AFG Arena
| 30. Mai 2008, Schweiz-Liechtenstein | |
| Daten | |
|---|---|
| Ort | |
| Koordinaten | 740865 / 25250647.4082969.305116Koordinaten: 47° 24′ 29,9″ N, 9° 18′ 18,4″ O; CH1903: 740865 / 252506 |
| Eigentümer | Stadion St. Gallen AG |
| Eröffnung | 2008 |
| Erstes Spiel | 30. Mai 2008 Schweiz-Liechtenstein |
| Oberfläche | Naturrasen |
| Kosten | 340 Mio CHF |
| Architekt | Bruno Clerici, St. Gallen Bayer Partner AG, Architekten, St. Gallen Philippe Joye & Associés Sàrl, Genf |
| Kapazität | 19'568[1] |
| Spielfläche | 105 x 68 |
| Verein(e) | |
Die AFG Arena ist das Fussballstadion des FC St.Gallen in Winkeln, im Westen der Stadt St. Gallen.
Am 14. September 2005 erfolgte nach fast zehnjähriger Planung der Spatenstich für die AFG Arena mit einem Fassungsvermögen von 19'568 Zuschauern sowie für die Shopping Arena. Für internationale Spiele können die Stehplätze in Sitzplätze umgewandelt werden, sodass eine Sitzplatzkapazität von 17'317 verfügbar ist.[1] Die Kosten des Stadions und des angebauten Einkaufszentrums beliefen sich auf ungefähr 340 Millionen Franken (220 Mio €). Für flankierende Verkehrsmassnahmen waren zusätzliche 70 Millionen (45 Mio €) aufzuwenden.
Am 2. März 2006 wurde bekannt, dass das Stadion AFG Arena heissen wird, benannt nach der AFG Arbonia-Forster-Holding mit Sitz in Arbon. Es ist das erste Schweizer Stadion, welches nach einem kommerziellen Unternehmen benannt wird. Das vorher unter dem Arbeitstitel Stadion West benannte Stadion hat ab 2008 das als Dauerprovisorium erweiterte Espenmoos abgelöst.
Am 24. August 2007 wurde entschieden, dass in der AFG Arena Naturrasen verlegt wird. Sowohl finanzielle wie auch sportliche Gründe hatten die Verantwortlichen zu diesem Schritt bewogen.
Das erste Spiel in der neuen AFG Arena wurde am 30. Mai 2008 ausgetragen. Die Schweiz spielte im letzten Vorbereitungsspiel für die EURO 08 gegen Liechtenstein und gewann vor rund 18'000 Zuschauer mit 3:0. Die offizielle Eröffnungsfeier fand am 5. Juli 2008 statt, als der FC St. Gallen auf eine Legendenauswahl traf. Das erste Pflichtspiel im neuen Stadion bestritt der FC St. Gallen gegen Concordia Basel, Philipp Muntwiler erzielte dabei das erste Pflichtspiel-Tor in der AFG Arena.
Die für den Stadionbetrieb verantwortliche Betriebs AG gab am 9. Februar 2009 bekannt, dass der Fansektor auf der Forster Tribüne vergrössert und das Stadion somit zukünftig über 4400 Stehplätze verfügen wird. [2]
In der Saison 2012/2013 trägt auch der FC Wil seine Heimspiele in der AFG Arena aus, da dessen Heimstadion Bergholz abgerissen und neu gebaut wird.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ a b Zahlen & Fakten
- ↑ Stehplatzsektor wird vergrössert; Meldung von www.fcsg.info
Weblinks[Bearbeiten]
AFG Arena (FC St.Gallen) | Arena Thun (FC Thun) | Letzigrund (FC Zürich & Grasshopper-Club Zürich) | St. Jakob-Park (FC Basel) | Stade Olympique de la Pontaise (FC Lausanne-Sport) | Stade de Genève (Servette FC Genève) | Stade de Suisse (BSC Young Boys) | Stade de Tourbillon (FC Sion) | Swissporarena (FC Luzern)
AFG Arena (FC Wil) | Stadion Brügglifeld (FC Aarau) | Stadio Comunale (AC Bellinzona) | Stadio comunale (FC Chiasso) | Stadio Cornaredo (FC Lugano) | Stadio Lido (FC Locarno) | Stade de la Maladière (FC Biel/Bienne) | Stadion Niedermatten (FC Wohlen) | Rheinpark Stadion (FC Vaduz) | Stadion Schützenwiese (FC Winterthur)