember 2008 – nur noch im Weltcup.

In der Saison 2008/09 fuhr Hirscher in insgesamt zehn Weltcuprennen unter die schnellsten zehn, wobei er als Dritter der Super-Kombination von Val-d’Isère einen Podestplatz erreichte und zwei weitere als jeweils Vierter in den Slaloms von Kitzbühel und Wengen nur knapp verfehlte. Damit kam er im Slalom- und Kombinationsweltcup unter die besten zehn, im Gesamt- und Riesenslalomweltcup wurde er jeweils Vierzehnter. Aufgrund seiner guten Platzierungen qualifizierte sich Hirscher für die Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère, bei der er im Riesenslalom den vierten Platz belegte (sieben Hundertstelsekunden hinter den Medaillenrängen), im Kombinations-Slalom und im ersten Lauf des Spezialslaloms schied er jedoch aus. Bei der Juniorenweltmeisterschaft desselben Jahres wurde er Zweiter im Super-G und Dritter im Riesenslalom.

Siege in Weltcuprennen und Gesamtweltcupsieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2009 erreichte Hirscher bei den Rennen in Val-d’Isère zunächst Platz zwei in der Super-Kombination und danach Rang elf im Super-G, ehe er am 13. des Monats mit dem Gewinn des Riesenslaloms von Val-d’Isère seinen ersten Weltcupsieg feierte. Schon drei Wochen zuvor hatte er ein Parallelrennen in Moskau gewonnen, das als Einladungsrennen allerdings nicht zum Weltcup zählte. An Super-Kombinationen und Super-Gs nahm Hirscher, der im Weltcup nur sporadisch in diesen Disziplinen gestartet war, danach vorerst nicht mehr teil, er konzentrierte sich nun ausschließlich auf Slalom und Riesenslalom. Nach zwei weiteren Podestplätzen gelang ihm am 30. Jänner 2010 im Riesenslalom von Kranjska Gora der zweite Weltcupsieg. Er beendete die Saison 2009/10 als jeweils Sechster im Gesamt- und Riesenslalomweltcup sowie auf Platz acht im Slalomweltcup. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver verpasste er mit Platz vier im Riesenslalom und Rang fünf im Slalom die Medaillenränge nur knapp. Zu Saisonende wurde er Österreichischer Staatsmeister im Riesenslalom.

Am 12. Dezember 2010 feierte Hirscher in Val-d’Isère, wo er ein Jahr zuvor den ersten Riesenslalom gewonnen hatte, seinen ersten Slalomsieg im Weltcup. Im Jänner folgten zweite Plätze in den Slaloms von Adelboden und Wengen, doch am 6. Februar – kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft 2011 – war die Saison für ihn vorzeitig beendet, da er bei einem Sturz im Riesenslalom von Hinterstoder einen Kahnbeinbruch am linken Fuß erlitt.[6] Dennoch belegte er im Winter 2010/11 im Slalomweltcup den fünften und im Riesenslalomweltcup den zehnten Platz.

Wieder genesen, gewann Hirscher im Dezember 2011 den Riesenslalom in Beaver Creek und den Slalom in Alta Badia. Nach dem Jahreswechsel 2011/12 gelangen ihm als ersten Skirennläufer überhaupt zwei Siege mit dem Riesenslalom und dem Slalom beide Klassiker der Internationalen Skitage in Adelboden. Weil er daraufhin den Nachtslalom von Zagreb gewann, war er der erste Rennläufer nach Ingemar Stenmark mit Siegen in den ersten drei Weltcuprennen eines Jahres. Danach konnte Hirscher auch den hochdotierten Nachtslalom auf der Schladminger Planai und dadurch erstmals ein Rennen in Österreich gewinnen, darüber hinaus siegte er auch in Riesenslalom und Slalom von Bansko. Erstmals seit über zwei Jahren nahm Hirscher auch wieder an zwei Super-G-Rennen teil. Beim Saisonfinale in Schladming, zu dem er mit 55 Punkten Rückstand auf den Schweizer Beat Feuz angereist war, geriet er zwar nach der Abfahrt (an der er nicht teilnahm, während Feuz mit dem zweiten Rang seinen Vorsprung um 80 Punkte erhöhte) noch mehr in Rückstand. Doch anderntags erreichte er in seinem erst vierten Super-G-Start im Weltcup als Dritter die erste Podestplatzierung und verringerte (weil Feuz durch Sturz ausfiel) das Manko auf 75 Zähler. Mit dem Sieg im Riesenslalom des Weltcupfinales – seinem neunten gewonnenen Rennen in der Saison 2011/12 – sicherte sich Hirscher die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Darüber hinaus gewann er mit 25 Punkten Vorsprung vorzeitig den Gesamtweltcup, da Feuz auf einen Start im abschließenden Slalom verzichtete. Hirscher schied im letzten Slalom der Saison aus und vergab somit die Chance auf seine dritte Kristallkugel, er wurde schlussendlich Dritter im Slalomweltcup. Im Oktober 2012 wurde er von der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten mit dem Skieur d’Or und von der Vereinigung Österreichischer Sportjournalisten als Österreichs Sportler des Jahres ausgezeichnet.

Saison 2012/13[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2012/13, mit Höhepunkt der Alpinen Skiweltmeisterschaft in Schladming, gewann Hirscher bereits vor den Weltmeisterschaften sechs Rennen im Weltcup, darunter vier Rennen im Slalom, eines im Riesenslalom und den Parallelslalom von Moskau. Bei der Weltmeisterschaft 2013 in Schladming sicherte sich Hirscher bei seinem ersten Antreten, dem Mannschaftsbewerb, die Goldmedaille mit der österreichischen Mannschaft; es war dies zugleich seine erste Medaille bei einem Großereignis. Im Riesenslalom gewann er seine erste Einzelmedaille bei einer WM, die silberne hinter Ted Ligety. Zum Abschluss der WM entschied er den Slalom für sich. Zu Saisonende reiste Hirscher mit 149 Punkten Vorsprung auf den Norweger Aksel Lund Svindal zum Weltcupfinale nach Lenzerheide. Nachdem die beiden Speedbewerbe Abfahrt und Super-G abgesagt bzw. abgebrochen wurden, und Svindal auf einen Start im Slalom verzichtete, stand Hirscher zwei Rennen vor Saisonende als erfolgreicher Titelverteidiger fest.[7] Zudem gelang es ihm als erst drittem Athleten nach Ingemar Stenmark und Alberto Tomba, jeden Saisonslalom auf dem Podium zu beenden. Von seinen 24 Saisonrennen (inkl. Weltmeisterschaften und Nor-Am Cup) schaffte Hirscher es 21 mal auf das Podest (bei den restlichen drei Rennen erreichte er einmal die Punkteränge, kam ein weiteres Mal ins Ziel und schied einmal aus). Im Slalom-Weltcup erreichte Hirscher als erster Athlet seit Einführung des neuen Punktesystems 1991 über 900 Punkte in einer Disziplin.

Saison 2013/14[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2013/14 begann Hirscher mit einem dritten Platz beim Riesenslalom in Sölden, gefolgt vom ersten Saisonsieg im Slalom von Levi. Im Riesenslalom von Val-d’Isère profitierte er von einem Ausfall von Ted Ligety und entschied das Rennen, wie auch schon im Jahr zuvor, für sich. Am Tag darauf konnte er sich im Slalom aufgrund eines schweren Fehlers nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Zuvor hatte Hirscher in den vergangenen 10 Slalom-Bewerben immer einen Podestplatz erreicht. Kurz vor Weihnachten gewann er den Riesenslalom-Klassiker von Alta Badia. Er war damit der erste Österreicher seit Christian Mayer in der Saison 1997/98, der dieses Rennen gewinnen konnte. Im Gegensatz zur vorherigen Saison kamen ihm seine Konkurrenten im Slalom um einiges näher, vor allem Felix Neureuther. Am 26. Jänner gelang ihm in der Super-Kombination von Kitzbühel ein 3. Platz, nachdem er im Super-G noch auf dem 56. Platz gelandet war.
Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi konnte er im Riesenslalom am 19. Februar seine Aufholjagd (von Rang 7 nach dem ersten Lauf) nicht dermaßen gestalten, um noch in die Medaillenränge zu kommen und er belegte mit 0,30 sec. Rückstand auf Bronze den 4. Platz. Wenige Tage später gelang ihm das besser und er gewann nach dem 9. Zwischenrang noch die Silbermedaille im Slalom hinter Mario Matt.

Gegen Ende der Saison lieferte er sich wie im Vorjahr einen Zweikampf um den Gesamtweltcup mit Aksel Lund Svindal. Mit vier Punkten Vorsprung[8] reiste Hirscher zum Weltcupfinale in Lenzerheide, nachdem sowohl er als auch Svindal es in den Rennen zuvor nicht aufs Podest geschafft hatten. Nach der Abfahrt ging Svindal mit einem fünften Rang in Führung (41 Punkte), blieb jedoch im Super-G, den Hirscher auf dem starken 12. Rang (gleichbedeutend 22 Punkte) beendete, mit Rang 16 punktelos. Im letzten Riesenslalom der Saison, in dem Svindal im ersten Lauf ausschied, belegte Hirscher den vierten Platz. Er lag nun 31 Punkte vor Svindal, der daraufhin bekannt gab, im Slalom nicht mitzufahren. Daher sicherte sich Hirscher zum dritten Mal in Folge die große Kristallkugel, ein Kunststück, das erst drei Fahrern, und zuletzt Phil Mahre (1981–1983) gelungen war. Hirscher ist der erste Österreicher, dem dies gelang. Seinen zweiten Sieg im Riesenslalom-Weltcup nach 2012 verpasste Hirscher allerdings denkbar knapp: Am Ende lag er punktegleich mit Ted Ligety voran, zog jedoch aufgrund der geringeren Anzahl an Saisonsiegen den kürzeren. Den dritten Rang in diesem Abschlussrennen, der ihm zum Sieg in der Disziplinenwertung gereicht hätte, verfehlte er um eine Hundertstelsekunde. Am letzten Renntag der Saison 2013/14 holte er sich mit einem Sieg wie bereits in der Saison davor den Slalomweltcup: mit 5 Punkten Rückstand auf Felix Neureuther angetreten, lieferte er sich mit seinem deutschen Freund und Rivalen, der Zweiter wurde, einen hochklassigen Kampf und hatte mit knappen 15 Punkten Vorsprung das bessere Ende für sich.

Wenige Tage nach dem Weltcupfinale bestritt er erstmals seit über fünf Jahren wieder eine Abfahrt, dann aber gleich zwei an einem Tag: am 20. März startete er bei den Nationalen Meisterschaften von Slowenien und Kroatien, die beide in Innerkrems ausgetragen wurden, um sich die nötigen FIS-Punkte zu sichern, die ihn für die Teilnahme an Weltcup- und WM-Abfahrten qualifizieren würden – wohl auch in Hinblick auf ein mögliches Antreten im Kombinationsbewerb bei den Weltmeisterschaften 2015.[9][10]

Saison 2014/15[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirscher sicherte sich zu Beginn der Saison 2014/15 erstmals den Sieg beim Auftaktrennen, dem Riesenslalom auf dem Rettenbachferner in Sölden. Dies war zugleich der erste Sieg eines Österreichers bei diesem Rennen seit Hermann Maier in der Saison 2005/06. Nach einem zweiten Platz beim Slalom von Levi und einem dritten beim Riesenslalom von Beaver Creek gewann Hirscher den Riesenslalom von Åre und stellte damit seinen 25. Weltcupsieg sicher. Zwei Tage später gewann er auch den Slalom am selben Ort und eroberte damit die Führung im Gesamtweltcup von Kjetil Jansrud zurück. Gleichzeitig egalisierte er mit seinem 14. Slalomerfolg die österreichische Bestmarke von Benjamin Raich und Mario Matt. Der Schlagabtausch mit Jansrud ging weiter: Der Norweger holte sich mit einem Sieg und einem zweiten Platz in Gröden zwar die Weltcupführung zurück, verlor sie aber bald darauf wieder an Hirscher, der beim Riesenslalom von Alta Badia und (nach dem Jahreswechsel) beim Slalom von Zagreb siegte. Damit avancierte er zu Österreichs erfolgreichstem Slalomfahrer. Auch den Riesenslalom am Chuenisbärgli in Adelboden entschied Hirscher für sich. Es war dies der dritte Riesenslalomerfolg in Serie für den Salzburger.

Marcel Hirscher im FIS Weltcup Slalom am 6. Jänner 2015 in Zagreb

Nachdem sowohl Hirscher als auch Jansrud in Wengen nicht die gewünschten Resultate erzielt hatten, fuhr der Annaberger in der Super-Kombination von Kitzbühel nach Rang 44 im Super-G mit einer famosen Slalomfahrt noch auf Platz zwei vor. Diese Leistung wiederholte er im Spezialslalom und baute seine Weltcupführung damit aus. Nach einem enttäuschenden 14. Platz beim Slalom von Schladming reiste Hirscher schließlich als einer der meist genannten Medaillenfavoriten zur Weltmeisterschaft nach Vail/Beaver Creek. Gleich in seinem ersten Bewerb, der Alpinen Kombination, gewann er die Goldmedaille: Als 30. nach der Abfahrt konnte er im Slalom als Erster starten und die schnellste Zeit vorlegen; seine Gesamtzeit aus Abfahrt und Slalom wurde von keinem der nachfolgenden Läufer mehr unterboten. Er machte einen Rückstand von mehr als 3 Sekunden auf den nach der Abfahrt führenden Kjetil Jansrud wett, der als 30. Starter im Slalom Hirschers Gesamtzeit am nächsten kam. Somit landeten in der Alpinen Kombination die beiden Führenden im Gesamtweltcup auf den ersten beiden Plätzen. Zudem sicherte er sich gemeinsam mit Christoph Nösig, Michaela Kirchgasser und Eva-Maria Brem die Goldmedaille im Teambewerb. Im Riesentorlauf gewann er (nach Führung nach Lauf 1) Silber hinter dem unwiderstehlichen Ted Liegety, während er im abschließenden Slalom als Führender nach dem ersten Durchgang in der durch den stärker werdenden Schneefall für die letzten Starter sehr schwierig gewordenen Entscheidung ausschied.

Sein erstes Rennen im Weltcup nach der WM bestritt Hirscher in Saalbach, wo er im Super-G auf Platz 17 fuhr. Sein Verfolger im Gesamtweltcup, Kjetil Jansrud, der in diesem Rennen 3. wurde und in der Abfahrt tags zuvor nur den 14. Platz erreicht hatte, konnte jedoch an diesem Speed-Wochenende nur 64 Punkte auf Hirscher aufholen.[11] Am 1. März 2015 gewann Hirscher den Riesenslalom von Garmisch-Partenkirchen und lag am Ende 3,28 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Felix Neureuther. Das war der bisher drittgrößte Vorsprung in einem Weltcup-Riesenslalom der Herren – überlegener hatte bisher nur Ingemar Stenmark gewonnen: Der legendäre Schwede hatte am 4. Februar 1979 in Jasná mit 4,06 Sekunden Vorsprung auf den Jugoslawen Bojan Križaj,[12] und am 7. Januar 1979 in Courchevel mit 3,73 Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Peter Lüscher[13][14] triumphiert. Es war dies Hirschers insgesamt 30. Weltcupsieg und sein 7. Saisonsieg.
Mit dem zweiten Platz im Riesenslalom von Kranjska Gora sicherte er sich vorzeitig seine zweite kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Mit einem überraschenden vierten Platz beim finalen Super-G der Saison in Méribel, wo ihm nur 9 Hundertstelsekunden auf den Sieg fehlten, gelang Hirscher der vielleicht entscheidende Schritt im Gesamtweltcup gegen Kjetil Jansrud, der in diesem Rennen durch "nur" Rang 2 hinter Dustin Cook zwanzig wichtige Punkte verlor. Da der Norweger nach dem am nächsten Tag ausgetragenen Riesenslalom (Rang 4 für Hirscher) angesichts des Punkterückstandes auf einen Start im abschließenden Slalom verzichtete, war dem Salzburger die erfolgreiche Titelverteidigung der Gesamtwertung gelungen. Hirscher war damit der erste alpine Skirennläufer, der den Gesamtweltcup viermal in Folge für sich entscheiden konnte.

Saison 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirscher startete beim Riesenslalom von Sölden mit einem dritten Platz in die Weltcupsaison 2015/16. Am 5. Dezember entschied er den Super-G von Beaver Creek für sich und realisierte damit seinen ersten Weltcupsieg in einer Speed-Disziplin, welcher bis zum Ende der Saison der einzige Speed-Sieg des ÖSV-Teams blieb. Am darauffolgenden Tag gewann er auch den Riesenslalom von Beaver Creek und feierte seinen 33. Weltcupsieg; da es sein 15. Erfolg in dieser Disziplin war, wurde er diesbezüglich alleiniger österreichischer Rekordhalter. Eine Woche später gewann er in Val d'Isere den Riesenslalom und eroberte somit die Gesamtweltcupführung von Aksel Lund Svindal. Mit diesem 16. Riesenslalomtriumph überholte er in der ewigen Bestenliste nach Weltcupsiegen in dieser Disziplin Alberto Tomba und rangierte seither an vierter Stelle.
Mit zwei Siegen in Gröden holte sich Svindal die Gesamtweltcupführung zurück. Marcel Hirscher konterte jedoch in Alta Badia, wo er den Riesenslalom, wie bereits in den Jahren 2013 und 2014, für sich entscheiden konnte. Am 22. Dezember fuhr er beim Slalom von Madonna di Campiglio auf den zweiten Platz: Hier konnte ihn auch eine hinter ihm herabstürzende Kameradrohne[15] nicht an einer Podestfahrt hindern. Hirscher übernahm damit wieder die Führung im Gesamtweltcup. Wohl konnte Svindal mit einem 7. Platz in der Abfahrt von Santa Catarina diese Führung wieder zurückerobern, aber Hirscher antwortete mit den Plätzen 1 (Slalom von Santa Caterina) und 2 (Slalom von Adelboden). Es war dies sein 7. Podestplatz in Folge beim Slalom von Adelboden.[16] Mit dem Slalomsieg in Santa Caterina, seinem 36. Weltcuperfolg, zog Hirscher zudem mit Benjamin Raich gleich, mit dem Gewinn des Parallelslaloms von Stockholm konnte er diesen überholen. Somit war er, gemessen an Weltcupsiegen, der zweiterfolgreichste Skirennläufer des ÖSV, nur Hermann Maier hatte mehr Siege feiern können (54). Zwischenzeitlich hatte Svindal auf Grund des schweren Sturzes in der Hahnenkammabfahrt die Saison vorzeitig beenden müssen.
Das Wochenende in Hinterstoder verlief mit jeweils Platz 2 in den Riesenslaloms am 26. und 28. Februar (jeweils hinter dem in großer Form agierenden Alexis Pinturault) und dazwischen Platz 3 im Super-G (27. Februar) erfolgreich für den Salzburger. Mit seinem Sieg im Riesenslalom in Kranjska Gora am 5. März sicherte er sich die Riesenslalom-Disziplinenwertung sowie zum fünften Mal hintereinander die Gesamtwertung des Weltcups (dies dank der Bekanntgabe durch seine härtesten Konkurrenten, Kristoffersen und Pinturault, nicht an den noch folgenden Speedrennen teilzunehmen). Am darauffolgenden Tag gewann er auch den Slalom und überbot somit seine Punkte-Bestmarke im Gesamtweltcup. Den Slalomweltcup musste er hingegen an den Norweger Henrik Kristoffersen abtreten. Hirscher belegte am Ende der Saison Platz sechs in der Super-G-Gesamtwertung und klassierte sich damit erstmals unter den besten zehn Saisonläufern in dieser Disziplin.

Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcel Hirscher im Kombinations-Slalom der FIS Alpinen Skiweltmeisterschaft 2017 in St.Moritz am 13. Februar 2017

Hirscher startete mit Platz 2 im Riesenslalom von Sölden in die neue Saison 2016/17. Das nächste Weltcuprennen, den Slalom von Levi, gewann er und feierte somit seinen 40. Weltcupsieg – womit er den Schweizer Pirmin Zurbriggen (aktiv von 1980 bis 1990) einholte. Mit seinem insgesamt 96. Podestplatz im Slalom von Val-d’Isère schob er sich in der ewigen Bestenliste auf Rang drei vor und zog mit Landsmann Hermann Maier gleich. Am 18. Dezember 2016 gewann Hirscher zum vierten Mal in Folge den prestigeträchtigen Riesenslalom von Alta Badia, welcher als schwerster Riesenslalom der Welt gilt. Nur Alberto Tomba konnte diesen Bewerb ebenfalls viermal gewinnen, benötigte dafür allerdings sieben Jahre (von 1987 bis 1994). Mit seinem 101. Podestplatz im Slalom von Adelboden übertraf er Marc Girardelli und liegt in dieser Wertung hinter Ingemar Stenmark (155 Podestplätze) auf Platz zwei der ewigen Bestenliste.

Team Hirscher (von links): Stefan Illek, Michael Pircher, Marcel Hirscher, Josef Percht, Ferdinand Hirscher (2017)

Im Slalom von Kitzbühel gelang ihm nach Rang neun im ersten Durchgang noch der Sprung auf das Siegerpodest, womit er seinen zweiten Triumph am Ganslernhang feiern konnte. Da sein großer Konkurrent in dieser Disziplin, Henrik Kristoffersen, im ersten Durchgang ausschied, übernahm und behielt Hirscher selbst nach dessen Sieg beim Nachtslalom vom Schladming, den Hirscher 9 Hundertstel dahinter auf Platz 2 beendete, die Führung in dieser Disziplinenwertung. Mit seinem Sieg beim Riesenslalom von Garmisch-Partenkirchen, wo er mit 1,50 Sekunden Vorsprung auf Matts Olsson gewann, setzte er sich auch in dieser Disziplinenwertung deutlich von seinem ersten Verfolger Alexis Pinturault ab. Bemerkenswert zu diesem Zeitpunkt war, dass sowohl Pinturault im Riesenslalom (3:2), als auch Kristoffersen im Slalom (5:2) wesentlich mehr Saisonsiege auf dem Konto hatten, als Hirscher. Dieser beendete jedoch alle Rennen, in denen er nicht gewann, immer - mit Ausnahme einmal Rang drei und einmal Rang sechs - auf Platz 2 hinter den beiden Erstgenannten und fiel im Gegensatz zu diesen nie aus. - Mit vorgenanntem Sieg am 29. Januar 2017 in "GA-PA" avancierte er zum zweiten (männlichen) Rennläufer im Weltcup hinter Ingemar Stenmark, der in zwei Disziplinen 20 (oder mehr) Siege verzeichnen konnte.
Auch bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2017 in St. Moritz blieben die Erfolge nicht aus: Nachdem Hirscher bereits im Hinblick auf die Kombination den Super-G bestritten hatte, konnte er im erstgenannten Bewerb die Silbermedaille erringen und blieb nur eine Hundertstel Sekunde hinter dem neuen Weltmeister Luca Aerni zurück. Beim Teambewerb schied er zwar mit der Österreichischen Mannschaft schon im Viertelfinale aus, im Riesenslalom schlug der Salzburger dann aber schließlich zu und krönte sich zum neuen Weltmeister in dieser Disziplin. Diesen Erfolg holte er sich auch im Slalombewerb, wobei er jeweils schon nach dem ersten Lauf in Führung gelegen war. Es war dies somit sein sechster Weltmeistertitel und er hat nun nach der Anzahl an Medaillen mit insgesamt neun Toni Sailer überholt, der acht Medaillen bei alpinen Skiweltmeisterschaften erreicht hatte. Lediglich Benjamin Raich konnte mit zehn WM-Medaillen noch mehr für den ÖSV erobern. Mit sechs Gold- und drei Silbermedaillen ist Hirscher nun hinter Toni Sailer (mit 7x Gold und 1x Silber) der zweiterfolgreichste Athlet bei Weltmeisterschaften. Außerdem wurde Hirscher zum ersten männlichen Skirennläufer seit Alberto Tomba 1996 und zum ersten Österreicher seit Rudolf Nierlich 1989, der bei derselben Weltmeisterschaft sowohl Gold im Slalom als auch im Riesenslalom erringen konnte.
Beim vorletzten Riesenslalom der Saison in Kranjska Gora, den er gewann, sicherte sich Hirscher seinen sechsten Gesamtweltcupsieg in Folge, da er bei noch fünf ausstehenden Rennen bereits über 500 Punkte Vorsprung auf all seine Verfolger hatte, sowie, dank des Ausscheidens seines Konkurrenten Alexis Pinturault, die kleine Kristallkugel im Riesenslalom. Tags darauf erreichte er (in seinem zweihundertsten Weltcup-Start) im Slalom einen vierten Platz. Da erneut sein Rivale um die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin, diesmal Henrik Kristoffersen, die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasste, reichte Hirscher dieses Ergebnis, um sich auch in dieser Wertung uneinholbar an die Spitze zu setzen. Er gewann damit zum zweiten Mal nach 2014/2015 das Technik-Double, also die kleinen Kristallkugeln in Slalom und Riesenslalom in einer Saison.
Zu Beginn des Trainings im August 2017 zog sich Hirscher einen Außenknöchelbruch zu.[17]

Saison 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Außenknöchelbruch vor dem Beginn der Saison war der Zeitpunkt der Rückkehr in den Weltcup lange ungewiss, ein Start beim traditionellen Gletscherauftakt in Sölden wurde jedoch sehr bald ausgeschlossen. Zum Vorteil von Hirscher musste der Riesentorlauf der Herren aufgrund von Schlechtwetter jedoch abgesagt werden, sodass er ohne Punkteverluste pausieren konnte. Zur Überraschung vieler war Hirscher bereits beim nächsten Rennen in Levi am Start. Nachdem er bei seinem Comeback im Slalom im ersten Durchgang einen ausgezeichneten vierten Platz erzielte, konnte er diese Leistung im zweiten Durchgang nicht mehr halten und fiel auf den 17. Platz zurück. Zu schaffen machten ihm hierbei vor allem die schlechteren Bedingungen aufgrund der höheren Startnummer, wofür der Knöchel noch nicht ausreichend belastbar war.

Für die nächsten Rennen in Übersee plante Hirscher zunächst ein Antreten im Super-G und Riesentorlauf von Beaver Creak. Nachdem er jedoch in den ersten Trainingsläufen großen Rückstand auf seine Teamkollegen aufwies, entschloss sich Hirscher gegen einen Start im Super-G, um weiter Riesentorlauf trainieren zu können. Neben dem allgemeinen Trainingsrückstand musste er dabei vor allem an seinem Material und dessen Abstimmung arbeiten, hatte es für diese Saison doch einige Änderungen im Materialreglement der FIS gegeben. Die Entscheidung sollte sich als die Richtige erweisen, konnte doch Hirscher den Riesenslalom in alter Stärke für sich entscheiden. Nachdem er im ersten Durchgang noch Dritter war, fuhr er im zweiten Durchgang zum Sieg.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination City Event
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2007/08 51. 167 - - - - 16. 167 - - - -
2008/09 14. 520 - - 14. 162 10. 253 10. 105 - -
2009/10 6. 691 34. 24 6. 306 8. 281 12. 80 - -
2010/11 15. 469 - - 10. 128 5. 326 - - 9. 15
2011/12 1. 1355 27. 60 1. 705 3. 560 - - 5. 30
2012/13 1. 1535 - - 2. 575 1. 960 - - - -
2013/14 1. 1222 31. 37 2. 560 1. 565 8. 60 - -
2014/15 1. 1448 24. 64 1. 690 1. 614 6. 80 - -
2015/16 1. 1795 6. 249 1. 766 2. 780 - - - -
2016/17 1. 1599 25. 51 1. 733 1. 735 5. 80 - -

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirscher errang bisher 110 Podestplätze, davon 47 Siege:

Riesenslalom
Datum Ort Land
1. 13. Dezember 2009 Val-d’Isère Frankreich
2. 30. Jänner 2010 Kranjska Gora Slowenien
3. 4. Dezember 2011 Beaver Creek USA
4. 7. Jänner 2012 Adelboden Schweiz
5. 18. Februar 2012 Bansko Bulgarien
6. 17. März 2012 Schladming Österreich
7. 9. Dezember 2012 Val-d’Isère Frankreich
8. 14. Dezember 2013 Val-d’Isère Frankreich
9. 22. Dezember 2013 Alta Badia Italien
10. 26. Oktober 2014 Sölden Österreich
11. 12. Dezember 2014 Åre Schweden
12. 21. Dezember 2014 Alta Badia Italien
13. 10. Jänner 2015 Adelboden Schweiz
14. 1. März 2015 Garmisch-Partenkirchen Deutschland
15. 6. Dezember 2015 Beaver Creek USA
16. 12. Dezember 2015 Val-d’Isère Frankreich
17. 20. Dezember 2015 Alta Badia Italien
18. 5. März 2016 Kranjska Gora Slowenien
19. 18. Dezember 2016 Alta Badia Italien
20. 29. Jänner 2017 Garmisch-Partenkirchen Deutschland
21. 4. März 2017 Kranjska Gora Slowenien
22. 18. März 2017 Aspen USA
23. 3. Dezember 2017 Beaver Creek USA
Super-G
Datum Ort Land
1. 5. Dezember 2015 Beaver Creek USA
Slalom
Datum Ort Land
1. 12. Dezember 2010 Val-d’Isère Frankreich
2. 19. Dezember 2011 Alta Badia Italien
3. 5. Jänner 2012 Zagreb Kroatien
4. 8. Jänner 2012 Adelboden Schweiz
5. 24. Jänner 2012 Schladming Österreich
6. 19. Februar 2012 Bansko Bulgarien
7. 18. Dezember 2012 Madonna di Campiglio Italien
8. 6. Jänner 2013 Zagreb Kroatien
9. 13. Jänner 2013 Adelboden Schweiz
10. 27. Jänner 2013 Kitzbühel Österreich
11. 17. November 2013 Levi Finnland
12. 12. Jänner 2014 Adelboden Schweiz
13. 16. März 2014 Lenzerheide Schweiz
14. 14. Dezember 2014 Åre Schweden
15. 6. Jänner 2015 Zagreb Kroatien
16. 22. März 2015 Méribel Frankreich
17. 6. Jänner 2016 Santa Caterina Italien
18. 6. März 2016 Kranjska Gora Slowenien
19. 13. November 2016 Levi Finnland
20. 22. Jänner 2017 Kitzbühel Österreich
21. 10. Dezember 2017 Val-d’Isère Frankreich
Parallelslalom
Datum Ort Land
1. 29. Jänner 2013 Moskau Russland
2. 23. Februar 2016 Stockholm Schweden

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FIS Alpine Ski WM St. Moritz

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saison 2007/2008: Gesamtsieger, 1. Slalomwertung, 7. Riesenslalomwertung
  • 9 Podestplätze, davon 3 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
14. Dezember 2007 San Vigilio di Marebbe Italien Slalom
7. Jänner 2008 Nauders Österreich Slalom
2. Dezember 2008 Reiteralm Österreich Riesenslalom

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcel Hirscher mit der Auszeichnung als Österreichs Sportler des Jahres 2015

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marcel Hirscher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marcel Hirscher unser heißes Eisen für Vail-Beaver Creek. In: info-channel.raiffeisen-ooe.at, abgerufen am 6. Dezember 2015
  2. Sechste große Kristallkugel für ÖSV-Star. ORF, abgerufen am 4. März 2017
  3. Marcel Hirscher ist in Österreich wie Religion. In: Süddeutsche Zeitung. 16. Februar 2016; abgerufen am 17. Februar 2016.
  4. Medaillengewinne von Marcel Hirscher bei österreichischen Schülermeisterschaften. ÖSV-Siegertafel, abgerufen am 5. Oktober 2012.
  5. a b Medaillengewinne von Marcel Hirscher bei österreichischen Jugendmeisterschaften. ÖSV-Siegertafel, abgerufen am 5. Oktober 2012.
  6. Marcel Hirscher fällt für WM aus. sport10.at, 6. Februar 2011; abgerufen am 6. Februar 2011.
  7. Hirscher erneut Gesamtweltcup-Sieger. Abgerufen am 14. März 2013.
  8. Hirscher im Saisonfinale im Vorteil. In: srf.ch, abgerufen am 11. März 2014
  9. FIS-SKI: Resultatliste vom 20. März 2014 – Abfahrt in Innerkrems mit Hirscher auf Platz 47
  10. FIS-SKI: Resultatliste vom 20. März 2014 – Abfahrt in Innerkrems mit Hirscher auf Platz 45
  11. Hirscher vs. Jansrud: „Es ist brutal eng“. In: laola1.at, abgerufen am 1. März 2015
  12. FIS-SKI: Resultatliste vom 4. Februar 1979 – Riesenslalom in Jasna
  13. FIS-SKI: Resultatliste vom 7. Januar 1979 – Riesenslalom in Courchevel
  14. Hirscher siegt mit Riesenvorsprung. In: sport.orf.at. 1. März 2015; abgerufen am 22. Oktober 2017.
  15. Schweinerei und Weihnachtsgeschenk. Abgerufen am 24. Dezember 2015.
  16. Ski alpin: Kristoffersen gewinnt in Adelboden vor Hirscher. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  17. https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/news/verletzung--hirscher-bricht-sich-im-training-den-knoechel/
  18. Salzburger Volkspartei: Race Fest für Marcel Hirscher, vom 26. April 2014