Adeje

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Gemeinde Adeje
Adeje
Adeje
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
Wappen von Adeje
Adeje (Kanarische Inseln)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kanarische Inseln
Provinz: Santa Cruz de Tenerife
Insel: Teneriffa
Koordinaten 28° 7′ N, 16° 43′ W28.121846-16.72464280Koordinaten: 28° 7′ N, 16° 43′ W
Höhe: 280 msnm
Fläche: 105,94 km²
Einwohner: 49.387 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 466,18 Einw./km²
Gemeindenummer (INE): 38001 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: José Miguel Rodriguez Fraga (PSOE) (Stand 2005)
Adresse der Gemeindeverwaltung: C/ Grande, 1
38670 Adeje
Webpräsenz der Gemeinde
Lage der Gemeinde
TF Adeje.png

Adeje ist eine Gemeinde im Südwesten der Kanarischen Insel Teneriffa. Sie hat eine Fläche von 105,94 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 280 m über dem Meeresspiegel.[2] Die Einwohnerzahl beträgt 49.387 (Stand 1. Januar 2013).[3] Wichtigste Gemeindeteile sind die Touristengebiete Costa Adeje mit dem zusammengewachsenen Gebiet Torviscas / Playa Fañabé an der Küste. Costa Adeje ist im Süden mit Playa de Las Américas, das zur Gemeinde Arona gehört, zusammengewachsen. Ein großes Gewerbegebiet befindet sich in der Ortslage „Los Olivos“ westlich von Adeje an der Autobahn. Städtepartnerschaften bestehen mit Bischofshofen im Salzburger Land (Österreich) und Unterhaching bei München (Deutschland).

Ortsteile[Bearbeiten]

Die einzelnen Ortschaften, die zu Adeje gehören, sind: Armeñime, Barriada De Fyefes, La Caldera, La Caleta, Callao Salvaje, Costa Adeje, Las Cancelas, La Concepcion, Fañabé, Ifonche, Marazul, Los Menores, Miraverde, Las Moraditas, Iboybo, El Pinque, Playa Paraíso, Playas de Fañabé, El Puertito, Ricasa, San Eugenio, Taucho, Tijoco und Torviscas .

Verteilung der Einwohner auf die Ortsteile:[4]

Ortsteil Einwohner
Adeje 16.476
Adeje Casco 3.133
Costa Adeje 25.063
Costa Adeje - El Beril 115
Costa Adeje - Playas de Fañabé 525
Costa Adeje - Playas del Duque 1.206
Costa Adeje - San Eugenio 3.370
Costa Adeje - Torviscas 6.647
Summe 56.535

(Stand 2013)

Kultur[Bearbeiten]

Einsiedelei von San Sebastian

Adeje verfügt über ein archäologisches, architektonisches und ethnografisches Erbe. Hervorzuheben ist folgendes:

  • Die Kirche Santa Úrsula.[5] Sie wurde zum allgemeinen Kulturgut in der Kategorie Bauwerke erklärt. Seinen Ursprung nahm die Kirche in einer einfachen Kapelle in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts. Die Kirche überzeugt mit verschiedenen kunstvollen Möbeln.
  • Casa Fuerte.[5] Ebenfalls zum Kulturgut in der Kategorie der Bauwerke erklärt. Das Casa Fuerte ist ein sehr vielfältiger Gebäudekomplex, dessen Nutzung sich im Laufe der Zeit veränderte. Er befindet sich im ältesten Teil der historischen Innenstadt, gegenüber der Kirche Santa Ùrsula auf einer Anhöhe gelegen.
  • Das Kloster Antiguo Convento Franciscano de Nuestra Señora de Guadalupe y San Pablo wurde im Jahr 1679 durch den ersten Markgrafen von Adeje, Juan Bautista de Ponte y Pagés, gegründet. Nach der Schließung des Klosters im Jahr 1835 verfiel das Gebäude nach und nach, bis es im darauffolgenden Jahrhundert wieder aufgebaut und zum Sitz der Gemeindeverwaltung wurde.
  • Beim Conjunto Histórico del Caserío de Taucho handelt es sich um ein ländliches Anwesen und eines der ältesten Niederlassungen in der Region. Die ersten Dokumente weisen auf das Jahr 1496.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Das Naturschutzgebiet Barranco del Infierno (deutsch: Höllenschlucht) mit seiner abwechslungsreichen Flora und Fauna und zahlreichen Terrassen und Steilhängen ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Gemeinde.
  • Die Orte „El Puertito“ und „La Caleta“ waren neben „El Balito“ die ersten Verbindungen zur Außenwelt über den Seeweg bis die Landstraßen im Jahr 1960 verbessert wurden. Über diese beiden Orte wurde die Produktion von Bananen und Tomaten verfrachtet.
  • Innerhalb von El Puertito und La Caleta befinden sich die Steilküsten von Adeje und der Strand Diego Hernández[6], die einen beschützten Naturraum darstellen. Es handelt sich um ein Gebiet, dessen Böden und Vegetation von Vulkanen geprägt wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Anuario Estadístico de Canarias. 2007. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, September 2008, S. 41, abgerufen am 1. Februar 2014 (PDF; 2,26 MB, spanisch).
  3. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  4. INEbase / List of place name: Population of the Continuous Municipal Register by Population Unit. Abgerufen am 2.Februar 2014
  5. a b Teneriffalive: Adeje Teneriffa Abgerufen am 1. September 2014.
  6. Costa Adeje: Strand von Diego Hernández Abgerufen am 1. September 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Adeje – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien