FC Zürich

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FC Zürich
Clublogo
Voller Name Fussballclub Zürich
Gegründet 1. August 1896
Vereinsfarben blau und weiss
Stadion Letzigrund
Plätze 25'000
Präsident Ancillo Canepa
Trainer Urs Meier
Homepage www.fcz.ch
Liga Raiffeisen Super League
2013/14 5. Rang
Heim
Auswärts

Der FC Zürich (abgekürzt FCZ) ist ein Fussballverein aus der Stadt Zürich. Die Vereinsfarben sind seit 1909 blau und weiss (zuvor rot und weiss). Er wurde am 1. August 1896 von ehemaligen Mitgliedern der drei Lokalvereine FC Turicum, FC Excelsior und FC Viktoria gegründet und ist einer der ältesten und traditionsreichsten Sportvereine der Schweiz.

Die erste Mannschaft spielt in der Raiffeisen Super League[1] und gewann bisher zwölf Mal die Meisterschaft und acht Mal den Schweizer Cup. International konnte er 1964 und 1977 Erfolge feiern, als er bis in den Halbfinal des Europapokals der Landesmeister kam.

Die Heimspiele trägt die erste Fussballmannschaft des FC Zürich seit 2007 im umgebauten Letzigrund aus. Der FCZ besitzt eine grosse Juniorenabteilung. Die U21-Mannschaft spielt in der 1. Liga Promotion (dritthöchste Spielklasse) und somit in der für sie höchstmöglichen Liga.

Geschichte[Bearbeiten]

1896–1924: Die Gründung[Bearbeiten]

Jakob Kuhn, hier als Trainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft im Jahr 2008

Der FC Zürich entstand ursprünglich aus dem FC Turicum (Turicum ist der römische Name der Stadt Zürich). Nachdem dieser mit dem FC Exelsior fusionierte, wurde am 1. August 1896 der FC Zürich gegründet. Wenig später stiessen auch die Mitglieder des FC Viktoria dazu. Die ersten beiden Meistertitel (im Jahr 1902 und 1924) wurden in dieser Zeit realisiert.

Bis in die 1930er-Jahre war der FC Zürich auch in anderen Sportarten wie Rudern, Boxen, Leichtathletik, Handball usw. tätig. Später konzentrierte sich dann die sportliche Aktivität ausschliesslich auf den Fussball, wo bisher auch die grössten Erfolge gefeiert werden konnten.

1925–1960: Ab- und Aufstiege[Bearbeiten]

1934, 1946 und 1957 folgten Abstiege in die Nationalliga B und 1941, 1948 und 1958 Aufstiege in die Nationalliga A.

1960–1981: Die goldenen Jahre[Bearbeiten]

Unter dem FCZ-Präsidenten Edwin Nägeli und mit Spielern wie Klaus Stürmer, Jakob Kuhn, Fritz Künzli, Ilija Katic, René Botteron und vielen mehr erlebte der FCZ seine goldenen Jahre. Nicht weniger als 7 Meistertitel und 5 Cuptitel holte der FC Zürich in dieser Zeit. Europäisch sind folgende Erfolge zu vermerken: Im Jahr 1964 im Europapokal der Landesmeister stiess der FCZ bis ins Halbfinal gegen Real Madrid vor. 1977 scheiterte er wiederum in den Halbfinals, diesmal gegen den FC Liverpool.

1981–2005: Nur Mittelmass[Bearbeiten]

In diesen Jahren platzierte sich der FCZ immer wieder im Mittelfeld und musste am Ende der Saison 1988 in die Nationalliga B absteigen, der Aufstieg in die Nationalliga A folgte in der Saison 1989/1990. Europäisch konnte er Ende 1998 einen kleinen Erfolg feiern, denn im UEFA-Cup schaffte es der FCZ bis in die 1/8-Finals und wurde erst dort von AS Rom gestoppt. Zwei Cupsiege waren in dieser Zeit die einzige Ausbeute an nationalen Titeln (in den Jahren 2000 und 2005).

Saison Platz Liga Ø Zuschauer[2][3][4]
2006 1/10 SL 10'008
2007 1/10 SL 10'870
2008 3/10 SL 12'186
2009 1/10 SL 9'829
2010 7/10 SL 10'700
2011 2/10 SL 11'750
2012 6/10 SL 10'511
2013 4/10 SL 10'741
2014 5/10 SL 9'564

2005 bis heute: Rückkehr zum Erfolg[Bearbeiten]

Am 13. Mai 2006 gewann der FC Zürich auswärts das letzte Saisonspiel gegen den FC Basel dank einem Tor in der 93. Minute durch Iulian Filipescu mit 2:1 und sicherte sich so, nach 25-jähriger Durststrecke, den 10. Meistertitel und somit auch den ersten goldenen Meisterstern.[5]

In der Saison 2006/07 gewann der FCZ den 11. Meistertitel ebenfalls in der letzten Spielrunde und wieder gegen den FC Basel, diesmal aber im Fernduell.[6]

Am Ende dieser Saison gab es einen Umbruch im Verein. Trainer Lucien Favre wechselte zusammen mit Co-Trainer Harald Gämperle und den Spielern Raffael und Steve von Bergen zu Hertha BSC nach Berlin. Zudem wurden Leistungsträger wie Gökhan Inler (zu Udinese Calcio), Blerim Džemaili (zu den Bolton Wanderers) und Xavier Margairaz (zu CA Osasuna, von 2009–2012 wieder beim FC Zürich) verkauft.

Xavier Margairaz

Als Nachfolger wurde Bernard Challandes verpflichtet.[7] Unter dem neuen Trainer zeigte der FC Zürich bis zum Dezember 2007 gute Spiele, musste danach aber immer wieder Rückschläge einstecken. Der FCZ konnte nicht mehr um den Meistertitel mitspielen und musste sich mit dem dritten Schlussrang begnügen. Er verlor am Schluss auf Meister Basel 18 Punkte.

Der FCZ spielte in der Saison 2007/08 auch auf internationaler Bühne mit. In der dritten und letzten Qualifikationsrunde zur Champions League schied er gegen Beşiktaş Istanbul aus,[8] spielte dann aber im UEFA-Cup weiter. Dort traf der FCZ in der ersten Runde auf den FC Empoli. Nach einer 1:2-Auswärtsniederlage konnte er im Letzigrund das Rückspiel mit 3:0 gewinnen und in die Gruppenphase einziehen. Nach Siegen gegen Sparta Prag (2:1) und den FC Toulouse (2:0) verlor er gegen Spartak Moskau (0:1) und Bayer 04 Leverkusen (0:5). Der FCZ qualifizierte sich für die Sechzehntelfinals. Dort schied der FCZ gegen den Hamburger SV (1:3 und 0:0) aus.

In der Saison 2008/09 wurde der FCZ, dank eines 1:0-Auswärtssieges gegen die AC Bellinzona und der gleichzeitigen Niederlage des Rivalen FC Basel beim Grasshopper-Club (1:4), in der zweitletzten Runde zum zwölften Mal Schweizer Meister.[9][10][11]

In der Saison 2009/10 konnte sich der FCZ, nachdem der NK Maribor und FK Ventspils in der Qualifikation bezwungen wurden, erstmals in der Clubgeschichte für die UEFA Champions League qualifizieren. Die Gruppengegner waren Real Madrid, der AC Mailand und Olympique Marseille. Gegen Real Madrid und Olympique Marseille verlor der FCZ beide Spiele. Gegen die AC Milan gewann er auswärts mit 1:0.[12] Vor eigenem Publikum konnte er ebenfalls einen Punktegewinn verbuchen.[13] Dennoch schied der FC Zürich als Gruppenletzter aus.

Im Sommer 2011 konnte er sich mit einem 1:1 und einem 1:0 gegen Standard Lüttich für die Playoffs der Champions League qualifizieren, wo er letztlich gegen den FC Bayern München unterlag.[14] Am 7. August 2011 siegte der FC Zürich im Letzigrund mit 6:0 gegen GC, dies ist der höchste Derby-Sieg für den FCZ aller Zeiten.

Aktuelles Kader[Bearbeiten]

Kader der Ersten Mannschaft[Bearbeiten]

Stand: 20. Juli 2014

Nummer Spieler Nationalität Im Verein seit Letzter Verein

Tor[Bearbeiten]

1 David Da Costa SchweizerSchweizer PortugiesePortugiese 2012 FC Thun
31 Andres Malloth SchweizerSchweizer 2013 Eigene Jugend
32 Anthony Favre SchweizerSchweizer 2014 FC Wil

Abwehr[Bearbeiten]

4 Raphael Koch SchweizerSchweizer 2009 FC Solothurn
5 Berat Djimsiti SchweizerSchweizer AlbanerAlbaner 2012 Eigene Jugend
13 Alain Nef SchweizerSchweizer 2013 BSC Young Boys
16 Philippe Koch SchweizerSchweizer 2008 Eigene Jugend
21 Mike Kleiber SchweizerSchweizer 2014 Eigene Jugend
25 Ivan Kecojević MontenegrinerMontenegriner 2014 Gaziantepspor
30 Nico Elvedi SchweizerSchweizer 2014 Eigene Jugend

Mittelfeld[Bearbeiten]

10 Davide Chiumiento SchweizerSchweizer ItalienerItaliener 2012 Vancouver Whitecaps FC
15 Oliver Buff SchweizerSchweizer 2009 Eigene Jugend
17 Yassine Chikhaoui (C)Kapitän der Mannschaft TunesierTunesier 2007 ES Sahel
18 Avi Rikan IsraeliIsraeli 2013 Beitar Jerusalem
20 Burim Kukeli KosovareKosovare AlbanerAlbaner 2012 FC Luzern
22 Asmir Kajević MontenegrinerMontenegriner 2012 FK BSK Borča
24 Maurice Brunner SchweizerSchweizer 2011 Eigene Jugend
26 Cédric Brunner SchweizerSchweizer 2014 Eigene Jugend
27 Marco Schönbächler SchweizerSchweizer 2007 Eigene Jugend
34 Francisco Rodríguez SchweizerSchweizer ChileneChilene 2014 Eigene Jugend
37 Gilles Yapi IvorerIvorer 2014 Dubai SC

Angriff[Bearbeiten]

7 Mario Gavranović SchweizerSchweizer KroateKroate 2012 1. FSV Mainz 05
9 Amine Chermiti TunesierTunesier 2010 Hertha BSC
11 Armando Sadiku AlbanerAlbaner 2014 FC Lugano
14 Franck Etoundi KamerunerKameruner 2013 FC St.Gallen
23 Patrick Rossini SchweizerSchweizer 2014 FC Schaffhausen
33 Dimitri Oberlin SchweizerSchweizer 2014 Eigene Jugend

Wechsel zur Saison 2014/15[Bearbeiten]

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Gilles Yapi Dubai SC Sommer 2014
SchweizSchweiz Patrick Rossini FC Schaffhausen
SchweizSchweiz Anthony Favre FC Wil
SchweizSchweiz Cédric Brunner eigene Jugend
SchweizSchweiz Francisco Rodríguez eigene Jugend
SchweizSchweiz Mike Kleiber eigene Jugend
SchweizSchweiz Dimitri Oberlin eigene Jugend
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
SchweizSchweiz SpanienSpanien Loris Benito Benfica Lissabon Sommer 2014
PortugalPortugal Jorge Teixeira Standard Lüttich
SchweizSchweiz Stefan Glarner FC Thun
SchweizSchweiz Yanick Brecher FC Wil2
SchweizSchweiz Davide Mariani FC Schaffhausen2
KroatienKroatien Stjepan Kukuruzović Ferencvaros Budapest
BrasilienBrasilien Pedro Henrique Stade Rennais
1 war ausgeliehen
2 ausgeliehen
3 definitive Übernahme

Betreuerstab und Vorstand[Bearbeiten]

Vorname, Name Funktion
Vorstand
Ancillo Canepa Präsident
Hugo Holenstein Vizepräsident
René Steiner Vizepräsident
Heliane Canepa Delegierte
Michael Agoras Verwaltungsrat
Dr. Alexander Krebs Verwaltungsrat
Daniel Engel Generalsekretär
Trainerstab
Urs Meier Chef-Trainer
Massimo Rizzo Co-Trainer
Christian Bösch Torhütertrainer
Tobias Powalla Konditionstrainer
Massimo Rizzo Teammanager
Marco Bernet Technischer Direktor
Patrick Lienhart Leiter der Kommunikationsabteilung
Stefan Rausch Leiter der medizinischen Abteilung
Zivorad Filic Physiotherapeut
Raphael Fässler Physiotherapeut
Hermann Burgermeister Materialwart

Spieler, Trainer und Funktionäre[Bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten]

Gökhan Inler (links)

Trainer[Bearbeiten]

Lucien Favre (hier als Trainer von Hertha BSC)

Vereinspräsidenten[Bearbeiten]

  • 1896–1900 Hans Enderli
  • 1900–1902 Louis Rossi
  • 1902–1906 Hans Enderli
  • 1906–1909 Heinrich Weilenmann
  • 1909–1910 Hans Enderli
  • 1910–1911 Hubert Allemann
  • 1911–1913 Jakob Schlegel
  • 1913–1916 Meinrad Ott
  • 1916–1917 Hans Enderli
  • 1917–1920 Ernst Nievergelt
  • 1920–1921 Jakob Schlegel
  • 1921–1922 Jakob Schlegel / Paul Wiederkehr
  • 1922–1923 Hans Fenner / Ad. Hedinger
  • 1923–1925 Hans Enderli / Gottlieb Corrodi
  • 1925–1926 Hans Enderli / A. Rümmeli
  • 1926–1927 Hans Enderli / Ernst Nievergelt
  • 1927–1929 Hans Enderli / A. Rümmeli
  • 1929–1930 Hans Enderli / Gottlieb Corrodi
  • 1930–1931 Jakob Schnetzer-Meier / Gottlieb Corrodi
  • 1931–1933 Konsul A. Simon / Eugen Schuepp
  • 1933–1934 H. Bühler
  • 1934–1936 Hans Enderli
  • 1936–1941 Willy Baumeister
  • 1941–1945 Karl Wolflisberg
  • 1945–1949 Otto Seiler
  • 1949–1951 Karl Müller
  • 1951–1954 Emil Suger
  • 1954–1957 Gottlieb Corrodi
  • 1957–1979 Edwin Nägeli
  • 1979–1984 Alfred Zweidler
  • 1984–1986 Hans Stanek
  • 1986–2006 Sven Hotz
  • 2006–0000 Ancillo Canepa

Weitere Spieler, Trainer und Funktionäre sind in der Kategorie:Person (FC Zürich) zu finden.

Erfolge und Titel[Bearbeiten]

Meisterfeier 2009 auf dem Helvetiaplatz

Meisterschaft[Bearbeiten]

Pokal[Bearbeiten]

Internationale Erfolge[Bearbeiten]

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten]

Ewige Tabelle[Bearbeiten]

Der FC Zürich liegt derzeit auf dem 5. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Stadion[Bearbeiten]

Eröffnungszeremonie des neuen Stadions während Weltklasse Zürich 2007
Hauptartikel: Letzigrund

Das Heimstadion des FC Zürich ist der Letzigrund mit einer Kapazität von 26'500 Zuschauern. Vom Sommer 2006 bis Sommer 2007 wurde dieses Stadion für die Fussball-Europameisterschaft 2008 umgebaut. Während dieser Zeit trug der FC Zürich seine Heimspiele im Hardturm aus, welcher zu diesem Zeitpunkt noch die Heimstätte des Erzrivalen Grasshopper Club Zürich war. Seit dem Umbau spielt auch der Grasshopper-Club im Letzigrund, da der Hardturm abgerissen wurde und ein Neubau geplant ist.

Der neue Letzigrund wurde am 30. August 2007 offiziell eingeweiht. Bereits eine Woche später wurde mit dem Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich die erste grosse Veranstaltung im neuen Stadion durchgeführt. Das erste Fussballspiel im neuen Leitzgrund fand am 23. September statt. Der FC Zürich spielte gegen den benachbarten Grasshopper-Club. Das erste Tor im neuen Stadion markierte bereits nach 37 Sekunden Yassine Chikhaoui vom FC Zürich. Am Ende gewann der Gastgeber das Spiel mit 4:0. Das letzte Derby im alten Stadion hatte am 30. April 2006 ebenfalls der FCZ mit 2:0 für sich entschieden.

Am 22. September 2013 stimmten die Zürcher Stimmberechtigten über das neue Stadion (reines Fussballstadion mit 16000 Sitzplätzen) ab. 2015 wäre der Spatenstich geplant gewesen und zum Saisonstart 2017/2018 hätte das neue Stadion eröffnet werden sollen. In diesem Stadion hätte auch der Stadtrivale Grasshoppers Zürich Club gespielt. Dieses neue Stadion wurde von den Stimmberechtigten der Stadt Zürich mit 50.8 % abgelehnt, daher ist ein neues Stadion für den FC Zürich in der näheren Zukunft nicht in Sicht.

Rivalitäten[Bearbeiten]

Grasshopper Club Zürich[Bearbeiten]

Anhänger des FC Zürich beim 208. Stadtderby gegen den Grasshoppers-Club (2009)

Seit seiner Gründung kämpft der FC Zürich mit dem Nachbarschaftsklub Grasshopper Club Zürich um die sportliche Vorherrschaft in der Stadt. Während der Grasshopper-Club dabei als Verein der Oberschicht gilt, haftet dem FC Zürich das Image des Arbeiterklubs an. Die Begegnungen zwischen beiden Vereinen, das Zürcher Derby, bilden zurzeit das einzig echte Derby in der schweizerischen Super League.

FC Basel[Bearbeiten]

Die Rivalität zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel gilt als eine der grössten im Schweizer Klubfussball. Vor allem die Rivalität zwischen den Fans beider Clubs, artet dabei oft in Ausschreitungen und Schlägereien aus.[15][16][17]

Die Begegnungen der beiden Clubs endeten in den letzten Jahren eher zu Gunsten des FC Basel. Der FC Zürich konnte jedoch eines der wichtigsten Spiele für sich entscheiden. Er gewann am 13. Mai 2006, dank einem Tor von Iulian Filipescu in der 93. Minute, das Spiel im St. Jakob Park 2:1 und sicherte sich so den ersten Meistertitel nach 25 Jahren.[18] Nach einem weiteren Sieg am 26. November 2006 konnte der FC Zürich bis zum 13. August 2011 nicht mehr gegen den FC Basel gewinnen.[19]

FC Zürich in Europa[Bearbeiten]

  • Q = Qualifikationsrunde
  • 1R = 1. Runde
  • 2R = 2. Runde
  • 3R = 3. Runde
  • P = Play-off
  • G = Gruppenphase
  • 1/8 = 1/8 Final
  • 1/4 = Viertelfinal
  • 1/2 = Halbfinal
Saison Wettbewerb Runde Land Club Resultat
1963/64 Europapokal der Landesmeister Q IrlandIrland Dundalk FC 3-0, 1-2
1/8 TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul 2-0, 0-2, 2-2
1/4 NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven 0-1, 3-1
1/2 Spanien 1945Spanien Real Madrid 1-2, 0-6
1966/67 Europapokal der Landesmeister 1R SchottlandSchottland Celtic Glasgow 0-2, 0-3
1967/68 UEFA-Pokal 1R Spanien 1945Spanien FC Barcelona 3-1, 0-1
2R EnglandEngland Nottingham Forest 1-2, 1-0
1/8 PortugalPortugal Sporting Lissabon 3-0, 0-1
1/4 SchottlandSchottland FC Dundee 0-1, 0-1
1968/69 Europapokal der Landesmeister 1R DanemarkDänemark AB Kopenhagen 1-3, 2-1
1969/70 UEFA-Pokal 1R SchottlandSchottland FC Kilmarnock 3-2, 1-3
1970/71 Europapokal der Pokalsieger 1R IslandIsland KA Akureyri 7-1, 7-0
1/8 BelgienBelgien FC Brügge 0-2, 3-2
1972/73 Europapokal der Pokalsieger 1R WalesWales AFC Wrexham 1-1, 1-2
1973/74 Europapokal der Pokalsieger 1R BelgienBelgien RSC Anderlecht 2-3, 1-0
1/8 SchwedenSchweden Malmö FF 0-0, 1-1
1/4 PortugalPortugal Sporting Lissabon 0-3, 1-1
1974/75 Europapokal der Landesmeister 1R EnglandEngland Leeds United 1-4, 2-1
1975/76 Europapokal der Landesmeister 1R Ungarn 1957Ungarn Újpesti Dózsa 0-4, 5-1
1976/77 Europapokal der Landesmeister 1R SchottlandSchottland Glasgow Rangers 1-1, 1-0
1/8 FinnlandFinnland Turku PS 2-0, 1-0
1/4 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Dynamo Dresden 2-1, 2-3
1/2 EnglandEngland FC Liverpool 1-3, 0-3
1977/78 UEFA-Pokal 1R Bulgarien 1971Bulgarien ZSKA Sofia 1-0, 1-1
2R Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Eintracht Frankfurt 0-3, 3-4
1979/80 UEFA-Pokal 1R Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland 1. FC Kaiserslautern 1-3, 1-5
1981/82 Europapokal der Landesmeister 1R Deutschland Demokratische Republik 1949DDR BFC Dynamo 0-2, 3-1
1982/83 UEFA-Pokal 1R Zypern RepublikRepublik Zypern Pezoporikos Larnaca 2-2, 1-0
2R Ungarn 1957Ungarn Ferencváros Budapest 1-1, 1-0
1/8 PortugalPortugal Benfica Lissabon 1-1, 0-4
1983/84 UEFA-Pokal 1R BelgienBelgien Royal Antwerpen FC 1-4, 2-4
1998/99 UEFA-Pokal 2Q UkraineUkraine Schachtar Donezk 4-0, 2-3
1R Zypern RepublikRepublik Zypern Anorthosis Famagusta 4-0, 3-2
2R SchottlandSchottland Celtic Glasgow 1-1, 4-2
1/8 ItalienItalien AS Rom 0-1, 2-2
1999/2000 UEFA-Pokal Q MaltaMalta Sliema Wanderers 3-0, 1-0
1R BelgienBelgien Lierse SK 1-0, 4-3
2R EnglandEngland Newcastle United 1-2, 1-3
2000/01 UEFA-Pokal 1R BelgienBelgien KRC Genk 1-2, 0-2
2005/06 UEFA-Pokal 2Q PolenPolen Legia Warschau 1-0, 4-1
1R DanemarkDänemark Brøndby IF 0-2, 2-1
2006/07 Champions League 2Q OsterreichÖsterreich FC Red Bull Salzburg 2-1, 0-2
2007/08 Champions League 3Q TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul 1-1, 0-2
2007/08 UEFA-Pokal 1R ItalienItalien FC Empoli 1-2, 3-0
2R TschechienTschechien Sparta Prag 2-1
2R FrankreichFrankreich FC Toulouse 2-0
2R RusslandRussland Spartak Moskau 0-1
2R DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen 0-5
1/16 DeutschlandDeutschland Hamburger SV 1-3, 0-0
2008/09 UEFA-Pokal 2Q OsterreichÖsterreich SK Sturm Graz 1-1, 1-1
1R ItalienItalien AC Milan 1-3, 0-1
2009/10 Champions League 3Q SlowenienSlowenien NK Maribor 2-3, 3-0
P LettlandLettland FK Ventspils 3-0, 2-1
G SpanienSpanien Real Madrid 2-5, 0-1
G ItalienItalien AC Milan 1-0, 1-1
G FrankreichFrankreich Olympique Marseille 0-1, 1-6
2011/12 Champions League 3Q BelgienBelgien Standard Lüttich 1-1, 1-0
P DeutschlandDeutschland FC Bayern München 0-2, 0-1
Europa League G PortugalPortugal Sporting Lissabon 0-2, 0-2
G ItalienItalien Lazio Rom 1-1, 0-1
G RumänienRumänien FC Vaslui 2-2, 2-0
2013/14 Europa League 3R TschechienTschechien Slovan Liberec 1-2, 1-2
2014/15 Europa League P Auslosung: 8. August 2014

Gönnervereinigungen[Bearbeiten]

Der FC Zürich wird von mehreren Gönnervereinigungen unterstützt. Namentlich sind dies:

  • Supportervereinigung
  • FCZ 1000er Club
  • 50er Club
  • FCZ Business Club

Supportervereinigung[Bearbeiten]

Die Supportervereinigung wurde 1960 gegründet. Sie pflegt nicht nur Kontakte auf geschäftlicher und privater Ebene unter ihren Mitgliedern, sondern unterstützt die Interessen des FC Zürich. Der Jahresbeitrag für die Supportervereinigung beträgt CHF 3000.- Die Supportervereinigung verfügt über ein eigenes Klublokal. Im alten Letzigrund war dies der Treffpunkt der Supporter. Die Supporter haben nebst den Spielen des FC Zürich weitere Aktivitäten wie der berühmt berüchtigte Supporterball und diverse andere exklusive und interessante Ausflüge. Die Mitglieder der Supportervereinigung sassen im alten Letzigrund auf der Westtribüne.

FCZ 1000er Club[Bearbeiten]

Der 1995 gegründete FCZ 1000er Club pflegt sein gesellschaftliches Netz über die Spiele des FC Zürich hinaus und schafft eine Plattform für private und geschäftliche Aktivitäten, respektiv Partnerschaften. Das Hauptziel ist aber die Unterstützung des FC Zürich, insbesondere dessen Juniorenabteilung sowie das Erreichen von 1000 Mitgliedern. Die Mitglieder des FCZ 1000er Club sassen im alten Letzigrund auf der Osttribüne und diese hatten im alten Letzigrund Gastrecht im Supporterlokal der Supportervereinigung. Die Aktivitäten über die Spiele des FCZ hinaus umfassen eigene Veranstaltungen wie Ausflüge, exklusive Talkshows mit Prominenten, Galas, Aperos, usw. Der FCZ 1000er Club hatte einen grossen Zuwachs an Jungen Fans, welche bereit waren, etwas mehr Geld für den Verein auszugeben. Der Jahresbeitrag betrug bis im Jahr 2006 CHF 1000. An der Generalversammlung 2006 wurde entschieden aufgrund des neuen Letzigrund und damit verbunden aufgrund der höheren Kosten (teuer Stadionmiete) den Mitgliederbetrag provisorisch auf CHF 1'300 zu erhöhen. 2007 standen mehr Fakten bezüglich des Letzigrund Stadions zur Verfügung. Vor allem die massiv teurere Stadionmiete des Letzigrundes zwangen den FCZ die Kosten auf die Zuschauer und Gönnervereinigungen abzuwälzen. So war auch der 1000er Club betroffen. Der 1000er Club sah sich gezwungen den Mitgliederbeitrag auf 1500 Franken zu erhöhen. Gleichzeitig nahm der Vorstand des FC Zürich dem 1000er Club viele Vorteile weg. So wird der 1000er Club nicht mehr im Supporterlokal geduldet. Auch können 1000er Club Mitglieder nicht mehr gratis an Cup, UEFA Cup und Champions League Qualifikationsspiele. Die Reaktion des 1000er Club ist ein eigenes Clublokal in der Titan-Garage beim Letzigrund. Da aber das Stadion während des Spieles (bsp. in der Pause) nicht verlassen werden darf, wird dies von vielen (ehemaligen) 1000er Club Mitgliedern als Lösung nicht akzeptiert. Aufgrund des schlechten Preis-/Leistungsverhältnisses haben viele Mitglieder den 1000er Club wieder verlassen.

50er Club[Bearbeiten]

1988 wurde der FCZ 50er Club gegründet. Diese Gönnervereinigung stellt neben den gemeinsamen FCZ-Interessen die privaten und auch geschäftlichen Gemeinsamkeiten ihrer Mitglieder in den Vordergrund. Der FCZ 50er Club fördert die fussballerischen Belange des FCZ und stellt dem FCZ auch Kaderspieler dem FC Zürich zur Verfügung. Auch die Juniorenabteilung ist dem FCZ 50er Club ein wichtiges Anliegen. Der Netto-Verkaufserlös eines dem FCZ zur Verfügung gestellten Spielers wird wiederum vollumfänglich in den FCZ investiert. Der 50er Club verfügte über ein eigenes Clublokal in der alten Letzigrund Haupttribüne. Die Mitgliederanzahl (Stand 2003) beträgt 53 und ist auf 59 limitiert.

FCZ-Business Club[Bearbeiten]

Der FCZ-Business Club ist die zweitjüngste Gönnervereinigung des FCZ und hat sich zum Ziel gesetzt, den Verein wieder an die ruhmreichen alten Zeiten heranzuführen. Dies will er durch ideelle und finanzielle Unterstützung des FC Zürich erreichen. Er dient auch der Pflege und Förderung der Beziehungen seiner Mitglieder untereinander. Die Gründung war im Frühjahr 2004. Im alten Letzigrund war das Heim des Business Clubs eine Lounge im Westtribünen-Trakt. Zeitweise wurde auch ein FCZ-Business Club Zelt, in der Ecke der Westtribüne/Südkurve aufgestellt.

Fanclubs[Bearbeiten]

Der FCZ wird durch fünf offizielle Fanclubs unterstützt. Dies sind der Fanclub Letzi, der Fanclub Tigers, der Fanclub 1896, der Fanclub Region Solothurn sowie der Fanclub Letzi Junxx.[20]

Jugendabteilung und Juniorenförderung[Bearbeiten]

Der FC Zürich besitzt eine grosse Juniorenabteilung, die unter dem Namen FCZ - Academy läuft. Zu dieser Abteilung gehören die U13a-, U13b-, U14-, U15-, U16-, U18- und U21-Mannschaften. Ausserdem arbeitet der FC Zürich seit über fünf Jahren am Projekt LetziKids. Das Projekt ist für Kinder zwischen dem achten und zwölften Lebensjahr gedacht. Die gut ausgebaute Nachwuchsabteilung bringt auch regelmässig Nachwuchsspieler in die erste Mannschaft der Zürcher, so unter anderem Florian Stahel, Almen Abdi und Adrian Nikci.

Die U21-Mannschaft des FC Zürich spielt in der für sie höchstmöglichen 1. Liga Promotion.

Frauenfussball[Bearbeiten]

Hauptartikel: FC Zürich Frauen

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem FC Zürich und dem Frauenfussballclub Zürich Seebach wurde im Sommer 2008 durch den angepassten Vereinsnamen unterstrichen. Der Schweizerische Fussballverband bestätigte die Namensänderung von FFC Zürich Seebach zu FC Zürich Frauen.[21]

Die Verantwortlichen in Muri bei Bern stimmten somit dem Antrag des FFC Zürich Seebach zu, ab der Saison 2008/2009 als FC Zürich Frauen die Meisterschaften aller Frauen- und Nachwuchsteams zu bestreiten. Die E- und D-Juniorinnen werden in den FC Zürich zu den FCZ LetziKids integriert.

Medien[Bearbeiten]

FCZ - TV[Bearbeiten]

Seit Juli 2006 besitzt der FC Zürich eine eigene Sendung, die von einem 5-köpfigen Team um Moderator Nick Laederach realisiert, produziert und auf der Vereinshomepage ausgestrahlt wird. Seit der Änderung des Sendekonzepts im Juni 2009 werden nur noch kurze, tagesaktuelle Beiträge ausgestrahlt.[22]

Die bis zu diesem Zeitpunkt, rund 30-minütige produzierte Sendung, die auch auf dem Lokalsender Tele Züri zu sehen war, wurde eingestellt. Ebenfalls verzichtet wurde auf das Ausstrahlen der TV-Beiträge über Privat-Fernsehsender da der Verein somit auch in der Lage ist, vermehrt Spielszenen zeigen zu können.

Die Sendung wurde ursprünglich ins Leben gerufen um den Fans einen intensiven Einblick in das Vereinsleben des FC Zürich zu geben.

Sponsoren und Investoren[Bearbeiten]

Seit der Saison 2013/14 ist Netstream der Hauptsponsor des FC Zürich. Als Hauptsponsor des FCZ unterstützt die Netstream AG sowohl die erste Mannschaft als auch sämtliche Teams der Nachwuchsabteilung FCZ-Academy.

Weitere Sponsoren sind die Werbeagentur HESSKISSSULZERSUTTER, der Drucksachen Hersteller FAIRDRUCK und der Ausrüster Nike. Nike rüstet sowohl die Aktiven des FCZ als auch die FCZ Academy sowie die LetziKids mit Sporttextilien, Sportschuhen und Equipment aus.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: FC Zürich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Günther Furrer: 100 Jahre Fussball Club Zürich. Herausgeber: Fussballclub Zürich.
  • Michael Lütscher u. a.: Eine Stadt, ein Verein, eine Geschichte. Verlag NZZ, Zürich 2010, ISBN 978-3-03823-643-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Club-History (fcz.ch)
  2. Schweiz » Super League » Zuschauer (www.football.ch)
  3. Schweiz » Super League » Zuschauer (www.football.ch)
  4. Zuschauerzahlen Super League (sfl.ch)
  5. Der FC Zürich ist Schweizer Meister (sf.tv)
  6. FCZ ist Schweizer Meister 2007 (sf.tv)
  7. Erneut ein Westschweizer Trainer für den FC Zürich (nzz.ch)
  8. FC Zürich verpasst Champions-League (swissinfo.ch)
  9. Ein Tor reichte dem FCZ zum Titel (tagesanzeiger.ch)
  10. Tanzender und singender FCZ (tagesanzeiger.ch)
  11. GC macht FCZ zum Meister (tagesanzeiger.ch)
  12. FCZ schlägt Milan mit 1:0! (blick.ch)
  13. FC Zürich verabschiedet sich mit Remis gegen Milan (sf.tv)
  14. Besser gehts nicht, 20min.ch
  15. «Ich kann nicht raus, sonst bin ich tot» (20min.ch)
  16. Bittere Bilanz: 130 Verletzte - 25 Hooligans festgenommen (20min.ch)
  17. Schwere Krawalle nach FCZ-FCB-Match (tagesanzeiger.ch)
  18. Ein Fussball-Wunder: Filipescu schiesst den FC Zürich ins Glück (20min.ch)
  19. Alle Spiele des FC Zürich gegen den FC Basel (transfermarkt.ch)
  20. FCZ Fanclubs (fcz.ch)
  21. Club-History Frauen (fcz.ch)
  22. FCZ.TV ändert das Sendekonzept (fcz.ch)