… Baby One More Time

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Dieser Artikel behandelt das Album … Baby One More Time, zum gleichnamigen Lied siehe … Baby One More Time (Lied).
… Baby One More Time
Studioalbum von Britney Spears
Veröffentlichung 12. Januar 1999
Aufnahme August 1997–November 1998
Label Jive Records
Format CD, LP, MC, MD
Genre Pop, Dance
Anzahl der Titel 13
Laufzeit 42:20 Min.

Produktion

  • Max Martin
  • Denniz PoP
  • Rami Yacoub
  • Eric Foster White
  • Kristian Lundin
  • Jorgen Elofsson
  • Per Magnusson
  • David Kreuger
  • Jay Orpin
Chronologie
… Baby One More Time Oops! … I Did It Again
(2000)
Singleauskopplungen
8. Februar 1999 … Baby One More Time
7. Juni 1999 Sometimes
13. September 1999 (You Drive Me) Crazy
6. Dezember 1999 Born to Make You Happy
1. Februar 2000 From the Bottom of My Broken Heart

… Baby One More Time (engl. für: „… Baby noch einmal“) ist das Debütalbum der US-amerikanischen Pop-Sängerin Britney Spears, die sich damit musikalisch im Pop-, Pop/Rock- und Dancebereich bewegt. Es ist mit 14 Millionen verkauften Einheiten[1] das meistverkaufte Debütalbum einer Künstlerin, das je in den USA erschien und schuf die Grundlage für ihren Status als Superstar noch im Jahr der Veröffentlichung. Ursprünglich sollte das Album nur Britney Spears heißen, aber wegen des Erfolgs des Titelstücks benannte man es auf Grund des Wiedererkennungsfaktors schließlich nach diesem. Das Album gehört mit über 30 Millionen verkauften Exemplaren zu den 25 erfolgreichsten Alben aller Zeiten.[2]

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Das Album wurde zunächst als Promo-Kassette im Januar 1998 mit fünf Schnipseln von Demo-Songs veröffentlicht. Die Kassette hatte dasselbe Cover, das auch später für das Single-Booklet … Baby One More Time ausgewählt wurde. Die australische Veröffentlichung zeigte allerdings Spears betend in einem weißen Kleid.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. … Baby One More Time (Max Martin) – 3:30
  2. (You Drive Me) Crazy (Jörgen Elofsson, Per Magnusson, David Kreuger, Max Martin) – 3:18
  3. Sometimes (Jörgen Elofsson) – 4:04
  4. Soda Pop (Mikey Bassie, Eric Foster White) – 3:21
  5. Born to Make You Happy (Kristian Lundin, Andreas Carlsson) – 4:03
  6. From the Bottom of My Broken Heart (Eric Foster White) – 5:10
  7. I Will Be There (Max Martin, Andreas Carlsson) – 3:53
  8. I Will Still Love You (Eric Foster White) – 4:02 (feat. Don Philip)
  9. Thinkin’ About You (Mikey Bassie, Eric Foster White) – 3:33
  10. E-Mail My Heart (Eric Foster White) – 3:41
  11. The Beat Goes On (Sonny Bono) – 3:41

Die obige Trackliste ist die der ursprünglichen US-Version, es gibt jedoch zahlreiche weitere Zusammenstellungen für die weltweiten Märkte. Mit Ausnahme der US-Version wurde all diesen Veröffentlichungen an neunter Stelle das Lied Deep in My Heart eingeschoben und als Track 13 das Lied I'll Never Stop Loving You angehängt. Die für den australischen, den asiatischen und den japanischen Markt bestimmten Veröffentlichungen enthalten zusätzlich noch das Lied Autumn Goodbye.

Die brasilianische Veröffentlichung hat noch den Davidson-Ospina-Radio-Mix von … Baby One More Time inkludiert, den auch die australische und die japanische Version enthalten, die jedoch wie auch die asiatische Version zusätzlich den Boy-Wonder-Radio-Mix des gleichen Liedes bieten. Die asiatische Version beinhaltet zwei CDs, wobei die zweite CD unter anderem drei Remix-Versionen von (You Drive Me) Crazy beinhaltet.

Rezeption[Bearbeiten]

Obwohl die Kritiken nicht überwältigend waren, wurde das Album ein enormer kommerzieller Erfolg. Es erreichte sowohl in den USA als auch in Kanada auf Anhieb Platz 1, später auch in anderen Staaten. Das Album stand 51 Wochen in den Top Ten der Billboard Charts, 60 Wochen in den Top Twenty und über zwei Jahre in den Billboard 200. Das Album, seine Texte und die Musikvideos unterstützten das typische Jungfrauen-Image von Spears der späten 90er. Der Titelsong wurde zum Nummer-1-Hit in den USA, die anderen brachten es zu Top 10 oder Top 20 Hits. In den USA erreichte das Album 14 mal Platin-Status für über 14 Millionen Exemplare.[3] … Baby One More Time ist das bis Dato meistverkaufte Album eines Teenagers, sowohl in den USA als auch weltweit. Spears schrieb ebenso Musikgeschichte, weil sie die erste weibliche Künstlerin war, deren Album als auch die Single-Auskopplung gleichzeitig Platz 1 der USA erreichte.[4]

In Frankreich blieb das Album 38 Wochen in den Charts und erreichte dort Platz 4.[5] Es wurde mehr als 545.000 Mal verkauft[6] und wurde zweimal mit Platin ausgezeichnet.[7] Im Vereinigten Königreich debütierte das Album auf Position 8, stieg bis auf Platz 2 und hielt sich ein Jahr lang in den Charts und wurde dreimal mit Platin ausgezeichnet.[8][9]

Weltweit konnten von Spears' Debütalbum über 28 Millionen Exemplaren abgesetzt werden.[10] Diese Verkaufszahl erreichte die Künstlerin bislang mit keinem anderen Album, wobei das Nachfolgealbum Oops! I Dit It Again ähnlich gute Verkaufszahlen erreichen konnte.

Land Platzierung Auszeichnungen Verkäufe
Deutschland 1 [11] 3x Gold [12] 450.000+
Österreich 1 [13] 2x Platin [14] 30.000+
Schweiz 1 [15] 2x Platin [16] 60.000+
Vereinigtes Königreich 2 [8] 3x Platin [9] 1.100.000[17]
USA 1 [18] 14x Platin [19]
1x Diamant[20]
14.000.000+

Singleauskopplungen[Bearbeiten]

USA, Lateinamerika und Ozeanien[Bearbeiten]

  • … Baby One More Time
  • Sometimes
  • (You Drive Me) Crazy [The Stop Remix!]
  • From the Bottom of My Broken Heart
  • Born to Make You Happy (nur in Brasilien)

Europa und Kanada[Bearbeiten]

  • … Baby One More Time
  • Sometimes
  • (You Drive Me) Crazy
  • Born to Make You Happy
  • I'll Never Stop Loving You

Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chart-Positionen Anmerkung
DE [21] AT [13] CH [15] UK [22] US [23]
1998 … Baby One More Time 1
(22 Wo.)
1
(21 Wo.)
1
(26 Wo.)
1
(22 Wo.)
1
(32 Wo.)
VÖ: 23. Oktober 1998
1999 Sometimes 6
(14 Wo.)
6
(11 Wo.)
7
(17 Wo.)
3
(16 Wo.)
21
(20 Wo.)
VÖ: 30. April 1999
1999 (You Drive Me) Crazy 4
(18 Wo.)
10
(17 Wo.)
4
(24 Wo.)
5
(11 Wo.)
10
(20 Wo.)
VÖ: 23. August 1999
1999 Born to Make You Happy 3
(15 Wo.)
8
(13 Wo.)
3
(25 Wo.)
1
(12 Wo.)
VÖ: 27. November 1999
2000 From the Bottom of My Broken Heart 14
(20 Wo.)
VÖ: 1. Februar 2000

Beteiligte Personen[Bearbeiten]

  • Britney Spears – Sängerin, Background Vocals
  • Daniel Boom – Ton-Ingenieur
  • Jimmy Bralower – Drum Programming
  • Larry Busacca – Fotografie
  • Andreas Carlsson – Background Vocals
  • Tom Coyne – Mastering
  • Nikki Gregoroff – Background Vocals
  • Nana Hedin – Background Vocals
  • Andy Hess – Bass
  • Tim Latham – Ton-Ingenieur, Mixing
  • Tomas Lindberg – Bass
  • Per Magnusson – Keyboards, Programming, Produzent
  • Max Martin – Keyboards, Programming, Background Vocals, Produzent, Ton-Ingenieur, Mixing
  • Charles McCrorey – Ton-Ingenieur Assistent
  • Andrew McIntyre – Gitarre
  • Jackie Murphy – Art Direction, Design
  • Dan Petty – Gitarre
  • Doug Petty – Keyboards
  • Don Philip – Featured Vocals
  • Albert Sanchez – Fotografie
  • Aleese Simmons – Background Vocals
  • Chris Trevett – Ton-Ingenieur, Mixing
  • Eric Foster White – Bass, Arranger, Gitarre, Keyboards, Produzent, Ton-Ingenieur, Drum Programming, Mixing

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.riaa.com/goldandplatinumdata.php?table=tblTop100
  2. http://www.celebuzz.com/beyonce-lady-gaga-britney-spears-debut-album-poll
  3. Top 100 Albums. In: Recording Industry Association of America. Abgerufen am 10. April 2007.
  4. Britney's Debut Tips 15 Million Mark. In: Billboard magazine. Abgerufen am 10. April 2007.
  5. French Albums Chart. In: LesCharts.com. Abgerufen am 10. April 2007.
  6. Parcours de Plus de 870 ALBUMS Dans les Charts Français. In: FanOfMusic.Free.fr. Abgerufen am 10. April 2007.
  7. French Certification. In: ChartsInFrance.net. Abgerufen am 10. April 2007.
  8. a b Britney Spears – Baby One More Time. In: Chart Stats. Archiviert vom Original am 7. Juli 2007. Abgerufen am 7. Mai 2011.
  9. a b bpi.co.uk: Platin-Auszeichnung für … Baby One More Time (Zugriff am 12. Juni 2008)
  10. http://www.stereotude.com/britney-spears/britney-spears-best-selling-artist-of-the-decade.html
  11. musicline.de: Chartverfolgung / Spears, Britney: Oops! I Did It Again (Zugriff am 12. Juni 2008)
  12. ifpi.de: Gold- und Platindatenbank (Zugriff am 30. Oktober 2008)
  13. a b austriancharts.at: Britney Spears in der österreichischen Hitparade (Zugriff am 12. Juni 2008)
  14. ifpi.at: Gold- und Platindatenbank (Zugriff am 12. Juni 2008)
  15. a b hitparade.ch: Britney Spears in der Schweizer Hitparade (Zugriff am 12. Januar 2008)
  16. hitparade.ch: Edelmetalauszeichnungen (Zugriff am 12. Juni 2008)
  17. http://www.ukbritney.tv/discography/1babyonemoretime_album.php
  18. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Jan 13 2001 (Version vom 9. Februar 2009 im Internet Archive) (Zugriff am 12. Juni 2008)
  19. riaa.com: Platin-Auszeichnung für … Baby One More Time (Zugriff am 12. Juni 2008)
  20. riaa.com: Diamant-Auszeichnungen (Zugriff am 12. Juni 2008)
  21. musicline.de: Chartverfolgung / Britney Spears / Singles (Zugriff am 12. Januar 2008)
  22. everyhit.com (Zugriff am 12. Juni 2008)
  23. Artist Chart History Singles (Version vom 20. Oktober 2007 im Internet Archive) (Zugriff am 12. Januar 2008)