Ellen Page

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Page im Dezember 2007

Ellen Page (* 21. Februar 1987 in Halifax, Kanada; auch Ellen Philpotts-Page) ist eine kanadische Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Bereits im Alter von zehn Jahren entdeckte die 1,52 m große Kanadierin ihre Begeisterung für die Schauspielerei. Noch im selben Jahr landete Page, die zu ihren Vorbildern unter anderem Sissy Spacek und Laura Linney zählt, ihre erste große Rolle im Pilotfilm zur kanadischen Fernsehserie Pit Pony, Wenn der Mond zur Sonne wird. Ihre Darstellung der Maggie MacLean brachte ihr bereits erste Nominierungen für Filmpreise ein.

Seitdem blieb ihr Gesicht in kanadischen TV-Produktionen, Serien und Independentfilmen fortwährend präsent, in den Jahren 2004 und 2005 durfte sie erstmals Preise als beste Darstellerin in Empfang nehmen.

Große Aufmerksamkeit erregte 2005 ihre Darstellung der Hayley Stark, einer 14-Jährigen, die via Internet Bekanntschaft mit einem Erwachsenen macht, der auf diesem Wege Minderjährigen nachstellt. Hard Candy heißt der kontrovers diskutierte Film ihrer Begegnung mit dem Chatroom-Stalker.

Obwohl die Kanadierin sich dem eigenem Bekunden nicht nach Hollywood-Ruhm sehnt und dem Kino-Mainstream auf der Suche nach anspruchsvollen und außergewöhnlichen Rollen lieber aus dem Wege geht, war es jedoch der Blockbuster X-Men: Der letzte Widerstand, der im Sommer 2006 ihren internationalen Durchbruch herbeiführt. Regisseur Brett Ratner selbst brachte Ellen Page auf eigenen Wunsch in die Produktion mit ein, die damit die dritte Schauspielerin ist, die der Figur Kitty Pryde alias Shadowcat Gestalt verleiht.

2007 spielte sie in der kanadische Produktion The Tracey Fragments mit, von Roman- und Drehbuchautorin Maureen Medved unter der Regie von Bruce McDonald, der mit Page bereits in der Serie ReGenesis zusammengearbeitet hat, sowie in An American Crime, worin Page in die Rolle von Sylvia Likens schlüpft, die auf grausame Art im Keller von ihrer Pflegemutter Gertrude Baniszewski, dargestellt von Catherine Keener, zu Tode gequält wird. Dieser Film basiert auf einem Kriminalfall, der 1965 im US-Bundesstaat Indiana für erhebliches Aufsehen sorgte.

Wenig später erlangte sie erneut großen Ruhm für ihre Darbietung der 16-jährigen Schülerin Juno im gleichnamigen Film. Als Hauptdarstellerin spielt sie an der Seite von Michael Cera und Jennifer Garner einen scharfzüngigen Teenager, der mit einer ungewollten Schwangerschaft konfrontiert wird. In dem Film singt sie zusammen mit Cera den Titel Anyone Else but You, mit dem sie in die US-Charts kamen. Der Filmsoundtrack kam sogar auf Platz 1 der US-Album-Charts.

2008 war Ellen Page für diese Rolle für den Oscar als beste Schauspielerin zusammen mit Cate Blanchett, Julie Christie, Laura Linney und Marion Cotillard nominiert, konnte sich jedoch nicht gegen Cotillard durchsetzen.

Sie erhielt bei den Independent Spirit Awards sowie bei den MTV Movie Awards die Auszeichnung als beste weibliche Künstlerin.

[Bearbeiten] Filmografie

  • 1997: Wenn der Mond zur Sonne wird (Pit Pony)
  • 1999: Pit Pony kanadische Fernsehserie
  • 2001: Trailer Park Boys (Fernsehserie)
  • 2002: Rideau Hall (kanadische Fernsehserie, Pilotfolge)
  • 2002: Marion Bridge
  • 2002: The Wet Season
  • 2003: Mrs. Ashboro's Cat
  • 2003: Touch & Go
  • 2003: Homeless to Harvard: The Liz Murray Story
  • 2003: Sturz ins Verderben (Going for Broke)
  • 2003: Love That Boy
  • 2004: Mouth to Mouth
  • 2004: Winston, der Internetgeist (I Downloaded a Ghost)
  • 2004: Wilby Wonderful
  • 2004: ReGenesis kanadische Fernsehserie (2004-)
  • 2005: Hard Candy
  • 2006: X-Men: Der letzte Widerstand (X-Men: The Last Stand)
  • 2007: The Stone Angel
  • 2007: An American Crime
  • 2007: The Tracey Fragments
  • 2007: Juno
  • 2008: Smart People

[Bearbeiten] Auszeichnungen

MTV Movie Awards

  • 2008: Beste Weibliche Darbietung im Film Juno

Independent Spirit Awards

  • 2008: Beste Weibliche Hauptdarstellerin im Film Juno

Oscar

  • 2008: nominiert als Beste Hauptdarstellerin für Juno

Golden Globe

  • 2008: nominiert als Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical) für Juno

ACTRA Awards

  • 2003: Herausragende Darstellerin für Marion Bridge

Austin Film Critics Award

  • 2005: Beste Schauspielerin für Hard Candy

Gemini Awards

  • 2000: nominiert als Bester Darsteller in einer Kinder-/Jugendserie für Pit Pony
  • 2003: nominiert als Bestes Ensemble in einer Comedy-Serie für Trailer Park Boys
  • 2004: Beste Darstellerin in einem Kinder-/Jugendfilm für Mrs. Ashboro's Cat
  • 2005: Beste Gastdarstellerin für ReGenesis (Episode Black Out)

Genie Awards

  • 2005: nominiert als Beste Darstellerin in einer Nebenrolle für Wilby Wonderful

Hollywood Film Festival

  • 2007: Hollywood Breakthrough Actress of the Year Award

Online Film Critics Society Awards

  • 2007: nominiert als Bester Newcomer - Darstellung für Hard Candy

Young Artist Awards

  • 2002: nominiert als Beste Junge Hauptdarstellerin in einer Dramaserie für Pit Pony

[Bearbeiten] Weblinks

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