Amsterdam Gay Pride

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Gay Pride Amsterdam 2005

Amsterdam Gay Pride (AGP) ist ein jährlich am ersten Wochenende im August abgehaltenes Festival in der Innenstadt von Amsterdam für Homosexuelle, Bisexuelle, Lesben, Transgender und Transsexuelle (kurz: LGBT), mit einer Vielzahl von Veranstaltungen. Höhepunkt der AGP ist der karnevalsartige Umzug der fantasievoll kostümierten oder auch spärlich bekleideten Teilnehmer in bunt geschmückten Booten durch die Grachten Amsterdams: die Canal Parade. Neben dem Koningsdag ist die AGP die größte Festveranstaltung in Amsterdam, die jedes Jahr Hunderttausende von Besuchern anzieht.

Bereits zu Beginn der 1990er Jahre entstand in Amsterdam die Idee zur Veranstaltung von Gay Games. Der damalige Gay-Games-Vorstand (Bestuur) setzte sich mit dem GBA in Verbindung, um eine botenparade (später: Canal Parade) zu organisieren. Im September 1995 wurde die Stiftung Gay Business Amsterdam (GBA) mit der Zielsetzung gegründet, zusammen mit anderen Organisationen und dem Gaststättengewerbe das kulturelle Leben in Amsterdam zu fördern und einen Beitrag zur Emanzipation für Homosexuelle in den Niederlanden zu liefern.

Die AGP ist dem Berliner Pride Festival (auch:„ Berlin Christopher Day“ genannt)[1] und der „Gay Pride Parade in Rio de Janeiro“ (mit einer Million Besucher 2010) ähnlich.[2] Die „Gay Pride Parade in Rio de Janeiro“ ist ebenfalls wie die AGP eine Non-Profit-Organisation. Ursprünglich fehlte dem AGP-Festival jeglicher Protestcharakter, der eher bei anderen Gay-Pride-Veranstaltungen wie dem Roze Zaterdag (in den Niederlanden und dem flämischen Teil Belgiens) gepflegt wird. Inzwischen werden aber auch während des AGP politisch Stellungnahmen bezogen und Ausschreitungen gegen Homosexuelle angeklagt. Außerdem war eine deutlich kommerziellere Ausrichtung als in den Anfängen festzustellen, was aber durch mittlerweile veränderte Teilnahmebedingungen wieder beschränkt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Eigentümer der Namen Amsterdam Pride und Canal Parade ist die GBA und durch das „Benelux Merkenburo“ gesetzlich geschützt.[3] 1996 wurde die erste Canal Parade unter dem Namen Amsterdam Pride gehalten.[4]

Amsterdam Gay Pride/Gay Games 1998

Einige Wochen vor der ersten Canal Parade hatten die Organisatoren der Veranstaltungen große Bedenken hinsichtlich der Durchführung des Festes. Es hatte nur wenige Anmeldungen gegeben und es bestanden starke Zweifel, ob genügend Zuschauer kommen würden. Trotz dieser Bedenken wurde die Parade durchgeführt. Einer der Organisatoren fuhr selbst der Parade voraus und meldete erstaunt an die Kollegen am Startpunkt, dass die Brücken voller Menschen seien, was zunächst als „schlechter Scherz“ (flauwe grap) aufgefasst wurde.[5] Damit war die erste Boot Parade doch noch ein Erfolg geworden.

Von 1996 bis 2005 war das GBA der Hauptorganisator von Amsterdam Pride. Ab 2006 übernahm die gemeinnützige Stiftung ProGay die Organisation der AGP. Die Gemeinde Amsterdam verlängerte die Öffnungszeiten für Lokale, da es bisher während der Festivitäten keinerlei problematische Vorkommnisse oder gewaltsame Ausschreitungen gegeben hatte. Bis 24:00 Uhr konnte Musik auf der Straße gespielt und bis 1:00 Uhr durften Getränke, ebenfalls auf der Straße, ausgeschenkt werden. Die abschließende Beurteilung der Polizei war: „Das GBA ist eine professionelle Organisation, mit der sich gut zusammenarbeiten lässt und die sich an alle Absprachen hält“ („de GBA is een professionele organisatie met wie het goed samenwerken is en die zich aan alle afspraken houdt“).[6]

Amsterdam Gay Pride kennzeichnet sich durch eine Vielzahl von Aktivitäten, deren Höhepunkt die Canal Parade ist. Meistens beginnt sie am Westerdok und führt weiter durch die Prinsengracht, Amstel, Zwanenburgwal, Oudeschans und Oosterdok. Der Name Amsterdam Gay Pride ist die offizielle Bezeichnung der Veranstaltungen. In Pressemitteilungen und Internetinformationen wird oft auch der Name Gay Pride Amsterdam benutzt. Da die Canal Parade zum Teil kommerzielle Ausmaße angenommen hatte, wurde beschlossen, die Teilnahmegebühren getrennt zu berechnen. Homosexuelle Gruppen und Organisationen bezahlten 100 Euro, Boote von kommerziellen Unternehmen (seit 2006 zum Beispiel von Banken oder politischen Parteien) mussten bis zu 4500 Euro zahlen. Reklame auf den Booten wurde beschränkt, Aktivitäten der AGP mussten „LGBT“-orientiert sein, damit sie in das Programm aufgenommen werden konnten.[7] Ab 1998 wurde die AGP zusammen mit den Gay Games organisiert.

Amsterdam Gay Pride/Gay Games 1998

1995: Die Stiftung Gay Business Amsterdam wurde gegründet.

1996: Die erste Canal Parade fand am 3. August statt. Von 1996 bis 2005 erhielt das GBA in total (umgerechnet) 101.600 Euro Subvention von der Gemeinde und zum Teil von einzelnen Stadtbezirken.

1997: Aus organisatorischen Gründen fand 1997 keine Canal Parade statt.

1998: In diesem Jahr wurde die Canal Pride (später: Canal Parade) zusammen mit den Gay Games organisiert. Rund 100 Boote beteiligten sich, darunter zwei Boote von Diskotheken sowie ein Boot mit Mitarbeitern vom „Academisch Ziekenhuis Utrecht“ (Akademisches Krankenhaus Utrecht) und vom GG&GD („Gemeentelijke Geneeskundige en Gezondheidsdienst“, deutsch: Städtisches Gesundheitsamt).

1999: Nach Schätzungen der Polizei waren es nicht mehr nur Zehntausende, die die Grachten und Straßen während der AGB säumten, sondern über 100.000 Zuschauer. Es beteiligten sich mehr Frauen bei den Festivitäten als in den vorhergegangenen Jahren.

2000: Wegen Lärmbelästigung kündigte der Milieudienst (Amt für Umweltschutz) strengere Kontrollen an. Die Organisation Amsterdam Pride war der Meinung, dass die Gemeindeauflagen zu streng wären und damit nur noch eine „schweigsame Bootsfahrt“ (stille tocht) möglich wäre. Etwa 200.000 Menschen solidarisierten sich mit der Canal Parade. Durch die Menge an Besuchern wurden einige Verkehrsstörungen in der Innenstadt verursacht.

2001: Die Gay Pride bekam einen multikulturellen Charakter. Zum ersten Male fuhren Boote des arabischen Homocafes Habib Ana und von der jüdischen Gemeinschaft Beit Ha‘Chidush mit. Auf dem Boot der Stand-up Comedians Chick with Dicks wurde mit einem Minarett gegen die Aussage eines Imam aus Rotterdam protestiert, der Homosexualität als „Krankheit“ bezeichnet hatte.

2002: Die Canal Parade bekam zunehmend internationale Aufmerksamkeit in den Medien. Ein Boot des Roten Kreuzes beteiligte sich und forderte mehr Toleranz für Menschen mit einer HIV- oder AIDS-Infektion. Freiwillige teilten kostenlose Kondome aus.

2003: Rund 300.000 Besucher kamen zur Parade. Möglicherweise, weil das GBA zu „mehr Nacktheit“ (meer bloot) der Teilnehmer auf den Booten aufgerufen hatte, aus Protest gegen die zunehmende Spießbürgerlichkeit und Prüderie (Vertrutting und Preutsheid) der Amsterdamer Stadtverwaltung.

2004: Die Organisatoren von Gay Pride machten sich wegen steigender Gemeindekosten (für Genehmigungen und Stadtreinigung) Sorgen über die Zukunft der Parade. Sie waren der Meinung, das die Kosten zu hoch und letztendlich unbezahlbar wären. Der Organisator De Haan protestierte dagegen mit den Worten, das mehr Nacktheit und weniger Tugendhaftigkeit gezeigt werden sollte. („Uit protest roept hij iederen opnieuw op tot meer bloot en ondeugendere boten“).[8] Die Polizei kommentierte dies mit den Worten: „Hier und da pikant, aber nicht vulgär“ (Hier en da pikant, maar niet vulgair). Die Anzahl der Zuschauer war auf rund 400.000 angestiegen.

2005: Probleme entstanden durch Verzögerung der Gemeindegenehmigungen und Problemen mit der Finanzierung. GBA musste zusätzliche 600 Mitarbeiter für Sicherheitsvorkehrungen sowie 500 Ersthelfer wegen möglicher terroristischer Aktivitäten einstellen. Das erste Boot präsentierte ein großes Foto von zwei iranischen Jugendlichen, welche aufgrund ihrer Homosexualität exekutiert worden waren.

2006: Aufmerksamkeit erregten die Boote von politischen Parteien: GroenLinks und Democraten 66. Zum ersten Male beteiligten sich Boote unter dem Motto Personal Pride – Company Pride von den Firmen Shell, TNT und der ABN-AMRO-Bank. In diesem Jahr wurde der offizielle Name „We Are – Amsterdam Gay Pride“ geprägt. Die Anzahl der Besucher war auf 250.000 zurückgegangen. Das GBA hatte 2006 die Gemeindegenehmigung für die Parade zurückgegeben, da es wieder zu Verzögerungen von diversen Genehmigungen und der Finanzierung der AGB gekommen war. Die Stiftung ProGay übernahm die Durchführung von Amsterdam Gay Pride.[9]

Gay Pride Amsterdam 2009

2007: Zum ersten Male fuhr ein Boot mit homosexuellen Jugendlichen unter 16 Jahren mit, zum Teil in Begleitung ihrer Eltern, und ein Boot mit heterosexuellen Teilnehmern. Die Gemeinde Amsterdam ließ ein neues Logo entwickeln: „We Are Proud“ (Wir sind stolz), um sich als tolerante Stadt zu profilieren. ProGay übernahm den Ausspruch auch für ihre zukünftigen Aktivitäten.

2008: Am 2. August beteiligten sich der frühere Bürgermeister Job Cohen, der Minister Ronald Plasterk und einige Polizeibeamte in Uniform an der Parade. Über 500.000 Zuschauer und Festgänger waren gekommen.[10] Die ING-Bank sowie TNT traten als Sponsor auf.

2009: Bei der 14. Canal Parade fuhren 80 Boote mit, den Anfang machte ein Boot der Gemeinde Amsterdam. Die Anzahl der Festgänger wurde auf 56.000 geschätzt. Die Parteien CDA, VVD und Militärangehörige in Uniform beteiligten sich. Um die Stadtbezirke näher bei der Canal Parade einzubeziehen, startete die Bootsrundfahrt in diesem Jahr in Slotervaart. Auf der ersten Brücke, die von den Booten passiert wurde, stand der Anti-Homospruch: „Homo’s gaan naar de hell“ (Homos gehen in die Hölle).[11]

2010: Mit rund 300 verschiedenen Aktivitäten war die Gay Pride das bislang umfangreichste Festival dieser Art. Erstmals fuhr ein African-Pride-Boot mit. Am 6. August fand der Gay-Pride-Sporttag statt und am Neumarkt ein Freiluft-Kino mit Filmen zu African Pride und Euro Pride. Mit CumShots wurde das erste Lesbische Porno-Festival in den Niederlanden gehalten.[12] 175 Organisationen und Gruppen hatten sich angemeldet, 80 Boote nahmen an der Parade teil, darunter ein Boot der Organisation COC mit homosexuellen Jugendlichen bis zu 18 Jahren[13] und der Gewerkschaft FNV.[14]

2011: Das Thema der Canalparade war dieses Jahr All together now. 80 Boote beteiligten sich, die in drei Kategorien eingeteilt waren: LPGT-Teilnehmer, Gay Horeca (Gaststätten mit vorwiegend homosexuellen Gästen) und kommerzielle (Banken, Unternehmen etc.) Boote.[15] Die Parade wurde vom ehemaligen amerikanischen Leutnant Dan Choi eröffnet. Er war wegen seiner Homosexualität entlassen worden und fuhr als Ehrengast auf dem Boot des Verteidigungsministerium (Ministerie van Defensie) mit. Zum ersten Mal fuhr ein Boot der hindustanischen homosexuellen Gemeinschaft mit.[16] Die Universität von Amsterdam (UvA) beteiligte sich ebenfalls zum ersten Mal mit dem Thema: „A Very Gay Education“.[17] Der Vorsitzende F.v. Dalen von ProGay gab bekannt, dass rund 380.000 Menschen die Canalparade besuchten.[18] Bei der Bootparade fuhren dieses Jahr unter anderem mit: das Warenhaus Vroom & Dreesmann (V&D), Gay Palace Rotterdam, Mitarbeiter der Zeitschrift PROUDmagazine, Eden City Hotels Amsterdam, De Nederlandsche Bank[19], Stiftung Aids Fonds, Loveland Events BV, Nederlandse Spoorwegen[20], Stiftung Thai, Gemeinde Amsterdam, Feuerwehr Amsterdam-Amstelland und viele andere mehr.[21] Die Organisation COC startete eine Protestaktion für Unterricht an allen Schulen über Homo- und Transsexualität.[22]

2012: Zum ersten Mal fuhr ein Boot mit türkischen Homosexuellen (Stiftung Elance) mit. Weitere Teilnehmer waren unter anderem die Gemeinde Amsterdam, Stiftung Rotterdam Boot, Gemeinde Almere, Verteidigungsministerium, YouTube und Google, Aids Fonds, Drag Queens United, University Pride.[23] Das Thema der diesjährigen Veranstaltung war On the Move. ProGay und die Homosexuellenorganisation COC hatten den Fußballclub Ajax zur Teilnahme mit einem Boot eingeladen. Der Amsterdamer Club lehnte es jedoch ab. [24] Die Boote fuhren 2012 vom Westerdok durch die Prinsengracht, Amstel, Oudeschans und Oosterdok.

Rahmenveranstaltungen[Bearbeiten]

Im Rahmen der AGB finden jedes Jahr in der ersten Augustwoche Veranstaltungen verschiedener homosexueller Gruppierungen und Vereine wie Sport- und Straßenfeste statt (die angegebenen Festival-Aktivitäten beziehen sich auf die Jahre 2005 bis 2011).

Straßenfeste wurden in der Reguliersdwarstraat, einer Straße mit vornehmlich Homosexuellen-Bars, Cafés und Restaurants, sowie in der Utrechtse- und Paardenstraat gehalten, außerdem am Westermarkt, Amstelveld, Zeedijk, an der Amstel und am Rembrandtplein. Eine Internationale street party fand in Amsterdam West statt und in Amsterdam Oost die Caribbean street party.[25] Der Coffeeshop Betty Too organisierte die LesBian Pride unter dem Namen Drag King Betty Contest.

Sportveranstaltungen diverser homosexueller Vereine gab es unter anderen im Westerpark, dort fand ein Turnier mit sieben Teams der Homo- und Lesbo Volleyball-Vereinigung statt. The Amsterdam Lowlander Gay Rugby-Club und Smash Amsterdam, die jüngste Gay-Volleyball-Vereinigung, präsentierten sich ebenfalls im Westerpark. Im Marnixbad feierte die Schwimmvereinigung GaySwim ihr Jubiläum.[26] Speziell für Frauen wurde ein Programm mit Wanderungen und einer „Motorroute“ angeboten.

Kulturelle Aktivitäten wurden insbesondere von religiösen Vereinigungen angeboten. Ein spezialer Pink-Shabbat in der Uilenburger-Synagoge wurde zu Ehren der Gay Pride von der jüdischen Gemeinde Beit Ha'Chidush gehalten.[27] In der Keizersgracht veranstaltete die „Protestantse Kerk“ (Evangelische Kirche, PKA) und die „Christelijke Homoorganisatie“ (Christliche Homoorganisation) eine Gay Pride-Feier. Die Meinung der PKA war: „…verheugd te zijn dat veel homos und lesbiennes actief zijn in de kerk, als predikant, bestuurder en kerklid“ (deutsch: „…erfreut zu sein, dass viele Homos und Lesben aktiv in der Kirche sind, als Pfarrer, Vorsteher und Kirchenmitglied“).[28] Mit Pink Ladys on Stage brachte das Internationaal Homo/Lesbisch Informatiecentrum en Archief (IHLIA) in der Öffentlichen Bibliothek Amsterdam (Openbare Bibliotheek Amsterdam) unter anderem Musik, Vorlesungen und Filmvorführungen. Die Vorstellungen wurden abgeschlossen mit LesBian Pride Chill Out. Das IHLIA ist das größte Archiv, Informations- und Dokumentationszentrum mit Bibliothek für LGBT in den Niederlanden und Europa.[29] Beteiligte Sänger waren unter anderen Gerard Joling, Patricia Pay, Astrid Akse, Shary-An Nivillac sowie die Frauengruppe Samba Bumba und die Disk Jockeys Bo Monde, Helene Lepage, Misstrezz, Nudi und Sunrise.

Polizeiinitiative für Homosexualität[Bearbeiten]

2008 waren bereits Polizisten in Uniform auf einem Boot der Canal Parade mitgefahren. Am 22. August 2008 wurde die Stiftung „Landelijke Homonetwerk Politie“ (Überregionales Homonetzwerk der Polizei, LHP) mit dem Namen Roze in Blauw gegründet („Rosa in Blau“; „Rosa“ steht für Homosexualität, „Blau“ für die Uniformen der niederländischen Polizei). Die LHP ist Ansprechpartner für alle homosexuellen Mitarbeiter der „Roze in Blauw“-Polizei. Alle zwei Jahre findet ein überregionaler Studientag statt, unter anderem mit der Zielsetzung, Homosexualität innerhalb der Polizeiorganisation „erkennbar zu machen“, sowie zur Unterstützung der Euro Gay Police Association (EGPA) und Beteiligung bei Homoorganisationen und Gruppen.[30]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

In Amerika wurde die „Amsterdam Gay Pride“ (AGP) 2008 als „beste Gay Pride“ in Europa ausgezeichnet. Im Herbst 2008 gewann die AGP den „Welcom Award“ als „Gastfreundlichste Veranstaltung“ in Amsterdam. 2010 erhielt die AGP in der Kategorie „beste stadspromotie-event“ den Preis für die „beste Stadtpromotion-Veranstaltung“.[31]

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • Rob Tielman: Homoseksualiteit in Nederland: studie van een emancipatiebeweging. (Über die Geschichte der Homosexuellenbewegung in den Niederlanden seit 1911). Uitgeverij Boom. Meppel 1982. ISBN 90-6009-403-4.
  • Laurens Buijs, Jan Willem Duyvendak, Gert Hekma: Als ze maar van me afblijven. Een onderzoek naar antihomoseksueel geweld in Amsterdam. („Ein Untersuch nach Antihomosexueller Gewalt in Amsterdam“). University Press, Amsterdam 2008. ISBN 90-8964-086-X . Bei Google Books. Seite 15. (niederländisch)
  • Michael Boulogne, Aart Bode: Gaypride Amsterdam. Uitgeverij Boulogne Images, 2010. ISBN 978-94-9052-301-5

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Amsterdam Gay Pride – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Groß, international, politisch, prominent, kulturell: Berliner Pride Festival. Abgerufen am 1. September 2011.
  2. Gay Pride Parade Rio de Janeiro.Englisch, abgerufen am 1. September 2011.
  3. Organisation „Amsterdam Pride“. Niederländisch, abgerufen am 10. August 2010.
  4. We Are Proud, Historie. Niederländisch, abgerufen am 10. August 2010.
  5. Geschichte der Canalparade. Niederländisch, abgerufen am 10. August 2010.
  6. Zitat nach „Amsterdam Pride“. Niederländisch, abgerufen 10. August 2010.
  7. Abschnitt: Meer Gay, minder Commercie, meer Spektakel. Niederländisch, abgerufen am 20. August 2010.
  8. Canalparade. Unter 2004. „Uit protest roept hij iedereen opnieuw op tot meer bloot en ondeugendere boten“. Niederländisch, abgerufen am 30. August 2011.
  9. „Progay“: offizieller Organisator van Amsterdam Gay Pride. Niederländisch, abgerufen am 10. August 2010.
  10. Vgl. hierzu: Jan Willem Duyvendak, Laurens Buijs: Als ze maar van me afblijven. Zitat: „De botenparade van de Gay Pride in 2008 was een van de best bezochte ooit: volgens de organisatie stonden niet minder dan een half million mensen langs de grachten.“ S. 15
  11. Nederlandse Omroep Stichting (NOS). Mit Video. Niederländisch, abgerufen Abgerufen am 10. August 2010.
  12. Pornofestival für Frauen, in: Het Parool vom 18. Juli 2010. Niederländisch, abgerufen am 11. August 2010.
  13. Information vom „COC“ über Beteiligung an der „Canal Parade“.
  14. Zur Chronologie der Canal Parade. Auf: www.canalparade.nl. Niederländisch, abgerufen am 11. August 2010.
  15. 16.Canalparade 2011. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2011.
  16. Eröffnung der Canalparade durch Dan C.. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2011.
  17. UvA vom 6. August 2011. Verklaring UvA: Pride voor de Amsterdam Gay Pride 2011. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2011.
  18. Rund 380.000 Besucher 2011. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2011.
  19. Pressemmitteiling der DNB. De Nederlandsche Bank nahm zum dritten Mal an der Canal Parade teil. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2011.
  20. Pressebericht der NS vom 29. Juli 2011. Über die Teilnahme an der Canal Parade, unter: „Amsterdam Gay Pride: NS zet extra treinen en boot in“. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2011.
  21. Autor: Marije Willems. In NCR Handelsblad vom 6. August 2011. Niederländisch, abgerufen am 1. Mai 2013
  22. Protestaktion der Organisation COC. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2011.
  23. Canalparade 2012. Niederländisch, abgerufen am 1. Mai 2013
  24. Ajax lehnt Teilnahme an der Canal Parade ab. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2012
  25. Informationen über Straßenfeste. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2010.
  26. Smash Gaysport.
  27. Joodse boot vaart mee op Gay Pride. Niederländisch, abgerufen am 24. März 2013
  28. Autor: E.J. Tillema vom 30. Juli 2010. Interkerkelijke Omroep Nederland (IKON). Zitat nach: „kerknieuws,nl“. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2010.
  29. Dokumentationszentrum IHLIA. Niederländisch/Englisch, abgerufen am 12. August 2010
  30. „Roze in Blauw“, Landelijk Homonetwerk Politie. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2010.
  31. Unter: „Prijzen En Nominaties“. Niederländisch, abgerufen am 12. August 2010.