Bank Julius Bär
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| Julius Bär Holding AG | |
|---|---|
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | CH0029758650 |
| Gründung | 1890 |
| Unternehmenssitz | Zürich, Schweiz |
| Unternehmensleitung |
Johannes de Gier |
| Mitarbeiter |
4'272 (30. Juni 2008) |
| Bilanzsumme | 46,2 Mrd. CHF (2008) |
| Branche | Bank |
| Produkte |
Vermögensverwaltung |
| Website | |
Die Bank Julius Bär & Co. AG gehört zur Schweizer Bankengruppe Julius Bär Holding AG, einer Privatbank aus Zürich, die von dem Bankier Julius Bär 1890 als Wechselstube an der Bahnhofstrasse in Zürich gegründet wurde. Das Unternehmen war mit einem verwalteten Kundenvermögen von rund 405 Mrd. Schweizer Franken per Ende 2007 hinter Pictet & Cie der zweitgrösste reine Vermögensverwalter der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ausrichtung
Als Privatbank richtet sich ihr Angebot zur Vermögensverwaltung in erster Linie an wohlhabende Kunden. Sie bietet ein Angebot an Anlageinstrumenten und Anlagefonds. Neben ihrem Hauptsitz in Zürich betreibt das Bankhaus Niederlassungen in Basel, Dubai, Frankfurt am Main, Genf, Grand Cayman, Guernsey, Hamburg, Hongkong, Lausanne, Lugano, London, Los Angeles, Luxemburg, Luzern, Mailand, New York City, Singapur, St. Moritz, Stuttgart, Wien und Zug.
Das Unternehmen verwaltete Ende 2008 Kundenvermögen in Höhe von rund 338 Mrd. Schweizer Franken, im Geschäftsjahr 2008 erzielte die Julius Bär Holding einen Gewinn von 852 Mio. Franken.
[Bearbeiten] Geschichte
Seit 1980 öffnete sich das Bankhaus schrittweise familienfremden Investoren, bis es sich 2005 als börsenkotierte Aktiengesellschaft zu einer kompletten Publikumsgesellschaft wandelte und seither dem Swiss Market Index angehört. Der Anteil der Familie Bär liegt unter 5 % des Aktienkapitals. Gemessen an den verwalteten Vermögen ist Julius Bär nach den beiden Schweizer Grossbanken und Pictet & Cie die Nummer Vier unter den Schweizer Banken.
Im September 2005 erwarb das Bankhaus für 6.1 Mrd. Franken (rund 3.7 Mrd. Euro) die ehemals unabhängigen Privatbankiers Ferrier Lullin & Cie SA, Ehinger & Armand von Ernst AG, Banco di Lugano (die bis 1990 als Banco di Roma per la Svizzera firmierte) und das Vermögensverwaltungshaus GAM (Global Asset Management) von der Schweizer Grossbank UBS, womit es zu einer der grössten unabhängigen Vermögensverwaltungen in der Schweiz wurde. Der Kaufpreis wurde mit 3,8 Mrd. Franken in bar und einem Anteil von 21,5 % des Aktienvermögens an der Privatbankgruppe bezahlt. Die UBS kündigte an, diesen Anteil nicht als strategische Beteiligung zu führen, was erwarten lässt, dass nach Ende der Verkaufssperrfrist von 18 Monaten die Schweizer Grossbank ihren Anteil bei günstigen Marktkonstellationen schrittweise reduzieren könnte.
[Bearbeiten] Aufspaltung
Im Mai 2009 gab die Julius Bär Holding die Aufspaltung in zwei eigenständige Gesellschaften bekannt. Das Private Banking-Geschäft verbleibt bei der Julius Bär Gruppe AG, die sich inskünftig auf die Beratung und Betreuung von Privatkunden konzentriert. Das Asset Management-Geschäft, das nebst GAM auch Artio Global Investors und Julius Bär Asset Management Europe umfasst, wird in die GAM Holding AG eingebracht. Diese wird sich auf das Anbieten von Anlageprodukten (insbesondere Anlagefonds), Portfoliomanagement-Dienstleistungen sowie alternativen Anlagen konzentrieren. Die beiden Gesellschaften werden nach Zustimmung durch Aktionäre und der Aufsichtsbehörden voraussichtlich im dritten Quartal 2009 an der Börse kotiert.[1]
[Bearbeiten] Weblinks
- Website der Julius Bär AG
- Website der GAM
- Pressemitteilung der UBS über den Verkauf der Private Banks und GAM an Julius Bär vom 2. Dezember 2005
[Bearbeiten] Einzelnachweise
ABB | Actelion | Adecco | Bâloise | Credit Suisse | Holcim | Bank Julius Bär | Nestlé | Nobel Biocare | Novartis | Richemont | Roche | Swatch | Swiss Life | Swiss Re | Swisscom | Syngenta | Synthes | UBS | Zurich

