Itzgrund
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Coburg | |
| Höhe: | 320 m ü. NN | |
| Fläche: | 33,08 km² | |
| Einwohner: |
2327 (31. Dez. 2011)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 70 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96274 | |
| Vorwahlen: | 09533, 09573 | |
| Kfz-Kennzeichen: | CO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 73 138 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausstraße 4 96274 Itzgrund |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Werner Thomas (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Itzgrund im Landkreis Coburg | ||
Itzgrund ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt im Mittleren Itzgrund an der Bundesstraße 4 zwischen Coburg und Bamberg in einer abwechslungsreichen Landschaft, links und rechts des Flusses Itz.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen
|
Geschichte[Bearbeiten]
Die Gemeinde Itzgrund entstand am 1. Mai 1978 im Rahmen der Gemeindegebietsreform aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Gleußen, Kaltenbrunn (mit dem am 1. Juli 1972 eingegliederten Herreth, bis 1863 Kleinhereth)[2], Lahm, Schottenstein und Welsberg[3], die bis zum 30. Juni 1972 dem Landkreis Staffelstein angehörten.
Religionen[Bearbeiten]
Die evangelischen Christen in der Gemeinde Itzgrund verteilen sich auf die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Lahm, Gleußen, Schottenstein und Bad Staffelstein mit Herreth des Dekanates Michelau der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Katholiken gehören zu den Pfarreien Altenbanz des Dekanates Lichtenfels bzw. Kaltenbrunn und Seßlach des Dekanates Coburg in der Erzdiözese Bamberg.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner |
|---|---|---|---|
| 1840 | 1.968 | 1950 | 2.635 |
| 1871 | 2.079 | 1961 | 1.941 |
| 1900 | 1.914 | 1970 | 1.866 |
| 1925 | 1.860 | 1987 | 1.825 |
| 1939 | 1.723 | 2010 | 2.303 |
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat (Vergleich zur Wahl 2002)
- SPD 5 Sitze (−1)
- CSU 5 Sitze (+/-0)
- Freie Wählergruppe 4 Sitze (+2)
- BBI 0 Sitze (−1)
Bürgermeister[Bearbeiten]
Bürgermeister ist Werner Thomas von der SPD.
Wappen[Bearbeiten]
Beschreibung: Unter von Rot und Silber im Zickzackschnitt geviertem Schildhaupt in Gold ein schwarz gekrönter und bewehrter roter Basilisk, der seine linke Kralle auf einen von Silber und Rot gevierten Schild stützt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Bauwerke[Bearbeiten]
- Ortsteil Gleußen: Alte Posthalterei von 1603, klassizistische evangelische Pfarrkirche
- Ortsteil Herreth: Evangelische Jakobuskirche von 1694
- Ortsteil Kaltenbrunn: Katholische Pfarrkirche St. Wolfgang von 1748/49 mit Rokokoausstattung
- Ortsteil Lahm: Ensemble mit Barockschloss der Freiherren von Lichtenstein (um 1710), Schlosskirche Hl. Dreieinigkeit mit Herbst-Orgel von 1732, ehemaligen Wirtschaftsgebäuden und Park mit Schlossweiher
Bildung[Bearbeiten]
Die Oskar-Schramm-Schule Itzgrund im Ortsteil Bodelstadt ist eine Grund- und Hauptschule.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]
- Hans Bohla (1891–1928), Politiker (Reichstagsabgeordneter) und Journalist, geboren im Ortsteil Herreth
- Torsten Oehrl (* 1986), Fußballspieler
Sonstiges[Bearbeiten]
In Itzgrund wird der mainfränkische Dialekt „Itzgründisch“ gesprochen. Die Dialektbezeichnung steht allerdings für ein viel größeres Sprachgebiet und ist wesentlich älter als die Gemeinde Itzgrund.
Kirchenbilder[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 575.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 680.
Weblinks[Bearbeiten]
- Touristikverein Itzgrund e. V.
- Itzgrund: Wappengeschichte vom HdBG
- Itzgrund: Amtliche Statistik des LStDV
Ahorn | Bad Rodach | Dörfles-Esbach | Ebersdorf b.Coburg | Großheirath | Grub a.Forst | Itzgrund | Lautertal | Meeder | Neustadt b.Coburg | Niederfüllbach | Rödental | Seßlach | Sonnefeld | Untersiemau | Weidhausen b.Coburg | Weitramsdorf
