Fußball-Europameisterschaft 1960

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
UEFA-Fußball-Europameisterschaft 1960
UEFA EURO 60
200px alt=
Anzahl Nationen (von 17 Bewerbern)
Europameister Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion (1. Titel)
Austragungsort FrankreichFrankreich Frankreich
Eröffnungsspiel 6. Juli 1960 in Paris
Endspiel 10. Juli 1960 in Paris
Spiele 4
Tore 17 (∅: 4,25 pro Spiel)
Zuschauer 78.958 (∅: 19.740 pro Spiel)
Torschützenkönig 5 Spieler mit je 2 Toren

Das in der Presse oft als „Erste Fußball-Europameisterschaft“ bezeichnete Turnier wurde als „Europapokal der Nationen“[1] bzw. „Europapokal der Länder“[2] vom 28. September 1958 bis 10. Juli 1960 ausgetragen. Insgesamt nahmen 17 Mannschaften daran teil, von denen vier die Endrunde ausspielten, welche vom 6. bis 10. Juli 1960 in Frankreich stattfand. Die Entscheidung für Frankreich fiel, nachdem die vier Halbfinalisten feststanden. Der gesamte Wettbewerb wurde im K.-o.-System ausgespielt.

Da große Fußballnationen wie England, die Bundesrepublik Deutschland oder Italien nicht teilnahmen, schenkten die Medien und mancherorts auch die Zuschauer der Veranstaltung relativ wenig Beachtung. Sepp Herberger, damaliger westdeutscher Bundestrainer, wollte die Zeit zwischen den Weltmeisterschaften nicht „verschwenden“. Deutschland nahm erstmals 1968 am Turnier teil, nachdem die UEFA die Wettbewerbe 1966 zur Fußball-Europameisterschaft erklärt hatte.

Vorgeschichte und Qualifikation[Bearbeiten]

1957 wurde nach kontroversen Diskussionen die Durchführung eines Turniers der europäischen Nationalmannschaften beschlossen. Meldeschluss für die Teilnehmer sollte der 15. Februar 1958 sein. Zu diesem Termin hatten sich 15 Nationen angemeldet und zehn (darunter auch Deutschland) sagten ab; da aber mindestens 16 Nationen, so hatte es die UEFA beschlossen, für die Durchführung des Wettbewerbs teilnehmen mussten und sich sieben Nationen noch nicht entschieden hatten, wurde die Meldefrist noch einmal bis zum 4. Juni des Jahres verlängert. Bis dahin waren es dann 17 Nationen, die teilnehmen wollten, und das Turnier, welches damals den Namen Europapokal der Nationen hatte, konnte stattfinden. Als potenzielle Ausrichter für die Endrunde wurden Spanien und Frankreich ins Auge gefasst.

Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl bezeichnete man inoffiziell das Achtelfinale als Qualifikation, in anderen Quellen werden nur die Vorausscheidungsspiele zwischen Irland und der Tschechoslowakei[3] oder alle Spiele bis einschließlich des Viertelfinales als Qualifikation bezeichnet. Der Gastgeber, hier Frankreich, war im Gegensatz zu heute nicht automatisch qualifiziert, vielmehr mussten die Bewerber um die Endrundenausrichtung das Halbfinale erreichen. Hätte Frankreich das Halbfinale nicht erreicht, so wäre unter den Halbfinalisten ein neuer Gastgeber ausgewählt worden. Alle Begegnungen bis einschließlich des Viertelfinals wurden in Hin- und Rückspielen entschieden.

Vorausscheidung[Bearbeiten]

Gesamt Hinspiel Rückspiel
Irland  IrlandIrland 2:4 TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 2:0 0:4

Weil sich 17 Teilnehmer angemeldet hatten, kam es zu einer Vorausscheidung zwischen zwei Teams, damit die Zahl von Mannschaften für das Achtelfinale auf sechzehn begrenzt wurde. Im Hinspiel gewann Irland am 5. April 1959 vor 37.000 Zuschauern in Dublin durch Tore von Liam Tuohy und Noel Cantwell mit 2:0. Das Rückspiel am 10. Mai 1959 in Bratislava vor heimischem Publikum (41.000 Zuschauer) konnte die Tschechoslowakei, die schon in der vierten Minute durch einen Strafstoß von Torwart Imrich Stacho in Führung ging und in der zweiten Halbzeit mit drei weiteren Toren - Titus Bubernik (57.), Ladislav Pavlovič (67.), Milan Dolinsky (75.) - zum 4:0-Sieg alles klarmachte, aber für sich entscheiden. So waren die Tschechoslowaken dank der besseren Tordifferenz für das Achtelfinale qualifiziert.

Achtelfinale[Bearbeiten]

Gesamt Hinspiel Rückspiel
Sowjetunion  Sowjetunion 1955Sowjetunion 4:1 Ungarn 1957Ungarn Ungarn 3:1 1:0
Frankreich  FrankreichFrankreich 8:2 Griechenland Konigreich 1828Königreich Griechenland  Griechenland 7:1 1:1
Rumänien  Rumänien 1952Rumänien 3:2 TurkeiTürkei  Türkei 3:0 0:2
Norwegen  NorwegenNorwegen 2:6 OsterreichÖsterreich  Österreich 0:1 2:5
Jugoslawien  Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien 3:1 Bulgarien 1946Bulgarien  Bulgarien 2:0 1:1
DDR  Deutschland Demokratische Republik 1949Deutsche Demokratische Republik 2:5 PortugalPortugal  Portugal 0:2 2:3
Polen  PolenPolen 2:7 Spanien 1945Spanien  Spanien 2:4 0:3
Dänemark  DanemarkDänemark 3:7 TschechoslowakeiTschechoslowakei  Tschechoslowakei 2:2 1:5

Mit dem Spiel am 28. September 1958 in Moskau von Gastgeber UdSSR gegen Ungarn begann das Achtelfinale des Europapokal der Nationen 1960. Vor 100.572 Zuschauern setzte sich das heimische Team nach Toren von Anatoli Ilyin (9.), Slawa Metreweli (20.) und Walentin Iwanow in der 32. Spielminute durch. Janos Göröcs konnte lediglich in der 84. Minute auf 1:3 verkürzen. Ein Jahr später, am 27. September 1959, fand das Rückspiel vor 78.000 Zuschauern in Budapest statt. Durch ein Tor von Juri Woinow in der 58. Spielminute verlor der Gastgeber auch das Rückspiel. In der Heimmannschaft stand Gyula Grosics im Tor, und auch auf József Bozsik griff Trainer Lajos Baróti zurück.

Frankreich entschied das Duell gegen Griechenland bereits im Hinspiel mit dem klaren 7:1-Erfolg am 1. Oktober 1958 in Paris.

Rumänien bezwang die Türkei am 2. November 1958 in Bukarest mit 3:0 Toren, hatte aber im Rückspiel am 26. April 1959 in Istanbul bei der 0:2-Niederlage noch bange Minuten zu überstehen.

Klar war dagegen der Einzug von Österreich gegen Norwegen in das Viertelfinale. Die Mannschaft von Trainer Karl Decker setzte sich bereits am 20. Mai 1959 in Oslo durch ein Tor von Erich Hof durch und entschied auch das Rückspiel am 23. September 1959 in Wien mit 5:2 Toren für sich.

Jugoslawien setzte sich am 31. Mai 1959 in Belgrad mit 2:0 Toren gegen Bulgarien durch, so reichte das 1:1-Remis am 25. Oktober in Sofia zum Weiterkommen.

Portugal gewann beide Spiele innerhalb von sieben Tagen gegen die DDR: am 21. Juni in Berlin mit 2:0 und am 28. Juni 1959 in Porto mit 3:2 Toren. Mário Coluna, der Mittelfeldspieler von Benfica Lissabon, erzielte in den beiden Spielen drei Tore gegen die von Fritz Gödicke betreute DFV-Auswahl.

Auch Spanien gewann beide Spiele gegen den Konkurrenten aus Polen, in Chorzow am 28. Juni 1959 mit 4:2 und in Madrid am 14. Oktober 1959 mit 3:0 Toren. Im Rückspiel dominierte die Offensive mit László Kubala, Alfredo Di Stéfano, Luis Suárez und Francisco Gento eindeutig das Spiel und reihte Spanien in die Favoritenränge für das Viertelfinale ein.

Auch die Tschechoslowakei setzte sich nach dem 2:2-Remis im Hinspiel in Kopenhagen mit einem überlegenen 5:1-Heimerfolg am 18. Oktober in Brno gegen Dänemark durch.

Viertelfinale[Bearbeiten]

Gesamt Hinspiel Rückspiel
Frankreich  FrankreichFrankreich 9:4 OsterreichÖsterreich  Österreich 5:2 4:2
Portugal  PortugalPortugal 3:6 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien  Jugoslawien 2:1 1:5
Spanien  Spanien 1945Spanien 0:6 Sowjetunion 1955Sowjetunion  Sowjetunion 0:3 0:3
Rumänien  Rumänien 1952Rumänien 0:5 TschechoslowakeiTschechoslowakei  Tschechoslowakei 0:2 0:3

Frankreich besiegte mit den Spielern des WM-Dritten von 1958 in Schweden Robert Jonquet, Armand Penverne, Raymond Kopa, Just Fontaine und Jean Vincent unter Trainer Albert Batteux am 13. Dezember 1959 im Stade de Colombes in Paris Österreich mit 5:2 Toren. Der Torschützenkönig der WM 1958, Fontaine, erzielte dabei drei Tore. Beim Rückspiel am 27. März 1960 im Wiener Praterstadion überragte Kopa und war an allen vier französischen Toren beteiligt. Den Endstand zum 4:2 in der 84. Minute markierte er selbst. Fontaine hatte sich beim Ligaspiel gegen Sochaux ein Bein gebrochen und fiel somit verletzt aus. Die österreichische Mannschaft von Trainer Karl Decker konnte mit den Routiniers Kurt Schmied, Karl Stotz, Erich Probst, Karl Koller und Gerhard Hanappi die zwei Niederlagen nicht verhindern.

Portugal und Jugoslawien trugen ihre Spiele im Viertelfinale am 8. und 27. Mai 1960 aus. In Lissabon setzten sich die Portugiesen um die Benfica-Spieler Mário Coluna, Dominiciano Cavem, Joaquim Santana und Germano Figuereido mit 2:1 Toren durch. Im Rückspiel siegten vor 55.000 Zuschauern in Belgrad die Jugoslawen um Kapitän Bora Kostić überlegen mit 5:1 Toren. Cavem konnte die Führung von Šekularac in der 29. Minute ausgleichen, aber die weiteren Treffer der „Plavi“ (Blauen) Zvezdan Čebinac, Milan Galić und zweimal Kostić entschieden die Begegnung.

Die Begegnungen zwischen Spanien und der Sowjetunion fielen dem Kalten Krieg zum Opfer. Spanien weigerte sich auf Geheiß der damaligen Regierung unter Diktator Francisco Franco, in der Sowjetunion zu spielen, obwohl sich die spanische Mannschaft auf dem Weg in die UdSSR bereits am Flughafen in Madrid versammelt hatte. Die Führung der Sowjetunion lehnte ihrerseits eine Austragung auf neutralem Boden ab. Die beiden Spiele wurden von der UEFA mit jeweils 3:0 für die Mannschaft der UdSSR gewertet. Spanien musste zudem noch eine Konventionalstrafe zahlen.[4]

Rumänien und die Tschechoslowakei trugen ihre Viertelfinalspiele am 22. und 29. Mai 1960 in Bukarest und Bratislava aus. In beiden Begegnungen gaben die von Rudolf Vytlačil trainierten Tschechen den Ton an. In Bukarest zeichneten sich Josef Masopust und Vlastimil Bubník, im Rückspiel mit zwei Treffern Titus Buberník und nochmals Bubník als Torschützen aus. Die Rumänen um Ion Nunweiller waren ohne Chance.

Spielorte[Bearbeiten]

Fußballstadien der Fußball-Europameisterschaft 19601
Paris
Spielorte 1960 in Frankreich
Marseille
Prinzenparkstadion Stade Vélodrome
Kapazität: 40.000
(Bestand)
Kapazität: 40.000
(Bestand)
Eröffnung: 18. Juli 1897 Eröffnung: 13. Juni 1937
Romain Maes.jpg Vue du Stade Vélodrome depuis la Tour France 3.jpg
1 Halbfinale, Finale 1 Halbfinale, Spiel um Platz 3
1 Name, Kapazität und Zustand der Stadien zum Zeitpunkt der Europameisterschaft, Juli 1960

Teilnehmer[Bearbeiten]

Mannschaften
FrankreichFrankreich Frankreich (Kader)
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien (Kader)
Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion (Kader)
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei (Kader)

Endrunde[Bearbeiten]

Halbfinale[Bearbeiten]

6. Juli 1960 in Paris (Prinzenparkstadion)
FrankreichFrankreich Frankreich Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 4:5 (2:1)
6. Juli 1960 in Marseille (Stade Vélodrome)
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 0:3 (0:1)

Frankreich führte zur Halbzeit mit 2:1 und bis zur 75. Minute mit 4:2. Innerhalb von nur drei Minuten stellten Knez und Jerkovič dann den 5:4-Endstand für Jugoslawien her. Bis heute gilt dieses Halbfinale als eines der legendären Spiele in der Geschichte des Fußballs. Im jugoslawischen Team standen der später in der Fußball-Bundesliga als Trainer berühmt gewordene Branko Zebec und Fahrudin Jusufi, der in den 1960er Jahren für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga spielte.

Die Tschechoslowakei konnte sich nicht gegen die Sowjetunion durchsetzen, obwohl in ihren Reihen mit Josef Masopust einer der damals besten Spieler Europas stand. Trainer Vytlacil musste auf die Stammspieler Jozef Bomba und Svatopluk Pluskal verzichten. Bei der Mannschaft von Trainer Katschalin überragten das Außenläuferpaar Juri Woinow und Igor Netto. Zum Matchwinner avancierte aber Mittelstürmer Wiktor Ponedelnik. Die beiden Treffer von Walentin Iwanow bereitete er vor und in der 65. Minute erzielte er das Endergebnis von 3:0.

Spiel um Platz 3[Bearbeiten]

9. Juli 1960 in Marseille (Stade Vélodrome)
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei FrankreichFrankreich Frankreich 2:0 (0:0)

Die Tore für die ČSSR fielen durch Bubník in der 55. Min. und durch Pavlovič in der 88. Minute. Nur 9.438 Zuschauer verfolgten im Stade Velodrome das Spiel um Platz 3. Trainer Batteux hatte wie auch schon im Halbfinale ohne seinen kompletten Innensturm mit Raymond Kopa, Just Fontaine und Roger Piantoni anzutreten und gab im Tor dem Reservisten Jean Taillandier von Racing Paris eine Chance. Im Sturm war Maryan Wisnieski alleine mit der Organisation des Offensivspiels überfordert. Bei der Elf von Trainer Rudolf Vytlacil waren mit Torhüter Viliam Schrojf und den Feldspielern Jan Popluhár, Ladislav Novák, Svatopluk Pluskal, Josef Masopust und Andrej Kvašňák bereits sechs Spieler im Einsatz, die bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile das Finale erreichen sollten.

Finale[Bearbeiten]

Sowjetunion - Jugoslawien 2:1 n. V. (1:1, 0:1)[Bearbeiten]

Sowjetunion Jugoslawien
SowjetunionSowjetunion
Sonntag, 10. Juli 1960 um 21:30 Uhr in Paris (Prinzenparkstadion)
Zuschauer: 18.000
Schiedsrichter: Arthur Edward Ellis (EnglandEngland England)
JugoslawienJugoslawien


Lew JaschinGiwi Tschocheli, Anatoli KrutikowJuri Woinow, Anatoli Masljonkin, Igor Netto (C)Kapitän der MannschaftSlawa Metreweli, Wiktor Ponedelnik, Walentin Bubukin, Walentin Iwanow, Micheil Meschi
Trainer: Gawriil Katschalin
Blagoje VidinićVladimir Durković, Fahrudin JusufiAnte Žanetić, Jovan Miladinović, Željko PerušićŽeljko Matuš, Dražan Jerković, Milan Galić, Dragoslav Šekularac, Bora Kostić (C)Kapitän der Mannschaft
Trainer: Aleksandar Tirnanić

Tor 1:1 Slawa Metreweli (49.)
Tor 2:1 Wiktor Ponedelnik (114.)
Tor 0:1 Milan Galić (41.)

Aus Enttäuschung über das Ausscheiden der französischen Gastgeber kamen zum Finale nur noch 18.000 Zuschauer. Sie erlebten ein dramatisches Endspiel, bei dem die Jugoslawen zur Halbzeit mit 1:0 durch Milan Galić führten. Kurz nach der Pause erzielte Slawa Metreweli den Ausgleich, doch erst in der Verlängerung (114. Minute) ließ Wiktor Ponedelnik die Sowjets endgültig über den ersten Europameistertitel der Geschichte jubeln. Im Tor der Sowjetunion stand die russische Torwartlegende Lew Jaschin.

Die Europameister[Bearbeiten]

(in Klammern sind die Spiele und Tore angegeben)

1. Sowjetunion
Sowjetunion

Vize-Europameister[Bearbeiten]

Trainer: Aleksandar Tirnanić
Torhüter: Blagoje Vidinić, Milutin Šoškić
Abwehr: Vladimir Durković, Fahrudin Jusufi, Jovan Miladinović, Branko Zebec
Mittelfeld: Ante Žanetić, Željko Matuš, Željko Perušić, Tomislav Knez
Angriff: Milan Galić, Dražan Jerković, Bora Kostić, Dragoslav Šekularac

All-Star-Team[Bearbeiten]

Ein offizielles UEFA-All-Star-Team der wertvollsten Spieler eines Turniers wurde erstmals bei der Europameisterschaft 1996 in England gewählt. Für die Zusammenstellung der besten Spieler der EM 1960 wurde von der UEFA folgendes Team ausgewählt[5]

Torhüter Abwehr Mittelfeld Stürmer

SowjetunionSowjetunion Lev Yashin

Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Vladimir Durković
SowjetunionSowjetunion Igor Netto
SowjetunionSowjetunion Slava Metreveli
TschechienTschechien Ladislav Novák

TschechienTschechien Josef Masopust
SowjetunionSowjetunion Milan Galić
SowjetunionSowjetunion Valentin Kozmich Ivanov
SowjetunionSowjetunion Viktor Ponedielnik

Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Dragoslav Šekularac
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Bora Kosti

Torschützenliste (Endrunde)[Bearbeiten]

Rang Spieler Tore
1 JugoslaweJugoslawe Milan Galić 2
FranzoseFranzose François Heutte
aus der Sowjetunionaus der Sowjetunion Walentin Iwanow
JugoslaweJugoslawe Dražan Jerković
aus der Sowjetunionaus der Sowjetunion Wiktor Ponedelnik
6 TschechoslowakeTschechoslowake Vlastimil Bubník 1
JugoslaweJugoslawe Tomislav Knez
aus der Sowjetunionaus der Sowjetunion Slawa Metreweli
TschechoslowakeTschechoslowake Ladislav Pavlovič
FranzoseFranzose Jean Vincent
FranzoseFranzose Maryan Wisnieski
JugoslaweJugoslawe Ante Žanetić

Torschützenkönige des gesamten Wettbewerbs wurden der Tschechoslowake Titus Bubernik sowie die Franzosen Just Fontaine und Jean Vincent mit jeweils 5 Toren.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kicker Sonderheft EM 2008, Seite 192
  2. Kicker Fußball Almanach 2006, S. 384
  3. Kicker Fußball-Almanach 2006, Seite 384
  4. Ralf Klee und Broder-Jürgen Trede: "Als Spanien und Russland fast die EM sprengten", in einestages: Zeitgeschichten auf Spiegel-Online, 9. Juni 2008
  5. of the tournament

Weblinks[Bearbeiten]