Piero Gros

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Piero Gros Ski Alpin
Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 30. Oktober 1954
Geburtsort Sauze d’Oulx
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Status zurückgetreten
Karriereende 1982
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 Innsbruck 1976 Slalom
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 St. Moritz 1974 Riesenslalom
0Gold0 Innsbruck 1976 Slalom
0Silber0 Garmisch-Partenk. 1978 Slalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Weltcupsiege 12
 Gesamtweltcup 1. (1973/74)
 Riesenslalomweltcup 1. (1973/74)
 Slalomweltcup 2. (1975/76)
 Kombinationsweltcup 6. (1975/76)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 7 6 4
 Slalom 5 7 4
 Kombination 0 1 1
 

Piero Gros (* 30. Oktober 1954 in Sauze d’Oulx) ist ein ehemaliger italienischer Skirennläufer.

Er gewann in seiner Karriere 12 Weltcup-Rennen (7 Siege im Riesenslalom, 5 Siege im Slalom) und wurde 1973/74 Gesamtweltcupsieger. Seine ersten beiden Siege im Dezember 1972, den Riesenslalom von Val d'Isère und den Slalom von Madonna di Campiglio, errang er mit den hohen Start-Nummern 45[1] und 42[2]. Damit ist er auch (Stand 1. Januar 2017) der jüngste Alpin-Weltcupsieger bei den Herren. Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck gewann er Gold im Slalom. Bei der Weltmeisterschaft 1974 in St. Moritz wurde er Dritter im Riesenslalom. Vier Jahre später erreichte er bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen im Slalom den zweiten Platz. Von 1974 bis 1982 gewann er insgesamt zehn Italienische Meistertitel.

Piero Gros war in die Organisation der Olympischen Winterspiele Turin 2006 eingebunden. Er organisierte das Volunteer-Programm mit rund 20.000 freiwilligen Helfern (Quelle: Das Wunder von Turin – Stadionwelt INSIDE – www.stadionwelt.de/sw_stadien/index.php?head=Das...id...). Auch war er von 1985 bis 1990 Bürgermeister seines Heimatortes Sauze d'Oulx.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gros errang insgesamt 35 Podestplätze, davon 12 Siege:

Datum Ort Land Disziplin
8. Dezember 1972 Val-d’Isère Frankreich Riesenslalom
17. Dezember 1972 Madonna di Campiglio Italien Slalom
17. Dezember 1973 Sterzing Italien Slalom
7. Januar 1974 Berchtesgaden Deutschland Riesenslalom
13. Januar 1974 Morzine Frankreich Riesenslalom
3. März 1974 Voss Norwegen Slalom
9. März 1974 Vysoké Tatry Tschechoslowakei Riesenslalom
5. Dezember 1974 Val-d’Isère Frankreich Riesenslalom
18. Dezember 1974 Madonna di Campiglio Italien Riesenslalom
6. Januar 1975 Garmisch-Partenkirchen Deutschland Slalom
13. Januar 1975 Adelboden Schweiz Riesenslalom
19. Januar 1975 Kitzbühel Österreich Slalom

Italienische Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt zehn Italienische Meistertitel:

  • Slalom (5): 1975, 1976, 1979, 1980, 1982
  • Riesenslalom (2): 1974, 1976
  • Kombination (3): 1974, 1976, 1978

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Arbeiter-Zeitung vom 10. Dezember 1972, Seite 15, Kasten unten rechts „sport interview“
  2. Arbeiter-Zeitung vom 19. Dezember 1972, Seite 10 – Photo links unten