Bärnbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen von Bärnbach
Bärnbach (Österreich)
DEC
Bärnbach
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Steiermark
Politischer Bezirk Voitsberg (VO)
Fläche 17,15 km²
Koordinaten 47° 4′ N, 15° 7′ O47.07055555555615.124722222222424Koordinaten: 47° 4′ 14″ N, 15° 7′ 29″ O
Höhe 424 m ü. A.
Einwohner 5236 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 305 Einwohner je km²
Postleitzahl 8572
Vorwahl 03142
Gemeindekennziffer 6 16 01
AT225
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Hauptplatz 1
8572 Bärnbach
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Maximilian Kienzer (SPÖ)
Gemeinderat (2005)
(21 Mitglieder)
18 SPÖ, 2 ÖVP, 1 FPÖ
Lage der Stadt Bärnbach
Karte

Bärnbach ist eine Stadtgemeinde des Bezirks Voitsberg im Bundesland Steiermark, Österreich.

Der in 424 m Seehöhe gelegene Ort in der Weststeiermark erstreckt sich über 17,2 km² Fläche und ist mit 4917 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Bezirks. Die traditionell wichtigsten Wirtschaftszweige sind der Bergbau sowie die Glasbläserei.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Weststeiermark, am Fuße der Gleinalm, der Sommerweide der Lipizzaner, liegt Bärnbach, die Stadt der Glasmacher und Bergknappen. Seit etwa 200 Jahren wird Glas erzeugt und bis zum Ende des 2. Jahrtausend wurde Kohle abgebaut. Der Ort wuchs auf Grund dieser Faktoren in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts rasch. So wurde Bärnbach 1953 zum Markt und 1977 zur Stadt erhoben.

Hauptattraktion ist die im Zentrum liegende Stadtpfarrkirche Sankt Barbara, die 1948 erbaut und 1988 vom berühmten Architekten Friedensreich Hundertwasser vor allem außen umgestaltet wurde. Der Innenbereich ist im Gegensatz schlicht und von einigen einheimischen Künstlern gestaltet worden. Die Glasfenster wurden von Franz Weiss entworfen.

Des Weiteren zeigt das Glasmuseum der Firma Stölzle Oberglas Exponate zur Geschichte und Technik des Glasbläserhandwerks.In den letzten Jahren entwickelte sich die Stadt des Glases und der Kohle zu einer Kunst- und Kulturstadt.

Neben den historischen Baudenkmälern am "Heiligen Berg" mit seiner dreitausendjährigen Siedlungsgeschichte und dem Karmel-Kloster sowie dem Renaissanceschloss "Alt-Kainach", dessen romanisch-gotischer Wehrturm bereits im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Im Schloss Alt Kainach, befindet sich heute ein burgenkundliches Museum.

Seit 1998 springen die "Wasser" des Mosesbrunnens im Stadtpark. Prof. Ernst Fuchs, Begründer der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus" entwarf und gestaltete den Brunnen.

1992 wurden die Fassade der Hauptschule von dem auf Bali lebenden Künstler Zeppel-Sperl sowie die Tregister Dorfkapelle vom heimischen Künstler Prof. Franz Weiss - Akademischer Maler und Bildhauer - fertiggestellt.

[Bearbeiten] Wirtschaft

In früheren Zeiten, war Bärnbach besonders für seine Kohlemine und die Glasbläserkunst bekannt. Heute sind wichtige Wirtschaftsbetriebe

  • das Glaszentrum Bärnbach,
  • das WEZ (Weststeirische Einkaufszentrum)
  • Binder Feuerungstechnik
  • die Firma Remus
  • der Telepark Bärnbach als Impulsgeber und Know-how-Drehscheibe



[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Bärnbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen