Friedrich Fröbel
Friedrich Wilhelm August Fröbel (* 21. April 1782 in Oberweißbach; † 21. Juni 1852 in Marienthal) war ein deutscher Pädagoge und Schüler Pestalozzis. Auf ihn geht die Bezeichnung Kindergarten für Einrichtungen zur Kinderbetreuung zurück.
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Überblick [Bearbeiten]
Während seines Dienstes im Lützowschen Freikorps schloss Fröbel Freundschaft mit Wilhelm Middendorf und Heinrich Langethal. 1840 stiftete Fröbel den ersten deutschen „Kindergarten“ in Bad Blankenburg zusammen mit Middendorf und Langethal. Sie waren seine treuesten Mitarbeiter, als es daran ging, seine Erziehungsideen in Keilhau bei Rudolstadt in die Praxis umzusetzen. Er führte die „Freiarbeit“ in die Pädagogik ein. Die von ihm entwickelten Spiel- und Lernmaterialien sind auch heute noch anerkannt. Ins Zentrum seiner Pädagogik stellte er das Spiel als typisch kindliche Lebensform und seinen Bildungswert. Die von ihm entwickelten Spielgaben und Beschäftigungsmittel entstanden auf der Grundlage seiner Spieltheorie. Mit seinen Mutter- und Koseliedern beabsichtigte Fröbel, das kleine Kind in die Lebenswelt der Erwachsenen einzuführen.
Fröbels Werk wurde von seinen Schülern fortgeführt und genießt weltweit, vor allem in Österreich, Japan, den USA, in Korea und Russland ein großes Ansehen und wird vielfältig dargestellt. Populär sind heute beispielsweise noch immer die von ihm entwickelten pädagogischen Grundformen. Die 3 dreidimensionalen Formen Kugel, Zylinder und Würfel sind nach wie vor beliebte Formen für Kleinkinder-Spielzeug; ursprünglich nur aus Holz und inzwischen aus Kunststoff hergestellt. Auch Fröbel-Kindergärten sind noch weit verbreitet. Als wesentliche Aufgaben sehen sie die anregende Förderung des Spiels durch den Erwachsenen an sowie seine Unterstützung beim Bemühen der Kinder, die Welt zu erfahren und zu begreifen. Dennoch fehlt bis heute eine kritische Gesamtschau seines Werkes und seiner Bedeutung als Pädagoge.
Leben und Werk [Bearbeiten]
Zunächst absolvierte Fröbel eine Landwirtschafts- und Försterlehre und betrieb dann mathematisch-naturwissenschaftliche Studien in Jena. Von 1802 bis 1805 war er Landmesser. Als Erzieher begann er 1805 an der Musterschule in Frankfurt am Main und lernte dort die Ideen Johann Heinrich Pestalozzis kennen. Ab 1806 war Fröbel Hauslehrer für die drei Söhne einer adeligen Familie in Frankfurt. Er lebte mit den drei Kindern von 1808 bis 1810 in Pestalozzis Institut in Iferten in der Schweiz. Am Ende dieses Aufenthalts war Fröbel enttäuscht über Auseinandersetzungen zwischen Lehrern des Instituts und über Pestalozzis Stellungnahmen in Bezug auf diesen Zustand.[1] Er entwickelte zudem Pestalozzis Elementarmethode weiter und entdeckte die besondere Bedeutung der frühen Kindheit in der menschlichen Entwicklung.
1811 setzte er seine Studien in Göttingen und Berlin fort, ohne sie mit einem Zertifikat abzuschließen. Fröbel wurde Lehrer an der Plamannschen Schule in Berlin, die in jener Zeit ein pädagogisches und patriotisches Zentrum war. Das Studium mußte er beim Ausbruch der Befreiungskriege gegen Napoleon im März 1813 abbrechen. Im Lützowschen Freikorps nahm er an der Schlacht von Groß-Görschen und der Schlacht bei Lützen im Mai 1813 teil. Nach der Rückkehr wurde Fröbel Assistent am Museum für Mineralogie in Berlin bei Prof. Weiß. Er gab diese Stelle wieder auf und gründete 1816 in Griesheim bei Arnstadt (Thüringen) die „Allgemeine Deutsche Erziehungsanstalt“ (Vorläufer der Landerziehungsheime). Ein Jahr später verlegte er diese nach Keilhau bei Rudolstadt. 1831 wurde sie von den anderen Mitbegründern Wilhelm Middendorf und Heinrich Langethal weitergeführt.
Am 11. September 1818 heiratete er in Berlin Wilhelmine Henriette Hoffmeister (geb. 1780), die Ehe blieb kinderlos. 1820 erschien die erste Keilhauer Werbeschrift An unser deutsches Volk, bis 1823 vier weitere Keilhauer Werbeschriften.
1826 gab er sein literarisches Hauptwerk Die Menschenerziehung heraus und gründete die Wochenschrift Die erziehenden Familien. Er verfolgte 1828/1829 den Plan einer Volkserziehungsanstalt in Helba (heute ein Ortsteil von Meiningen), den sog. Helba-Plan, den er jedoch nicht verwirklichte.
Von 1831 bis 1836 lebte Fröbel wieder in der Schweiz. Er gründete 1831 im Schloss Wartensee (Kt. Luzern) eine Erziehungsanstalt. 1833 verlegte er diese nach Willisau, und leitete 1835/36 das Waisenhaus in Burgdorf (Kt. Bern). Dort gab er die Zeitschrift Grundzüge der Menschenerziehung heraus. 1836 erschien sein Werk Erneuerung des Lebens erfordert das neue Jahr 1836.
Er kehrte nach Deutschland zurück, widmete sich fast ausschließlich der Erziehung der Kinder im vorschulpflichtigen Alter und begann mit der Herstellung von Spielmaterial in Blankenburg. Dort gründete der Pädagoge 1837 eine „Pflege-, Spiel- und Beschäftigungsanstalt“ für Kleinkinder. Von 1838 bis 1840 gab er die Zeitschrift Ein Sonntagsblatt für Gleichgesinnte heraus.
1839 erfolgten Vortragsreisen nach Dresden und in andere Orte. In diesem Jahr starb seine Ehefrau. 1840 wurde die Beschäftigungsanstalt von Blankenburg als „Kindergarten“ nach Keilhau verlegt. Kinder sollten hier durch planvoll gruppierte Bewegungs- und Geistesspiele, Sprüche, Lieder bei ständiger Berührung mit der Natur ihrem Alter entsprechend allseitig angeregt und angeleitet werden. In dieser Zeit entstand auch der Text zu dem bekannten Kinderlied Häschen in der Grube. Die Gründungsveranstaltung des „Allgemeinen deutschen Kindergartens“ fand am 28. Juni 1840 im Blankenburger Rathaussaal statt.
1842 begannen Kindergärtnerinnenkurse in Blankenburg. Ida Seele gehörte zu seinen ersten Schülerinnen, die sich nachfolgend für die Idee des Kindergartens einsetzte. Weitere Schriften und Vortragsreisen insbesondere zur Popularisierung des Kindergartens folgten in den Jahren 1843 bis 1849. 1844 publizierte Fröbel nach jahrelangen Vorarbeiten sein letztes großes Werk, die Mutter- und Koselieder. Damit wollte er den Müttern die Bedeutung und Verantwortung, die in der Mutterschaft und Erziehung liegen, verdeutlichen, und ihnen gleichzeitig Hilfen an die Hand geben für die Säuglings- und Vorkindergartenerziehung.
Am 12. Januar 1847 wurde der erste westfälische Kindergarten in Lünen an der Lippe eröffnet.
Fröbel siedelte 1849 nach Liebenstein um, zog aber schon 1850 ins Marienthaler Schlösschen. Er gründete die erste Schule zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen und gab Ein Einigungsblatt für alle Freunde der Menschenbildung heraus. Auf dem Altenstein fand am 4. August ein Spielfest statt.
Am 9. Juni 1851 heiratete er seine ehemalige Schülerin Louise Levin.
Der 23. August 1851 war für ihn ein schwer belastender Tag: Es wurde ein Kindergartenverbot in Preußen und in anderen Staaten erlassen. Grund war offenbar eine Verwechslung mit seinem Neffen Karl Fröbel, der 1851 die Schrift Weibliche Hochschulen und Kindergärten veröffentlicht hatte. Zitat Karl August Varnhagen von Ense: „Der stupide Minister von Raumer hat einen Befehl gegen die Kindergärten erlassen, sich auf ein Buch von Karl Fröbel berufend. Er verwechselt Friedrich und Karl Fröbel.“ Friedrich Fröbel wehrte sich. Ende September fand eine Pädagogenversammlung in Bad Liebenstein statt. Am 3. Juni 1852 nahm er an der allgemeinen deutschen Lehrerversammlung in Gotha teil.
Am 21. Juni 1852 starb Fröbel in Marienthal. Sein Grab befindet sich auch heute noch auf dem Schweinaer Friedhof. Am 10. Januar 1900 fand in Schweina die Beisetzung der in Hamburg verstorbenen Witwe Fröbels statt.
Nachleben [Bearbeiten]
Fröbels Idee des Kindergartens fand Anklang; aber die Ausbreitung in Deutschland wurde dadurch gehemmt, dass das preußische Kultusministerium am 7. August 1851 die Kindergärten wegen angeblicher „destruktiver Tendenzen auf dem Gebiet der Religion und Politik“ als „atheistisch und demagogisch“ verbot und erst 1860 wieder zuließ.
Froebels Schülerin Margarethe Schurz gründete 1856 in Watertown, Wisconsin den ersten Kindergarten in den USA. Sie inspirierte Elizabeth P. Peabody, die 1860 in Boston den ersten englischsprachigen Kindergarten eröffnete und dadurch die Kindergartenidee in den USA verbreitete. Der deutsche Auswanderer, Journalist und Pädagoge Adolph Douai gründete im Jahr 1859 einen Kindergarten in Boston (Massachusetts), den er jedoch nach einem Jahr wieder schließen musste. Ab 1866 gründete er weitere in New York City.
Der Pädagoge August Köhler[2] war 1863 Initiator und Mitbegründer des „Deutschen Fröbelvereins“ zunächst für Thüringen, aus dem 1872 der „Allgemeine Fröbelverein“ und ein Jahr später, 1873, der „Deutsche Fröbelverband“ hervorging. August Köhler analysierte und bewertete kritisch die Fröbeltheorie, übernahm grundlegende Gedanken in seine Kindergartenpädagogik und erweiterte diese, entwickelte eine eigenständige „Köhler-Kindergartenpädagogik“. Er bildete 1857 in Gotha erstmals Kindergärtnerinnen aus. Zuvor wollte er ausschließlich männliche Erzieher ansprechen; es meldeten sich allerdings zu wenige.
Thekla Naveau gründete im Oktober 1853 den ersten Kindergarten in Sondershausen und am 1. April 1867 den ersten Kindergarten nach Aufhebung des Verbots in Nordhausen.
Angelika Hartmann gründete 1864 den ersten Kindergarten nach Fröbel in Köthen, Anhalt.
Bedeutende Persönlichkeiten aus hohen Gesellschaftskreisen setzten sich für den Kindergarten und seine Pädagogik ein, wie beispielsweise Bertha von Marenholtz-Bülow oder Lina Morgenstern, die maßgebend an der Aufhebung des Kindergartenverbots mitbeteiligt waren. Cosima von Bülow, die spätere Ehefrau von Richard Wagner, würdigte den Kindergarten als erste wichtige Stätte des Musikunterrichts. Genannte konstatierte:
„So hat Fröbel, nachdem er mit rührender Sorge und liebevoller Aufmerksamkeit den unarticulirten Lauten des Kindes gelauscht, und nachdem er erkannt hatte, daß diese Laute Töne und das erste Lallen ein Rhythmus sei, geschlossen, daß, gleich wie die Blume sich am Sonnenlicht entfaltet, die Seele des jungen Geschöpfes sich beim Klange der Musik entwickeln müsse. Hierdurch gab er den Beweis, daß er die ethische Mission der Harmonie erkannte, und wohl fühlte, daß diese sich auch bei Denen erfüllen müsse, deren späteres Leben nicht der Musik als Beruf und besonderes Studium geweiht werden würde. Er hat die Musik zu einem integrierenden Theil seiner ersten Erziehung gemacht, – überzeugt, daß der Gesang als eine Erholung von der Arbeit den Charakter der Kinder sänftigt, das wahre Beschwichtigungsmittel der jungen Seelen ist, und die Festigung des Bandes, welches der Kindergarten unter ihnen schlingt. Die Roheit im Umgange, eben so wie die Rauhheit der Stimme verschwinden gleichzeitig bei Anwendung dieser Regel der Moral und der Gesundheit, und wohl kann man sagen, daß der Gesang, indem er der erste Begleiter der Kinder im Garten ist, in der That ihr Schutzengel wird.“[3]
1908 und 1911 wurde in Deutschland die Ausbildung von Kindergärtnerinnen durch staatlich gesetzliche Regelungen anerkannt.
Mittlerweile gibt es in Deutschland viele Kindergärten, die nach Fröbel benannt dessen Pädagogik fortführen. Oft entstanden diese Kindergärten aus Elterninitiativen oder anderen Privatpersonen. Der größte Fröbel-Verein, der Fröbel e. V., betreibt über die Fröbel-Gruppe heute deutschlandweit über 100 Kindergärten, Horte und Hilfeeinrichtungen zur Erziehung[4].
Generell findet sich eine Vielzahl an Initiativen, die sich mit der wissenschaftlichen wie auch praktischen Rezeption der Fröbelpädagogik beschäftigen.[5]
Verschiedene Fröbelschulen tragen seinen Namen.
Der Neue Thüringer Fröbelverein e. V. sieht als eines seiner Ziele den Schutz der Ideen Fröbels vor marktwirtschaftlicher Vereinnahmung. Er betreibt ein Schulmuseum und das Fröbelarchiv in Keilhau und engagiert sich in Fröbeleinrichtungen weltweit (USA, England, Japan). Auf den NTFV geht die Schaffung eines Fröbeldiploms zurück, das aktuell von der Froebel Academy International (FAI) in Nordhausen verliehen wird.[6]
Über die nationalen Grenzen hinweg besteht zudem die International Froebel Society[7], welche in verschiedenen Ländern, so auch in Deutschland, Untergruppen bildet.[8] Ihr Vorsitzender, Kevin Brehony, hat die einzige Fröbel-Professur weltweit an der Universität Roehampton inne.[9] Die Bestrebungen zur Aufarbeitung der Fröbelpädagogik in Theorie und Praxis lassen sich vor allem in der zweijährig stattfindenden Fröbelkonferenz, die im Jahr 2010 in Jena tagte, erkennen.[10] Derzeit ist die wissenschaftliche Erforschung der Fröbelpädagogik noch längst nicht beendet.[11]
Fröbels Bauformen und Bewegungsspiele sind auch Vorläufer der Abstrakten Kunst sowie Inspirationsquelle der Bauhausbewegung. Zu Fröbels Ehren entwarf Walter Gropius das Friedrich-Fröbel-Haus.
Von Fröbels Name ist im Niederländischen das Verb fröbelen abgeleitet. Fröbelen (auch freubelen) bedeutet frei kreativ beschäftigt zu sein.[12]
Als Fröbelstern wird ein aufwändig aus Papier gefalteter Stern bezeichnet. Papier wird hierbei (anders als beim Origami) vorher zurechtgeschnitten und anschließend verarbeitet.
In Wien 1160 (Ottakring) wurde schon 1883 eine Gasse nach Fröbel benannt, die unverändert so heißt. (Quelle: Österreichisches Werbemuseum Wien)
Werke [Bearbeiten]
- An unser deutsches Volk. Zweyte Anzeige von einem für den Zweck einer allgemeinen Erziehungs-Anstalt in Keilhau bey Rudolstadt im Thüringischen sich gebildeten Vereine. Müller, Erfurt 1820.
- Durchgreifende dem Deutschen Charakter erschöpfend genügende Erziehung ist das Grund- und Quell-Bedürfniß des Deutschen Volkes. In einzelnen Sätzen entwickelt und besonders den Denkenden unsers Volkes zur Prüfung vorgelegt. Anzeige von einem für den Zweck einer allgemeinen Erziehungs-Anstalt in Keilhau bei Rudolstadt im Thüringischen sich gebildeten Vereine. Müller, Erfurt 1821.
- Grundsätze, Zweck und inneres Leben der allgemeinen deutschen Erziehungsanstalt in Keilhau bey Rudolstadt, so weit sich dieselbe namentlich auch in Hinsicht auf den Umfang und die Behandlung der Lehrgegenstände bis jetzt entwickelt und ausgebildet hat. Fröbel, Rudolstadt 1821.
- Die allgemeine deutsche Erziehungsanstalt in Keilhau bey Rudolstadt betreffend. Rudolstadt Fröbel, 1822.
- Ueber deutsche Erziehung überhaupt, und über das allgemeine Deutsche der Erziehungsanstalt in Keilhau insbesondere. Privilegierte Hofbuchhandlung, Rudolstadt 1822.
- Fortgesetzte Nachricht von der allgemeinen deutschen Erziehungsanstalt in Keilhau. Privilegierte Hofbuchhandlung u. a., Rudolstadt 1823.
- Die Menschenerziehung. Die Erziehungs-, Unterrichts- und Lehrkunst, angestrebt in der Allgemeinen Deutschen Erziehungsanstalt zu Keilhau. Band 1: Bis zum begonnenen Knabenalter. Verlag der Allgemeinen Deutschen Erziehungsanstalt, Keilhau 1826.[13]
- Die erziehenden Familien. Wochenblatt für Selbstbildung und die Bildung Anderer. Keilhau/ Leipzig 1826, ZDB-ID 275908-1.
- Mutter- und Koselieder. Anstalt zur Pflege des Beschäftigungstriebes der Kindheit und Jugend, Blankenburg 1844.
Literatur [Bearbeiten]
- Friedrich Wilhelm Bautz: Fröbel, Friedrich. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 1, Bautz, Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1, Sp. 136–138.
- Manfred Berger: 150 Jahre Kindergarten. Ein Brief an Friedrich Fröbel. Frankfurt 1990 (vergriffen)
- Manfred Berger: Frauen in der Geschichte des Kindergartens. Ein Handbuch. Frankfurt 1995
- Manfred Berger: Köhler, Ernst Heinrich August Anton, in: Felicitas Marwinski (Hrsg.): Lebenswege in Thüringen. Vierte Sammlung, Jena 2011, S. 182-190
- R. Boldt, E. Knechtel, H. König (Hrsg.): F.W.A. Fröbel. „Kommt, laßt uns unsern Kindern leben!“ Aus dem pädagogischen Werk eines Menschenerziehers. 3 Bde. Berlin 1982.
- Hans-Ulrich Grunder: Froebel, Friedrich im Historischen Lexikon der Schweiz
- Sigurd Hebenstreit: Friedrich Fröbel – Menschenbild, Kindergartenpädagogik, Spielförderung. Jena 2003. ISBN 978-3-934601-58-1
- Helmut Heiland: Die Konzeption des Sachunterrichts bei Fröbel (1782–1852). In: Kaiser, A./Pech, D. (Hrsg.): Geschichte und historische Konzeptionen des Sachunterrichts. Baltmannsweiler 2004, S. 69–72
- Helmut Heiland: Friedrich Fröbel in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek 1982
- Helmut Heiland: Die Schulpädagogik Friedrich Fröbels 1993
- Helmut Heiland (Hrsg.): Friedrich Fröbel. Ausgewählte Schriften. Bd. 3: Vorschulerziehung und Spieltheorie. (1974). 3. Aufl. Stuttgart 1998.
- Heppe: Fröbel, Friedrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 8, Duncker & Humblot, Leipzig 1878, S. 123 f.
- Erika Hoffmann (Hrsg.): Friedrich Fröbel. Ausgewählte Schriften. Bd. 1: Kleine Schriften und Briefe von 1809–1851. (1951). 4. Aufl. Stuttgart 1984; Bd. 2: Die Menschenerziehung. (1951). 4. Aufl. Stuttgart 1982.
- E. Hoffmann (Hrsg.): Friedrich Fröbel. Ausgewählte Schriften. Bd. 4: Die Spielgaben. Stuttgart 1982.
- E. Hoffmann, R. Wächter (Hrsg.): Friedrich Fröbel. Ausgewählte Schriften. Bd. 5: Briefe und Dokumente über Keilhau. Erster Versuch der Sphärischen Erziehung. Stuttgart 1986.
- Erika Hoffmann: Fröbel, Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 5, Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. 643 f. (Digitalisat).
- D. Krone: Der Pädagoge F. Fröbel und die Frauen. Beziehungsbedürfnisse aus den Anfangstagen des Kindergartens. Frankfurt/M. 2011. ISBN 978-3-631-61980-3
- W. Lange (Hrsg.): Friedrich Fröbels gesammelte pädagogische Schriften. Erste Abteilung: Friedrich Fröbel in seiner Entwicklung als Mensch und Pädagoge. Bd 1: Aus Fröbels Leben und erstem Streben. Autobiographie und kleinere Schriften. Berlin 1862. Faksimiledruck Osnabrück 1966.
- W. Lange (Hrsg.): Friedrich Fröbels gesammelte pädagogische Schriften. Erste Abteilung: Friedrich Fröbel in seiner Entwicklung als Mensch und Pädagoge. Bd 2: Ideen Friedrich Fröbels über die Menschenerziehung und Aufsätze verschiedenen Inhalts. Berlin 1863. Faksimiledruck Osnabrück 1966.
- W. Lange (Hrsg.): Friedrich Fröbels gesammelte pädagogische Schriften. Zweite Abteilung: Friedrich Fröbel als Begründer der Kindergärten. Die Pädagogik des Kindergartens. Gedanken Friedrich Fröbels über das Spiel und die Spielgegenstände des Kindes. Berlin 1862. Faksimiledruck Osnabrück 1966.
- Karl Neumann/Ulf Sauerbrey/Michael Winkler (Hrsg.): Fröbelpädagogik im Kontext der Moderne. Bildung, Erziehung und soziales Handeln. Jena 2010. ISBN 978-3-941854-31-4
- Albert Reble (Hrsg.): Friedrich Fröbel. Kleine pädagogische Schriften. Bad Heilbrunn/Obb. 1965.
- Hans-Joachim Schmutzler: Fröbel und Montessori. Zwei geniale Erzieher-Was sie unterscheidet, was sie verbindet. 3. Auflage, Herder Verlag, Freiburg im Brisgau 1991, ISBN 3-451-22178-0
- F. Seidel (Hrsg.): Friedrich Fröbels pädagogische Schriften. 3 Bde. Wien-Leipzig 1883.
- H. Stübig: Friedrich Wilhelm August Fröbel. Beiträge zur Biographie und Wirkungsgeschichte eines 'verdienten deutschen Pädagogen' . Bochum, Freiburg 2010. ISBN 978-3-89733-220-1
- H. Zimmermann (Hrsg.): Fröbels Menschenerziehung. Leipzig 1913.
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Friedrich Fröbel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Gesamtausgabe der Briefe Friedrich Fröbels
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ vgl.: Heiland, Helmut: Friedrich Fröbel in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek 1983, S. 29–34
- ↑ vgl. Manfred Berger 2011, S. 182 ff.
- ↑ zit. n. Weber 2008, S. 135 f
- ↑ http://www.froebel-gruppe.de/
- ↑ http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1926
- ↑ Informationen des Neuen Thüringer Fröbelvereins
- ↑ http://www.intfroebelsoc.org/
- ↑ http://www.froebelsociety.de/
- ↑ http://www.roehampton.ac.uk/staff/Kevin%20J.Brehony/
- ↑ http://www.froebelsociety.de/froebelkongress-2010.html
- ↑ Sauerbrey, Ulf (2011): Friedrich Fröbel – eine moderne Pädagogik und eine Skizze der gegenwärtig notwendigen Forschung, unter: http://www.kindheit-und-umwelt.net/Friedrich-Fr.oe.bel-%26%238211%3B-eine-moderne-P.ae.dagogik.htm [Zugriff am 5. Oktober 2011]
- ↑ fröbelen bei Van Dale
- ↑ Es erschien nur Band 1, vgl.: Michael O. Krieg: Mehr nicht erschienen. Ein Verzeichnis unvollendet gebliebener Druckwerke (= Bibliotheca bibliographica. Bd. 2, 1). Band 1: A – L. Krieg, Wien 1954, S. 241.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fröbel, Friedrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Fröbel, Friedrich Wilhelm August |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pädagoge und Erziehungswissenschaftler, Gründer des ersten deutschen Kindergartens |
| GEBURTSDATUM | 21. April 1782 |
| GEBURTSORT | Oberweißbach, Thüringer Wald |
| STERBEDATUM | 21. Juni 1852 |
| STERBEORT | Marienthal |
