Vahlbruch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Vahlbruch
Vahlbruch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Vahlbruch hervorgehoben
Koordinaten: 51° 55′ N, 9° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Bodenwerder-Polle
Höhe: 276 m ü. NHN
Fläche: 14,19 km2
Einwohner: 419 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37647
Vorwahl: 05535
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 035
Adresse der Verbandsverwaltung: Münchhausenplatz 1
37619 Bodenwerder
Webpräsenz: www.muenchhausenland.de
Bürgermeister: Heinrich Ostermann
Lage der Gemeinde Vahlbruch im Landkreis Holzminden
Hessen Nordrhein-Westfalen Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Hildesheim Landkreis Northeim Arholzen Bevern (Landkreis Holzminden) Bevern (Landkreis Holzminden) Bodenwerder Boffzen Boffzen Derental Derental Derental Derental Boffzen (gemeindefreies Gebiet) Brevörde Deensen Deensen Deensen Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Delligsen Dielmissen Eimen Eimen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Fürstenberg (Weser) Golmbach Halle (Weserbergland) Hehlen Hehlen Heinade Heinade Heinade Heinsen Heyen Holenberg Holzen (bei Eschershausen) Holzminden Holzminden Holzminden (gemeindefreies Gebiet) Kirchbrak Lauenförde Lenne (Niedersachsen) Lüerdissen Merxhausen (gemeindefreies Gebiet) Negenborn Ottenstein (Niedersachsen) Pegestorf Polle Stadtoldendorf Vahlbruch Wangelnstedt Wenzen (gemeindefreies Gebiet)Karte
Über dieses Bild

Vahlbruch ist eine Gemeinde im Landkreis Holzminden in Niedersachsen (Deutschland) und gehört zur Samtgemeinde Bodenwerder-Polle.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vahlbruch liegt auf der Ottensteiner Hochfläche im Weserbergland.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vahlbruch ist die westlichste Gemeinde des Landkreises Holzminden. Im Westen bildet die Gemeindegrenze gleichzeitig die Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen, und zwar zur Stadt Lügde (Kreis Lippe). Im Uhrzeigersinn schließen sich an die Stadt Bad Pyrmont (Landkreis Hameln-Pyrmont) sowie Ottenstein, Brevörde und Polle (alle Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, Landkreis Holzminden).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehört außer dem Ortszentrum Vahlbruch selbst noch der südöstlich davon liegende Ortsteil Meiborssen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft Meiborssen wurde 1508 noch als Meibodessen oder Maybarssen urkundlich erwähnt.

Der Name Vahlbruch findet jedoch schon als "Valebroch" Erwähnung in der Zeugenliste einer Urkunde der Grafen von Everstein von 1263. Dort ist ein "Domino burgardo militi de valebroch", also "Herr Burkhard, Lehnsmann von Vahlbruch", verzeichnet.

Ab April 1922 gehörte Vahlbruch zum Landkreis Hameln-Pyrmont. Im Zuge der Gebietsreform per Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Holzminden kam Vahlbruch am 1. Januar 1973 zum Landkreis Holzminden und zur im Januar 1973 gegründeten Samtgemeinde Polle.

Am 18. Oktober 1988 stürzte ein britisches Kampfflugzeug vom Typ F-4 Phantom II aufgrund eines Triebwerkausfalls in ein Waldgebiet bei Brevörde. Die beiden Piloten Pete Lines und Colin Fryer können sich mit dem Schleudersitz auf einem Feld in Meiborssen retten. Die Samtgemeinde Polle forderte daraufhin von der Bundesregierung im November 1988 ein Verbot von Tiefflügen im Oberweserraum.

Seit 1. Januar 2010 gehört die Gemeinde Vahlbruch zur Samtgemeinde Bodenwerder-Polle.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1973 wurde die Nachbargemeinde Meiborssen eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1925 412
1933 407
1939 376
1961[2] 444
1970[2] 389
1973 591
1987 556
1996 595
2005 555
2008 492
2009 471
2011 458

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht nach der Kommunalwahl vom 11. September 2011 (Wahlbeteiligung: 54,76 %) aus sieben Vertretern der Wählergemeinschaft Vahlbruch (WG).

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Heinrich Ostermann (WG).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenbeschreibung
„Auf Gold eine über grünem Querbalken stehende schwarze Kirche“ [3]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die St. Matthäuskirche stammt aus der Zeit der Reformation nach 1535. Die Orgel wurde von der Orgelbauerdynastie der Familie Euler aus dem Reinhardswald im Jahre 1845 gebaut und in den Jahren 2009/2010 von der Werkstatt Wurm aus Neustadtgödens grundlegend restauriert.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben land- und forstwirtschaftlichen Betrieben befinden sich in Vahlbruch ein Fenster- und Türenbauunternehmen, ein Steinbruch und Windkraftanlagen sowie ein Landmaschinenhandel mit Reparaturwerkstatt. Außerdem gibt es in Meiborssen noch ein Alten- u. Seniorenheim.

Die Volksbank im Emmerthal war lange Zeit im Ort vertreten und fusionierte zur Volksbank Hameln-Stadthagen eG (vormals: Volksbank Hameln-Pyrmont eG).

Die Hausnummern in Vahlbruch gehen auf die ursprünglichen Hofgrößen zurück und sind daher unübersichtlich verteilt. In der Ortsmitte befindet sich eine Schautafel mit der aktuellen Verteilung.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 195.
  3. Samtgemeinde Polle - Vahlbruch

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vahlbruch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien