Bommi Baumann

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Michael Baumann ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum Mönch des 15. Jh. siehe Michael Baumann (Mönch).

Michael „Bommi“ Baumann (* 1948 im Berliner Bezirk Lichtenberg) war 1972 Mitgründer der terroristischen[1] Untergrundorganisation Bewegung 2. Juni und betätigt sich heute als Publizist. Er war eine der zentralen Figuren der zunehmend gewaltbereiten West-Berliner Szene, die sich am Ende der 1960er Jahre aus der 68er-Bewegung entwickelt hatte. Ende 1971 wurde sein Freund Georg von Rauch bei einem Feuergefecht von der Polizei erschossen. Im Februar 1972 starb erstmals ein Mensch durch eine von Baumann mitgebaute Bombe.[2] Daraufhin löste er sich von der Bewegung 2. Juni. Er wurde polizeilich gesucht und begann eine Flucht durch verschiedene Länder. 1974 rief er seine ehemaligen Kameraden aus dem Untergrund öffentlich zur Beendigung des bewaffneten Kampfes auf, da er diesen als Irrweg erkannt habe. In den 1980er Jahren wurde er gefasst und verbrachte wegen seiner früheren Vergehen fünf Jahre im Gefängnis. Er lebt heute in Berlin und betätigt sich als Publizist und Vortragender, vor allem zu den Themen Terrorismus und Drogen.

Leben[Bearbeiten]

Baumann ist gelernter Betonbauer. Seinen Spitznamen erhielt er nach eigener Aussage nach dem Getränk „Bommi mit Pflaume“.

Erste Untergrundaktivitäten[Bearbeiten]

Bommi Baumann bekam in den 1960er Jahren Kontakt zur West-Berliner Studentenbewegung und zur Kommune I. Durch verschiedene Erfahrungen mit Polizei, Medien und Behörden radikalisierte er sich zunehmend. Der Tod von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 prägte ihn nachhaltig. Danach begann er, Sachbeschädigung als Mittel in den politischen Kampf einzubeziehen. Als Arbeiter mit praktischer Berufserfahrung legte er anders als viele intellektuelle Studenten im SDS großen Wert auf die „direkte Aktion“ und den praktischen „Kampf in den Metropolen“ als flankierende Unterstützung für Guerilla- und Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt.

Nach Brandanschlägen gegen eine britische Fluggesellschaft, die Bundeswehr-Deserteure von West-Berlin in die Bundesrepublik Deutschland geflogen hatte, verbrachte Baumann vom Februar 1970 bis Sommer 1971 einige Monate im Gefängnis.

Tod von Rauchs und eines Unbeteiligten[Bearbeiten]

Logo der Bewegung 2. Juni

Später schloss sich Baumann mit seinem Freund Georg von Rauch dem Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen an, der sich später mit anderen linksradikalen Gruppen und „Revoluzzern“ zur Terroristengruppe „Bewegung 2. Juni“ zusammenschloss, die Baumann mit anführte. Bei der „Umsetzung“ eines gestohlenen – und von der Polizei beobachteten – Fahrzeugs vom Berliner Winterfeldtplatz versuchte die Polizei, von Rauch festzunehmen. Dieser wurde dabei – neben Baumann stehend – erschossen. Wenige Monate später starb der als Hausmeister tätige Bootsbauer Erwin Beelitz durch eine von Baumann mitgebaute Bombe im Britischen Yachtclub in Berlin-Gatow. Diese beiden Ereignisse bewegten Baumann dazu, sich von der Stadtguerilla-Szene zu lösen. Doch er wurde als Mittäter polizeilich gesucht.

Lossagung vom Terror und Flucht[Bearbeiten]

Ab 1972 begann seine Flucht durch verschiedene Länder, unter anderem Syrien, Iran, Afghanistan und Indien. In einem vielbeachteten Interview mit dem Titel „Freunde, schmeißt die Knarre weg“ erklärte er 1974 aus dem Untergrund im Magazin Der Spiegel, dass er Gewalt als Irrweg erkannt habe, und forderte seine ehemaligen Mitstreiter zur Aufgabe der Gewalt auf. Da er einige von ihnen für die Bewegung rekrutiert habe (zum Beispiel Verena Becker[3]), sei er ihnen dies schuldig.[4]

Geistige Wurzeln: Tupamaros[Bearbeiten]

1975 veröffentlichte er noch als steckbrieflich Gesuchter, der sich von der Gewalt losgesagt hatte, ein seine Haltung verteidigendes Buch mit dem Titel Wie alles anfing. Darin ging er auf seine geistigen Väter ein, schilderte seine Entwicklung zum „Stadtguerilla“ nach dem Vorbild der Tupamaros in Uruguay und setzte sich kritisch mit dem bewaffneten Kampf auseinander. Diese Ausgabe im Münchner Trikont-Verlag wurde sofort nach dem Erscheinen wegen vermuteten „Aufrufs zur Gewalt“ polizeilich beschlagnahmt, eine bundesweite Durchsuchungsaktion wurde veranlasst. 1976 schlossen sich jedoch mehr als 300 teilweise prominente linke Schriftsteller und Verleger aus mehreren europäischen Ländern zusammen, die sich gegen diese Zensur zur Wehr setzen wollten. Sie veröffentlichten eine unveränderte Neuausgabe, die ohne Probleme verkauft werden konnte.

Haft[Bearbeiten]

1981 wurde Baumann in London verhaftet und zu einer fünfjährigen Freiheitsstrafe wegen Bankraubes und Sprengstoffanschlägen verurteilt. Im Gefängnis schrieb er eine weitere autobiographische Schrift, die nach seiner Freilassung erschien.

Aussagen in Stasi-Haft[Bearbeiten]

Als nach der deutschen Wiedervereinigung Dokumente der DDR durch die Gauck-Behörde zugänglich gemacht wurden, wurde bekannt, dass Baumann 1973 von der DDR-Staatssicherheit in Berlin verhaftet worden war und auf Verlangen seiner Vernehmer in der Haft einen 125-seitigen handgeschriebenen Bericht über insgesamt 94 Personen des bewaffneten Kampfes in Westdeutschland verfasst hatte; Überfälle, Anschläge, Waffenkaliber, teilweise auch sexuelle Präferenzen wurden aufgeführt. Darüber hinaus existieren 165 Seiten Vernehmungsprotokolle. Innerhalb von sechs Wochen hatte Baumann in Verhören von insgesamt 114 Stunden sein Insider-Wissen weitergegeben.[5] Dabei hatte er unter anderem den RAF-Mitgründer Andreas Baader als „Schaumschläger mit brutalem Verhalten gegenüber Gruppenmitgliedern“ und als „Spinner mit völlig infantilem Verhalten“ bezeichnet.[6] Nachdem dies 1998 bekannt geworden war, wurde er mit Vorwürfen konfrontiert, er hätte seine Genossen verraten. Der 1973 in Westdeutschland polizeilich gesuchte und von einer langen Haftstrafe bedrohte Baumann meinte dazu: „Die hätten mich sonst in den Westen abgeschoben oder einfach versauern lassen. Und gegen den Stasi-Knast waren die Gefängnisse, die ich aus West-Berlin kannte, reine Erholungsheime.“ Die Ex-RAF-Terroristin Astrid Proll meinte, dass Baumanns Aussagen niemandem geschadet hätten. Andere Ehemalige äußerten sich kritischer mit dem Tenor, Baumann habe sich freikaufen wollen. Bei einzelnen Genossen von damals hat Baumann sich später für seine Aussagen entschuldigt.[6]

Rausch und Terror[Bearbeiten]

In dem Buch Rausch und Terror, seinem 2008 erschienenen „politischen Erlebnisbericht“, bekennt Baumann, von 1967 bis 1993 opiatabhängig gewesen zu sein. Seiner Auffassung nach folge der nach den Attentaten vom 11. September 2001 ausgerufene „Krieg gegen den Terror“ dem Ende der 1960er Jahre begonnenen „Krieg gegen die Drogen“ und schaffe „eine Gesellschaft der Angst“.

Heutige Ansichten zum linken Terrorismus[Bearbeiten]

Baumann hat in jüngerer Zeit eigene Thesen zu den Ursprüngen des deutschen Terrorismus der 1970er und 1980er Jahre vertreten. Dabei geht er vor allem von der bis heute ungeklärten Rolle des Verfassungsschutz-V-Manns Peter Urbach aus, der Ende der 1960er Jahre erwiesenermaßen als Agent provocateur zahlreiche Bomben und Waffen an die Studenten- und Anarchoszene in West-Berlin lieferte, darunter an Baumann selbst sowie an Gründungsmitglieder der Rote Armee Fraktion wie Horst Mahler und Andreas Baader. Baumann geht davon aus, dass er und andere linke Untergrundkämpfer von der Bewegung 2. Juni und der RAF, obwohl damals vermeintlich selbständig und unabhängig agierend, unwissentlich „Marionetten ganz anderer Interessen“ in einer „übergeordneten Strategie“ gewesen seien.[7] Diese habe vor allem darin bestanden, die aufkommende 68er-Bewegung durch Förderung ihrer gewaltbereiten Elemente und der folgenden Kriminalisierung als gesellschaftlich verändernde, relevante Kraft zu diskreditieren – denn mit „Irren, die wahllos Bomben schmeißen“, hätte sich dann folgerichtig niemand mehr solidarisieren wollen. Gleichzeitig hätte der so geförderte Terrorismus den Anlass für den massiven Ausbau des Sicherheitsapparats der 1970er Jahre geboten, was den Einstieg in den Überwachungsstaat ermöglicht habe. Nach Baumanns Aussage gibt es mehrere deutsche Ex-Terroristen, die zu ähnlichen Schlussfolgerungen wie er gekommen seien. Da ähnliche Vorgänge für den gleichen Zeitraum in Italien ausführlich dokumentiert seien, könne man solche Überlegungen nicht einfach als „Verschwörungstheorie“ abtun:[7][8]

„Wir haben gedacht, wir handeln autonom. Der Gedanke ist unheimlich, dass man irgendwo auf dem Schachbrett hin- und hergeschoben worden ist, oder zwar über das Schachbrett rennen durfte, aber immer noch eine Figur war.[9]

Baumann hatte schon 1975 in seinem Buch „Wie alles anfing“ geschrieben, dass der Verfassungsschutz schon anlässlich des Nixon-Besuchs 1969 in West-Berlin den Haschrebellenüber Urbach die Bombe in die Hand gedrückt“ hätte. „Das haben wir in der Zeit gar nicht übersehen, da waren wir Handlanger einer ganz bestimmten Bullenstrategie“.[10] In den letzten Jahren hat er sich zur vermuteten Verstrickung von Geheimdiensten mit dem linken Terrorismus verstärkt in der Öffentlichkeit geäußert. Er gab mehrfach Interviews zu diesem Thema und wies dabei regelmäßig auf Parallelen zu der NATO/CIA-GeheimoperationGladio“ und der so genannten Strategie der Spannung hin.[11][12] Er nahm in diesem Zusammenhang auch an Veranstaltungen des Magazins Compact des Journalisten Jürgen Elsässer Teil.[13]

Der Politologe Wolfgang Kraushaar und der Historiker Gerd Koenen haben Baumanns These einer „Fremdsteuerung“ des linken Terrorismus explizit widersprochen, stellten jedoch beide fest, dass es über Urbach einen bis heute ungeklärten Einfluss des Staates in der Frühphase terroristischer Gruppen gab, der dringend aufgeklärt werden müsse.[14][15]

Rolle im Prozess gegen Verena Becker[Bearbeiten]

Baumann war ab dem Jahr 2010 Zeuge im Strafverfahren gegen Verena Becker wegen der Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Bubacks 1977. Dabei kam er während des Prozesses auch mit dem Nebenkläger Michael Buback in Kontakt, der durch sein Buch „Der zweite Tod meines Vaters“ das Verfahren mit seinen veröffentlichten Nachforschungen erst angestoßen hatte.[16] Buback verdächtigt deutsche Geheimdienste, an der Ermordung seines Vaters, des damaligen Generalbundesanwalts Siegfried Buback im Jahr 1977 beteiligt gewesen oder darüber zumindest vorher informiert gewesen zu sein – und dass die Bundesanwaltschaft in Verbindung mit deutschen Geheimdiensten den wahren Mörder gedeckt haben könnte, wobei laut Buback sehr vieles auf Becker hindeute.[17][9] Baumann sagte in dem Prozess mehrfach aus, im Umfeld kam es im Rahmen eines Fernsehinterviews[18] auch zu längeren Gesprächen mit Buback, mit dem er in mehreren Aspekten bezüglich der Einschätzung des Falles übereinstimmt und mit dem er ein Interesse an der Aufklärung der damaligen Ereignisse teilt – laut Baumann seien „diese Geheimniskrämereien demokratiezersetzend“.[18]

Im Juni 2011 gab er im Prozess an, seinen Drogenkonsum 2008 wieder aufgenommen zu haben, und antwortete auf Nachfrage des Staatsanwalts zu den Gründen: „Wegen meiner geringen Lebenserwartung habe ich mir gesagt, jetzt kommt es auch nicht mehr drauf an. Irgendn Hobby hat schließlich jeder.“ Wolfgang Kraushaar, Autor des Buchs Verena Becker und der Verfassungsschutz[19], wies darauf hin, dass Anklage und Verteidigung nichts unterlassen hätten, um Baumann als Zeugen völlig unglaubhaft erscheinen zu lassen. So sei die Tatsache, dass sich Baumann in einem Drogenersatzprogramm befindet, nicht erwähnt und der Unterschied zwischen Methadon und Heroin gar nicht erörtert worden. Kraushaar hatte den Eindruck, die Staatsanwaltschaft wolle zuvorderst, dass er als in seiner Wahrnehmungsfähigkeit eingeschränkt und insofern als unzuverlässig gelten würde: „Die Tatsache, dass man es in Baumanns Person mit jemandem zu tun hatte, der sich im Unterschied zu den meisten anderen Ehemaligen glaubwürdig vom Terrorismus distanziert, war im Übrigen keinerlei Erwähnung wert.“[3] Baumann selbst sagte dazu, er habe mehrfach das Gefühl gehabt, dass er der eigentliche Angeklagte sei, wenn er zur möglichen Rolle des Verfassungsschutzes befragt worden sei. Etwas Derartiges habe er „noch nie erlebt.“[18] Kraushaar meinte dazu, nach seiner und der Ansicht anderer Prozessbeobachter verteidige „der Staat die Angeklagte“. Es sei aber eine „Perversion des Rechtsstaats, wenn der Vertreter der Anklage insgeheim die Interessen der Angeklagten, in diesem Fall einer Exterroristin, vertritt“.[3]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Wie alles anfing; München: Trikont-Verlag, 1975; ISBN 3-920385-68-3 (ISBN wird bei unterschiedlichen Büchern benutzt) Das Buch wurde verboten und „illegal“ mit Unterstützung zahlreicher Herausgeber vertrieben.
  • Wie alles anfing. 30 Jahre „Deutscher Herbst“. Ein biografisches Dokument; Berlin: Rotbuch-Verlag, 20074; ISBN 3867890005
  • HiHo. Wer nicht weggeht, kommt nicht wieder; Hamburg: Frölich und Kaufmann im Hoffmann und Campe Verlag, 1987; ISBN 3-455-08655-1
  • HIHO. Die abenteuerliche Flucht eines Ex-Terroristen; Frankfurt am Main: Panama Publications, 2007; ISBN 3936732043
  • (gemeinsam mit Till Meyer): Radikales Amerika. Wie die amerikanische Protestbewegung Deutschland veränderte; Berlin: Rotbuch, 2007; ISBN 3867890102
  • Rausch und Terror. Ein politischer Erlebnisbericht; Berlin: Rotbuch, 2008, ISBN 3-86789-036-6

Literatur[Bearbeiten]

  • Jürgen Arnold, Peter Schult: Ein Buch wird verboten. Bommi Baumann Dokumentation; München: Trikont-Verlag, 1979

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.mik.nrw.de/verfassungsschutz/linksextremismus/linksterrorismus/bewegung-2-juni.html
  2. http://www.mik.nrw.de/verfassungsschutz/linksextremismus/linksterrorismus/bewegung-2-juni.html
  3. a b c Wolfgang Kraushaar: Eine Farce in Stammheim, in: die tageszeitung vom 8. Juni 2011, S. 15
  4. „Freunde, schmeißt die Knarre weg.“ Der Spiegel, Heft 7/1974
  5. Wolfgang Kraushaar: Unsere unterwanderten Jahre; Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. April 1998, S. 45
  6. a b Deckname Anarchist. Der Spiegel, Heft 4/1998
  7. a b Bommi Baumann: Interview mit Marc Burth von 2010, Teil 6
  8. Bommi Baumann: Sechsteilige Interview-Reihe von Marc Burth von 2010.
  9. a b Clemens und Katja Riha: Der Prozess gegen Verena-Becker hat begonnen. 3sat Kulturzeit, 7. Oktober 2010
  10. Michael Baumann: Wie alles anfing. S. 54, ISBN 3-86789-000-5.
  11. Bommi Baumann: Vollständige sechsteilige Interview-Reihe von Marc Burth von 2010.
  12. Bommi Baumann über RAF & CIA. Jürgen Elsässers COMPACT-Blog, 5. Juli 2011
  13. Inszenierter Terrorismus? Youtube, Video-Mitschnitt einer Veranstaltung des Compact-Magazins
  14. Gerd Koenen: Rainer, wenn du wüsstest! Der Anschlag auf die Jüdische Gemeinde am 9. November 1969 ist nun aufgeklärt – fast. Was war die Rolle des Staates? In: Berliner Zeitung, 6. Juli 2005.
  15. Marcus Klöckner: Die RAF und die Geheimdienste. Interview mit Wolfgang Kraushaar. Telepolis, 10. November 2010.
  16. Der Kriminalist wider Willen. taz, 29. September 2010
  17. Thomas Moser: Anklageschrift und Gegengutachten. Buchrezension zu: Michael Buback: Der zweite Tod meines Vaters. Deutschlandfunk, 24. November 2008
  18. a b c Zusammentreffen von Buback und Baumann 3SAT Kulturzeit, 7. Juni 2011
  19. Pieke Biermann: Ein unbehaglicher Verdacht. Rezension zu: Wolfgang Kraushaar: Verena Becker und der Verfassungsschutz. Deutschlandradio Kultur, 18. Oktober 2010