Astereae

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Astereae
Berg-Aster (Aster amellus)

Berg-Aster (Aster amellus)

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Astereae
Wissenschaftlicher Name
Astereae
Cass.

Die Astereae sind eine Tribus aus der Unterfamilie Asteroideae innerhalb der Pflanzenfamilie der Korbblütler (Asteraceae). Sie besitzt eine fast weltweite Verbreitung.

Beschreibung[Bearbeiten]

Illustration der Berg-Aster (Aster amellus).
Illustration der Strand-Aster (Tripolium pannonicum (Jacq.) Dobrocz., Syn.: Aster tripolium L.).

Erscheinungsbild und Laubblätter[Bearbeiten]

Es sind meist ausdauernde, manchmal auch ein- oder zweijährige, krautige Pflanzen, selten Halbsträucher, Sträucher oder Bäume. Manche Arten sind Xerophyten. Sie bilden oft Rhizome als Überdauerungsorgane aus.

Oft stehen die Laubblätter manchmal in grundständigen Rosetten (Grundblätter) und/oder meist wechselständig, selten gegenständig oder wirtelig am Stängel verteilt (Stängelblätter) angeordnet. Die Laubblätter sind meist gestielt oder selten ungestielt. Die Blattspreiten sind einfach oder fiederteilig. Die Blattränder können glatt oder gezähnt sein. Besonders bei xerophytischen Arten sind die Spreiten drüsig punktiert. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]

Die körbchenförmigen Teilblütenstände stehen selten einzeln, meist zu mehreren bis vielen in meist schirmtraubigen, selten in traubigen, ährigen, rispigen Gesamtblütenständen zusammen. Die Blütenkörbchen sind Pseudanthien, wirken also blütenökologisch „Blumen“. Bei Baccharis sind die Blütenkörbe scheibenförmig und homogam: alle Blüten sind zwittrig. Bei allen anderen Gattungen dieser Tribus sind die Blütenstände diskus- oder strahlenförmig und heterogam: sie enthalten zwittrige und funktional eingeschlechtige Blüten. Die meist spiralig oder manchmal in drei bis fünf oder mehr Reihen stehenden, freien, haltbaren oder früh abfallenden Hüllblätter sind ungleich, krautig, papierartig bis trockenhäutig oder besitzen trockenhäutige Ränder und/oder Spitzen. Manchmal stehen die Hüllblätter in ein oder zwei Reihen und sind nur wenig ungleich, krautig mit kaum bis deutlich trockenhäutigen Rändern und/oder Spitzen. Die meist flachen bis konischen, manchmal konkaven Körbchenböden besitzen meist keine Spreublätter. Nur bei Eastwoodia und Rigiopappus sind Spreublätter vorhanden.

Die Blütenkörbe enthalten einen einreihigen (gelegentlich zwei- bis mehrreihigen) Kranz aus Zungenblüten (auch Strahlenblüten genannt) oder besitzen keine Zungenblüten und immer Röhrenblüten (auch Scheibenblüten genannt). Die Zungenblüten sind meist funktional männlich, selten funktional weiblich oder steril. Das Farbspektrum der Kronblätter der Zungenblüten umfasst weiß, rosa, rot, blau und lila oder oft gelb. Beispielsweise bei einigen Conyza-Arten sind die Zungen stark reduziert. Die Röhrenblüten sind meist zwittrig und fertil, selten beispielsweise bei Benitoa funktional männlich. Das Farbspektrum der Kronblätter der Röhrenblüten umfasst weiß, rosa, rot, blau und lila oder oft gelb. Die Röhrenblüten sind immer radiärsymmetrisch mit meist fünf, selten vier Kronzähnen. Die Staubbeutel besitzen eine stumpfe oder gerundete, nicht geschwänzte Basis und an ihrem oberen Ende meist dreieckige bis lineale Anhängsel; selten fehlen Anhängsel. Die Griffel mit zwei linealen Griffelästen sind auf der Unterseite kahl und glatt oder papillös und die Oberseite besitzt zwei Linien mit Narbengewebe von ihrer Basis bis zu ihrer Spitze oder auch auf den Anhängseln; die Anhängsel sind meist deltaförmig bis lanzettlich.

Früchte[Bearbeiten]

Die Achänen eines Blütenkorbes können alle gleich sein (monomorph) oder es gibt zwei verschiedene Typen (Heterokarpie, dimorph). Die Achänen sind mehr oder weniger säulenförmig bis prismatisch und fünfrippig oder manchmal abgeflacht und zweirippig; manchmal sind sie geschnäbelt. Die Oberfläche der Achänen ist glatt, stachelig oder runzelig und kahl oder behaart, dann oft mit Drüsenhaaren. Es ist meist ein haltbarer Pappus vorhanden, die aus selten einer, meist zwei bis drei oder mehr Reihen von meist bärtigen Borsten , selten aus Schuppen, die manchmal begrannt sind, bestehen; sehr selten sind es sowohl Schuppen als auch Borsten oder Grannen. Die Ausbreitungseinheiten (Diasporen) sind die Achänen mit ihrem Pappus.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Tribus Astereae besitzt eine fast weltweite Verbreitung. Sie gedeihen hauptsächlich in den gemäßigten Breiten. In Nordamerika gibt es etwa 77 Gattungen mit etwa 719 Arten.

Die Tribus Astereae wurde 1819 durch Alexandre Henri Gabriel de Cassini in Journal de Physique, de Chimie, d'Histoire Naturelle et des Arts, 88, S. 195 aufgestellt. [1] Der Namens der Typusgattung Aster L. leitet sich vom lateinischen Wort astrum für Stern, Gestirn ab und bezieht sich auf die strahlenförmige Anordnung der Strahlen- beziehungsweise Zungenblüten im Blütenkorb. Die Tribus Astereae wurde besonders in den Arbeiten von K. Bremer 1994[2], G. L. Nesom 1994[3], 2000[4] und Richard D. Noyes & Loren H. Rieseberg 1999 neu geordnet.

Subtribus Asterinae: Aster savatieri Makino (Syn.: Gymnaster savatieri (Makino) Kitam.)
Subtribus Asterinae: Strandaster (Tripolium pannonicum (Jacq.) Dobrocz.), Syn.: Strand-Aster (Aster tripolium L.)

Die Tribus Astereae ist die zweitgrößte Tribus der Asteraceae und wird in 18 Subtribus gegliedert mit 170 bis über 200 Gattungen und etwa 3000 Arten.:

  • Subtribus Asterinae (Cass.) Dumort. (Syn.: Subtribus Heterochrominae Benth.): Sie enthält etwa 13 Gattungen:
Subtribus Astranthiinae: Habitus, Laubblätter und einzeln sitzende Blütenkörbe von Townsendia jonesii
  • Subtribus Astranthiinae G.L.Nesom: Sie enthält nur vier Gattungen mit etwa 40 Arten:
    • Astranthium Nutt: Die etwa elf Arten sind von den südlichen USA bis Mexiko verbreitet.
    • Dichaetophora A.Gray: Sie enthält nur eine Art:
    • Geissolepis B.L.Rob.: Sie enthält nur eine Art:
    • Townsendia Hook.: Die etwa 26 Arten sind vom westlichen Nordamerika bis Mexiko verbreitet.
Subtribus Baccharidinae: Blütenkörbe von Baccharis sergiloides.
  • Subtribus Baccharidinae Less. (Syn.: Unterfamilie Baccharidoideae Burmeist., Tribus Heterothalaminae Endl.): Sie enthält nur drei Gattungen mit etwa 400 Arten:
    • Archibaccharis Heering (Syn.: Hemibaccharis S.F.Blake): Mit etwa 32 Arten: hauptsächlich in Mexiko und Zentralamerika, nur eine oder zwei Arten in Südamerika.
    • Baccharis L. (Syn.: Molina Ruiz & Pav., Sergilus Gaertn., Tursenia Cass., Pingraea Cass., Baccharidastrum Cabrera, Baccharidiopsis G.M.Barroso, Neomolina Hellwig nom. illegit. non Honda & Sakis.): Die etwa 360 Arten sind hauptsächlich in der Neotropis und nordwärts bis in die zentralen und küstennahen USA verbreitet.
    • Heterothalamus Less.: Die nur zwei Arten sind im südlichen Brasilien und Uruguay verbreitet.
  • Subtribus Boltoniinae G.L.Nesom: Sie enthält nur drei Gattungen mit nur sieben Arten:
    • Batopilasia G.L. Nesom & Noyes: Sie enthält nur eine Art:
      • Batopilasia byei (S.D.Sundb. & G.L.Nesom) G.L.Nesom & Noyes: Sie kommt im nordwestlichen Mexiko vor.
    • Boltonia L.Hér.: Die etwa fünf Arten sind im östlichen Nordamerika verbreitet.
    • Chloracantha G.L.Nesom, Y.B.Suh, D.R.Morgan, S.D.Sundb. & B.B.Simpson: Sie enthält nur eine Art:
      • Chloracantha spinosa (Benth.) G.L.Nesom: Sie kommt in den südwestlichen USA (östlich bis Louisiana), südlich durch Mexiko bis Panama vor.
  • Subtribus Brachyscominae G.L.Nesom: Sie enthält etwa sieben Gattungen:
    • Allittia P.S.Short: Aus Brachyscome ausgegliedert: Mit zwei Arten im südöstlichen Australien und Tasmanien.
    • Brachyscome Cass. (Syn.: Brachycome Cass.): Mit etwa 70 Arten in Australien, Neuguinea, Neuseeland und Neukaledonien. Einige Sorten werden als Zierpflanzen genutzt.
    • Calotis R.Br.: Mit etwa 28 bis 30 Arten hauptsächlich in Australien.
    • Ceratogyne Turcz.: Sie enthält nur eine Art:
    • Hullsia P.S.Short: Sie wurde aus Brachyscome ausgegliedert und enthält nur eine Art:
    • Pembertonia P.S.Short (Syn.: Brachyscome sect. Heteropholis F.Muell.): Sie enthält nur eine Art:
Subtribus Chaetopappinae: Blütenkorb und Fruchtstände von Chaetopappa ericoides
  • Subtribus Chaetopappinae G.L.Nesom: Sie enthält nur zwei Gattungen mit etwa 13 Arten:
    • Chaetopappa DC. (Syn.: Distasis DC.): Mit etwa elf Arten in den südlichen USA und im nordöstlichen Mexiko.
    • Monoptilon Torr. & A.Gray ex A.Gray (Syn.: Eremiastrum A.Gray): Mit nur zwei Arten in den südwestlichen USA und im nordwestlichen Mexiko.
Subtribus Chrysopsidinae: Habitus, Laubblätter und Blütenkörbe von Heterotheca sessiliflora subsp. bolanderi.
  • Subtribus Chrysopsidinae G.L.Nesom: Sie enthält etwa sieben Gattungen mit etwa 70 Arten:
    • Chrysopsis (Nutt.) Elliott (Syn.: Diplopappus Cass., Inula L. sect. Chrysopsis Nutt. ): Mit etwa elf Arten an der Südküste der USA.
    • Croptilon Raf. (Syn.: Isopappus Torr. & A.Gray): Mit nur drei Arten von den südöstlichen USA bis nordöstlichen Mexiko.
    • Heterotheca Cass.: Die etwa 25 bis 30 Arten sind von Kanada über die USA bis Mexiko weitverbreitet.
    • Noticastrum DC. (Syn.: Aplopappus (Haplopappus) sect. Leucopsis DC., Leucopsis (DC.) Baker): Die etwa 19 Arten sind in den Anden und im südlichen Südamerika verbreitet.
    • Osbertia Greene: Die nur drei Arten sind von Mexiko bis Guatemala verbreitet.
    • Pityopsis Nutt.: Die etwa sieben Arten sind hauptsächlich in den südöstlichen USA und eine Art von Mexiko bis Zentralamerika verbreitet.
    • Tomentaurum G.L.Nesom: Sie enthält nur eine Art:
  • Subtribus Conyzinae Horan. (Syn.: Tribus Erigeroneae Gren. & Godr.): Sie enthält acht Gattungen mit etwa 500 Arten:
    • Aphanostephus DC.: Die nur vier Arten sind von den südlichen USA bis Mexiko verbreitet.
    • Apopyros G.L.Nesom: Die nur zwei Arten sind in Brasilien, Paraguay und Argentinien verbreitet.
    • Conyza Less. (Syn.: Conyzella Fabric., Leptilon Raf.): Die etwa 60 bis 100 Arten sind hauptsächlich in den Tropen und Suptropen verbreitet; einige Arten sind pantropisch Neophyten.
    • Darwiniothamnus Harling: Die nur zwei Arten kommen nur auf Galapagos vor.
    • Erigeron L. (Syn.: Trimorpha Cass., Polyactis Less., Achaetogeron A.Gray, Astradelphus Remy, Wyomingia A.Nelson): Die etwa 400 Arten sind in Nord- und Südamerika, auf den Karibischen Inseln, Galapagos und in Eurasien weitverbreitet.
    • Hysterionica Willd.: Die nur etwa sieben Arten sind im südöstlichen Südamerika verbreitet.
    • Leptostelma D.Don: Die nur etwa fünf Arten sind im südöstlichen Südamerika verbreitet.
    • Neja D.Don: Die etwa sechs Arten sind im südöstlichen Südamerika und auf Kuba verbreitet.
Subtribus Grangeinae: Habitus, Laubblätter und Blütenkörbe ohne Zungenblüten von Grangea maderaspatana
  • Subtribus Grangeinae Benth. in Benth. & Hook. f.: Sie enthält etwa 15 Gattungen:
    • Akeassia J.‑P.Lebrun & Stork: Sie enthält nur eine Art:
    • Ceruana Forssk.: Sie enthält nur eine Art:
    • Colobanthera Humbert: Sie enthält nur eine Art:
    • Cyathocline Cass.: Die nur drei Arten im tropischen Asien verbreitet.
    • Dacryotrichia Wild: Sie enthält nur eine Art:
    • Dichrocephala L Hér. ex DC.: Die etwa zehn Arten sind in Afrika, Madagaskar, Indonesien, tropischen und südwestlichen Asien weitverbreitet.
    • Egletes Cass.: Die etwa acht Arten sind von der Neotropis bis in die südwestliche USA (südliches Texas) verbreitet.
    • Erodiophyllum F.Muell.: Die nur zwei Arten sind in Australien verbreitet.
    • Grangea Adans.: Die etwa zehn Arten sind in Afrika, Madagaskar und tropischen Asien weitverbreitet.
    • Grangeopsis Humbert: Sie enthält nur eine Art:
    • Grauanthus Fayed: Die nur zwei Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.
    • Gyrodoma Wild: Sie enthält nur eine Art:
    • Heteromma Benth. in Benth. & Hook. f.: Die nur drei Arten kommen in der Capensis vor.
    • Mtonia Beentje: Sie enthält nur eine Art:
    • Nidorella Cass.: Die etwa 15 Arten sind im tropischen und südlichen Afrika verbreitet.
    • Plagiocheilus Arn. ex DC. (Syn.: Polygyne Phil.): Die etwa sieben Arten sind in Südamerika verbreitet.
Subtribus Hinterhuberinae: Habitus von Olearia lyalli
Subtribus Hinterhuberinae: Habitus, grundständige Laubblätter und Gesamtblütenstände mit wenigen Blütenkörben von Pleurophyllum speciosum
  • Subtribus Hinterhuberinae Cuatrec.: Sie enthält etwa 32 Gattungen:
    • Achnophora F.Muell.: Sie enthält nur eine Art:
    • Aylacophora Cabrera.: Sie enthält nur eine Art:
    • Aztecaster G.L.Nesom: Die nur zwei Arten sind in Mexiko verbreitet.
    • Blakiella Cuatrec.: Sie enthält nur eine Art:
    • Celmisia Cass.: Die etwa 60 Arten sind in Neuseeland und Australien verbreitet.
    • Chiliophyllum Phil.: Die etwa drei Arten sind in Argentinien und Chile verbreitet.
    • Chiliotrichiopsis Cabrera: Mit etwa drei Arten in Argentinien und Peru.
    • Chiliotrichum Cass.: Die nur zwei Arten sind in Argentinien und Chile verbreitet.
    • Damnamenia D.R.Given: Sie enthält nur eine Art:
    • Diplostephium Kunth in H.B.K.: Die über 70 Arten sind in Costa Rica und in den Anden bis Bolivien verbreitet.
    • Floscaldasia Cuatrec.: Mit nur zwei Arten in Kolumbien und Ekuador.
    • Flosmutisia Cuatrec.: Sie enthält nur eine Art:
    • Guynesomia Bonifacino & Sancho: Sie enthält nur eine Art:
    • Hinterhubera Sch. Bip. ex Wedd.: Mit etwa acht Arten in Kolumbien, Venezuela.
    • Laestadia Kunth ex Less.: Mit etwa sechs Arten in Costa Rica, auf Hispaniola, in den Anden bis Bolivien in größeren Höhenlagen.
    • Lepidophyllum Cass.: Sie enthält nur eine Art:
    • Llerasia Triana: Mit etwa zehn Arten mit Arealen von den kolumbianischen bis zu den bolivianischen Anden.
    • Madagaster G.L.Nesom: Mit etwa fünf Arten auf Madagaskar.
    • Mairia Nees: Mit etwa drei Arten in der Capensis.
    • Nardophyllum (Hook. & Arn.) Hook. & Arn.: Die etwa sechs Arten gedeihen in den südlichen Anden.
    • Novenia S.E.Freire: Sie enthält nur eine Art:
      • Novenia acaulis (Wedd. ex Benth. in Benth. & Hook. f.) S.E.Freire & F.Hellw.: Sie kommt in den Anden vom nördlichen Argentinien bis ins südliche Peru vor.
    • Olearia Moench (Syn.: Steetzia Sonder): Die etwa 130 bis 180 Arten sind in Australien, Neuseeland und Neuguinea verbreitet.
    • Oritrophium (Kunth) Cuatrec. (Syn.: Aster L. sect. Oritrophium Kunth): Die etwa 21 Arten sind hauptsächlich in den Anden von Venezuela bis Bolivien verbreitet und zwei Arten kommen in Mexiko vor.
    • Pachystegia Cheeseman: Sie enthält nur eine Art:
    • Pacifigeron G.L.Nesom: Sie enthält nur eine Art:
    • Paleaepappus Cabrera: Sie enthält nur eine Art:
    • Parastrephia Nutt.: Mit etwa drei Arten in Argentinien, Chile, Bolivien und Peru.
    • Pleurophyllum Hook.: Mit etwa drei Arten in Neuseeland und den subantarktischen Inseln südlich von Neuseeland.
    • Printzia Cass.: Mit etwa sechs Arten in der Capensis.
    • Pteronia L.: Mit etwa 80 Arten vom südlichen und südwestlichen Afrika bis Sambia.
    • Remya W.Hillebrand ex Benth.: Mit etwa drei Arten auf Hawaii.
    • Rochonia DC.: Mit etwa vier Arten auf Madagaskar.
    • Westoniella Cuatrec.: Mit etwa sechs Arten in Costa Rica und Panama.
  • Subtribus Lagenophorinae G.L.Nesom.: Sie enthält 13 Gattungen mit etwa 40 Arten.
    • Keysseria Lauterb.: Mit zwölf Arten in Indonesien und Hawaii.
    • Lagenophora Cass. (Syn.: Lagenifera Cass., orth. var. rej.): Mit etwa 14 Arten in Südostasien, Australasien, den Pazifischen Inseln, Zentral- und Südamerika.
    • Lagenocypsela Swenson & K.Bremer: Mit nur zwei Arten in Neuguinea.
    • Myriactis Less.: Mit nur zwei Arten in der Neotropis, im östlichen Asien, Indonesien und den Philippinen.
    • Novaguinea D.J.N.Hind.: Sie enthält nur eine Art:
      • Novaguinea rudalliae D.J.N.Hind: Sie kommt in Neuguinea vor.
    • Pappochroma Raf. (Syn.: Lagenithrix G.L.Nesom, Lagenopappus G.L.Nesom): Die etwa neun Arten sind in Australien verbreitet.
    • Piora J.T.Kost.: Sie enthält nur eine Art:
    • Pytinicarpa G.L.Nesom: Mit nur zwei Arten in Neukaledonien und Fiji.
    • Rhamphogyne S.Moore: Mit nur zwei Arten auf der Insel Rodrigues und in Neuguinea.
    • Rhynchospermum Reinw.: Sie enthält wohl nur eine Art:
    • Sheareria S.Moore: Mit nur zwei Arten in China.
    • Solenogyne Cass.: Mit nur drei Arten in Australien und Tasmanien.
    • Thespis DC.: Mit nur drei Arten in Südostasien.
Subtribus Machaerantherinae: Habitus, Laubblätter und einzeln auf Blütenstandsschäften stehende Blütenkörbe von Arida arizonica
Subtribus Machaerantherinae: Einzeln auf Blütenstandsschäften stehende Blütenkörbe von Xylorhiza tortifolia mit mehreren Reihen von bläulichen Zungenblüten und dunkelgelben Röhrenblüten.
  • Subtribus Machaerantherinae G.L.Nesom: Sie enthält etwa 19 Gattungen:
    • Arida (R.L.Hartm.) D.R.Morgan & R.L.Hartm. (Syn.: Machaeranthera Nees sect. Arida R.L.Hartm.): mit etwa neun Arten in den westlichen USA und im nördlichen Mexiko.
    • Benitoa D.D.Keck: Sie enthält nur eine Art:
    • Corethrogyne DC.: Sie enthält nur eine Art:
    • Dieteria Nutt. (Syn.: Machaeranthera Nees subg. Dieteria (Nutt.) Greene): Mit nur drei Arten in den westlichen USA und in Mexiko.
    • Grindelia Willd. (Syn.: Prionopsis Nutt.): Mit etwa 70 Arten in den USA, Mexiko und den südlichen Anden. Unter anderem mit:
    • Haplopappus Cass.: Mit etwa 70 Arten im südlichen Südamerika.
    • Hazardia Greene: Mit etwa 13 Arten in den westlichen USA und im westlichen Mexiko.
    • Herrickia Wooton & Standley (Syn.: Eurybia (Cass.) S.F.Gray sect. Herrickia (Wooton & Standley) G.L.Nesom.): Mit vier Arten in den südwestlichen USA.
    • Isocoma Nutt.: Mit etwa 16 Arten in Mexiko und in den südwestlichen USA.
    • Lessingia Cham.: Mit sieben bis zehn Arten in den südwestlichen USA und Baja California Norte.
    • Machaeranthera Nees (Syn.: Hesperastrum A.Gray): Mit nur zwei Arten in den westlichen USA und in Mexiko.
    • Olivaea Sch. Bip. ex Benth. in Hook. (Syn.: Oligonema S.Wats., nom. illegit. non Oligonema Rostaf., Golionema S.Wats.): Mit nur zwei Arten im südwestlichen Mexiko.
    • Oonopsis (Nutt.) Greene (Syn.: Stenotus Nutt. sect. Oonopsis Nutt.): Mit vier oder fünf in den zentralen USA.
    • Pyrrocoma Hook. (Syn.: Homopappus Nutt.): Mit etwa 14 Arten in den westlichen USA und im westlichen Kanada.
    • Rayjacksonia R.L.Hartm. & M.A.Lane: Mit drei Arten in den zentralen und südwestlichen USA und im nordöstlichen Mexiko.
    • Stephanodoria Greene: Sie enthält nur eine Art:
    • Xanthisma DC. (Syn.: Eriocarpum Nutt., Sideranthus Nutt. ex Nees, Machaeranthera Nees subg. Sideranthus (Nutt. ex Nees) R.L.Hartman): Mit etwa 17 Arten: westlichen USA und im nördlichen Mexiko.
    • Xanthocephalum Willd.: Mit sechs Arten: westliche USA und Mexiko.
    • Xylorhiza Nutt.: Mit acht Arten: westliche USA und Mexiko.
  • Subtribus Pentachaetinae G.L.Nesom: Sie enthält drei Gattungen mit etwa acht Arten:
  • Subtribus Podocominae G.L.Nesom: Sie enthält etwa 17 Gattungen:
    • Asteropsis Less.: Sie enthält nur eine Art:
    • Camptacra N.T.Burb.: Mit zwei Arten in Australien.
    • Dichromochlamys Dunlop: Sie enthält nur eine Art:
    • Dimorphocoma F.Muell. & Tate: Mit zwei Arten in Australien.
    • Elachanthus F.Muell.: Mit zwei Arten im südlichen Australien.
    • Inulopsis (DC.) O.Hoffm. in Engler & Prantl (Syn.: Haplopappus Cass. sect. Inulopsis): Mit vier Arten im südlichen Brasilien, Paraguay und östlichen Bolivien.
    • Iotasperma G.L.Nesom: Mit zwei Arten in Australien.
    • Isoetopsis Turcz.: Sie enthält nur eine Art:
    • Ixiochlamys F.Muell. & Sond. ex Sond.: Mit vier Arten im westlichen und zentralen Australien.
    • Kippistia F.Muell.: Sie enthält nur eine Art:
    • Laennecia Cass.: Mit 17 Arten in den südwestlichen USA, Mexiko bis ins andine nördliche Südamerika.
    • Microgynella Grau (Syn.: Microgyne Less., nom. illegit. non Cass.): Mit der einzigen Art:
    • Minuria DC.: Mit etwa zehn Arten in Australien.
    • Peripleura (N.T.Burb.) G.L.Nesom (Syn.: Vittadinia A.Rich. subg. Peripleura N.T.Burb.): Mit etwa neun Arten in Australia.
    • Podocoma Cass. (Syn.: Podopappus Hook. & Arn.): Mit etwa neun Arten im südöstlichen Südamerika.
    • Sommerfeltia Less.: Mit zwei Arten im südlichen Brasilien, Uruguay und Argentinien.
    • Tetramolopium Nees (Syn.: Luteidiscus St.John): Mit etwa 38 Arten in Neuguinea, nordöstlichen Australien und Hawaii.
    • Vittadinia A.Rich.: Die etwa 20 Arten sind in Australien verbreitet.
Subtribus Solidagininae: Habitus von Acamptopappus shockleyi mit gelben Zungenblüten
Gesamtblütenstand mit kleinen, wenigblütigen Blütenkörbchen von Amphipappus fremontii var spinosus
Subtribus Solidagininae: Habitus und Blütenkörbe von Stenotus acaulis mit gelben Zungenblüten
  • Subtribus Solidagininae O.Hoffm.: Sie enthält etwa 27 Gattungen:
    • Acamptopappus (A.Gray) A.Gray: Mit zwei Arten in den südwestlichen USA.
    • Amphiachyris (DC.) Nutt. (Syn.: Brachyris Nutt. sect. Amphiachyris DC.): Mit zwei Arten in südlichen zentralen USA.
    • Amphipappus Torr. & A.Gray ex A.Gray: Sie enthält nur eine Art:
    • Bigelowia DC. (Syn.: Chondrophora Raf.): Mit zwei Arten in südöstlichen USA.
    • Chihuahuana Urbatsch & R.P.Roberts: Sie enthält nur eine Art:
      • Chihuahuana purpusii (Brandegee) Urbatsch & R.P.Roberts: Sie ist im nördlichen Mexiko beheimatet.
    • Chrysoma Nutt.: Sie enthält nur eine Art:
    • Chrysothamnus Nutt. (Syn.: Vanclevea Greene): Die etwa neun Arten sind in den westlichen USA verbreitet.
    • Columbiadoria G.L.Nesom: Sie enthält nur eine Art:
    • Cuniculotinus Urbatsch, R.P.Roberts & Neubig: Sie enthält nur eine Art:
      • Cuniculotinus gramineus (Chrysothamnus gramineus) (H.M.Hall) Urbatsch, R.P.Roberts & Neubig (Syn.: Petradoria discoidea L.C.Anderson): Sie ist in den westlichen USA beheimatet.
    • Eastwoodia Brandegee: Sie enthält nur eine Art:
    • Euthamia Nutt. ex Cass.: Mit etwa acht Arten, hauptsächlich in den zentralen und südöstlichen USA, eine Art vom südwestlichen Kanada bis Baja California Norte.
    • Gundlachia A.Gray (Syn.: Xylothamia G.L.Nesom, Y.B.Suh, D.R.Morgan & B.B.Simpson): Mit sechs Arten in der Karibik, Mexiko und in Texas.
    • Gutierrezia Lag. (Syn.: Greenella A.Gray): Mit etwa 16 Arten, hauptsächlich in Mexiko, außerdem in den südwestlichen USA und im südwestlichen Südamerika.
    • Gymnosperma Less. (Syn.: Selloa Spreng. nom. illegit. non Selloa Kunth): Mit der einzigen Art:
      • Gymnosperma glutinosa (Spreng.) Less.: Sie ist in den südwestlichen USA und südwärts bis Guatemala verbreitet.
    • Hesperodoria Greene: Mit zwei Arten in den USA (Utah, nördliches Arizona).
    • Lorandersonia Urbatsch, R.P.Roberts & Neubig: Mit sieben Arten in den westlichen USA und im nordwestlichen Mexiko.
    • Nestotus R.P.Roberts, Urbatsch & Neubig. Solidagininae: Mit zwei Arten in den westlichen USA.
    • Medranoa Urbatsch & R.P.Roberts: Sie enthält nur eine Art:
      • Medranoa parrasana (S.F.Blake) Urbatsch & R.P.Roberts: Sie ist in Mexiko (Coahuila and Zacatecas) beheimatet.
    • Neonesomia Urbatsch & R.P.Roberts: Mit zwei Arten in Mexiko und Texas.
    • Oligoneuron Small (Syn.: Unamia Greene): Mit sechs Arten im östlichen Nordamerika.
    • Oreochrysum Rydb.: Sie enthält nur eine Art:
      • Oreochrysum parryi (A.Gray) Rydb.: Sie ist in den westlichen USA und im nordwestlichen Mexiko beheimatet.
    • Petradoria Greene: Mit der einzigen Art:
    • Sericocarpus Nees (Syn.: Oligactis Raf. nom. illegit. non Oligactis (Kunth) Cass.): Mit fünf Arten in den USA.
    • Goldruten (Solidago L., Syn.: Brachychaeta Torr. & A.Gray, Brintonia Greene): Mit etwa 100 Arten, die meisten davon in Nordamerika, acht in Mexiko, eine in Südamerika und 10 bis 20 Arten in Eurasien.
    • Stenotus Nutt.: Mit sechs oder sieben Arten in Kanada, den westlichen USA und im nordwestlichen Mexiko.
    • Thurovia Rose: Sie enthält nur eine Art:
    • Toiyabea R.P.Roberts, Urbatsch & Neubig: Sie enthält nur eine Art:
      • Toiyabea alpina (Haplopappus alpina) (L.C.Anderson & S.Goodrich) R.P.Roberts, Urbatsch & Neubig: Sie ist in den westlichen USA beheimatet.
    • Xylovirgata Urbatsch & R.P.Roberts: Sie enthält nur eine Art:
Subtribus Asterinae: Blütenkörbe von Canadanthus modestus
Subtribus Asterinae: Habitus von Symphyotrichum novi-belgii (L.) G.L.Nesom (Syn.: Aster novi-belgii L.), auch Glattblattaster genannt
  • Subtribus Symphyotrichinae G.L.Nesom: Sie enthält fünf Gattungen mit etwa 100 Arten:
    • Almutaster Å.Löve & D.Löve: Sie enthält nur eine Art:
    • Ampelaster G.L. Nesom: Sie enthält nur eine Art:
    • Canadanthus G.L.Nesom: Sie enthält nur eine Art:
      • Canadanthus modestus (Lindl.) G.L.Nesom: Sie ist in Nordamerika beheimatet von Alaska nach Süden bis Montana und Michigan, westlich bis ins südöstliche Kanada (New Brunswick).
    • Doellingeria Nees (Syn.: Aster sect. Doellingeria (Nees) Kitamura, Aster subg. Doellingeria (Nees) A.Gray, Aster sect. Triplopappus (Torrey & A.Gray) A.G.Jones): Die nur drei Arten kommen nur im den östlichen Nordamerika vor.
    • Psilactis A.Gray: Mit sechs Arten hauptsächlich in Texas und Mexiko, eine Art in den Anden des nördlichen Südamerikas.
    • Symphyotrichum Nees (Syn.: Tripolium Nees sect. Oxytripolium DC., Virgulus Raf., Tripolium Nees subg. Astropolium Nutt., Brachyactis Ledeb., Virgulaster Semple.): Mit zwei Untergattungen und etwa 92 Arten. Sie sind hauptsächlich in Nordamerika beheimatet, einige Arten in Mexiko und Südamerika, wenige Arten sind in anderen Gebieten verwildert.
Habitus, Laubblätter und Gesamtblütenstände mit vielen Blütenkörben von Psiadia boivinii
  • nicht in einer Subtribus eingeordnet sind:
    • Commidendron DC.: Die nur vier Arten kommen nur auf St. Helena vor.
    • Ericameria Nutt.: Mit etwa 31 Arten in den westlichen USA und im nordwestlichen Mexiko.
    • Eucephalus Nutt.: Mit elf Arten in den nordwestlichen USA (inklusive Kalifornien) und im westlichen Kanada.
    • Eurybia (Cass.) S.F.Gray: Mit etwa 28 Arten in Nordamerika und im nordöstlichen Asien.
    • Heteroplexis C.C.Chang: Mit nur drei Arten in China.
    • Ionactis Greene: Mit fünf Arten in den USA (davon vier im westlichen und eine im östlichen Teil).
    • Melanodendron DC.: Sie enthält nur eine Art:
    • Microglossa DC.: Mit etwa 19 Arten in Afrika, Madagaskar und im tropischen Asien.
    • Nannoglottis Maxim.: Die etwa neun Arten sind im südlichen bis zentralen China verbreitet.
    • Pembertonia P.S.Short: Sie enthält nur eine Art:
    • Oclemena Greene, Leafl.: Mit nur drei Arten im östlichen Nordamerika.
    • Oreostemma Greene: Mit nur drei Arten im westlichen Nordamerika.
    • Psiadia Jacq.: Mit etwa 60 Arten im tropischen Afrika, Madagaskar und auf den Maskarenen.
    • Psiadiella Humbert: Sie enthält nur eine Art:
    • Sarcanthemum Cass.: Sie enthält nur eine Art:
    • Tonestus A.Nelson: Mit etwa acht Arten in den westlichen USA und im südwestlichen Kanada.
    • Triniteurybia Brouillet, Urbatsch & R.P.Roberts: Steht basal zu Machaerantherinae: Mit der einzigen Art:
    • Vernoniopsis Humbert: Sie enthält nur eine Art:

Quellen[Bearbeiten]

  • Theodore M. Barkley, Luc Brouillet & John L. Strother: Asteraceae: Astereae - Online., In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 20: Magnoliophyta: Asteridae (in part): Asteraceae, part 2, Oxford University Press, New York u.a. 2006, ISBN 0-19-530564-7. (Abschnitt Beschreibung, Systematik und Verbreitung)
  • Tim Lowrey et al.: Zur Systematik der Tribus von The Astereae Working Group, University of New Mexico, Albuquerque.
  • Richard D. Noyes, Loren H. Rieseberg: ITS sequence data support a single origin for North American Astereae (Asteraceae) and reflect deep geographic divisions in Aster s.l. In: American Journal of Botany, 86 (3), 1999, S. 398. Fulltext-PDF.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag bei Tropicos.
  2. K. Bremer: Asteraceae: Cladistics and Classification. Timber Press, Portland, Oregon 1994.
  3. G. L. Nesom: Subtribal classification of the Astereae (Asteraceae). In: Phytologia. 76, 1994, S. 193-274.
  4. G. L. Nesom: Generic concepts of the tribe Astereae (Asteraceae) in North America, Central America, the Antilles and Hawaii., In: Sida. Bot. Misc. 20, 2000, S. 1-100.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Astereae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien