Karpaty Lwiw

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Karpaty Lwiw
Wappen
Basisdaten
Name FK Karpaty Lwiw
Sitz Lwiw
Gründung 1963
Farben grün-weiß
Präsident UkraineUkraine Stepan Yurchyschyn
Website www.fckarpaty.org.ua
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer UkraineUkraine Andrij Tlumak
Spielstätte Ukraina
Plätze 28.051
Liga Druha Liha
2020–21 Ukrainische Amateurmeisterschaft, Gruppe 1, Platz 4 (aufgestiegen)
Heim
Auswärts

Der FK Karpaty Lwiw (ukrainisch ФК «Карпати» Львів; UEFA-Transkription FC Karpaty Lviv) ist ein ukrainischer Fußballverein aus der galizischen Stadt Lemberg (ukrainisch Lwiw). Benannt ist der Verein nach den Karpaten, in deren Nähe Lwiw liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielbetrieb in der Sowjetunion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Karpaty wurde 1963 von Fußballspielern, die in einer Fabrik für Landwirtschaftsmaschinen arbeiteten und in der dortigen Werksmannschaft spielten, gegründet. Die ersten vier Jahre spielte der Verein in der dritten sowjetischen Liga. 1968 konnte der Aufstieg in die zweite Liga erreicht werden.

Am 17. August 1969 gewann die Mannschaft den sowjetischen Fußballpokal gegen den FK SKA Rostow, die damals zu einer der besten Mannschaften zählten. Lwiw war damit die erste und einzige Mannschaft, die jemals als Zweitligist diesen Pokal gewinnen konnte. In der Folgespielzeit war das Team schließlich als Teilnehmer des Europapokal der Pokalsieger 1970/71 qualifiziert. Nach einem 0:1 und 3:3 gegen den rumänischen Vertreter Steaua Bukarest schied der Verein jedoch bereits in der 1. Runde des Wettbewerbs aus.

Von 1970 bis 1977 und 1980 spielte Karpaty Lwiw in der Wysschaja Liga, der höchsten Fußballliga der Sowjetunion. In der Saison 1976 wurde mit dem vierten Platz das beste Ergebnis erzielt.

1981 wurde Karpaty mit einer anderen Mannschaft aus Lwiw zusammengelegt. Der neue Verein, SKA Karpaty, spielte bis 1989 in der zweiten Liga. 1989 benannte sich der Verein wieder in FC Karpaty Lwiw um.

Spielbetrieb in der Ukraine bis 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als die Ukraine im Jahre 1992 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion unabhängig wurde, wurde der FC Karpaty Teil der neu entstandenen Wyschtscha Liha, der obersten Spielklasse in der Ukraine. In der Saison 1997/98 konnte die Mannschaft mit dem dritten Platz die bisher beste Platzierung in der Vereinsgeschichte erreichen

1993/94 qualifizierte sich der Klub erneut für den Europapokal der Pokalsieger. Nach einem 1:0-Hinspielerfolg gegen den irischen Klub Shelbourne FC schied Lwiw nach einer 1:3-Rückspielpleite erneut in der ersten Runde des Turniers aus. Grund für die Teilnahme war der Einzug in das Finale des Ukrainischen Pokals, dass das Team jedoch mit 1:2 am 30. Mai 1993 gegen Dynamo Kiew verlor. Da Dynamo im gleichen Jahr aber auch Meister wurde, nahm Lwiw am Pokal der Pokalsieger teil. 1999 stand der Klub zum zweiten Mal im nationalen Pokalendspiel. Erneut musste die Mannschaft sich gegen Dynamo Kiew geschlagen geben.

Nach der Saison 2003/04 stieg Karpaty in die Perscha Liha, die zweite Liga des Landes, ab. Der Mannschaft gelang es jedoch bereits nach zwei Jahren wieder in die Wyschtscha Liha zurückzukehren.

In der Saison 2010/11 konnte Lwiw zum ersten Mal die Gruppenphase der UEFA Europa League erreichen. In der 3. Qualifikationsrunde wurde der FC Sestaponi aus Georgien mit insgesamt 2:0 geschlagen. Zuvor wurde KR Reykjavík mit 6:2 besiegt. In den Play-offs traf die Mannschaft auf Galatasaray Istanbul. Nach einem 2:2[1] Hinspiel und einem 1:1[2] im Rückspiel siegte Karpaty durch die mehr erzielten Auswärtstore. Damit nahm der Verein an der Endrunde der UEFA Europa League 2010/11 teil. Dort wurde das Team zusammen mit Borussia Dortmund, Paris Saint-Germain und FC Sevilla in die Gruppe J des Turniers gelost, schied dort jedoch mit nur einem erzielten Punkt vorzeitig aus dem Wettbewerb aus.

Die Spielzeit 2012/13 schloss der Verein auf dem 14. Tabellenplatz der Premjer-Liha ab und konnte nur knapp dem sportlichen Abstieg in die zweite Liga entrinnen. Als Reaktion auf die enttäuschend verlaufene Saison erklärte der Verein im Mai 2013 nun 19 der 23 Spieler des Kaders verkaufen und ein neues Team zusammenstellen zu wollen.[3]

Im Sommer 2017 stellte der Verein den Spanier Sergio Navarro als neuen Trainer vor[4] und verpflichtete eine ganze Reihe meist sehr junger Spieler aus Spanien und Lateinamerika. Dieses Mannschaftskonzept wurde "Los Karpatos" genannt, dahinter stand die Hoffnung, von der spanischen Spielkultur zu profitieren. Navarro wurde schon im selben September entlassen[5], der neuen Philosophie blieb der Verein aber vorerst treu und verpflichtete nach jeweiligen Interimslösungen mit dem Portugiesen José Morais und dem Spanier Fabri González weitere Ausländer als Trainer, die aber alle nicht lange blieben.

Nachdem im Sommer 2019 nur knapp der Abstieg vermieden werden konnte, wurde der ehemalige Spieler Oleksandr Chyzhevskyj zum Trainer ernannt[6] und die meisten noch verbliebenen südamerikanischen Spieler entlassen oder verkauft. Chyzhevskyj wurde wiederum bereits im September 2019 wieder entlassen und durch Roman Sanschar ersetzt[7]. Die Mannschaft wurde nach dem Exodus von Stammspielern im Sommer 2019 zu großen Teilen neu zusammengestellt und trat mit einem Kader aus jeweils etwa einem Drittel meist europäischer Legionäre, ukrainischer Spieler und eigenem Nachwuchs an[8].

Krise und Zwangsabstieg im Sommer 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der UPL-Saison 2019/2020 zeichnete sich ab, dass Clubpräsident Petro Dyminskyj nicht mehr bereit war, den Club unter den bisherigen Bedingungen weiter zu finanzieren. Als Ausweg aus der Situation wurde der Plan eines kommerziellen Komplexes rund um das der Stadt Lviv gehörende Stadion vorgestellt, wozu notwendig war, dass die Stadt dem Club das Gelände überließe. Dieser Plan stieß auf internen Widerstand und wurde am 23. Januar 2020 nach Abstimmung im Stadtrat abgelehnt[9]. Hierdurch und aufgrund der durch die COVID-19-Pandemie bedingten Spielausfälle und leeren Stadien war der Club immer weniger in der Lage, seine Spieler zu bezahlen. Es folgte eine sich intensivierende Suche nach einem neuen Eigentümer, was aber durch die Tatsache erschwert wurde, dass der Club zu etwa einer Hälfte nicht Dyminskyj, sondern Ihor Kolomojskyj gehörte, der darauf bestand, seine Einlage von umgerechnet ca. 25 Mio. US-Dollar zurückzuerhalten[10].

Am 27. Mai 2020 wurde bekanntgegeben, dass Oleh Smalijtschuk, ein in Spanien tätiger, mit dem Verein eng verbundener Spielerberater, der auch drei Jahre vorher für die "südamerikanische Strategie" verantwortlich gewesen war, den Anteil Dyminskyjs an Karpaty Lviv erworben habe[11]. Smalijtschuk wendete sich einen Tag später auf seiner Facebookseite an die Öffentlichkeit und erklärte dort ein Treffen mit dem "Miteigentümer" (Kolomojskyj) zur Priorität[12]. Zu einem solchen Gespräch und einer Entspannung der finanziellen Lage kam es jedoch in der Folge nicht, und nachdem man das Spiel der 29. Runde in Mariupol wegen "finanzieller Probleme" absagte[13], folgte der Zwangsabstieg in die Druha Liha (ukr. 3. Liga)[14].

Gescheiterter Versuch der Wiederbelebung in der Saison 2020/2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Sommerpause vor der Saison 2020/2021 scheiterte der Plan der neuen Clubführung, Namen und Wappen an einen anderen Verein aus der Region, Karpaty Halytsch, zu übertragen, an der Weigerung des Lviver Fußballverbandes, die Registrierung des neuen Clubs zu genehmigen, woraufhin Karpaty Lviv mit einer Jugendmannschaft in der Druha Liha antrat und die Rechte am traditionellen Vereinswappen einer Vereinigung von Karpaty-Ultras übertrug[15]. Zusätzlich wurde der Club in Halytsch mit Hilfe von ehemaligen Karpaty-Spielern und des früheren Karpaty-Jugendtrainers Roman Hnativ zu einem Aufstiegsaspiranten aufgebaut[16]. Dieser Plan scheiterte allerdings: Halytsch verpasste den Aufstieg in die Perscha Liha deutlich, und die Jugendmannschaft von Karpaty Lviv beendete die Saison auf einem Abstiegsplatz. Oleh Smalijtschuk erklärte daraufhin, man werde sich nicht um eine Lizenz für die neue Saison bemühen, und die alte juristische Person "PFK Karpaty Lviv" werde ausschließlich zu dem Zweck weiter geführt, weiter die alten Schulden des Clubs abzubezahlen. Dennoch sei der Club nicht tot, er werde von anderen weitergeführt[17].

Fortführung unter neuer juristischer Person[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon im Oktober 2020 war durch eine Gruppe um den früheren Karpaty-Spieler und Trainer Stepan Yurtschyschyn, das Unternehmen "Sakhidnyj Buh" und eine ganze Reihe Karpaty-Veteranen in Lviv ein neuer Club "FK Karpaty" gegründet worden, aus Sorge um den Verein, wie man in einer Erklärung bekannt gab[18]. Die neue Mannschaft, die mit dem "alten" PFK Karpaty keine Verbindung hatte, wurde vom früheren Karpaty-Torwart Andrij Tlumak trainiert und qualifizierte sich nach der Saison 2020/2021 in der ukrainischen Amateurmeisterschaft für die Druha Liha.

Nachdem die Erneuerungspläne des PFK Karpaty gescheitert waren, wurden die Verträge für Stadion, Akademie, das im Bau befindliche Vereinszentrum sowie von der Vereinigung von Karpaty-Ultras, die die Rechte am alten Vereinswappen hatten, die Nutzungsrechte dafür an den neuen Club übertragen. Aktiva das PFK, wie etwa Personal, Fanshop, Sponsorenverträge wurden nicht übernommen. Als Ziel wurde der Aufstieg in die Perscha Liha am Ende der Saison 2021/2022 bekanntgegeben[19].

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Karpaty Lwiw hat in den letzten Jahren seine Heimspiele in beiden großen Stadien der Stadt ausgetragen. Traditionell war die Heimspielstätte das 1963 gebaute Stadion Ukrajina, welches bis 1992 „Druschba“ („Freundschaft“) geheißen hatte. Mit einem Fassungsvermögen von 29.004 Zuschauern gehört es zu den großen Stadien in der Ukraine. 2012 wurde die Arena Lwiw für die Fußball-Europameisterschaft 2012 fertiggestellt, in die der Club kurzzeitig umzog. Da das neue Stadion mit seinen 34.915 Plätzen bei Heimspielen kaum gefüllt wurde, wechselte der FC Karpaty bald zurück in das Stadion Ukrajina.[20]

Vereinskultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banderstadt Ultras im Stadion Ukraina

Die Vereinigung der Lwiwer Ultras trägt den Namen Banderstadt-Ultras. Zu ihrem Auftreten gehört die ukrainische Nationalflagge wie auch rot-schwarze Fahnen in den Farben der in der Region weithin verehrten ukrainisch-nationalistischen Befreiungsbewegung OUN. Bei einem Heimspiel des Clubs gegen Borussia Dortmund in der Gruppenphase der Europa League im September 2010 kam es zu gewalttätigen Angriffen der Lwiwer Ultras auf Dortmunder Anhänger, was in Deutschland zu kritischen Medienberichten führte.[21]

Nationalismus-Vorwürfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insbesondere der Gruppe der Banderstadt-Ultras werden enge Verbindungen zur in der Westukraine populären und in Lwiw regierenden rechtspopulistischen Partei Swoboda nachgesagt. Auch führt die durch die Ultras im Stadion zelebrierte Bandera-Verehrung und das Zeigen von Symbolen der OUN zu Vorwürfen, die Fans oder sogar der Verein hätten eine rechtsradikale Ausrichtung. Hierzu erklärte der Pressesprecher des Vereins, Danylo Nikulenko 2012: „Karpaty gilt in der Ukraine als rechter Verein, aber wir sind nicht rechtsradikal.“[22]

Am 6. September 2013 fand in der Arena Lwiw ein WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino statt. Auch bei diesem Spiel wurden von Zuschauern rot-schwarze Fahnen und Bandera-Banner gezeigt, auch wurden farbige Spieler mit Affenlauten verhöhnt, was die FIFA zur Verhängung einer fünfjährigen Sperre des Stadions für FIFA-Begegnungen veranlasste.[23][24] In der Debatte um diese Entscheidung hatte sich ein Streit um die Frage entzündet, ob die in der Westukraine populären Bandera-Banner und die rot-schwarzen Fahnen bei Fußballspielen als politische Symbole nach FIFA-Regeln unzulässig seien.[25]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ukraine und GUS

Europa

Südamerika

Afrika

Lwiws Trainer (unvollständig)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
Sowjetunion 1955Sowjetunion Ernő Juszt 1967–1977
Ungarn 1957Volksrepublik Ungarn Ischtwan Seketsch 1978–1980
Ungarn 1957Volksrepublik Ungarn Ischtwan Seketsch 1988–1989
UkraineUkraine Myron Markevytsch 1992–1995
UkraineUkraine Myron Markevytsch 1996–1998
KroatienKroatien Iwan Golac 2001–2002
UkraineUkraine Myron Markevytsch 2002–2004
UkraineUkraine Yuriy Dyatschuk-Stawytskyi 2004–2006
UkraineUkraine Oleksandr Ischtschenko 2006–2007
UkraineUkraine Yuriy Dyatschuk-Stawytskyi 2007
UkraineUkraine Oleksandr Ischtschenko 2007
UkraineUkraine Valeriy Yaremtschenko 2007–2008
BelarusBelarus Oleh Kononow 2008–2011
RusslandRussland Pavel Kucherow 2011–2012
UkraineUkraine Wolodymyr Sharan 2012
BulgarienBulgarien Nikolaj Kostow 2012–2013
UkraineUkraine Oleksandr Sewidow 2013–2014
KroatienKroatien Igor Jovićević 2014–2016 Interimstrainer
UkraineUkraine Oleh Luschnyj 2016
UkraineUkraine Sergiy Seitsew 2016
BelarusBelarus Oleg Dulub 2016–2017
SpanienSpanien Sergio Navarro Barquero 2017
UkraineUkraine Sergiy Seitsew 2017
UkraineUkraine Oleh Boichyschyn 2017–2018
UkraineUkraine José Morais 2018
UkraineUkraine Oleh Boichyschyn 2018
UkraineUkraine Fabri González 2019
UkraineUkraine Oleksandr Chyzhewskyj 2019
UkraineUkraine Roman Sanschar 2019–

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pokalsieger der UdSSR (1×): 1969
  • Erreichen der Gruppenphase der Europa League 2010/11, wo Karpaty Lwiw der Gruppe J mit dem FC Sevilla, Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund zugelost wurde.

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1970/71 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Rumänien 1965Rumänien Steaua Bukarest 3:4 0:1 (H) 3:3 (A)
1993/94 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde IrlandIrland Shelbourne FC 2:3 1:0 (H) 1:3 (A)
1999/2000 UEFA-Pokal 1. Runde SchwedenSchweden Helsingborgs IF 2:2
(2:4 i. E.)
1:1 (A) 1:1 n. V. (H)
2010/11 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde IslandIsland KR Reykjavík 6:2 3:0 (A) 3:2 (H)
3. Qualifikationsrunde GeorgienGeorgien FC Sestaponi 2:0 1:0 (H) 1:0 (A)
Play-offs TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul (a)3:3(a) 2:2 (A) 1:1 (H)
Gruppenphase DeutschlandDeutschland Borussia Dortmund 3:7 3:4 (H) 0:3 (A)
FrankreichFrankreich Paris Saint-Germain 1:3 0:2 (A) 1:1 (H)
SpanienSpanien FC Sevilla 0:5 0:1 (H) 0:4 (A)
2011/12 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde IrlandIrland St Patrick's Athletic 5:1 2:0 (H) 3:1 (A)
Play-offs GriechenlandGriechenland PAOK Thessaloniki 1:3 0:2 (A) 1:1 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 22 Spiele, 7 Siege, 7 Unentschieden, 8 Niederlagen, 28:33 Tore (Tordifferenz −5)

Saisonstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Pos. Spiele S U N T+ TD Punkte Pokal Europa Bemerkungen
1992 1. Liga 13 18 005 06 07 15 18 16 Achtelfinale
1992/1993 1. Liga 06 30 10 10 10 37 38 30 Finale
1993/1994 1. Liga 05 34 16 08 10 37 30 40 Halbfinale Europapokal der Pokalsieger Vorrunde
1994/1995 1. Liga 08 34 12 09 13 32 36 45 Achtelfinale
1995/1996 1. Liga 08 34 12 10 12 39 39 46 Achtelfinale
1996/1997 1. Liga 05 30 15 07 08 36 23 52 Viertelfinale
1997/1998 1. Liga 03 30 16 09 05 36 20 57 Achtelfinale
1998/1999 1. Liga 04 30 15 10 05 54 34 55 Finale
1999/2000 1. Liga 09 30 12 04 14 39 38 40 Viertelfinale UEFA-Pokal 1. Runde
2000/2001 1. Liga 10 26 09 03 14 33 42 30 3. Runde
2001/2002 1. Liga 08 26 07 08 11 19 31 29 Viertelfinale
2002/2003 1. Liga 07 30 09 09 12 29 37 36 3. Runde
2003/2004 1. Liga 15 30 06 08 16 22 39 26 2. Runde Abgestiegen
2004/2005 2. Liga 06 34 15 07 12 39 35 52 Achtelfinale
2005/2006 2. Liga 02 34 25 05 03 53 14 80 Halbfinale Aufgestiegen
2006/2007 1. Liga 08 30 09 10 11 26 32 37 3. Runde
2007/2008 1. Liga 10 30 09 06 15 29 41 33 2. Runde
2008/2009 1. Liga 09 30 08 10 12 33 39 34 3. Runde
2009/2010 1. Liga 05 30 13 11 06 44 35 50 Achtelfinale
2010/2011 1. Liga 05 30 13 9 8 41 34 48 3. Runde UEFA Europa League Gruppenphase
2011/2012 1. Liga 14 30 5 8 17 27 51 23 Halbfinale UEFA Europa League 3.Qualirunde
2012/2013 1. Liga 14 30 7 6 17 37 52 27 Viertelfinale
2013/2014 1. Liga 11 28 7 11 10 33 39 32 Achtelfinale
2014/2015 1. Liga 13 26 5 9 12 22 31 15 Achtelfinale
2015/2016 1. Liga 7 26 8 6 12 26 37 30 1. Runde
2016/2017 1. Liga 10 32 9 9 14 35 41 30 Achtelfinale
2017/2018 1. Liga 8 32 8 13 11 35 51 37 3. Runde
2018/2019 1. Liga 8 32 8 9 15 44 55 33 Viertelfinale
2019/2020 1. Liga 3. Runde

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: FC Karpaty Lviv – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spielstatistik: Galatasaray Istanbul - Karpaty Lwiw 2:2 auf kicker.de
  2. Spielstatistik: Karpaty Lwiw - Galatasaray Istanbul 1:1 (Memento vom 31. August 2010 im Internet Archive) auf t-online.sport-dienst.de
  3. Ukraine: Lwiw verkauft fast alle Spieler, RP-Online vom 27. Mai 2013
  4. Sergio Navarro ist der neue Trainer von Karpaty Lviv., Karpaty Lviv Nachrichten vom 16. Juni 2017
  5. Trainer Navarro gefeuert., Karpaty Lviv Nachrichten vom 11. September 2017
  6. Oleksandr Chyzhevskyj ist der neue Cheftrainer, und er steht vor großen Aufgaben, Karpaty Lwiw Nachrichten vom 18. Juni 2019
  7. Offiziell: Roman Sanschar ist neuer Cheftrainer, Karpaty Lviv Nachrichten vom 3. September 2019
  8. Wieder alles neu – die Saison 2019/2020, Karpaty Lviv Nachrichten vom 13. September 2019
  9. Der Lviver Stadtrat lehnte den Vorschlag ab, Karpaty das Land um das Stadion Ukrajina zu übertragen (Львівська міськрада відхилила пропозицію передати Карпатам землю стадіону Україна), Football24, 23. Januar 2020
  10. Kolomoisky will 25 Millionen Dollar aus dem Verkauf von Karpaty erhalten (Коломойський хоче отримати з продажу "Карпат" 25 мільйонів доларів), Gazeta.ua, 19. Januar 2020
  11. Smalitschuk kaufte Karpaty von Dyminskyj (Смалійчук купив Карпати у Димінського), Football24, 27. Mai 2020
  12. Ankündigung der Übernahme des Clubs, Facebookseite von Oleh Smalijtschuk, 28. Mai 2020
  13. Das Spiel der 29. Runde Mariupol - Karpaty wird nicht stattfinden (Матч 29 туру «Маріуполь» — «Карпати» не відбудеться), Webseite der Premjer-Liha, 3. Juli 2020
  14. Karpaty haben die Lizenz für die Druha Liha erhalten (Карпаты получили аттестат для участия во Второй лиге), sportarena, 20. August 2020
  15. Statement von Smalijchuk und was das bedeutet, Karpaty Lviv Nachrichten vom 22. August 2020
  16. Karpaty-Bosse fordern, dass Spieler Verträge mit dem Club in Halytsch unterschreiben (Боси Карпат вимагають, щоб гравці підписали контракти з клубом з Галича), sport.ua, 24. August 2020
  17. Erklärung von Oleh Smalijtschuk, Karpaty Lviv Nachrichten vom 14. Juli 2021
  18. In Lviv wurde "FK Karpaty" gegründet (У Львові перезасновано ФК "Карпати"), ukranews, 16. Oktober 2020
  19. Die Pläne des „neuen“ FK Karpaty, Karpaty Lviv Nachrichten vom 15. Juli 2021
  20. Die Ukraine im Ausnahmezustand – wo an Fussball nicht zu denken ist, TagesWoche 10. Mai 2014
  21. Für BVB-Fans war Lwiw Stadt mit zwei Gesichtern in WAZ vom 17. September 2010.
  22. M. Brand & R. Kalimullin: Orangebraune Gesinnungen in taz vom 29. Februar 2012 (online)
  23. Verurteilungen der FIFA-Disziplinarkommission gegen Ukraine und Peru, FIFA-Homepage, 27. September 2013
  24. FIFA weist ukrainische Berufung ab und bestätigt Sanktionen wegen Diskriminierung, FIFA-Homepage, 27. November 2013
  25. Passions running high in soccer and not only…, День (The Day), 3. Oktober 2013