Wolfgang Kermer

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Wolfgang Kermer (* 18. Mai 1935 in Neunkirchen (Saar)) ist ein deutscher Kunsthistoriker, Kunstpädagoge, Autor, Herausgeber und Hochschullehrer. Von 1971 bis 1984 war er Rektor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit, Jugend und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Kermer ist Sohn des österreichischen Kapellmeisters Franz Kermer (1893–1936).[1] Bereits im Alter von einem Jahr verlor er durch die Spätfolgen einer Verletzung aus dem Ersten Weltkrieg seinen Vater, der in der österreichischen Armee gedient hatte. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Neunkirchen/Saar, wo er während des Kriegs die Bachschule und danach das Gymnasium am Krebsberg besuchte. Ende 1944 erfolgte eine zeitweilige Übersiedlung nach Montabaur, nachdem die Familie bei einem Fliegerangriff ihr Zuhause verloren hatte. Seit seinem sechsten Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht, was ihn lange Zeit zwischen Musik und bildender Kunst schwanken ließ.

Im Alter von 19 Jahren debütierte er als Maler und Zeichner mit einer Einzelausstellung in der Stadtbücherei Neunkirchen.[2] 1955 und 1956 nahm er an den von Wilhelm Weber im Museum der Stadt Homburg organisierten Ausstellungen „Die Jungen im Lande“ teil.[3] Im Abstimmungswahlkampf um das Saarstatut war er, kurz vor dem Abitur, für die Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland aktiv.[4]

Nach dem Abitur 1956 studierte er am Hochschulinstitut für Kunst- und Werkerziehung der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken bei Peter Raacke, Oskar Holweck und als Gast bei Otto Steinert sowie an der Universität des Saarlandes bei Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth und wechselte im Jahr 1957 an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo er bei Hannes Neuner, Peter Steiner, Christoff Schellenberger und Rudolf Yelin Kunst- und Werkerziehung, Malerei und Grafik studierte. 1959 studierte er mit einem Stipendium der französischen Regierung Kunstgeschichte an der École du Louvre in Paris. Nach der Prüfung in Werktechnik 1959 legte er zwei Jahre später an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart das Staatsexamen für das Künstlerische Lehramt an Gymnasien ab. Das Studium der Philosophie und Erziehungswissenschaften, das er 1956 an der Universität des Saarlandes begann und später an der TH Stuttgart fortsetzte, beendete er 1962 mit staatlichen Prüfungen ebenfalls in Stuttgart.

Künstlerische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem seine Zeichnungen und Radierungen beim „Pfalzpreis für Graphik 1958“ in Kaiserslautern[5] und in der Ausstellung „Junge Künstler“ im Württembergischen Kunstverein Stuttgart 1960[6] positive Resonanz fanden, wurde Kermer im Oktober desselben Jahres in die Neue Gruppe Saar aufgenommen und nahm von 1961 bis 1963 an deren Ausstellungen in Saarbrücken, Tübingen und Zweibrücken teil. 1963 beteiligte er sich an der Katalogedition der Gruppe mit graphischen Werken der Mitglieder.[7] Sowohl das damalige Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung in Saarbrücken als auch Privatsammlungen erwarben Beispiele seiner dem Informel nahestehenden Arbeiten. Dem Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Württemberg (VBKW) gehörte er ab 1961 einige Jahre an.

1961 bis 1962, einer Zeit, in der die Frankfurter Zimmergalerie Franck,[8] das Graphische Kabinett Saarbrücken[9] sowie der Bücherdienst Eggert in Stuttgart[10] Einzelausstellungen von Kermers graphischen Arbeiten zeigten und Beispiele seiner Malerei in der Ausstellung des Württembergischen Kunstvereins „Deutscher Kunstpreis der Jugend 1962“[11] vertreten waren, war er künstlerischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Maximilian Debus am Lehrstuhl für Zeichnen und Modellieren der TH Stuttgart und unterrichtete innerhalb der Grundlehre für Gestaltung und Entwerfen insbesondere die Fächer Schrift und Aktzeichnen für angehende Architekten. Mit Druckgrafik war Kermer zuletzt in der 1962 gestarteten, in 28 Städten der Bundesrepublik gezeigten Wanderausstellung „Neue Deutsche Graphik“ präsent,[12] mit Malerei zusammen mit Horst Linn 1964 in der Galerie Elitzer Saarbrücken[13] sowie bei den Jahresausstellungen des Künstlerbundes Baden-Württemberg[14] und des Saarländischen Künstlerbundes.[15]

Zweitstudium und Promotion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1962 studierte Kermer an der Eberhard Karls Universität Tübingen Kunstgeschichte, im Nebenfach Vor- und Frühgeschichte sowie Kulturgeographie. 1963 bis 1965 war er wissenschaftliche Hilfskraft für die fotografische Arbeit am Tübinger Kunsthistorischen Institut. Am 17. Februar 1966 wurde er nach Ablegung des Rigorosum mit der Dissertation Studien zum Diptychon in der sakralen Malerei: von den Anfängen bis zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts: mit einem Katalog an der Universität Tübingen mit dem Prädikat magna cum laude zum Dr. phil. promoviert. Ein Jahr später veröffentlicht, hat die von ihm erbrachte erste Bestandsaufnahme überlieferter und verloren gegangener Denkmäler bis in die Gegenwart Referenzcharakter.[16]

Professur und Rektorat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1966 lehrte er Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, ab 1970 als Dozent, ab 1972 als Professor und Lehrstuhlinhaber.[17] Von 1971 bis 1972 war er Vorsitzender des Landesverbands Württemberg im Bund Deutscher Kunsterzieher. Ab 1971 übernahm Kermer die Leitung der Stuttgarter Akademie und wurde 1973, 1976 und 1980 in einem Amt bestätigt, das er bis 1984 innehatte. „Ein unbequemer Rektor“, schrieben die Stuttgarter Nachrichten anlässlich der Vorlage seines Rechenschaftsberichts für das Jahr 1972, in dem Kermer seine Vorstellungen zur Akademiereform zusammenfasste und „vom Kultusministerium endlich Taten“ verlangte, nachdem „die rechtlichen Grundlagen der Akademieverfassung [..] von den Verwaltungsgerichten immer wieder in Zweifel gezogen“ wurden.[18] „Man müsse sich [..] klar darüber sein“, so Kermer, „dass die Kunsthochschule ihr - auch mitverschuldetes - isoliertes Dasein aufgeben müsse“. „Mitverschuldet“, das hieß, dass sich Versäumnisse der Vergangenheit, fehlende Satzungen, Prüfungsordnungen, Abschlüsse Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre in aller Schärfe artikulierten und in die öffentliche Kritik gerieten. Es sei daher ein „Mentalitätswandel dahingehend zu stimulieren, dass für die nächste Zukunft nicht nur eine Modernisierung der Verwaltungsorganisation oder Struktur vonnöten sei, sondern dass curriculare Veränderungen auf die Dauer bedeutender seien als strukturelle oder organisatorische“. Wenn auch „verschiedene Vorstellungen dieser Art [..] nicht kurzfristig zu verwirklichen“ seien, „wäre es falsch, Leitlinien wie die Aktivierung der Studienreform, stärkere Öffnung der Akademie nach außen, Verbesserung der Funktionsfähigkeit der Akademie, Ermöglichung eines Interessenausgleichs zwischen allen der Akademie angehörenden Gruppen, Schaffung neuer fachlicher Einheiten, Beschleunigung der Vorarbeiten für eine Neuordnung der Lehrkörperstruktur sowie eine sachlich fundierte Haushalts- und Entwicklungsplanung außer acht zu lassen“.[19]

Kermer begründete auch die Schriftenreihen Akademie-Mitteilungen (1972–1978) sowie Beiträge zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (1975–2004), zu denen später noch die WerkstattReihe (1996–2006) hinzukam.[20] Er war sowohl Herausgeber wie verantwortlicher Schriftleiter dieser Publikationsorgane und lieferte zugleich Beiträge als Autor.

Im Jahr 2008 begann Kermer anhand des eigenen Zeitungsausschnittarchivs mit der Herausgabe der Schriftenreihe Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart im Spiegel der Presse. Die beiden ersten Ausgaben beziehen sich auf die Jahre hochschulpolitischer Spannung 1970[21] sowie 1971[22] und liefern „Nachweise von Äußerungen [..], die sowohl die Akademie als Institution als auch Leistungen ihrer Angehörigen, Lehrer wie Studenten, unter ganz verschiedenen Blickwinkeln betreffen.“

1975 gründete er die Akademie-Sammlung, die er bis 1997 nebenamtlich betreute und deren erste Bilanz er 1985 in Form einer ganzjährigen Präsentation von Hauptwerken im Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Stuttgart aufzeigte.[23] Ebenfalls 1975 kuratierte er den gemeinsamen Ausstellungsauftritt der neu gebildeten Fachgruppe „Freie Kunst“ im Großen Haus der Staatstheater Stuttgart mit Werken von Herbert Baumann, Gunter Böhmer, Paul Uwe Dreyer, Uli Günther, Rudolf Haegele, Rudolf Hoflehner, Alfred Hrdlicka, Erich Mansen, K. R. H. Sonderborg und Hans Gottfried von Stockhausen. „Karl Rössing zum 80. Geburtstag“ lautete die 1977 an der Akademie durchgeführte Ausstellung von Hauptexponenten der „Rössing-Schule“ wie Robert Förch, Wolfgang Gäfgen, Dieter Groß, Christine Heuer, Heinrich Heuer, Friedrich Meckseper, Walter Rabe, Malte Sartorius, Walter Schöllhammer, Günter Schöllkopf, Hans Peter Willberg.[24] Zu den von Wolfgang Kermer ausgerichteten Veranstaltungen[25] zählen insbesondere auch die in mehreren Jahren Willi Baumeister gewidmeten Ausstellungen, die sich verschiedenen Facetten seiner Tätigkeit zuwandten: Willi Baumeister: Lithographien und Radierungen, gedruckt von Erich Mönch (1975),[26] Hommage à Baumeister (1979),[27] Willi Baumeister: Typographie und Reklamegestaltung (1989 und 1990).[28] Kermer sah in diesen Veranstaltungen, wie er dies gelegentlich des 100. Geburtstags des Künstlers 1989 in einem Interview mit der Kunstzeitschrift Zyma nannte, „auch eine Art Wiedergutmachung seitens der Akademie, an der [...] Baumeister nach dem Krieg einen schwierigen Stand hatte“.[29] Eine Reihe von Veröffentlichungen über Baumeister, darunter solche über seine Kunstlehre und seine Vorstellungen zur Reform der Künstlerausbildung (1971 und 1979), ein Werkverzeichnis der typografischen und werbegrafischen Arbeiten sowie eine Dokumentation über die Entlassung aus dem Frankfurter Lehramt durch die Nationalsozialisten 1933 (1989), über sein Kreativitätsmodell „Der schöpferische Winkel“ (1992), die Tagebücher (1996),[30] Baumeisters Wirken im Rahmen der Stuttgarter Werkbundausstellung „Die Wohnung“ 1927 (2003) sowie die Resonanz seiner Schüler (1979 und 2006) markieren einen Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit Kermers.

Innerhalb der von ihm Anfang der achtziger Jahre organisierten Reihe internationaler Künstlerbegegnungen mit Richard Hamilton, Roland Goeschl, Arnulf Rainer und Oswald Oberhuber realisierte er 1981 in Verbindung mit Walter Pichler eine erstmals sämtliche Architekturprojekte des österreichischen Künstlers umfassende Werkschau an der Akademie. Zugleich verwies eine monographische Darstellung über Bernhard Pankok, und auch dies gehörte in das zu vermittelnde Gesamtbild der Stuttgarter Kunsthochschule, auf einen der großen Vordenker moderner Kunstausbildung vor dem Bauhaus.[31]

Zum personellen und fachlichen Ausbau der Hochschule während der Rektoratszeit Kermers trugen wesentlich die Berufungen von Alfred Hrdlicka, Paul Uwe Dreyer, Jürgen Rose, Heinz Mohl, Arno Votteler, Albrecht Ade, Rudolf Schoofs, Jürgen Brodwolf und Wolfgang Gäfgen bei. Zu den bemerkenswerten studienmäßigen Erweiterungen während der Rektoratszeit Kermers gehören die Einführung des Studienfachs „Animationsfilm“ und dessen werkstattmäßige Ausstattung durch Albrecht Ade (1980), die Gründung eines „Instituts für Innenarchitektur und Möbeldesign“ (heute „Weißenhof-Institut Interdisziplinäres Forum für Architektur, Raum + Möbel“) durch Arno Votteler (1980) sowie die Einrichtung einer zunächst unter der vorläufigen Bezeichnung „Verbreiterungsfach Werken“ gestarteten Ausbildungskomponente anstelle eines von den angehenden Kunsterziehern zu studierenden wissenschaftlichen Beifachs,[32] ein Studienangebot, das sich im weiteren Verlauf insbesondere durch Sotirios Michou zu seiner heutigen Form unter der Bezeichnung „Intermediales Gestalten“ entwickelte.

Sammeltätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine private Tätigkeit als Sammler zeitgenössischer Kunst, von Glas und Keramik stellte Wolfgang Kermer seit den 1970er Jahren in verschiedenen Ausstellungen vor. Der freundschaftlichen Verbindung zu Erwin Eisch, dem deutschen „Vater“ der Studioglasbewegung, ist es zu verdanken, dass 1982 seine Studioglassammlung als Schenkung an das Glasmuseum Frauenau ging.[33] Anlässlich seines 70. Geburtstags im Jahre 2005 schenkte er der Städtischen Galerie seiner Heimatstadt Neunkirchen (Saar) unter dem Titel „Stuttgarter Begegnungen“ eine umfangreiche Kollektion hauptsächlich graphischer Blätter mit den ihm am Ende seines Rektorats gewidmeten Werken von Kollegen und Künstlerfreunden.[34] Weitere Zuwendungen, darunter eine Auswahl eigener Arbeiten, erfolgten 2010 zusammen mit den lange verschollenen graphischen Zyklen des Neunkircher Malers und Graphikers Fritz Arnold und 2011 mit der Ausstellung Stuttgarter Begegnungen III. Die räumliche Erweiterung der Städtischen Galerie im Rahmen des im ehemaligen Neunkircher Bürgerhaus geschaffenen Kulturzentrums KULT ermöglicht seit Dezember 2015 eine Dauerausstellung der Schenkung Kermer in Auswahl.[35] Im Jahre 2016 übereignete er der Stadt Reutlingen zwei Werke der von den Nazis ermordeten jüdischen Stuttgarter Malerin Alice Haarburger, auf deren Schicksal er 1987 erstmals im Amtsblatt der Stadt Stuttgart aufmerksam gemacht hatte.

Nach dem Glasmuseum Frauenau, wo im Jahre 2008 die Ausstellung Moderne Keramik aus Frankreich – Sammlung Kermer vorausging,[36] lieferte das Theodor-Zink-Museum in Kaiserslautern 2014/15 mit der Ausstellung Moderne Keramik aus Frankreich 1970 bis 2000 wiederum mit Werken aus der Sammlung Kermer einen Überblick über die Besonderheit des französischen Keramikschaffens jener Zeit.[37]

Wiederaufnahme künstlerischer Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit seinem Ruhestand im Jahre 1997 widmet sich Wolfgang Kermer neben der wissenschaftlichen erneut auch wieder experimenteller fotografischer Arbeit, die 1956 mit abstrahierter Fotografik (Fotogramme) begann. Zahlreiche Werke befinden sich im Besitz der Städtischen Galerie Neunkirchen.[38] Einzelausstellungen seiner Fotoarbeiten fanden in Stuttgart (TH Stuttgart, Architekturfakultät, 1961;[39] Institut français Stuttgart, 1983), Ambérieu-en-Bugey (Médiathèque La Grenette, 2003), Vesoul (Salle des Ursulines, 2005), Bourbonne-les-Bains (Centre Borvo, 2008) sowie in Saarbrücken (Galerie Elitzer, 2012) statt.

Die bereits in Arbeit befindliche kritische Gesamtedition der Schriften Willi Baumeisters musste er 2009 wegen Erkrankung aufgeben.

Wolfgang Kermer ist mit France Kermer verheiratet. Er lebt in Kusel und in Cendrecourt.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Studien zum Diptychon in der sakralen Malerei: von den Anfängen bis zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts: mit einem Katalog. Stehle, Düsseldorf 1967 DNB 482300930 (Philosophische Dissertation Universität Tübingen [Tag der mündlichen Prüfung: 27. Februar 1966], 302 Seiten Text, 209 Seiten Katalog, 220 Seiten Bilder). Inhaltsverzeichnis: http://digitool.hbz-nrw.de:1801/webclient/DeliveryManager?pid=3725392
  • Herbert Strässer: Plastiken, Skulpturen, Reliefs, Zeichnungen. Buchdruckerei und Verlag Karl Funk, Saarbrücken 1968, OCLC 839000906
  • Glasbilder: Arbeiten der Glaswerkstätte. Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Stuttgart: Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart, 1974
  • Aus der Klasse für allgemeine künstlerische Ausbildung: Professor Hugo Peters. Stuttgart: Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart, 1976
  • Gunter Böhmer an der Stuttgarter Kunstakademie. Stuttgart; Bonn; Wien: Edition Cantz, 1987 ISBN 3-922608-47-7
  • Walter Brudi: Graphik, Malerei. (Zusammen mit Georg Kurt Schauer, Peter Steiner und Werner Sumowski.) Stuttgart [u. a.]: Belser, 1987 ISBN 3-7630-2080-2
  • Willi Baumeister: Typographie und Reklamegestaltung. Stuttgart: Edition Cantz, 1989 ISBN 3-89322-145-X (mit Werkverzeichnis)[42]
  • Jörg F. Zimmermann. Glass–Artist – Verre contemporain. (Zusammen mit Wolfgang Berger, Heike Heimann, Wolfgang Schneider, Peter Schmitt.) Stuttgart: Arnoldsche, 1993 ISBN 3-925369-28-7 (Text dt./engl./franz.)
  • Über Baumeister: der Künstler und Lehrer im Urteil seiner Schüler. Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 2006 (= WerkstattReihe, hrsg. von Wolfgang Kermer; 15) ISBN 3-931485-77-3[43]
  • Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart im Spiegel der Presse: 1970. Stuttgart, Privatdruck, 2008
  • Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart im Spiegel der Presse: 1971. Stuttgart, Privatdruck, 2008
  • Fritz Arnold: Das grafische Werk 1917-1920. Mit einem Vorwort von Nicole Nix-Hauck und einem Beitrag von Nina Pirro. Herausgegeben von der Städtischen Galerie Neunkirchen aus Anlass der Schenkung und Ausstellung "Fritz Arnold: Das grafische Werk 1917-1920", Juni/August 2010. Saarbrücken: M & G · Medienagentur und Verlag, 2010 ISBN 978-3-941715-03-5

Herausgeberschaften und Redaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Weber: Licht im Dunkel: Zu Wolfgang Kermers Ausstellung im Graphischen Kabinett. In: Saarbrücker Zeitung, 31. August 1961
  • Georg W. Költzsch: Informelle Kunst: Ausstellung Wolfgang Kermer / Horst Linn. Galerie Elitzer, September 1964. In: Saarheimat, 8. Jg., Heft 10, Oktober 1964, S. 312/313
  • Kermer Rektor der Kunstakademie. In: Stuttgarter Zeitung, 18. November 1971
  • Ernst Peter Grimm: Der neue Rektor der Stuttgarter Kunstakademie: Dr. Wolfgang Kermer: Er kann nur vorwärts. In: Stuttgarter Nachrichten, 19. November 1971
  • Gerd Meiser: Ein lebendiges Kapitel Neunkircher Geschichte: "SZ"-Serie: Karrieren außerhalb der Kreisgrenzen - Heute: Kunsthistoriker Wolfgang Kermer. In: Saarbrücker Zeitung, Neunkircher Rundschau, 22. Februar 2002, S. B 1 /NK
  • Nikolai B. Forstbauer: Für das Geschichtsgewissen der Stuttgarter Akademie: dem Kunsthistoriker Wolfgang Kermer zum 70. Geburtstag. In: Stuttgarter Nachrichten, Nr. 112, 18. Mai 2005, S. 16
  • Günter Scharwath: Das große Lexikon der Saar-Region: biografisches Verzeichnis von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern der Saar-Region aus allen Fachrichtungen und Zeiten. Saarbrücken: Geistkirch, 2017 ISBN 978-3-946036-61-6, S. 504–505

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Robert Hahn: Die saarländische Bergmusik: die Bergkapellen. Saarbrücken: Minerva-Verlag Thinnes & Nolte, 1969, S. 30–31.
  2. Hans Staut: Wolfgang Kermer-Ausstellung im Lesesaal. In: Saarbrücker Zeitung, 7. Dezember 1954. - Hans Staut: Der junge Wolfgang Kermer stellt aus. In: Saarländische Volkszeitung, 8. Dezember 1954.
  3. Die Jungen im Lande: Saarländischer Künstlernachwuchs stellt sich vor. Museum der Stadt Homburg, 22. Januar bis 20. Februar 1955, Nr. 105–107 (Faltprospekt), sowie Die Jungen im Lande: Gemälde, Graphik, Plastiken, Keramik. Museum der Stadt Homburg, 7. bis 29. Juli 1956, Nr. 106−116 (Faltprospekt).
  4. Wolfgang Kermer: Saarreferendum 1955: Professor Dr. Wolfgang Kermer erinnert sich. In: Neunkircher Stadtnachrichten, 2. November 2005.
  5. Der Pfalzpreis für Graphik 1958. Ausst.-Kat. Pfälzische Landesgewerbeanstalt Kaiserslautern, 22. November bis 21. Dezember 1958, o. P.
  6. Ausstellung „Junge Künstler“: Karl Peter Blau, Heidi Foerster, Gottfried Gruner, Wolfgang Kermer, Gerd Neisser, Irmela Röck. Ausst.-Kat. Württ. Kunstverein Stuttgart, Schellingstraße 6, 3. bis 26. Juni 1960, Kat.–Nr. 56–70.
  7. neue gruppe saar saarbrücken – arte al borgo palermo. Ausstellung im Saal des Kultusministeriums Saarbrücken, November 1963 (Katalog, Auflage 250 Exemplare)
  8. GR: Bilder und Bronzen: Ausstellungen bei Franck und Appel in Frankfurt. In: Frankfurter Rundschau, 16. März 1961.
  9. Wilhelm Weber: Licht im Dunkel: Zu Wolfgang Kermers Ausstellung im Graphischen Kabinett. In: Saarbrücker Zeitung, 31. August 1961.
  10. W. M.: Plastische Graphik: Wolfgang Kermer bei Eggert. In: Stuttgarter Nachrichten, Nr. 57, 8. März 1962, S. 7; Das Kunstwerk, 9/XV, März 1962, Abb. S. 31.
  11. Deutscher Kunstpreis der Jugend 1962: Ölgemälde, Aquarelle, Gouachen. Ausst.-Kat. Württembergischer Kunstverein, Stuttgart 1962, Kat.- Nr. 76, 77.
  12. Neue Deutsche Graphik- Ausst.-Kat., hrsg. vom Arbeitskreis moderne Graphik, Frankenthal/Pfalz, 1962, S. 20–21.
  13. Georg W. Költzsch: Informelle Kunst: Ausstellung Wolfgang Kermer / Horst Linn. Galerie Elitzer, September 1964. In: Saarheimat, 8. Jg., Heft 10, Oktober 1964, S. 312–313.
  14. Künstlerbund Baden-Württemberg: 10. Jahresausstellung 5. Juli bis 6. September 1964: Malerei und Plastik. Württembergischer Kunstverein, Kunstgebäude am Schlossplatz, S. 64, Kat.-Nr. 99, 100.
  15. Saarländischer Künstlerbund: Jahresausstellung 1964. Ausst.-Kat., Saarbrücken 1964, Nr. 85 (lose beiliegendes Ausstellungsverzeichnis).
  16. „ [...] Au très important texte de l'ouvrage s'ajoute un catalogue raisonné contenant 166 notices suivies, chacune, d'une abondante bibliographie et de 296 illustrations qui se rapportent soit aux œuvres décrites, soit aux analogies. La matière s'y trouve distribuée en plusieurs groupes d'après divers types, leur origine et leur cheminement topographique et chronologique. Elle se divise en sept gros chapitres traitant du haut Moyen-Âge occidental, art byzantin du XIe au XIVe siècle, écoles d'Italie du XIIIe au XVe siècle, l'Allemagne du XIVe au début du XVIe siècle et l'Espagne avec une seule œuvre. Quant à la France, elle est représentée par le diptyque de Rabastens (Musée de Périgueux), les deux diptyques du legs Carrand au Bargello de Florence et celui de Simon Marmion du Musée de Strasbourg. [...] “ In: La Chronique des arts: supplément à la Gazette des Beaux-Arts, no. 1208, septembre 1969, p. 17.
  17. Zu den Aufgaben und der Stellung des von ihm an der Stuttgarter Akademie vertretenen Fachs Kunstgeschichte: Wolfgang Kermer: Kunstgeschichte. In: Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: eine Selbstdarstellung. Stuttgart: Edition Cantz, 1988 ISBN 3-89322-005-4, S. 243.
  18. Ernst Peter Grimm: Ein unbequemer Rektor: Akademie-Chef Wolfgang Kermer legt Rechenschaftsbericht 1972 vor: Er will vom Kultusministerium endlich Taten sehen. In: Stuttgarter Nachrichten, Nr. 37, 13. Februar 1973, S. 10.
  19. Organe und Lehrkörper, in: Akademie-Mitteilungen 3: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: für die Zeit vom 1. Oktober 1972 bis 31. März 1973. Hrsg. von Wolfgang Kermer. Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, April 1973, S. 1.
  20. Wolfgang Kermer: Schriftenreihen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: Akademie-Mitteilungen 1972–1978; Beiträge zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 1975–2004; WerkstattReihe 1996–2006. [Stuttgart] : [Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart], 2008 Eintrag in der Landesbibliographie Baden-Württemberg, abgerufen am 9. Januar 2018
  21. http://swb.bsz-bw.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=284058025
  22. http://swb.bsz-bw.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=284058262
  23. Karl Diemer: Von der Einsamkeit des Rektors: die Kunstsammlung der Kunstakademie hat im Mittnachtbau Premiere. In: Stuttgarter Nachrichten, Nr. 31, 6. Februar 1985, S. 11.
  24. Karl Rössing zum 80. Geburtstag: Ausstellung von ehemaligen Schülern: Robert Förch... 28. Oktober bis 30. November 1977 / Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. [Ausstellung und Katalog: Wolfgang Kermer]
  25. Eine Übersicht in: Wolfgang Kermer: "1968" und Akademiereform: Von den Studentenunruhen zur Neuorganisation der Stuttgarter Akademie in den siebziger Jahren. Ostfildern-Ruit: Cantz Verlag, 1998 (= Beiträge zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, hg. von Wolfgang Kermer; 9) ISBN 3-89322-446-7, S. 247–249.
  26. Wolfgang Kermer: Willi Baumeister: Lithographien und Radierungen, gedruckt von Erich Mönch. Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 20. Oktober bis 8. November 1975 (Faltblatt mit Vorwort und Verzeichnis der Exponate). Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg, abgerufen am 21. Januar 2018. Die Ausstellung war die erste Willi Baumeister gewidmete Veranstaltung an der Akademie.
  27. Hommage à Baumeister: Klaus Bendixen, Karl Bohrmann, Peter Brüning, Bruno Diemer, Peter Grau, Klaus Jürgen-Fischer, Emil Kiess, Eduard Micus, Herbert Schneider, Peter Schubert, Friedrich Seitz, Ludwig Wilding. Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 2. bis 31. März 1979. Katalog: Wolfgang Kermer. Eintrag in der Landesbibliographie Baden-Württemberg, abgerufen am 9. Januar 2018
  28. Kunst. Und Design. Bemerkungen von Peter von Kornatzki aus Anlaß einer aufregenden Dokumentation „Willi Baumeister: Typographie und Reklamegestaltung“. In: form, Zeitschrift für Gestaltung, Heft 129, I–1990, S. 55–58. Eintrag in der Landesbibliographie Baden-Württemberg, abgerufen am 9. Januar 2018
  29. Interview mit Wolfgang Kermer in der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. In: 100 Jahre Willi Baumeister, Zyma, Sindelfingen, Verlag Art-Publishing, 8.1990, Heft 1–2, S. 21. Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg, abgerufen am 20. Januar 2018
  30. Barbara Riederer: Dokumente der Freundschaft: aus Willi Baumeisters Tagebüchern. In: Rhein-Neckar-Zeitung, Neujahrs-Ausgabe 1997.
  31. Hans Klaiber: Bernhard Pankok: ein Lebensbild. Mit einer Vorbemerkung von Wolfgang Kermer. Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1981 (=Beiträge zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, hrsg. von Wolfgang Kermer; 4)
  32. Wolfgang Kermer: Daten und Bilder zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Stuttgart: Ed. Cantz, 1988 (= Verb. Sonderdruck aus: Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: eine Selbstdarstellung. Stuttgart: Ed. Cantz, 1988), o. P. [15, 16].
  33. Christina Hackl: Wolfgang Kermer: Ein großer Freund des Glasmuseums: seine Schenkung von über 350 Glasobjekten bildet den Grundstock der Modernen Sammlung - Neue Ausstellungsstücke überreicht. In: Der Bayerwald-Bote, 25. Juni 2005, S. 36.
  34. Für Wolfgang Kermer. Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1984.
  35. Cathrin Elss-Seringhaus: Neunkircher Ehrgeiz: Industriegeschichte und moderne Kunst: Heute eröffnet das Kulturzentrum „Kult“. In: Saarbrücker Zeitung, Nr. 289, 12./13. Dezember 2015, S. B 4.
  36. Keramische Welten auf Französisch: Ausstellungseröffnung „Moderne Keramik aus Frankreich – Sammlung Kermer“ im Glasmuseum. In: Der Bayerwald-Bote, 2. Juli 2008, S. 29.
  37. Moderne Keramik aus Frankreich 1970 bis 2000: aus der Sammlung Kermer. Ausst.-Kat. Theodor-Zink-Museum / Wadgasserhof, Kaiserslautern, 11. Oktober 2014 bis 15. Februar 2015. Schriftenreihe des Theodor-Zink-Museums, hrsg. im Auftrag des Referats Kultur der Stadt Kaiserslautern von Jens Stöcker, Heft 29 [Texte: Jens Stöcker; Marlene Jochem; France Kermer; Wolfgang Kermer] Kaiserslautern 2014 ISBN 978-3-936036-38-1
  38. Schenkung Wolfgang Kermer: Bestandskatalog, hrsg. von der Städtischen Galerie Neunkirchen, Neunkirchen 2011 ISBN 978-3-941715-07-3, S. 86−88, 90−92 sowie 94−97 mit Abb.
  39. hk [Hans Kinkel]: In den Galerien: Kunst in der Vitrine. In: Stuttgarter Zeitung, Nr. 280, 5. Dezember 1961, S. 10. − Kleines Kulturtagebuch: Kermer stellt in Stuttgart aus. In: Saarbrücker Zeitung, Nr. 294, 21. Dezember 1961, S. 5.
  40. Bundesverdienstkreuz für Professor Dr. Wolfgang Kermer. Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg, Pressemitteilung, Nr. L 16/1984, Stuttgart, 10. Juli 1984.
  41. mir: Wegweiser, Feldforscher und Förderer: Stuttgarts Kunstakademie ernennt Ehrensenatoren und setzt auf die Kraft der Geschichte. In: Stuttgarter Nachrichten, Nr. 116, 21. Mai 1984, S. 18
  42. Eintrag in der Landesbibliographie Baden-Württemberg, abgerufen am 9. Januar 2018
  43. Eintrag in der Landesbibliographie Baden-Württemberg, abgerufen am 29. Dezember 2017