Bank Julius Bär

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Julius Bär Holding AG
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1890
Unternehmenssitz Zürich, Schweiz
Unternehmensleitung

Johannes A. de Gier
(CEO)
Raymond J. Bär
(VR-Präsident)

Mitarbeiter 4'099 (31.12.2007)
Bilanzsumme 46,9 Mrd. CHF (2007)
Branche Bank
Produkte

Vermögensverwaltung

Website www.juliusbaer.com

Die Bank Julius Bär & Co. AG gehört zur Schweizer Bankengruppe Julius Bär Holding AG, einer Privatbank aus Zürich, die von dem Bankier Julius Bär 1890 als Wechselstube an der Bahnhofstrasse in Zürich gegründet wurde. Das Unternehmen ist mit einem verwalteten Kundenvermögen von rund CHF 405 Mrd. per Ende 2007 hinter Pictet & Cie der zweitgrösste reine Vermögensverwalter der Schweiz.

[Bearbeiten] Ausrichtung

Als Privatbank richtet sich ihr Angebot zur Vermögensverwaltung in erster Linie an wohlhabende Kunden. Sie bietet ein Angebot an Anlageinstrumenten und Anlagefonds. Neben ihrem Hauptsitz in Zürich betreibt das Bankhaus Niederlassungen in Basel, Dubai, Frankfurt am Main, Genf, Grand Cayman, Guernsey, Lausanne, Lugano, London, Los Angeles, Luxemburg, Luzern, Mailand, New York City, Stuttgart, Wien und Zug.

[Bearbeiten] Geschichte

Seit 1980 öffnete sich das Bankhaus schrittweise familienfremden Investoren, bis es sich 2005 als börsennotierte Aktiengesellschaft zu einer kompletten Publikumsgesellschaft wandelte und seither dem Swiss Market Index angehört. Der Anteil der Familie Bär liegt unter 5 % des Aktienkapitals. Gemessen an den verwalteten Vermögen ist Julius Bär nach den beiden Schweizer Grossbanken und Pictet & Cie die Nummer Vier unter den Schweizer Banken.

Im September 2005 erwarb das Bankhaus für SFr. 6.1 Mrd. (= € 3.7 Mrd.) die ehemals unabhängigen Privatbankiers Ferrier Lullin & Cie SA, Ehinger & Armand von Ernst AG, Banco di Lugano (die bis 1990 als Banco di Roma per la Svizzera firmierte) und das Vermögensverwaltungshaus GAM (Global Asset Management) von der Schweizer Grossbank UBS AG, womit es zu einer der grössten unabhängigen Vermögensverwaltungen in der Schweiz wurde. Der Kaufpreis wurde mit SFr. 3,8 Mrd. in bar und einem Anteil von 21,5 % des Aktienvermögens an der Privatbankgruppe bezahlt. UBS kündigte an, diesen Anteil nicht als strategische Beteiligung zu führen, was erwarten lässt, dass nach Ende der Verkaufssperrfrist von 18 Monaten die Schweizer Grossbank ihren Anteil bei günstigen Marktkonstellationen schrittweise reduzieren könnte.

[Bearbeiten] Weblinks

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