Koninklijke Nederlandse Voetbal Bond

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Königlicher
Niederländischer Fußballbund
Koninklijke
Nederlandse Voetbal Bond
Verbandslogo
Gründung 8. Dezember 1889
FIFA-Beitritt 1904
UEFA-Beitritt 1954
Präsident Michael van Praag
Generalsekretär Harry Been
Nationalmannschaften Fußballnationalteam (Herren)
Fußballnationalteam (Damen)
Futsalnationalteam (Herren)
Homepage www.knvb.nl

Der Königliche Niederländische Fußballbund (KNVB [Aussprache: [ˈkaː ˈɛn ˈveː ˈbeː]]) (Niederländisch: Koninklijke Nederlandse Voetbal Bond [Aussprache: [ˈkoː.nɪŋk.ˌlə.kə ˈneː.jər.ˌlɑnt.sə ˈvut.bɑl.ˌbɔnt]]; bis 1929 Nederlandsche Voetbalbond [Aussprache: ˈneː.jər.ˌlɑnt.sə ˈvut.bɑl.ˌbɔnt]) ist der Fußballverband in den Niederlanden. Er hat seinen Sitz in Zeist.

Organisation[Bearbeiten]

Der KNVB organisiert die niederländischen Fußballnationalmannschaften der Männer und Frauen sowie im Jugendbereich, Behindertenfußball und Futsal, darüber hinaus die Profiligen Eredivisie und Eerste Divisie, den Pokalwettbewerb um den KNVB-Beker, die höchsten Ligen im Amateurbereich (Hoofdklassen), im Futsal und der Frauen. Die unteren Klassen werden von sechs Regionalverbänden organisiert.

Geschichte[Bearbeiten]

Karel Lotsy, KNVB-Vorsitzender von 1942 bis 1953
Jeu Sprengers, Vorsitzender 1993 bis 1998 und von 2000 bis 2008

Der niederländische Fußballverband wurde 1889 als Nederlandsche Voetbal- en Athletische Bond (NVAB) gegründet, doch schon 1895 verließen die Athleten den Verband. Der Nederlandsche Voetbalbond (NVB) organisierte den Fußball zunächst vor allem von Vereinen im Westen der Niederlande. Als 1904 die FIFA ins Leben gerufen wurde, war der NVB eins der Gründungsmitglieder. Neben dem NVB existierten ab 1916 der römisch-katholische Fußballverband Rooms-Katholeike Federatie (RKF) und später der Christliche Fußballbund Christelijke Nederlandse Voetbalbond (CNVB). Daneben gab es auch Verbände verschiedener sozialer Schichten, so den Arbeitersportbund Nederlandsche Arbeiders-Sportbond (NASB) und die Nederlandse Voetbalfederatie der Angestellten. Die FIFA erkannte durchgehend den NVB als führenden Verband an. 1929 verlieh Königin Wilhelmina dem NVB den Ehrentitel Koninklijk; der Verband hatte zu dieser Zeit bereits 36542 Mitglieder in 379 Vereinen. Im Juli 1940 wurden unter deutscher Besatzung alle Verbände zu einem neuen Nederlandse Voetbal Bond fusioniert. Das Bündnis wurde nach dem Zweiten Weltkrieg erneuert und damit besiegelt, dass der KNVB als einziger Verband für den niederländischen Fußball verantwortlich war.

Bis 1954 hielt der Verband unter seinem mächtigen Vorsitzenden Karel Lotsy an einem reinen Amateursport fest. Erst nach dem als Watersnoodwedstrijd bekannt gewordenen Spiel niederländischer Auslandsprofis gegen die französische Nationalmannschaft – das die zusammengewürfelte niederländische Mannschaft gewann, während die KNVB-Nationalmannschaft die meisten ihrer letzten Spiele verloren hatte – kam Bewegung in Richtung Profifußball auch in den Niederlanden auf. Im Januar 1954 wurde der Nederlandse Beroepsvoetbal Bond NBVB gegründet, der eine eigene Profiliga organisierte. Der KNVB reagierte darauf, dass die Zuschauer den neuen Profivereinen zuliefen, damit, dass er noch im Herbst des Jahres den Profisport akzeptierte und mit dem NBVB fusionierte; eine Berufsfußball-Liga wurde gegründet, die zwei Jahre später in die Eredivisie überging.

UEFA-Fünfjahreswertung[Bearbeiten]

Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung (in Klammern die Vorjahresplatzierung). Die Kürzel CL und EL hinter den Länderkoeffizienten geben die Anzahl der Vertreter in der Saison 2014/15 der Champions League bzw. der Europa League an.

  • 07. +2 (09) UkraineUkraine Ukraine (Liga, Pokal) – Koeffizient: 49,758CL: 2, EL: 4
  • 08. −1 (07) RusslandRussland Russland (Liga, Pokal) – Koeffizient: 46,332CL: 2, EL: 4
  • 09. −1 (08) NiederlandeNiederlande Niederlande (Liga, Pokal) – Koeffizient: 44,729CL: 2, EL: 4
  • 10. +1 (11) TurkeiTürkei Türkei (Liga, Pokal) – Koeffizient: 34,500CL: 2, EL: 3
  • 11. +1 (12) BelgienBelgien Belgien (Liga, Pokal) – Koeffizient: 34,400CL: 2, EL: 3

Stand: Ende der Europapokalsaison 2012/13[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bert Kassies: Aktuelle UEFA-Fünfjahreswertung 2013. Abgerufen am 16. Mai 2013 (englisch).