Bärnbach
| Bärnbach | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Steiermark | |
| Politischer Bezirk: | Voitsberg | |
| Kfz-Kennzeichen: | VO | |
| Fläche: | 17,25 km² | |
| Koordinaten: | 47° 4′ N, 15° 7′ O47.07055555555615.124722222222424Koordinaten: 47° 4′ 14″ N, 15° 7′ 29″ O | |
| Höhe: | 424 m ü. A. | |
| Einwohner: | 5.263 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 305,1 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 8572 | |
| Vorwahl: | 03142 | |
| Gemeindekennziffer: | 6 16 01 | |
| NUTS-Region | AT225 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptplatz 1 8572 Bärnbach |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Maximilian Kienzer (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2010) (25 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Bärnbach im Bezirk Voitsberg | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Bärnbach ist eine Stadtgemeinde des Bezirks Voitsberg im Bundesland Steiermark, Österreich.
Der in 424 m Seehöhe gelegene Ort in der Weststeiermark erstreckt sich über 17,2 km² Fläche und ist mit 5263 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) die drittgrößte Stadt des Bezirks. Die traditionell wichtigsten Wirtschaftszweige sind der Bergbau sowie die Glasbläserei.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Bevölkerung
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Maximilian Kienzer (SPÖ). Erster Vizebürgermeister ist Karl Puffing (SPÖ), zweiter Vizebürgermeister ist Ewald Bramauer (ÖVP).
Der Gemeindevorstand wird durch die Stadträte Gabriele Zingl-Stöcklmair (SPÖ) und Jochen Bocksruker (SPÖ), der auch Finanzreferent ist, ergänzt.
Stadtamtsdirektor ist Bernd Osprian.
Der Gemeinderat setzt sich nach der Wahl vom 21. März 2010 aus 19 Mandataren der SPÖ, 4 Mandataren der ÖVP und 2 Mandataren der FPÖ zusammen.[1]
[Bearbeiten] Wappen
Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte am 1. September 1953 mit Wirkung vom 15. September 1953.
Wappenbeschreibung: In einem goldenen, von einem erniedrigten blauen Wellenbalken durchzogenen Schilde erscheint oben ein schreitender schwarzer, rot bezungter und bewehrter Bär, unten eine golden besamte, fünfblätterige rote Rose mit grünen Winkelblättern.[2]
[Bearbeiten] Wirtschaft
In früheren Zeiten, war Bärnbach besonders für seine Kohlemine und die Glasbläserkunst bekannt. Heute sind wichtige Wirtschaftsbetriebe
- das Glaszentrum Bärnbach,
- das WEZ (Weststeirische Einkaufszentrum)
- Binder Feuerungstechnik
- die Firma Remus
- der Telepark Bärnbach als Impulsgeber und Know-how-Drehscheibe
[Bearbeiten] Vision Großgemeinde Kernraum
Unter dem Titel "Vision Großgemeinde Kernraum" wurde, unter dem Eindruck der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, von der Stadt Voitsberg und der Wirtschaftskammer Voitsberg eine Idee zur Zusammenlegung von Gemeinden präsentiert. Die angedachte Zusammenführung der fünf Kernraumgemeinden Bärnbach, Köflach, Maria Lankowitz, Rosental und Voitsberg zu einer Großgemeinde sollte das Potential finanzieller Einsparungsmöglichkeiten und Verwaltungsvereinfachungen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auslosen.
Eine mit der Präsentation der Idee veröffentlichtes Umfrageergebnis zeigt zwar eine Präferenz der Bevölkerung für eine Zusammenlegung, jedoch mit Vorbehalten.
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
Die Stadt Bärnbach ist die einzige Stadt der Steiermark, in welcher keine eigene Polizeiinspektion besteht. Diese wurde im Jahr 2004 geschlossen. Von Seiten des steiermärkischen Landtags wurden bereits zwei Anträge beschlossen, welche die Bundesregierung aufforderten, wieder eine Polizeiinspektion zu eröffnen. Diese Anträge erreichten ihr Ziel jedoch nicht.[3]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Weststeiermark, am Fuße der Gleinalm, der Sommerweide der Lipizzaner, liegt Bärnbach, die Stadt der Glasmacher und Bergknappen. Seit etwa 200 Jahren wird Glas erzeugt und bis zum Ende des 2. Jahrtausend wurde Kohle abgebaut. Der Ort wuchs auf Grund dieser Faktoren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts rasch. So wurde Bärnbach 1953 zum Markt und 1977 zur Stadt erhoben.
Hauptattraktion ist die im Zentrum liegende Stadtpfarrkirche Sankt Barbara, die 1948 erbaut und 1988 vom berühmten Architekten Friedensreich Hundertwasser vor allem außen umgestaltet wurde. Der Innenbereich ist im Gegensatz schlicht und von einigen einheimischen Künstlern gestaltet worden. Die Glasfenster wurden von Franz Weiss entworfen.
Des Weiteren zeigt das Glasmuseum der Firma Stölzle Oberglas Exponate zur Geschichte und Technik des Glasbläserhandwerks.In den letzten Jahren entwickelte sich die Stadt des Glases und der Kohle zu einer Kunst- und Kulturstadt.
Neben den historischen Baudenkmälern am „Heiligen Berg“ mit seiner dreitausendjährigen Siedlungsgeschichte und dem Karmel-Kloster sowie dem Renaissanceschloss Alt-Kainach, dessen romanisch-gotischer Wehrturm bereits im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Im Schloss Alt Kainach befindet sich seit 1972 ein burgenkundliches Museum.
Seit 1998 springen die „Wasser“ des Mosesbrunnens im Stadtpark. Ernst Fuchs, Begründer der „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“ entwarf und gestaltete den Brunnen.
1992 wurden die Fassade der Sporthauptschule/Neue Mittelschule vom Künstler Robert Zeppel-Sperl sowie die Tregister Dorfkapelle vom heimischen Künstler Franz Weiss, Akademischer Maler und Bildhauer, fertiggestellt.
[Bearbeiten] Bilder
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Mosesbrunnen von Ernst Fuchs
[Bearbeiten] Literatur
- Ernst Lasnik: Bärnbach. Vom Dorf zur Stadt. Bärnbach 2007
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Stadtgemeinde Bärnbach: Bärnbacher Stadtzeitung, Ausgabe 02-2010, Seite 2 (pdf-Dokument, 1,81 MB; abgerufen am 4. Februar 2012)
- ↑ Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 12, 1962, S. 24
- ↑ Antrag des steiermärkischen Landtages: "Erneute Forderung zur Wiedereröffnung einer Polizeiinspektion in Bärnbach"
[Bearbeiten] Weblinks
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