Ebensfeld
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Lichtenfels | |
| Höhe: | 255 m ü. NN | |
| Fläche: | 68,73 km² | |
| Einwohner: |
5.638 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 82 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96250 | |
| Vorwahlen: | 09573, 09533, 09547 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LIF | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 78 120 | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Rinnigstr. 6 96248 Ebensfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernhard Storath (CSU) | |
| Lage des Marktes Ebensfeld im Landkreis Lichtenfels | ||
Ebensfeld ist ein Markt im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels im Norden des Freistaates Bayern. Der Ort sieht sich selbst als Tor zum Obermain.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Ortsteile
Die 23 Ortsteile des Marktes Ebensfeld sind (mit Einwohnerzahlen):
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Einwohnerzahl des gesamten Gemeindegebietes: 5.867 (Stand: 31. Januar 2008).
Zum Gemeindegebiet von Ebensfeld gehört auch Kutzenberg mit dem Bezirksklinikum Obermain.
[Bearbeiten] Religionen
Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist katholisch (ca. 80 %). 10 % sind evangelisch, daneben gibt es Mitglieder anderer Konfessionen und Religionen sowie bekenntnisfreie Einwohner. Auf dem Gebiet der Marktgemeinde gibt es vier Pfarreien mit elf Filialen, eine Kuratie und eine Filialkirche, die nicht zu einer der Pfarreien des Gemeindegebietes gehört. Insgesamt stehen 17 Kirchen zur Verfügung.
- Pfarrei Mariä Verkündigung Ebensfeld mit den Filialen Unter- und Oberbrunn, Unterneuses und Pferdsfeld.
- Pfarrei St. Martin Döringstadt mit der Filiale Wiesen und der Kapelle (polit. Gemeinde) Neudorf.
- Pfarrei St. Wolfgang Kleukheim mit den Filialen Oberküps und Kümmel.
- Pfarrei Mariä Unbefleckte Empfängnis Prächting mit den Filialen Sträublingshof, Kutzenberg und der Veitskapelle.
- Kuratie Mariä Schmerzen Eggenbach mit der Filiale Draisdorf.
Diese Sprengel haben sich Pfingsten 2006 zum Seelsorgebereich Pfarreienverbund Ebensfeld zusammengeschlossen.
Birkach liegt zwar auf dem Gebiet der Marktgemeinde, gehört aber seelsorgerisch zur Kuratie Medlitz. Wiesen gehört seelsorgerisch zu Döringstadt, politisch zur Stadt Bad Staffelstein. Diese Besonderheiten wurden auf Wunsch der Gläubigen bei der Errichtung der Seelsorgebereiche beibehalten. Gleichzeitig entschieden sich die Gläubigen der Filiale Unterleiterbach zur Umpfarrung in die Pfarrei Zapfendorf, zur Gemeinde Zapfendorf gehören sie auch politisch.
Amtierende Seelsorger für den Seelsorgebereich sind die Pfarrer Rudolf Scharf und Erwin Gebhardt, sowie Gemeindereferent Christian Deuber. Die Klinikseelsorge in der Obermainklinik Kutzenberg nimmt seit September 2010 Diakon Stefan Alkofer wahr.
Die evangelisch-lutherische Pfarrei, zu der der überwiegende Teil der Marktgemeinde gehört, ist die Kirchengemeinde Auferstehung Zapfendorf. Ein kleiner Teil ist der Dreieinigkeitskirche in Bad Staffelstein zugeordnet.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bürgermeister ist seit 2008 Bernhard Storath (CSU). Er konnte sich gegen den Kandidaten der Freien Wähler, Dietmar Mayer durchsetzen. Bernhard Kasper (Freie Wähler), der bis 2008 Bürgermeister war, trat nicht mehr an.
[Bearbeiten] Marktgemeinderat
Der Marktgemeinderat hat 20 Mitglieder:
- CSU: 11 Sitze
- FW Ebensfeld: 4 Sitze
- FW Kehlbachgrund: 1 Sitz
- SPD: 2 Sitze
- JB: 1 Sitz
- Junge Wähler: 1 Sitz
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Eine Partnerschaft besteht mit Sosa im Erzgebirge.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Musik
Es gibt mehrere Blaskapellen, die von der traditionellen Blasmusik bis zum modernen Swing ein umfangreiches Repertoire bieten. Daneben gibt es einige Chöre und Bands, die das Angebot erweitern. Die größten Musikgruppen in der Marktgemeinde Ebensfeld sind:
- Blaskapellen
- Obermaintaler Jugendkapelle Ebensfeld e.V.
- Musikverein Trachtenkapelle Ebensfeld
- Schülerorchester Ebensfeld (Gemeinschaftsorchester d. Obermaintaler Jugendkapelle Ebensfeld e.V. u. d. Musikverein Ebensfeld)
- Kelbachtaler Blasmusik Prächting
- Blaskapelle Kleukheim
- Chöre
- Gesangverein Liederkranz Ebensfeld
- Kehlbachspatzen Ebensfeld, Kinder- und Jugendchor
- Gesangverein Liederhort Birkach
- Gospelchor Gedankensprung Kleukheim
- Gesangverein Kleukheim
- Bands
- Spontan Ebensfeld
- Mix-Dur Ebensfeld
Daneben gibt es noch eine Schulband, die den Instrumentalunterricht in der Schule fördert.
Die Obermaintaler Jugendkapelle Ebensfeld e.V. und der Musikverein Ebensfeld bilden gemeinsam den Nachwuchs u.a. in unterrichtsintegrierten Schulbläserklassen in der Grundschule aus (einziges Grundschulbläserklassenprojekt im Landkreis Lichtenfels), viele Musikschüler lernen aber auch in der Musikschule.
[Bearbeiten] Bauwerke
- Wallfahrtskirche Maria Schmerz im Ortsteil Eggenbach
- Veitskapelle am Ansberg
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
Östlich von Ebensfeld liegt der Ansberg, aufgrund der dortigen St.-Veits-Kapelle, im Volksmund auch Veitsberg genannt. Diese Kapelle umschließt der größte Lindenkranz Europas.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Am Faschingsdienstag findet ein Faschingsumzug statt. Über 40 Gruppen beteiligen sich als Fußgruppen oder mit einem Wagen bei diesem Umzug. Veranstalter ist die Ebensfelder Karnevalsgesellschaft(EKG).
- Am ersten Sonntag im Mai veranstaltet der Gewerbeverein einen Maimarkt. Neben gewerblichen Ständen präsentieren sich auch Gruppen und Institutionen, wie die Freiwillige Feuerwehr, der Gesangverein und die Pfadfinder.
- Am dritten Sonntag im September lädt der Markt Ebensfeld zur Kirchweih.
- Am ersten Sonntag im Dezember findet rund um die Kirche ein kleiner Adventsmarkt statt, veranstaltet vom Gewerbeverein.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
- Östlich von Ebensfeld verläuft die A 73 von Bamberg nach Coburg. Diese Straße wurde erst im Dezember 2007 von der ehemaligen B 173 zur Autobahn erhoben und im Jahr 2008 bis nach Coburg verlängert, während die B 173 weiterhin von Lichtenfels nach Kronach führt.
- Der Markt hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Bamberg–Hof, die von Bamberg über den Eisenbahnknotenpunkt Lichtenfels nach Hof führt und liegt am Eisenbahnverkehrsprojekt Deutsche Einheit Berlin-Nürnberg an der künftigen Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt, die sich gerade in Bau befindet.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
- In der Gemeinde Ebensfeld gibt es drei Brauereien: Schwanenbräu Ebensfeld, Brauerei Leicht in Pferdsfeld und Brauerei Martin in Unterneuses. Die beiden letzteren gehören zu den kleinsten fränkischen Brauereien.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Prälat Georg Meixner (* 26. Juli 1887 in Ebensfeld; † 28. Oktober 1960) war Mitglied der BVP von 1932 bis 1933 (bis zu seiner Verhaftung und der Selbstauflösung der BVP) und als Mitglied der CSU von 1946 bis 1959 Mitglied des Bayerischen Landtags. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Meixner Gründer des Katholischen Werkvolks e. V., des Vorläufers der heutigen KAB, und Förderer des Diözesanjugendwerks St. Heinrich und St. Kunigund, das die katholische Jugendarbeit im Bistum maßgeblich vorantrieb. In Bamberg gehen die Luitpoldsäle, der Kulturraum im ehemaligen Dominikanerkloster und die Unterstützung der Bamberger Symphoniker auf Meixner zurück. Seit 1923 leitete er als Direktor den St.-Otto-Verlag.
- Pater Rudolf Lunkenbein (* 1. April 1939 in Döringstadt; † 15. Juli 1976 in Merure (Brasilien)) war Salesianer und Missionar, der mit 19 Jahren nach Brasilien zu den Bororo-Indianern ging. Dort wurde er von Auftragsmördern der Großgrundbesitzer erschossen. Sein Gedenktag im Bamberger Regionalkalender ist der 15. Juli. Seine Seligsprechung steht noch aus. Die Volksschule in Ebensfeld ist nach ihm benannt (Pater-Lunkenbein-Grundschule und Pater-Lunkenbein-Mittelschule).
- Bischof Johann Andreas Seelmann (* 7. August 1732 in Ebensfeld; † 8. Oktober 1789 in Speyer) war von 1771 bis zu seinem Tod Weihbischof im Bistum Speyer.
- Johann Baptist Dietz, (* 30. Januar 1879 in Birkach, heute zu Ebensfeld; † 10. Dezember 1959) war römisch-katholischer Theologe und von 1939 bis 1958 Bischof des Bistums Fulda.
- Bischof Dr. Adam Senger (* 20. Juni 1860 in Döringstadt; † 17. März 1935 in Bamberg) war von 1912 bis zu seinem Tod 19. Weihbischof in Bamberg. Zusammen mit dem damaligen Erzbischof Jakobus von Hauck gründete er den St.-Otto-Verlag. 1930 überließ er die Bamberger Maternkapelle dem örtlichen Krippenbauverein.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
[Bearbeiten] Weblinks
- Ebensfeld: Wappengeschichte vom HdBG
- Ebensfeld: Amtliche Statistik des LStDV (PDF; 1,04 MB)
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