Voitsberg

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Voitsberg
Wappen von Voitsberg
Voitsberg (Österreich)
Voitsberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Voitsberg
Kfz-Kennzeichen: VO
Fläche: 28,62 km²
Koordinaten: 47° 3′ N, 15° 9′ O47.04833333333315.150277777778394Koordinaten: 47° 2′ 54″ N, 15° 9′ 1″ O
Höhe: 394 m ü. A.
Einwohner: 9.676 (1. Jän. 2011)
Bevölkerungsdichte: 338,09 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8570
Vorwahl: 03142
Gemeindekennziffer: 6 16 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 1
8570 Voitsberg
Website: www.voitsberg.at
Politik
Bürgermeister: Ernst Meixner (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(31 Mitglieder)
18 SPÖ, 7 ÖVP, 1 FPÖ, 1 Grüne, 1 BZÖ, 3 Bürgerliste Voitsberg
Lage der Stadt Voitsberg im Bezirk Voitsberg
Bärnbach Edelschrott Gallmannsegg Geistthal Gößnitz (Steiermark) Graden Hirschegg Kainach bei Voitsberg Köflach Kohlschwarz Krottendorf-Gaisfeld Ligist Maria Lankowitz Modriach Mooskirchen Pack Piberegg Rosental an der Kainach Salla (Steiermark) Sankt Johann-Köppling Sankt Martin am Wöllmißberg Söding Södingberg Stallhofen Voitsberg SteiermarkLage der Gemeinde Voitsberg im Bezirk Voitsberg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Informationstafel (2005)
Burgruine
Weihnachtslichter in der Stadt
GKB-Bahnhof nach Totalumbau (2006)

Voitsberg, die Bezirkshauptstadt des Bezirkes Voitsberg in der Steiermark mit 9676 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011), erstreckt sich eingebettet in einem ehemaligen Bergbaugebiet inmitten des weststeirischen Berg- und Hügellandes über eine Fläche von 28,54 km².

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Rosental an der Kainach Bärnbach
Sankt Martin am Wöllmißberg Nachbargemeinden Stallhofen
Krottendorf-Gaisfeld

[Bearbeiten] Geschichte und Politik

[Bearbeiten] Historische Entwicklung

Voitsberg wird erstmals 1220 als Civitas bezeichnet, nachdem sich die Siedlung ab 1165 unter der Burg entwickelte und bereits 1196 Marktcharakter hatte.

[Bearbeiten] Stadtrat

Der Stadtrat besteht aus sieben Mitgliedern und setzt sich aus den Mandaten folgender Parteien zusammen:

  • Bürgermeister- Ernst Meixner (SPÖ)
  • 1. Vizebürgermeister - Kurt Christof (SPÖ)
  • 2. Vizebürgermeister - Walter Gaich (ÖVP)
  • vier Stadträte - Franz Sachernegg (SPÖ), Werner Blumauer (SPÖ), Ing.Peter Kalcher (ÖVP), Horst-Werner Kovacic (Bürgerliste)

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 31 Mitgliedern. Seit der letzten Gemeinderatswahl 2010 besteht folgende Mandatsverteilung: SPÖ 18, ÖVP 7, FPÖ 1, BZÖ 1, Die Grünen 1, BÜRVO (Bürgerliste Voitsberg) 3.[1]

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Voitsberg

Besonderer Anziehungspunkt ist das von Arik Brauer gestaltete "Kunsthaus Rathaus". Der historische Stadtkern mit Bürgerhäusern, die Burgruine Obervoitsberg, in der jährlich die Burghofspiele Voitsberg stattfinden, das Burgrestaurant, die Burgruine Krems sowie das Naherholungszentrum Schlosspark-Grafenteich mit seinem Schloss Greißenegg prägen das Stadtbild. Weitere sehenswerte Ziele: St. Josefskirche, Michaelikirche, Heiligenblutkirche, Dorfkapelle Tregist (gestaltet von Franz Weiss), Historischer Stadtrundgang (erstellt von Ernst Lasnik).

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Voitsberg ist regionales Wirtschaftszentrum mit überregionaler Bedeutung in den Alpe-Adria-Regionen und verkehrsmäßig gut erschlossen. Mit dem renovierten Bahnhof, in dem auch Gewerbebetriebe und Sozialeinrichtungen untergebracht sind, besteht eine Anbindung an die von der Graz-Köflacher Eisenbahn betriebene Schnellbahnlinie S7. Voitsbergs Struktur ist ein Branchenmix von Klein- und Mittelbetrieben.

[Bearbeiten] Vision Großgemeinde

Vision Kernraumgemeinde

Unter dem Titel Vision Großgemeinde Kernraum wurde, unter dem Eindruck der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, von der Stadt Voitsberg und der Wirtschaftskammer Voitsberg eine Idee zur Zusammenlegung von Gemeinden präsentiert. Die angedachte Zusammenführung der fünf Kernraumgemeinden Bärnbach, Köflach, Maria Lankowitz, Rosental und Voitsberg zu einer Großgemeinde sollte finanzielle Einsparungen und Verwaltungsvereinfachungen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ermöglichen. Diese Großgemeinde würde fast 30000 Einwohner zählen und wäre nach der Landeshauptstadt Graz die zweitgrößte Stadt der Steiermark.

Eine mit der Präsentation der Idee veröffentlichtes Umfrageergebnis zeigt zwar eine Präferenz der Bevölkerung für eine Zusammenlegung, jedoch mit Vorbehalten.[2]

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Literatur

  • Ernst Lasnik: Geschichte, Kunst, Wandern: Ein Führer durch den Bezirk Voitsberg. Kulturgemeinschaft Oberland, 1984
  • Ernst Lasnik (Hg.): 750 Jahre Stadt Voitsberg. Katalog zur Ausstellung in der St.-Michaels-Kirche, Juni bis September 1995. = Struktur 17, Voitsberg 1995

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Voitsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Wieder Einzelkämpfer, Kleine Zeitung, 1. Juli 2010, abgerufen am 22. August 2010
  2. Pressemitteilung Vision Großgemeinde voitsberg.com. Abgerufen am 15. Februar 2010 (PDF).
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