Icod de los Vinos

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Gemeinde Icod de los Vinos
Iglesia de San Marcos
Iglesia de San Marcos
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
Wappen von Icod de los Vinos
Icod de los Vinos (Kanarische Inseln)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kanarische Inseln
Provinz: Santa Cruz de Tenerife
Insel: Teneriffa
Koordinaten 28° 22′ N, 16° 43′ W28.366666666667-16.716666666667235Koordinaten: 28° 22′ N, 16° 43′ W
Höhe: 235 msnm
Fläche: 95,92 km²
Einwohner: 23.092 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 240,74 Einw./km²
Postleitzahl: E–38430
Gemeindenummer (INE): 38022 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Juan José Dorta Alvarez (PSOE) (Stand 2005)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Plaza Luis de Leon Huertas, 1
38430 Icod de los Vinos
Website: www.icoddelosvinos.es
Lage der Gemeinde
Tenerife municipio Icod de los Vinos.svg

Icod de los Vinos ist eine Gemeinde im Nord-Nordwesten der Kanareninsel Teneriffa mit 23.092 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013).

Icod de los Vinos ist mit Santa Cruz de Tenerife über die ab Los Realejos als Nordautobahn ausgebaute Straße TF-5 verbunden. Icod de los Vinos liegt west-südwestlich von Santa Cruz de Tenerife und nördlich von Arona und dem Flughafen Reina Sofia. Nachbargemeinden sind La Guancha im Osten, La Orotava im Südosten, Santiago del Teide im Süden und Garachico im Westen.

Die Gemeinde Icod de los Vinos hat eine Fläche von 95,9 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 235 m über dem Meeresspiegel.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Bevölkerungsdichte
1991 21.445 223,6 Ew./km²
1996 21.364 222,8 Ew./km²
2001 21.748 226,5 Ew./km²
2002 21.803 227,4 Ew./km²
2003 22.358 233,1 Ew./km²
2004 24.023 250,45 Ew./km²
2005 24.290 253,3 Ew./km²
2006 24.179 252,1 Ew./km²
2007 24.091 251,2 Ew./km²

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Icod de los Vinos steht der „Drago Milenario“, der bekannteste Drachenbaum, zumindest der Kanaren. Noch bis vor kurzem nahm man an, er sei rund 3000 Jahre alt, nach neueren Erkenntnissen wird sein Alter jedoch auf etwa 400 Jahre[2] geschätzt. Dieser Drachenbaum findet sich sogar im Wappen der Stadt wieder.

Oberhalb der Parkanlage mit dem Drachenbaum steht die Iglesia de San Marcos, die im 15./16. Jahrhundert erbaut wurde. Die mehrfach vergrößerte Kirche weist ein bemerkenswertes Renaissanceportal auf. Die Kirchendecke wurde aus Kernholz der Kanarischen Kiefer im 15. Jahrhundert eingezogen. Der Barockaltar ist mit silbernen Ornamenten geschmückt. Das filigrane Silberkreuz stammt aus Kuba.

Direkt gegenüber befindet sich der sehenswerte Schmetterlingszoo, in dem auch ein Leguan lebt, der gerne Schmetterlinge verspeist.

Im Ortsteil Santa Bárbara befindet sich das sehenswerte Puppenmuseum ARTlandya[3] für Charakterpuppen 42 verschiedener international bekannter Puppenkünstler. Zusätzlich gibt es eine Teddyausstellung verschiedener Teddydesigner. Das Museum befindet sich in alten renovierten kanarischen Steinhäusern, auf einer Finca mit tropischem Garten.

Die Cueva del Viento ist die längste Lavahöhle in Afrika und die größte Vulkanröhre der Europäischen Union.[4]

Ansichten[Bearbeiten]

Icod de los Vinos: Gesamtbild


Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Icod de los Vinos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Schönfelder: Kosmos Atlas Mittelmeer- und Kanarenflora, Stuttgart 2002, ISBN 3-440-09361-1
  3. ARTlandya
  4. Cueva del Viento, Offizielle Seite